Beiträge von SavoirVivre

    Puh Leute, ich habe heute morgen einen Eintopf aus 400g Möhren und 180g Schweinenackensteak-Würfel 60min. geköchelt. Wenig Wasser, fast schon im eigenen Saft gegart sozusagen, auskühlen lassen, bissl gestampft und komplett verfüttert.

    Der ähnlich zubereitete Versuch mit Rindergulasch vor zwei Monaten wurde recht zügig mit Durchfall, und das drei Tage lang, quittiert.

    Was soll ich sagen, es ist 17Uhr und sein letzter Output war perfekt :shocked: . Das kann zwar noch nicht das Futter von heute Morgen gewesen sein was rauskam, aber erfahrungsgemäss käme das inzwischen schon wieder dünn raus, würde er es nicht vertragen.

    Ich bin vorsichtig, hoffnungsvoll optimistisch :mrgreen-dance: . Drückt uns bitte die Daumen das ich heute nach der letzten Runde nicht heulend in der Ecke sitze weil es doch nicht klappt. Wenns gut bleibt, gibts morgen zum Frühstück nochmal den gleichen Eintopf :nicken: .

    Jetzt bekommt er gleich seine gewohnte Portion RC Gastrointestinal, weil es sonst zu wenig Kalorien sind die er bekommt.

    Wenn jemand noch auf der Suche nach guten Reinfleischdosen ist, kann ich den Enten-und Pferdetopf von Ritzenberger empfehlen.

    Ich bin begeistert von den Dosen.

    Die Verträglichkeit ist gut zumindest bei meiner Hündin. Wenn man Sie vorübergehend füttert muss man Sie nicht unbedingt Ergänzen. Ich habe die Dosen mit Gemüse, Flocken und 3-6-9 Öl im Urlaub gefüttert.

    Ich füttere auch Ritzenberger, allerdings die Reinfleischrollen (Huhn und Ente) und mein sehr verdauungssensibler Junghund zeigt keine Probleme. Allerdings füttere ich die Fleischrollen in Würfel geschnitten (ja, ganz schöne Sauerei, da eigentlich Nassfutter - habe immer einen feuchten Lappen dabei) als Trainingsbelohnung, und somit in kleineren Mengen als jemand der sie nicht zweckentfremdet.

    Will sagen, ich bin auch sehr zufrieden mit der Qualität und Verträglichkeit. Absolute Empfehlung von mir.

    Miamaus, weil Tierärzte keine Banken sind?

    Dann könnte man auch im umgekehrten Fall argumentieren, dass man ja bei jedem Kühlschrankkauf mit Raten heutzutage zahlen könnte.

    Wieso sollten dann nicht Tierärzte anbieten, was man bei jedem teuren Einkauf angeboten bekommt?

    Wie gesagt, ist nicht meine Meinung, aber nach Wirtschaftlichkeit arbeiten ja alle Unternehmen :ka:

    Wirtschaftlichkeitsprinzip trifft es ganz gut.

    Eine TA Praxis kann es sich Manpower technisch gar nicht leisten ausgefallenen Raten hinterher zu laufen. Und das ist leider Gang und Gebe. Wenn man die Erwartungshaltung einer Ratenzahlung vom TA hat (damit meine ich nicht dich), dann nimmt man damit auch jede Minute in Kauf die dafür kranken Tieren verloren geht. Sowas ist nunmal ein nicht unerheblicher administrativer Aufwand, mal ganz abgesehen vom Ärger.

    Nein, dafür sind nicht TÄ verantwortlich. So traurig persönliche Schicksale auch sind, die finanzielle Situation der Halter ist nicht Sache des TA. Ich finde es schön das es TÄ gibt die Ratenzahlung anbieten, aber es ist keine Selbstverständlichkeit. Ich schätze mind. 2 von 10 tilgen ihre Raten nicht zuverlässig bis zum Ende.

