Beiträge von SavoirVivre

    Also wenn ihr zwischen den Zeilen lest, in denen ich nicht gesprochen habe, dann kann ich euch auch nicht helfen, sorry.

    Klar ist es je nach Hund und Situation schwieriger...na und? Aber zu sagen, mein Hund kann es nicht gut, wegen Homeoffice ist für mich eben nun mal eine Ausrede.

    Nachdem ich jahrelang Hunde hatte, die andere Hunde gut ignorieren konnten und keinen Terz gemacht haben, geht das mit Nando gar nicht. Ist bei ihm halt schwierig. Aber da kann sag ich ja auch nicht, dass es an den Umständen liegt. Nö, ich habs einfach noch nicht gut genug geübt.

    Ich denke die Begabung zu lesen was man lesen will, liegt bei dir.

    Der Tenor ist, durch die Anwesenheit durch Homeoffice ist es deutlich schwieriger künstliche Übungsszenarien zu konstruieren, in denen der Hund mal länger allein zuahuse ist als nur 1-2Stunden. Das ist als zusätzliches Schwernis identifiziert, und dann dauert das Ganze halt länger als erwartet :ka: .

    Was Du daraus machst ist.. äh.. interessant.

    Jaaaa du bist ne richtig gute, coole, lässige Hundehalterin, da ist es natürlich sehr schwer über den eigenen Tellerrand zu blicken und einfach zu akzeptieren dass andere es aus anderen Rahmenbedingungen heraus anders handhaben wollen, müssen und können.

    Der Dialog ist für mich hiermit auch beendet. Schwierig mit jemanden zu disktieren der sich selbst als Maßstab betrachtet.

    Ich finde es schwierig das Lebens und den Lebensrythmus anderer aus der Ferne beurteilen zu wollen. Nur weil es bei Dir klappt, heißt es nicht dass es bei anderen problemlos geht. Zumal Du Interpretationen anstellst die spannend sind.


    Bei uns z.B. war es nie ein Problem dass Gustaf in einem anderen Raum ist. Stundenlang. Wenn wir arbeiten liegt er rum wo er will. Wohnbereich, auf dem Balkon, in seiner Zone, usw. Nur weil das einwandfrei klappt, ist das noch lange kein Garant dafür dass es bei "echter" Abwesenheit auch klappt.

    Ich habe weder Vermutungen angestellt, noch von mir auf andere geschlossen. Ich habe nur gesagt, dass es eben geht, wenn es einem wichtig ist.

    Bei uns klappts aber tatsächlich gut. Vielleicht isses Glück, vielleicht einfach auch ein Stück weit der normle Umgang damit. Mein Leben ist nicht um den Hund geplant und wir gehen auch gerne mal ins Kino, mal Essen, Einkaufen müssen wir auch. Es war also bei uns trotz Homeoffice nie eine Frage, dass der Hund das lernen muss. Also haben wir schon in Welpenalter angefangen. Nicht direkt geübt, aber mal aufs Klo, Müll weggebracht. Und so wurde der Alltag immer mehr zur Normalität geführt.

    Das ist schön (ehrlich), und ich bin mir sicher viele andere Hundehalter mit Problemen bezüglich des Alleinbleibens ihres Hundes, machen es unterm Strich nicht groß anders. Und ja, ich denke Du hast einfach Glück. So wie ich dreimal Glück hatte, einmal die A-Karte gezogen und einmal mehr Training dran hängt. Und nein, um keinen Hund wurde ein Regenbogentanz aufgeführt. Vom Grundsatz her, führen sie alle bei mir das gleiche Leben.

    Wie gesagt ich finde es immer schwierig wenn zwischen den Zeilen hängt "es liegt an Dir/euch" und egal ob Du es so meinst oder nicht, so kommt es bei mir halt an, auch wenn Deine Zeilen gar nicht an mich adressiert waren.

    sowohl als auch :smile:

    ich kann ihn auf einen seiner plätze schicken, aber wenn ich es nicht tue, sucht er sich seine plätzchen. ich kann ihm aber auch einen raum einfach verbieten. das hält nicht tagelang an, aber für paar stunden/halben tag funktioniert das gut. ansonsten muss ich es einfach auffrischen.

    i.d.R. entscheidet er selbst wo er rumliegt, hauptsache er stört uns nicht beim arbeiten. wir sind viel in vikos und da kann ich keinen nervigen hund gebrauchen (was natürlich trotzdem mal vorkommt, es ist halt ein junghund und weit weg von perfekt).

    er war als welpe son typ, der auch einfach seine ruhe von uns braucht. da können wir chillend auf dem sofa liegen, er lag dann im arbeitszimmer. folgetrieb war auch nicht installiert :roll: .

    aber wir haben zuhause fürs alleinebleiben auch eine zone für ihn eingerichtet, die ums eck geht und mit zwei extrahohen kindergittern gesichert ist, und diese als ruhezone konditioniert. die türen sind eigentlich immer auf, weil flur und führt zum hauptbad + schlafzimmer, aber die konditionierung "da drin wird geruht" hat so gut funktioniert, dass er sich direkt hinlegt und döst/schläft wenn ich ihn reinschicke.

