Beiträge von SavoirVivre

    Hat nicht irgendjemand hier, als der Boxerwelpe erstmalig in der Sendung gezeigt wurde, etwas darüber geschrieben, dass ein Boxer aus der Zucht problemlos mitlaufen könnte beim Joggen oder so?

    Natürlich könnte ein Boxer das. Warum auch nicht :ka:? Nicht nur beim joggen, im Prinzip sind verhältnismäßig viele Hundesportarten möglich. Es ist eine sportliche, energievolle Rasse.

    Und die Zucht aus der der besagte Boxer kommt, ist zudem aus einer leistungsorientierten Zucht.

    Kommt heute nix vom Boxer Ludwig?

    Der ist leider raus

    Habe ich in der FB Boxer Gruppe gelesen. Angeblich haben sie genug Filmmaterial und strahlen deswegen nichts mehr mit ihm aus.

    Es wird aber gemunkelt der geballte Unmut von Boxerhaltern aufgrund MR Aussage „Boxer schaffen niemals 20km am Rad“ hätten ihm entzürnt. Der gute Mann wusste wohl nicht das auch Boxer eine AD ablegen müssen vor Zuchtzulassung. Gerüchte Gerüchte 😆

    Nein es spricht nichts dagegen. Aber sie muss sich ja auch später auf deine Umgebung einstellen.

    Bus zur 16 Woche ist die Prägungsphase.

    Das ist jetzt die wichtigste Zeit für euch beide.

    Man muss Prioritäten setzen. Alles auf einmal geht halt nicht. Und meines Erachtens ist es derzeit wichtiger dass der Hund zur Ruhe kommt und Routine kennenlernt.

    Auch nach der Prägephase ziehen Hunde um das klappt trotzdem ;) . Positiv ans gemeinsame Leben heranführen geht von überall.

    Muss man die Prostata beim jungen Rüden wirklich so oft kontrollieren? Habe es früher nie gemacht und heute auch nicht. Nur bei einem meiner Rüden, weil er mir Blut durch die Wohnung verloren hat. Der wurde damals dann mit 7 Jahren kastriert. Ich hatte nach einer chemischen Möglichkeit gefragt, war damals noch nicht da.

    Mein Pubertier musste zur Impfung als er liebestrunken war. Von Prostata war gar keine Rede. Die Impfung wurde allerdings vorsichtshalber um zwei Wochen verschoben.

    Bin ich in Bezug auf die Prostata meines Hundes nachlässig?

    Nein, ich denke nicht dass man das muss oder Standard ist.

    Das ist meine persönliche Entscheidung, weil mein Boxer die ersten 10Monate echt eine Dauerbaustelle war und ich ca. 1x/Monat beim TA vorstellig war mit ihm. Dabei war eher Zufallsbefund, dass seine Prostata vergrößert ist (er hatte recht stark aus dem Pimmel geblutet - wundgeleckt / und einmal eine Blasenentzündung) und seitdem lasse ich sie regelmässig mal kontrollieren weil ich Angst vor einer dauerhaften, krankhaften Vergrößerung habe - was aber nicht absehbar ist lt. TÄ.

    Sei einfach froh drum. Ich hatte meist Hunde die optisch nicht einladend aussehen und habe trotzdem abstruse Begegnungen mit Eltern gehabt.

    - mehrmals die Situation dass der Hund in Restaurant (z.B. Gasthöfe in Wandergebieten) neben mir liegt/angebunden ist und die Kinder vom Nachbarstischen zum streicheln hingeschickt werden

    - ein Vater hat sein Kleinkind mal urplötzlich(!) hochgehoben und versucht meinem DSH Rüden auf den Rücken zu setzen, als wir uns auf einem eher schmalen Weg auf gleicher Höhe entgegen gekommen sind

    - im Urlaub in Südeuropa (insbesondere Italien ist es mir aufgefallen) sind Hunde gefühlt Allgemeingut und haben gefälligst als Kinderbespassung herzuhalten. Sogar bei meinem tobenden Boxer-Mix, der einen Maulkorb auf hatte, weil hatte ja MK auf :doh:

    - mein Mittelspitz wurde von einem älteren Kind mal fast einfach hochgehoben (das wäre schief gegangen)

    - rauchende Kinder (ja ca. 12 ist für mich Kind) haben noch brennende Zigarettenstummel nach meiner DSHündin geschnippst als wir vorbei gegangen sind

    usw.

    Das sind keine "krassen Stories" das sind reelle Begegnungen aus 27Jahre Hundehaltung von überwiegend Gebrauchshunden

    Vielleicht liegt es an mir, weil ich klein, zierlich und freundlich aussehe (dabei gucke ich eigentlich oft grimmig, finde ich) :ka:

    Mein 12monatiger Junghund hat Phasen, die GsD nur wenige Tage anhalten, vermutlich dann wenn gleich mehrere läufige Hündinnen am Start sind (Großstadt, Innenstadtlage, extreme Hundedichte), in denen sein Sexualverhalten "etwas" drüber ist.

