Beiträge von SavoirVivre

    Futalis stellt Trockenfutter individuell und auch ausschließlich mit Schwein her - ich halte von denen viel und würde mich wohl dort hin wenden, zumal die Tierärzte dort sicher auch noch weitere Ideen haben, welche Zutaten für Gustav dann gut sind, wenn es ein zweiter Versuch werden soll, ein weiteres Futter zu etablieren, was er auch verträgt.

    Moin,

    hattest du denen geschrieben oder telefoniert? Ich hatte letzte Woche eine seeehr planlose Dame am Telefon und fühlte mich null beraten. Ihr Standardsatz war, sie können das anbieten was der Rechner ausweist. Änderungen nicht möglich oder davon weiß sie nichts. Auf meine Frage ob sie intern mal fragen könnte sagte sie „nein“ ☹️🤨. Ich habe z.B. nach anstatt Schwein und Süsskartoffel nach Schwein und Kartoffeln gefragt.

    Die Frage wurde schonmal verneint, aber die erste, sehr freundliche Ansprechpartnerin wollte intern fragen und nach weiteren passenden Rezepturen mit Schwein. Aber es kam kein versprochener Rückruf. Das war vor 3-4 Wochen.

    Ich möchte Futalis nicht aufgeben ohne es auszuprobieren, aber der Start ist ernüchternd.

    Ohne Symptome keine Behandlung. So halte ich es und dazu stehe ich. Ganz sicher kommen ohne Symptome, nur wegen eines positiven Laborergebnisses, nicht wiederkehrend Panakur/Metro in meinen Hund. Damit zerschiesse ich nur die Darmflora/störe die Verdauung signifikant.

    Ich meine gelesen zu haben, jeder Hund hat Giardien bzw. kommt regelmässig mit Giardien in Kontakt. Ein gut aufgestelltes Immumsystem kommt damit gut klar. Nur wenn er nicht mehr damit zurecht kommt und die Symptome durchkommen (Durchfall, Matschkot, etc.) wird klassisch behandelt.

    Versteht sich von selbst, das Hinterlassenschaften sorgsam entfernt werden.

    Es sind ja leider nicht gar keine Symptome, sondern schon der Matschekot zumindest der letzte Haufen am Tag :(

    Matschkot ist für mich kein ausreichendes Symptom. Mein Hund hat zwischendurch immer mal Matschkot. Ich selbst habe auch nicht jeden Tag den perfekten Output.

    Für mich wäre z.B. klarer Behandlungsgrund typischer Giardiendurchfall, der auch wenn richtiger Giardienbefall, teilweise unhaltbar wäre.

    Bei grundsätzlich gutem Kot und der letzte Kot des Tages ist matschig, würde ich weiterhin mit langfristigrm Aufbau und Unterstützung des Verdauungstrakt arbeiten. Aber ich kann da nur für mich sprechen. Natürlich würde ich behandeln lassen wenn es nicht besser bzw. schlimmer wird. Aber mit 4monaten schon 10tage Metro, da hat der Hund im Zweifel ein Leben lang was von.

    Also nein, wegen 1xMatschkot beim letzten Gang und ansonsten alles Tutti, käme mir keine Metro Behandlung in den Hund.

    Wie gesagt, bitte bitte gewissenhaft Hinterlassenschaften entfernen. Ich streue bei Durchfall oft noch Vogelsand-Kalk-Gemisch über evtl. verbleibende Reste.

    Helfend Ruhe in den Magen-Darm-Trakt zu bekommen, hat sich hier Ulmenrindenschleim bewährt.

    Nach Angabe zubereiten und 2-3x übern Tag verteilt anbieten oder mit einer Spritze (langsam und ohne Zwang) verabreichen. Gustaf hat leider immer mal wieder ein gastrointestinales Thema, da bekommt er morgens, ca. 30-60min vorm Futter seine erste Portion Ulmenrindenschleim. Es hilft i.d.R. zügig.

    BorderPfoten

    Ich halte es ähnlich.

    Mit Gustaf als Welpe waren wir gefühlt Dauergast beim TA wegen gastrointestinalen Problemen. Beim Welpen gehe ich da auf Nummer sicher und warte keine 24Std.

    Aber jetzt als Junghund „therapiere“ ich selbst mit 24std. Fasten und dann Schonkost für 2-3Tage. Bisher hatten wir es in dem Zeitraum wieder im Griff. Nur wenn es ihm darüber hinaus schlecht geht (Schmerzen, Fieber, etc.), werde ich nach Gefühl beim TA vorstellig mit ihm.

