Ich habe mich missverständlich ausgedrückt
Ich meinte es so herum dass Eltern und deren Kinder "früher" auch durchaus "selbst schuld" waren wenn die Kinder z.B., ungefragt einen fremden Hund anfassen und dabei verletzt werden (ich rede jetzt nicht von massiven Bissverletzungen, eher abschnappen, etc.). Diese selbstverständliche Annahme dass der Hund alles aushalten muss, als Spielzeug herhalten muss und das Geschrei dann groß ist wenn der Hund sich das eben nicht gefallen lässt, ist eine Entwicklung die mir zu denken gibt. Wie
@san94 schon schrieb und das richtig verstanden hat.. es ist deutlich komplizierter geworden. Heute ist stets und immer der HH schuld, was im Grundsatz nicht falsch ist, aber von der Gesellschaft meines Erachtens teils auch sehr strapaziert wird.
Wir waren mit dem Camper unterwegs und standen auch auf italienischen Weingütern und Landwirten. Die hatten fast alle Hofhunde. Diese haben sich i.d.R. von den Gästen ferngehalten, aber es wurde auch klar gesagt, es sind Arbeitshunde und sollen nicht angefasst werden. Da wurde nicht der Hund gemanaged, sondern es gab nur diese (absolut freundliche) Information.
Ich hab kürzlich eine Dokus gesehen, da ging es um ein Naturschutzgebiet mit sehr gut besuchten Wanderwegen, welche von Mensch und Hund leider viel zu häufig verlassen wurden.
Da wurden dann die Spaziergänger und HH inflagranti erwischt und interviewet. Und da waren einige ernsthaft der Meinung, wenn man das nicht will, dann muss man halt neben jeden Weg einen Zaun machen.
Genau das spiegelt doch schon alles wieder. Den menschlichen Verstand darf man nicht benutzen, alles muss so sein, dass selbst der dusseligste jeden "Fehler" begehen kann ohne Schuld zu sein.
Also müssen Hunde heutzutage so erzogen und geführt werden, dass Menschen ihr Hirn nicht mehr benutzen müssen.
Sorry, für die klaren Worte 