    Ich für meinen Teil z.B. würde nicht die zusätzliche finanzielle Verantwortung für einen zweiten Hund tragen wollen. Aber ich bin auch ein Mensch der konservativ plant. Ich wäre oft gerne unbedarfter und freier im handeln.

    Schon spannend, dass es jetzt hier im wesentlichen ums Geld geht. Wir mussten auch gerade eine größere Summe aufbringen und ja, das tut weh und wir müssen nun überlegen, wo wir das Geld woanders einsparen. Aber jeder Einzelposten auf der Rechnung völlig nachvollziehbar und so nicht teuer, die Summe macht's .

    Wir haben gerade noch Inspektion beim Auto machen lassen, 900 Euro, Arbeitsstunden Satz eines Monteurs 100 Euro. Nur mal so als Vergleich.

    Aber ich sehe hier nicht das wesentliche Kriterium für einen guten Tierarzt und selbstverständlich muss ich bezahlen, was an meinem Tier behandelt wurde. Für mich ist die Rechnung der Autowerkstatt viel weniger beurteilbar, diskutiert habe ich da aber natürlich auch nicht. Schaut Ihr Euch so eine Rechnung genauso kritisch an? Oder warum wird bei einer Arztrechnung immer angezweifelt, ob das alles so nötig und richtig war und bei anderen Rechnungen nicht?

    Mir ging es vor allem um Wertschätzung, was die Tierärzte tun und eben respektvollen Umgang mit dem Gegenüber. Da steht nämlich auch ein Mensch mit Gefühlen und natürlich auch Schwächen/Fehlern. In social media geht es den ganzen Tag um respektvollen Umgang gegenüber allen Menschen, Akzeptanz von Schwäche, Ablehnung von hate usw usw und jeder reklamiert für sich, dass er ja soooo tolerant und verständnisvoll ist. Da wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen!

    Gerade derzeit, eigentlich seit Corona, ist Geld leider ein großes, und keins haben ein emotionales Thema . Sehr viele sind unverschuldet in finanzielle Notlage gerade. Und gerade mit chronisch kranken Tier ist die Belastungsgrenze schnell erreicht.

    Das darf man nicht mit denen verwechseln die von vorn herein mit einem anderen Mindset in die Tierhaltung gegangen sind.

    Wobei ich völlig bei Dir bin. Wertschätzung und Respekt sollte unabhängig von finanziellen Möglichkeiten stehen.

    Dreh mir nicht die Worte im Mund um.

    Im Kontext lesen wäre hilfreich.

    Schlecht geschlafen???

    Hackt es? Das sagt ja die Richtige, die sich meinen Text so zurecht zitiert wie er nicht gemeint ist.

    Oder hast Du Dir ein Tier geholt, obwohl und zu einem Zeitpunkt in welchem Dir die finanziellen Mittel einer angemessenen medizinischen Versorgung gefehlt haben? Ja? Ach so.

    Das ich Halter ausgenommen habe die in eine solche Situation kommen, während eines Tierlebens, habe ich explizit ausgenommen, aber schön das du dich unbedingt in diesen Schuh zwängen willst.

    Ebenso gibt es einen Unterschied zwischen höflich fragen ob Ratenzahlung möglich ist, und es zu erwarten/vorauszusetzen.

    Es ist ganz einfach, lies richtig oder lass das zitieren bleiben.

    Die Erwartungshaltung eine TA Praxis habe selbstverständlich Ratenzahlung anzubieten ist mir unverständlich. Das ist doch keine Bank! Wenn man sich Geld leihen will, geht man nicht zum Tierarzt!

    naja, nicht jeder hat 1000,- und mehr so einfach rumliegen - gerade im Moment. Da wird die Frage nach Ratenzahlung doch wohl erlaubt sein? Und sehr viele Praxen/ Kliniken bieten es laut eigener Aussage auf ihren Webseiten ja sowieso an, da kommt man einfach auf die Idee daß es überall so gehandhabt wird.