    Ich finde eine Schlepp dran auch total ok. Gustaf hat auch im Freilauf immer eine 3m oder 5m Schlepp dran. Für mich nicht von der Länge eine echte Schleppleine, aber von der Funktion, denn sie schleppt auf dem Boden.

    Über die Notwendigkeit lässt sich streiten, aber sie gibt mir ein zusätzliches Sicherheitsempfinden und das strahle ich dann auch aus. Ähnlich wie mit einem Maulkorb. Führe ich einen Hund mit Bumms, dann mit MK und schon habe ich nochmal paar Prozent mehr Strahlkraft im sicheren Auftreten, was immens was ausmacht.

    Ben_auch_mal_hier

    Wie hat sich das Verhalten seit der Kastration verändert. Magst du in 3-4 Sätzen zusammenfassend berichten? Zwei Wurfbrüder von Gustaf haben es vor sich (Bauch- und Leistenhoder), leiden aber auch sehr in der Pubertät, sehr ähnlich wie bei eurem.

    Ich hatte ja viele Jahre adulte Tierschutzhunde. So > 35kg Gewichtsklasse und alle mit Bumms. Ich bin von Anfang an immer davon ausgegangen das sie im Zweifel ernst machen, weil ich sie halt nicht kenne und in einer - sich oftmals ja blitzschnell entstehenden - Rauferei nicht zuverlässig einschätzen kann.

    Also wurden sie auch entsprechend geführt, so wie ich es mir von anderen wünschen würde.

    Paar ungemütliche Hundebegegnungen später (halten ja leider nicht alle HH so) wusste ich, sie beschädigen nicht, der letzte war aber heftig bei einer Maßregelung.

    Löcher hatten bisher nur meine Hunde. Fand ich bisher nicht schlimm, weil die Situationen in denen sie entstanden sind nicht entstanden weil Beschädigung beabsichtigt waren, sondern einfach aufgrund der Heftigkeit der Bewegungen der Hunde in dem Moment. Ein Loch ist schnell passiert wenn sich zwei 40kg Kaliber in der Wolle haben.

    Ich hatte bisher aber auch nur Gebrauchshundrassen (mein Mittelspitz war parallel zu meinem DSH Rüden). Meines Erachtens ist grundsätzliche Ernsthaftigkeit aber auch Rasseeigenschaft. Wenn man da „zimperlich“ ist, also sich ausgeprägtere Artgenossenverträglichkeit wünscht, ist man mit einer GebrauchshundRasse halt schlecht bedient. Ich kann gut damit leben immer eng führen zu müssen.

    Mein Boxer ist ein Blümchen. Mal sehen ob/wie lange das so bleibt.

    Ich meine Reisszahnlöcher ohne Gegenbiss.

    Bei richtigen Bissen ist Schluss mit lustig.

    Schaefchen2310 maximal 50€. Keine Ahnung ob das realistisch ist.

    Mit dem Trixie Vimy sind einige die es ich kenne zufrieden.

    https://www.tiierisch.de/produkt/trixie-regenmantel-vimy?

    Aber ich würde eher gebraucht und im guten Zustand nach einem Nonstop Fjord oder so schauen. Das Invest in etwas hochwertiges lohnt sich bei einem Regenmantel meines Erachtens. Ich habe zweimal billig gekauft und war nie richtig zufrieden.

    Wenn du bei FB bist, relativ aktuell habe ich einen von RUKKA gesehen mit Rückenlänge über 60cm (ich glaube 64cm waren es) für 35€.

    Gustaf hat die ersten 6Monate seines Lebens große Magen-Darm-Themen und wir ständig in Sorge. X Tierarzt Besuche, Beratungen, etc. um Ruhe rein zu bekommen.

    Nur mit Bedarfsrechnen, konsequenter Fütterung und regelmäßigen Prüfen des Status Quo, haben wir einen guten Dauerzustand herbeizuführen können.

    Das ist mit einem Futter unsensiblen Hund sicher einfacher. Die Vorgänger bekamen alles was gerade passte, pi mal Daumen, mit Blick auf Figur und Verhalten. Da waren wir „Allesfütterer“. Bei Gustaf undenkbar, da bekomme ich nur beim Gedanken selbst Magenschmerzen