Beiträge von SavoirVivre

    Mit der Aqua kam ich nie klar 🙈

    Hier wird hauptsächlich gebarft, aber eigentlich bekommt der Hund abwechslungsreich alles, von barf, Nassfutter, Trockenfutter, gekocht, Reste vom Menschenessen usw. Ich schaue eigentlich nur, dass so innerhalb einer Woche alles halbwegs passt, aber so wenig wie ich meinen eigenen Bedarf aufs gr oder mg genau ausrechne mache ich das auch beim Hund. Wenn er eine Woche etwas zuviel Leber hatte, dafür die nächste Woche aber mal gar keine passiert nämlich auch noch nix. Ich finde es eigentlich viel bedenklicher sich ganz genau an eine Vorgabe zu halten, weil wenn die dann nicht stimmt und man das über Jahre durchzieht sind Probleme ja nicht so unwahrscheinlich.

    Das picke ich mir mal raus weil ich es absolut unterschreiben kann und weil es das ist was ich von erfahrenen Hundeernährungsberatern mitbekomme. Wenn der Hund adult und gesund ist, reicht es wenn das was er unterm Strich braucht innerhalb von 2-4 Wochen zugeführt wird. Den Ausgleich über diesen Zeitraum macht der Körper selbst und schadet dem Hund auch langfristig betrachtet nicht.

    weil ich DIE Sonnencreme für gefunden habe die tuttikompletti alltagstauglich ist. Weißt nicht, zieht ruckzuck ein, spendet ergiebig Feuchtigkeit.

    Magst du die einmal verraten, bitte? Ich suche noch…

    Welche Sonnencreme nutzt du denn? |)


    Ich bestelle normalerweise immer aus Korea welche, aber die wurde gerade verschlimmbessert :stock1:

    Ich nutze diese

    https://www.yesstyle.com/de/missha-all-…/pid.1048875972

    und manchmal diese

    https://www.yesstyle.com/de/cosrx-aloe-…/pid.1052684630

    Gustaf hatte in den ersten neun Monaten seines Lebens öfters "Bauchschmerzen". Ich stelle es mal unter diesen Überbegriff.

    Er stand oder sass dann völlig verkrampft, zitternd, teilweise 20-30min einfach irgendwo rum und hat den Schmerz "ausgehalten". Hinlegen war ihm nicht möglich, weil stehen und sitzen mehr Linderung verschaffte. Draussen hätte er Gras gefressen wie eine Kuh oder wäre weggerannt um den Schmerzen zu entfliehen. Wie oft ich schon einer Panik nahe an Magenumdrehung o.ä. gedacht habe - bei einem unter 1jährigen Hund. Und wie oft ich deswegen mit ihm in die nächste Tierarztpraxis gefahren bin. Schlimm :verzweifelt:

    Bei uns hat es mit einer Umstellung auf tierärztliches Spezialfutter gänzlich aufgehört, aber darauf will ich aber nicht hinaus.

    Das Wunderheilmittel hier, bei akuten Bauchschmerzen und Krämpfen, das zumindest immer rasch immer Linderung verschafft hat war Ulmenrindenschleim. Klingt so harmlos, hat aber jedes Mal signifikant geholfen. Ulmenrindenschleim in den Hund und nach ca. 30min. war der schlimmste Spuk vorbei. Übern Tag verteilt mehrmals und nach spätestens 24Std. war er wieder beschwerdefrei.

    Aber wir haben auch noch nie Schmerzmittel verabreicht. Das ist ihm aber mehrfach gespritzt worden als wir den TA deswegen aufgesucht haben. Immer etwas Buscopanartiges. Ob es geholfen hat :ka: , weil immer wenn wir da waren, war das Schlimmste schon vorbei und der Hund fast wieder normal.

    Von Sab Simplex habe ich in dem Zusammenhang auch viel Gutes gehört und wir haben es auch in der Apotheke, aber es gab keinen Anlass mehr es zu verabreichen. Seit Futterumstellung ist Gustaf diesbezüglich beschwerdefrei.

