Elos sind, wie gesagt, keine Rasse. Deshalb gibt's auch keine vorgeschriebenen und kontrollierten Gesundheitsparameter und -Kontrollen, keine Gentests, keine Wurfabnahme, keine Ankörung, keinen Wesenstest, keine kontrollierbaren Zuchtbedingungen. Schon alleine deshalb würde ich von einer Empfehlung eher Abstand nehmen.
Jetzt bin ich echt überrascht:
https://ezfg.de/
Elos werden seit mehr als 30 Jahren gezüchtet, mit Gesundheitstest, Wesenstest usw. Es war die erste Rasse, die versucht hat, das Wesen eines modernen Familienhundes zu beschreiben und zu testen. Ich kenne rund 25 Elos ausHundeschule und Nachbarschaft. Sie sind unterschiedlich, aber die Zuchtziele kann ich klar erkennen, Charakter und Aussehen. Labradore z.B. sind genauso variable.
Für den Fragesteller könnte ich mir einen Elo gut vorstellen. Im Durchschnitt sind sie etwas temperamentvoller und kooperativer als Eurasier. Ich mag beide😍
Es tut mir leid das ich das so sagen muss, aber den Elo mit dem Labrador zu vergleichen, ist absolut abwegig. Labradore sind im Leben nicht so "variable" in Aussehen, Rasseeigenschaften, etc.
Wer meint er könne den Elo treffend beschreiben, der soll das tun. Für mich ist diese "Rasse" ein Mix aus vielen Hunden mit unterschiedlichsten Ergebnissen, sogar innerhalb eines Wurfs. Und ja, diesen Eindruck habe ich nach lesen von diverser Lektüre gewonnen. Und nein, ich poste keine Links. Google ist unser aller Freund.
Im Elo stecken u.a.
Bobtail, Eurasier, Dalmatiner, Samojede, Pekinese, Kleinspitz, Chow-Chow. Diese und evlt. weitere Hunderassen wurden zur "Optimierung und Erweiterung des Genpols" nach und nach eingekreuzt - bei einer ca. 35jährigen "Rasse". 35Jahre, das sind gerade mal drei Hundegenerationen. Äh, nein - das ist keine Rasse das ist ein Mischling (nur für mich gesprochen).