    Hier ist das mit dem Alleinebleiben gerade echt schwierig zu trainieren - 4-Personen-Haushalt, davon zwei größtenteils im HomeOffice und zwei Schulkinder in den Sommerferien, da muss man schon echt planen, wenn man mal alle außer dem Hund aus dem Haus haben will.

    Hier klappt das Alleinebleiben auch nur semigut... (bei Beiden nicht, wobei ich Baxter als schlimmer empfinde als Calle. Und Baxter konnte das mal perfekt)... Ich habe halt 100% HomeOffice seit gut 2 Jahren, da ist halt eben keine Routine mehr drin. Würde ich nur 5km weg wohnen von der Arbeit würde ich jeden Tag hinfahren, aber bei knapp 25-30km pro Strecke und den Spritpreisen macht man es halt nicht. Joar und zu Fuß ist hier nichts (kein Bäcker, keine Eisdiele nichts...) wo man mal jeden Tag hingehen oder fahren könnte (wobei (sinnloses) Fahren in der heutigen Zeit echt blöd ist.).. Aber gut die müssen vllt. 2x pro Woche für 30-90min alleine bleiben (da müssen die dann halt mal durch...)

    Ich bin komplett bei euch. Ich empfinde es auch als schwierig, bei 100% Homeoffice regelmäßig künstlich Situationen zu konstruieren in denen er 3-4Std. allein zuhause bleibt. Ich mein, wann und wie bringt man regelmässig 3-4 Auswärtsstunden unter wenn man von zuhause arbeitet? Keine Ahnung wie es bei anderen ist, aber dafür hat mein Tag nicht genügend Stunden. 1-2Std. sind nicht das Thema, das bekomme ich mehrmals die Woche hin. Wir können bedenkenlos abends auswärts essen gehen in der Hood, etc., aber so 3-4Std. ist doch nochmal was anderes.

    Die größte Herausforderung war, das er wirklich ruht wenn er allein zuhause ist und nicht "wartet" oder in Stress gerät. Das ist mein Anspruch. Mir reicht es keinesfalls das er nur nix kaputt macht, sondern er soll zur Ruhe kommen. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es dafür notwendig ist das wir ihn dafür länger als 1Std. alleine lassen. Bis dahin ist er monatelang noch im "Wartemodus" gewesen bevor er sich hinlegt und schläft. Inzwischen, seit wenigen Wochen, legt er sich praktisch sofort hin wenn wir gehen und immer wenn ich zwischendurch mal in die Webcam sehe, liegt/schläft/döst er.

    Was echt geholfen hat, ist dass ich ihm auch 1-2x per Mikro/Lautsprecher ermahnt habe, als er anfing zu randalieren unruhig zu werden. Also "Decke und Platz" funktioniert auch aus der Ferne :lol:

    Ich habe halt 100% HomeOffice seit gut 2 Jahren, da ist halt eben keine Routine mehr drin.

    Das ist aber ein bisschen auch eine Ausrede. Man muss ja trotzdem mal einkaufen, oder zum Arzt.

    :skeptisch:

    äh wie Ausrede? Ja klar gehe ich einkaufen oder zum Arzt, ich bin ja nun nicht 7 Tage die Woche 24h im Haus :ka:

    Und ich schrieb ja auch:

    Ja aber es gibt ja noch mehr Möglichkeiten, den Hund kann man auch im Homeoffice mal 1/2 Stunden wegpacken und in einem anderen Raum arbeiten. Also wenn man möchte und es einem wichtig ist, findet man Möglichkeiten zu üben.

    Ich finde es schwierig das Lebens und den Lebensrythmus anderer aus der Ferne beurteilen zu wollen. Nur weil es bei Dir klappt, heißt es nicht dass es bei anderen problemlos geht. Zumal Du Interpretationen anstellst die spannend sind.

    Bei uns z.B. war es nie ein Problem dass Gustaf in einem anderen Raum ist. Stundenlang. Wenn wir arbeiten liegt er rum wo er will. Wohnbereich, auf dem Balkon, in seiner Zone, usw. Nur weil das einwandfrei klappt, ist das noch lange kein Garant dafür dass es bei "echter" Abwesenheit auch klappt.

    Ich lasse mir bei größeren Behandlungen oder mehrschrittigen, auch einen Behandlungsplan plus Kostenvoranschlag machen. Finden die Praxen derzeit nicht sooo toll weil sie komplett unterbesetzt sind und das Zeit kostet, aber am Ende des Tages denke ich ist das für alle Beteiligten netter als eine Diskussionen bei der Rechnungsstellung.

    Versteht mich nicht falsch, ich diskutiere nicht an den Einzelposten rum, aber ich möchte wissen was mich erwartet wenn die Rechnungssumme schlussendlich vierstellig wird, oder nahe dran.