    Ich nutze relativ konsequent täglich 45+ sonnencreme, das ganze Jahr über. Den so hohen Schutz auch im Nicht-Sommer aus reiner Bequemlichkeit, weil ich DIE Sonnencreme für gefunden habe die tuttikompletti alltagstauglich ist. Weißt nicht, zieht ruckzuck ein, spendet ergiebig Feuchtigkeit. Oftmals nutze ich nicht einmal Feuchtigkeitscreme drunter weil die so pflegend ist. Würde es diese mit 20+ geben, würde mir die auch im Frühling/Herbst/Winter reichen.

    Ich bin eine Asiatin mit relativ dunkeln Teint, also nicht diesen hellen Porzellanteint den man oft bei Japanern oder Koreaner sieht. Also relativ unempfindlich, sehr schnell bräunend mit geringer bis moderater Gefahr für Sonnenbrand. Aber ich möchte hauttechnisch halt auch mit 75 noch optisch gut und gesund da stehen. Hautpflege ist eins der Themen die ich ernst nehme und sorgfältig betreibe. Abgesehen von meiner Gesundheit bin ich nämlich auch eitel und freue mich darüber das ich 10Jahre jünger aussehe als ich bin, und eine im Altersverhältnis jugendliche und faltenfreie Haut habe. Keiner, wirklich keiner schätzt mich optisch alterstechnisch richtig ein.

    Hut ab vor Deiner Konsequenz, das meine ich ernst.

    Ich bin halt einfach gänzlich anders gestrickt und es liegt mir nicht so zu "rechnen" wie Du. Wie andere es sehen und handhaben, keine Ahnung. Aber Du wolltest wissen warum viele der hier mit schreibenden Personen an keiner Beratung/Plan durch einen Ernährungsberater/-in interessiert bin. Gleichzeitig liest Du nicht richtig, denn ich für meinen Teil sagte mehrfach, bei adulten gesunden Hunde sehe ich keinen Bedarf. Bei einem Hund im Wachstum oder gar kranken Hund hingegen durchaus - da würde ich mich allein nicht herantrauen. Und ich bin mir recht sicher keiner hier würde sich dagegen sträuben, wenn Notwendigkeit besteht. Nur teile ich Deine Ansicht nicht, dass das jeder tun sollte für seinen (gesunden, adulten) Hund, weil man sich selbst gut einlesen kann. Wobei klar, was sollst Du auch anderes sagen.

    Ich habe mich in vielen Jahren Hundehaltung durchaus in das Thema Ernährung eingelesen. Es gab auch recht "intensive" Phasen. Schlussendlich bin ich dabei geblieben alles so zu machen was du wahrscheinlich als "pi mal daumen" bezeichnen würdest. Dennoch basiert alles auf einem soliden Grundwissen.

    Du bist mir einfach zu dogmatisch unterwegs und ich Dir halt zu "emotional". Passt doch :smile:

    P.S. Meine Ernährung ist sicherlich weniger durchdacht als Deine, aber in den letzten drei Jahren war ich 10Tage krank und 7 davon aufgrund von Corona. Soweit sind wir dann scheinbar gar nicht auseinander - nur um bei Deinen Beispielen zu bleiben ;) .

    Eine Frage. Machst Du das für Dich selbst auch? Oder für deine Kinder bzw. Familienmitglieder? Für Menschen die Dir nahe sind?

    Ich meine den Bedarf erreichnen, Ernährungspläne erstellen und danach ernähren.

    Hast Du noch andere Haustiere? Katze? Meerschweinchen? Wie hältst Du es da?

    Unterm Strich, Deine Werbung nervt! Und Deine Vergleiche á la Tapetenrollen sind völlig sinnbefreit.

    Ernährung eines gesunden, nicht vorbelasteten, adulten Hundes ist keine Wissenschaft! Klar kann man eine draus machen, aber warum?

    Um aber auch Deine Frage zu beantworten. Ich habe schlichtweg nicht den Anspruch meinen Hunde "optimal" im Sinne von perfekt zu ernähren :ka: . Hört sich stumpf an, ist aber halt so. Ich möchte dass es ihnen gut geht, sie gesund sind. Die Basis dafür ist eine angemessene, gute Ernährung. Diese muss jedoch nicht bis ins Detail ausgefeilt sein. Ich habe nicht einmal bei mir selbst diese Disziplin. Ich bin auch kein Gegner von Fertigfutter. Im Gegenteil, ich bin sehr froh dass es Fertigfutter gibt. Da brauche ich als Verbraucher gar nicht zu rechnen und zu rätseln. Und nu?

