Beiträge von SavoirVivre

    öhm, ich fühle mich mal direkt angesprochen, da Boxer Mutti von FB :D

    Ich komme vom deutschen Schäferhund. Immerhin 21,5Jahre lang und nebst meinen beiden eigenen DSH immer mal wieder andere DSH in der regelmässigen Betreuung gehabt, teilweise über Monate/Jahre hinweg. Man könnte sagen, ich kann ein bissl DSH. Dann waren da noch ein AmStaff/Labrador Mix und ein Boxer-Ridgeback Mix im jahrelangen, ernsthaften Sharing bzw. Betreuungsmodell.

    Und im direkten Vergleich ist der Boxer ein ewiger Clown und Kaspar und die Ernsthaftigkeit des Boxers vs. z.B. DSH.. nunja.. es ist kein Vergleich. Ich liebe Boxer - inzwischen - sehr. Diese Rasse hat es mir absolut angetan. WEIL SIE EWIGE CLOWNS und gute Laune Hunde sind. Das trifft nunmal absolut auf diese Rasse zu und ist keineswegs überzogen. Und ihre Ernsthaftigkeit ist meines Erachtens "weich".

    Lediglich was die Erziehung und Ausbildung angeht bin ich ganz bei Dir. Ein Boxer ist auch ein Gebrauchshund (light) mit WTP und WTW. Dennoch wickelt mich mein Boxer-Bub regelmässig um den kleinen Finger und ich stelle leider regelmässig fest, dass ich zu oft nicht konsequent genug bin und zu viel durchgehen lasse :ka:. Bei keinem Hund zuvor war ich so larifari unterwegs in der Erziehung, und ich bin immerhin schon im Hundehalterjahr 28 - ausnahmslos von Gebrauchshunden.

    Zunächst einmal, ist mir aufgefallen dass ich 3x mehr unnütze, weil bereits mehrfach vorhandee Sachen für den Hund kaufe als für mich selbst :headbash: , aber nun gut.

    - K9 Halsband mit Griff

    - schwarz/olives Geschirr im AnnyX Schnitt aber nicht von AnnyX (hatten die Farbkombi nicht)

    - Olewo Möhrenpellets

    - getrocknete Entenfleischstreifen

    - Kaffeeholz

    Hier gabs viele Monate lang nur eine größere Runde am Tag (45min. - 60min.), das aber zu verschiedenen Tageszeiten. mal morgens vor der Arbeit, mal in der Mittagspause, mal nach Feierabend.

    Ansonsten zusätzlich 3-4 reine Löserunden á ca. 15min.

    Mehr als 90-120min./Tag ist der Junghund auch heute, mit 11Monaten, noch nicht unterwegs - also in der Woche. Aber wir wohnen auch in einen sehr städtischen Umfeld und das ist schon aufregend für das Hundeköpfchen. Nur an den Wochenenden, wenn wir hundefreundliche Ziele anfahren, sind wir auch mehrere Stunden am entspannten Wandern (mit entsprechenden Pausen). Dafür wird aber auch nicht so viel vom Kopf eingefordert.

    Murmelchen  SavoirVivre

    Danke, ich kenne mich mit der Dosierung bei Tieren nicht aus, aber es wurde ja geschrieben, dass es niedrig dosiert ist. Da finde ich die Nebenwirkung verhältnismäßig stark.Aber wieder was gelernt, danke!

    Mich irritiert vorallem, dass es anscheinend nur tagsüber so schlimm ist? War das bei euch auch so?

    hier ist kein cortison notwendig, aber mein letzter DSH Rüde hatte Lupus. Das wurde auch mit niedrig dosierten Prednisolon behandelt - auf Lebenszeit. Er hat insgesamt viel getrunken, meist tagsüber, weil nachts ja geschlafen :nicken:

    Wie alt ist dein Hund?

    Sollte er über 12 Monate alt sein, mach doch mal eine Wanderung oder jogge mit ihm. Danach können wir nochmal drüber sprechen.

    Ist dir klar dass du damit empfiehlst den Hund in Gefahr zu bringen? :wallbash:

    Wenn das Ironie sein sollte, dann bitte mit Hinweis. Ich erinnere an den genannten Thread wo Bully Rocko das durchmachen sollte als "Beweis" dass er das kann - und sich nach kurzer Strecke platt auf den Boden gelegt hatte und nicht mehr konnte.

    Wer auch immer hier Frenchies hat und mitliest, BITTE NICHT MACHEN!

    so intelligent muss mal als Halter/Hundeführer aber auch erst sein, nicht vorher schon aufzuhören.

    Und ich sehe es auch so, will ich wissen wie belastbar mein Hund ist, muss ich ihn belasten - wie sonst soll man das denn herausfinden, wenn man immer nur auf 80% agiert mit dem Hund.

    Das man es nicht erst abbricht wenn der Hund schon kurz vorm Zusammenbruch ist, sagt mir mein gesunder Menschenverstand.

    Was wurde denn untersucht bei der Kotprobe?

    Habt ihr das Futter mal gewechselt um eine Unverträglichkeit auszuschließen?