    Ich finde es momentan echt schwierig - Dachs hat sich ja leider auch zu einem kostspieligen Dauerpatienten entwickelt, da fällt es mir gerade auch nicht wirklich leicht mal eben knapp 500,- in einer Woche beim TA zu lassen (wie gerade geschehen). Zusätzlich zu den sonstigen monatlichen Kosten.....

    Bei vielen Bekannten mit Tieren ist das Geld nie wirklich üppig gewesen, aber bisher hat es immer gereicht und auch höhere TA-Kosten konnten gestemmt werden. Aber jetzt...... gerade überlegt eine Freundin, ob sie ihre beiden alten Pferde noch halten kann da Stallkosten erhöht, Gaspreisabschlag verdreifacht, Stromrechnung erhöht und die Spritkosten sind bei ihr auch ein erklecklicher Anteil.

    Keiner neidet den TÄ das Geld oder gönnt ihnen die Erhöhung der GOT nicht - aber zur Zeit kommt soviel zusammen plus der Panikmache "von oben", da ist es doch verständlich wenn man über hohe TA-Kosten jammert oder sie vielleicht gerade nicht auf einen Schlag bezahlen kann.

    Dreh mir nicht die Worte im Mund um.

    Im Kontext lesen wäre hilfreich.

    Die Erwartungshaltung eine TA Praxis habe selbstverständlich Ratenzahlung anzubieten ist mir unverständlich. Das ist doch keine Bank! Wenn man sich Geld leihen will, geht man nicht zum Tierarzt!

    Ich verstehe wenn es hart klingt, aber meines Erachtens holt man sich kein Tier ohne sich vorher zu erkundigen was es im mittelprächtigen Fall kostet - und ich rede nicht einmal vom worse case. Ich rede aber auch nicht von vorhandenen Tieren und man gerät während dessen Lebenszeit in finanzielle Schieflage. Das Leben ist nicht durchplanbar.

    Ich habe fast acht Jahre auf einen eigenen Hund verzichtet, weil ich ihn aus Gründen nicht gerecht worden wäre. Ich hätte auch weiterhin auf einen eigenen Hund verzichtet, wäre ich finanziell nicht in der Lage gewesen ihm gerecht zu werden - in schlechten Zeiten.

    Und ja, ich bin so kleingeistig und bringe kein Verständnis dafür auf, wenn andere es tun. Also keine finanziellen Möglichkeiten für ein krankes Tier zu haben, sich aber trotzdem eines zu holen, und die Verantwortung dann anderen aufzubürden.

    Da sprichst du das aus was mir beim nachlesen auch aufgefallen ist. Platinum Vetactiv wäre irgendwann eine Option wenn Schwein nachweislich gut klappt.

    Tackenberg Schwein Reinfleischdosen habe ich gerade gestern 6x400g zum testen bestellt. Das scheint mir, nebst gegarten Frischfleisch, der sichere Weg zu sein.

    Wenn es NUR die Fleischsorte ist, die ihm im Darm Probleme macht, kann das klappen. Wenn es mehr als nur der tierische Teil des Futters ist, dann nicht. Aber Versuch macht klug.

    Ich würde mich dann mit Futalis in Verbindung setzen und mit denen eine Schwein-Futter für Gustav erstellen.

    Das weiß ich leider nicht, nur das Kartoffel, Möhren und Reis zuverlässig vertragen wird. Alles andere kennt er nur in Kleinmengen (mal paar übrig gebliebene Nudel als Leckerlie, mal ne harte Brotkante zum knabbern).

    Es ist so wie du sagst, Versuch macht klug.

    Ich werde jetzt als nächsten Step mal Schweinefleisch mit Möhren köcheln lassen und füttern. Und wenn das gut klappt danach die Tackenberg Schwein-Reinfleischdosen mit gekochten Kartoffeln/Reis/Möhren testen.

    Futalis ist jetzt auch erste Wahl für für die Zusammenstellung eines TroFus für Gustaf. Mal sehen was sie sagen. Aber erstmal die „Frischfütterung“ mit Schwein testen.