    Gut für meinen Hund ist das was er gut verträgt. Egal ob Fertigfutter, selbstgekocht oder BARF. Und ich bin mir auch nicht zu schade eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen wenn ich es für notwendig halte. DANN wenn ich es für notwendig halte. So einfach ist es für mich.

    Das Hypoallergenic besteht ja zum großen Teil aus Reis, evtl. hat er da Probleme mit? Das war nämlich der Grund warum es bei uns nicht funktioniert hat.

    Als Schonkost taugt Reis hier nicht. Ist zu harntreibend. Er muss dann anstatt 4x/Tag ganze 6-7x/Tag raus. Teilweise ist er mir bei Reisfütterung als Schonkostbestandteil geradezu ausgelaufen zuhause. Ich habe den Reis dann aber auch sehr weich und matschig gekocht. Gekochter Reis als normaler Futterbestandteil ist kein Problem. Also wenn ich ihn von der Konsistenz so koche wie ich ihn selbst auch essen würde. Hier gabs oft Reis mit moroscher Möhrensupper. Das wurde super vertragen.

    Die ersten 9Monate mit ihm waren fütterungstechnisch schon nervenzerrend für mich, einfach weil ich vorher noch nie einen so verdauungssensiblen Hund hatte und Fütterung neu denken musste. Deswegen ich auch so froh mit der RC Gastrointenstial Lösung gewesen - das im übrigen auch Reis als Hauptbestandteil hat.

    Bezüglich Fleisch & Co Anteil habe ich es gerne "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" gehalten. Habe auch mal mit 80:20 angefangen (also bei den Vorgängerhunden, der jetztige bekommt leider tierärztliches Spezialfutter) und bin schlussendlich bei 60:40 gut hängengeblieben.

    Und ehrlich gesagt habe ich mir nur angelesen was der Hund fressen darf und in welchen ungefähren Zusammenhängen alles steht, dann Schlachtabfälle vom Schlachthof und günstiges Fleisch vom "Türken mit Fleischtheke" gekauft und gefüttert. Dazu überwiegend für Menschen vorgesehene menschliche Lebensmittel zugemischt. Also Nudeln, Reis, Kartoffeln, verschiedenes Gemüse (immer gegart oder geraspelt und überbrüht). Auch regelmässig Joghurt, Quark, Hüttenkäse, Öle, etc. Viel ausprobiert, angepasst, verworfen, usw.

    Ich habe auch eine zeitlang viel Zeit mit Bedarfsrechnern verbracht, dies aber wieder verworfen. Ich habe die Notwendigkeit über das hinaus wie ich gefüttert habe einfach nicht gesehen, und war nicht bereit da eine Wissenschaft draus zu machen. Mal ehrlich, das mache ich nicht mal bei mir selbst und auch meine Geschwister auch nicht bei meinen Neffen.

    Voraussetzung ist immer ein gesunder Hund. Meine waren auch alle bereits adult als ich angefangen habe roh zu füttern oder zu kochen. Beim Welpe/Junghund würde ich dazu tendieren jemand mit Fachwissen oder viel Erfahrung drüberschauen lassen. Supplementiert habe ich eher unregelmässig mit Komplettzusätzen von NapfCheck. Habe mich da vorab auch von denen beraten lassen, aber das ging eher in Richtung Produktberatung.

    Eine Wissenschaft habe ich da nie draus gemacht, weil nicht nötig. Als mein DSH Rüde krank wurde (Bandscheibenvorfall mit anschliessender, langer Rekonvaleszenz und Schonkost) habe ich mir einen Futterplan von einer Ernährungsberaterin erstellen lassen. Da ging es aber nicht um BARF sondern um Fütterung generell. Er wurde z.B. umgestellt von Rohfleisch auf Reinfleischdosen.