    In solchen Phasen hat er auch nachweislich eine temporär vergrößerte Prostata (Ultraschall + Rektaluntersuchung) und daraus resultierend unkontrollierte Hormonschübe. Sein pubertäres Verhalten verstärkt sich dann. Das normale Maß an Zähneklappern, Pipilecken, Winseln, Mitschleifen müssen, Futterverweigerung, Unruhe und Stress > Stressdurchfall, verstärkt sich dann signifikant.

    Die Prostata wird relativ engmaschig kontrolliert (derzeit alle zwei Monate) und wir müssen mal schauen ob er nach der Pubertät frei von den temporären Vergrößerungen dieser ist.

    Gedanklich und inhaltlich haben wir uns auch mit dem Chip auseinander gesetzt und er wäre das Mittel der Wahl, wenn die Phasen länger und schlimmer werden - allerdings nicht vor seinem 18 Lebensmonat und überhaupt wollen wir gänzlich drum herum kommen. Eine Kastration haben wir im Prinzip ausgeschlossen (es sei denn sie ist medizinisch notwendig, wovon aber nicht auszugehen ist), denn wir finden ihn trotz Pubertät und diesen Phasen gut händelbar und führbar. Der Chip ist lediglich eine Option aber eben im Bereich des möglichen.

    Freilauf bekommt er allerdings nur an den Wochenenden, ausserstädtisch (und derzeit noch nicht einmal dann, aufgrund der Brut- und Setzzeit), und 1x Woche in einem umzäunten Auslauf, da er nicht zuverlässig abrufbar ist. Natürlich nicht optimal für einen Junghund, aber es gilt ganz klar die Regel "Wer nicht hört bleibt an der Leine". Aber ihr glaubt nicht wie viele blöde Sprüche ich mir deswegen schon anhören musste. I.d.R. von Tut-nix-und-hört-nix Haltern.

    Mönchspfeffer, hatte ich das Gefühl, hat gut geholfen. Schon nach einer Woche habe ich die positive Auswirkung gemerkt. Allerdings hatte er in dieser Zeit auch einen recht starken Nesselsuchtschub und weitere allergische Symptome (u.a. starker Juckreiz) so dass ich Mönchspfeffer sofort abgesetzt habe, auch ohne eindeutig zu wissen ob es überhaupt daran lag. Jetzt haben wir dieses Allergiegedöns so gut im Griff, dass ich mich nicht dazu überwinden kann nochmal einen Test mit Mönchspfeffer zu starten. Vielleicht wenn er wieder einen argen Schub hat der länger anhält.

    Warum ist es nicht legitim von unerzogenen Kindern genervt zu sein? Ich bin ja auch von respektlosen, übergriffigen Erwachsenen, unerzogenen Hunden, etc. genervt. Aber hier in diesem Thread geht es numal konkret um die Konstallation Hund + Kind. Sollen wir das jetzt alle hübsch umschreiben was nervt oder gefährlich ist? Warum muss sowas "gewertet" oder "gewichtet" werden?

    Hier sagt ja keiner die blöden Kinder sind schuld. Ich denke jeder der hier mitliest und mitschreibt, dem ist schon klar dass der Erziehungsauftrag bei den Eltern liegt. Und das aus unserer Sicht falsches Verhalten von Kindern woanders begründet liegt > Eltern.

    Und natürlich nehme ich es mir heraus auch fremden Kindern eine Grenze zu setzen um sie selbst und meinen Hund zu schützen, wenngleich sehr sehr ungerne, weil das nicht mein Job ist. Es macht mir ja keinen Spaß! Ich tue das damit niemand zu Schaden kommt!

    Ich hab damals mehrmals rum probiert mit Hühnchen, Rind, Pute...

    Ergebnis war immer das Gleiche.

    Mit Kaninchen war dann endlich Ruhe, dann kam Lamm dazu, dann Fisch...

    Oh man, ich gebe Lamm in Muskelfleischform eine Chance und wenn das auch durchschlägt, dann pausiere ich weitere Tests erstmal. Ist gerade so schön Ruhe im Verdauungstrakt, auf keinen Fall möchte ich da wieder Unruhe reinbringen.

    Lammfleisch kennt er bisher nur in Leckerlie Form und Mengen und das hat zu keinen negativen Reaktionen geführt. Lammpansen und -Lunge getrocknet widerrum ist zu proteinreich. Da gehen wirklich nur Minimengen (5-10g/Tag), aber dann ist das auch ok.