    Ansonsten rufe ich mal SavoirVivre, die hatte mit ihrem Boxerjungspund auch so eine Odyssee…

    Danke fürs rufen :smile:

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    Ich würde mich, natürlich, in erster Linie immer nach dem richten was der behandelne TA sagt. Bezogen auf Diagnostik und der Behandlung auf dieser Basis. Wenn ich aber skeptisch bin, hilft eine zweite TA Meinung ungemein.

    Mich würde das 5x/Tag Kot absetzen und regelmässig weicher Kot auch (sehr) stören. Genau das haben wir auch monatelang hinter uns. Nicht "schlimm" aber eben weit weg von optimal und auch meinen Junghund hat es in der körperlichen Entwicklung spürbar ausgebremst. Er war monatelang immer einen guten Sprung unter jeder Wachstumskurve die ich für Boxerrüden kenne und streckenweise wirklich zu dünn, weil nichts opimal verwertet wurde und nach viel zu kurzer Verweildauer hinten wieder raus kam. Seine kontinuierlich wiederkehrenden "Verdauungsprobleme" haben uns an mehreren Stellen zurückgeworfen, da gefühlt ständig Schonung und Schonkost angesagt war. Seit er in der Pubertät ist, kommt auch eine temporär immer mal wieder vergrößerte Prostata mit ins Spiel, die auch ihren entsprechenden Einfluss nimmt.

    Vom Vergleich anhand einer Wachstumskurve darf man sich aber nicht verrückt machen lassen, es ist nur ein Indikator von vielen und Hunde nunmal individuell. Dass ein Junghund schlaksig schlank ist finde ich völlig ok, sogar erstrebenswert. Ich finde es auch ok wenn die Gewichtszunahme, durch Masse, langsam von statten geht. Da würde ich mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen, sofern euer Hund nicht dürr ist.

    "Diagnose" bei uns, nach mehrfachen Tierarztbesuchen mit diversen Kottests, Bluttests und allgemeinen Untersuchungen. Die Darmflora ist gestört/beschädigt - wahrscheinlich aufgrund von Wurmkuren die schon beim Züchter gegeben wurden, denn er wurde mit Werkseinstellung Matschkot übernommen - so dass sie mittelfristig wieder aktiviert und aufgebaut werden muss. Gestörte Darmflora/Verdauung = alles im Ungleichgewicht, da auch großer Einfluss aufs Immumsystem - insbesondere bei Welpen, jungen Hunden, wo alles noch in der Entwicklung ist. In dieser Phase bilden sich leider auch viele Unverträglichkeiten/Grundlage für Allergien. Kennen wir ja auch aus der Humanmedizin.

    Dass unser Hund, aus Gründen, zweimal Antibiotika bekommen hat, machte das Ganze natürlich nicht besser. Ich bin mir recht sicher, dass er auch Unverträglichkeiten gegen einiges hat, aber dem sind wir noch nicht nachgegangen/auf die Schliche gekommen. Das folgt irgendwann später, denn vorraniges Ziel ist, die Verdauung/Darmflora zu unterstützen, aufzubauen und zu optimieren. Also alles Step bei Step.

    Was wir machen und was wirklich gut funktioniert (= kontinuierlich guter, fester Kot / kein Mundgeruch mehr / kein Bauchweh oder -grummeln / normales Junghundverhalten (vorher gebremstes Allgemeinverhalten) / kontinuierliche aber langsame Gewichtszunahme):

    - Prä- und Probiotika, jeden Tag und für mindestens 6-9Monate wenn nicht sogar dauerhaft oder kurzweise immer mal wieder

    - RoyalCanin GastroIntestinal als Hauptfutter (ich habe mich lange gewehrt, warum auch immer, aber ich muss einfach sagen seit wir dieses Futter füttern ist alles im Lot. Innerhalb von 5(!) Tagen haben wir eine Kotabsatz Anzahl pro Tag und kontinuierliche Kotkonsistenz erreicht, auf die wir vorher monatelang vergeblich hingearbeitet haben)

    - 1x/Woche vegetarischer Tag (Möhren, Kartoffeln weich gekocht und matschig gestampft mit einem Esslöffel Hüttenkäse / fein geriebener Apfel und Möhren (überbrüht) mit einem großzügigen Schuss Leinöl)

    - keine Futterexperimente

    - konstant gleiche Leckerlis in kleinen Mengen, ansonsten sein TroFu als Futterbelohnung

    - 2 Mahlzeiten am Tag, am vegetarischen Tag gibts mittags noch eine kleine Portion (geriebener Apfel + Möhren) zusätzlich, weil er sonst zu sehr Hunger schiebt und das seinem Magen nicht gut tut

    Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg. Und ich habe mir sagen lassen, von diversen erfahrenen Hundehaltern und Tierärzten, dass die Chance dass sich Verdauungsproblematiken mit dem Erwachsenenalter verwachsen recht hoch ist. Dies begleitend bedeutet auch ein deutlich verbessertes Immumsystem insgesamt.

    Zum Lunch heute fleißig gewesen und 30min in der Küche gestanden :nicken: .

    Ergebnis ist gebratener Lachs mit Teriyakisauce glasiert, weißer Reis mit angeschwitzten Lauchzwiebeln, Spinat mit Sesam-Soja-Sauce und zitronig marinierte Avocado (ich lieeeebe Avocado)

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