Beiträge von SavoirVivre

    In dem Video find ich Nevio für seine Verhältnisse entspannt. :hust:

    Generell ist der schon ordentlich ruhiger geworden zumindest solange nix jagdbares oder anderer Hund in Sichtweite ist.

    Ich finde ihn auch recht entspannt. So ist Gustaf auch gerne unterwegs. Guckig, aber immer wieder Blick zu einem.

    Allerdings weiß ich bei Nevio nicht ob er lossprinten würde wenn er da was interessantes sichtet. Gustaf würde noch immer, mit 20-30% Wahrscheinlichkeit, zu anderen Hunden laufen, deswegen bin ich sehr wählerisch wo er in den Freilauf darf.

    Für Gustaf gibt es noch immer nichts interessanteres als andere Hunde. Laufende Hunde sind spannender als laufendes Wild. Großes Kino bei der Hundedichte zuhause 🙄

    Was soll’s, dafür ist er ein super Camperhund 😆. Jetzt gerade so..

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    SavoirVivre humpelt Gustaf? Gar nicht böse gemeint, kann von der Perspektive kommen, aber es wirkt als würde er nicht ganz sauber laufen?

    Willy ist im Freilauf ähnlich wie Gustaf. Er hat auch einen maximalen Radius von 15 Meter. Viel mehr geht hier aber auch gar nicht wegen vieler Kurven etc. Und ich würde mich damit echt nicht wohl fühlen. Und wenn Willy so außenorientiert wie Nevio vom datKleene in dem Video wäre würde ich mich gar nicht trauen anzuleinen. Bin da echt total übervorsichtig geworden leider.

    Er läuft eigentlich einwandfrei, hat aber derzeit sehr weiche Ballen (Abrieb durch Asphalt in der Stadt und dann viele Kilometer wandern). Da reichen schon spitze Steine das er die entsprechende Pfote leicht entlastet. Danke für deine Aufmerksamkeit 😘

    Gustaf kann auch längst nicht immer abgeleint werden in der Natur (in der Stadt/zuhause ist immer eine Leine dran), das ist Strecken- und Tagesformabhängig. Er ist auch mal ähnlich unterwegs wie Nevio und dann bleibt die Leine natürlich dran.

    SavoirVivre

    Mit scootern meinst du aber jetzt nicht am Dogscooter oder? Eher am escooter, oder?

    Das ist ja mein Albtraum. Eros am Dogscooter und ein Reh würde Kreuzen :ugly: Mein Horror.

    Freilauf ist natürlich ein Traum, bei uns so undenkbar in diesem Radius. Auch, wenn er abrufbar ist, bei so einem starken Reiz wie ein flüchtendes Tier, ist hier der Ofen aus. Im Moment zumindest. Trotzdem hat mein Hund in anderen Dingen eine nahezu stoische Impulskontrolle, nicht aber bei Bewegungsreizen durch flüchtende Tiere. Jagdhund eben :tropf:

    Ja eScooten. Mache ich auf einsamen Wald-/FeldWegen gerne und recht regelmäßig mit ihm.

    Geht halt nur mit einen nicht/wenig jagdtriebigen Hund. Meist ist Gustaf aber am Bauchgurt mit Canicross Leine dran. Da habe ich vernünftig Reaktionszeit und Gustaf kennt die Spielregeln.

    Am Rad sind z.B. uns jagende/verfolgende Fremdhunde das größte Problem. Nicht zu fassen wie oft uns das zuhause passiert. Gustaf lässt sich dann recht gut ablegen, aber wenn der Hund direkt an uns rankommt, hängt er in der Leine. Ist ok weil ich dann längst stehe, aber glaub mal nicht das sich einer entschuldigt. Meist werde ich entgeistert angestarrt, nach dem Motto „was fährst du blöd Kuh da Fahrrad mit deinem Hund, wo mein unabrufbarer Hund im Freilauf ist“ 🤪

    Respekt für Gustaf, das hätte hier wohl nicht so gut geklappt.

    Wir hatten gestern auch 3 sehr entspannte Rehe, meine waren alle angeleint aber sind schon alle in die Leine gesprungen. Mein kleinster hat ordentlich gejankt, aber selbst das hat die Rehe nicht gestört und sie sind einfach da geblieben. Nach einiger Zeit konnten sich die Jungs dann umorientieren.

    Was hast du für konkrete Impulskontroll-Übungen gemacht SavoirVivre? Bin diesbezüglich einfallslos. Die üblichen, die man so findet mit Futter oder auch beim Dummytraining sind kein Problem, aber so Bewegungsreize triggern Nevi doch sehr.

    Was mir noch wichtig ist zu schreiben. Das Gustaf zuverlässig von Wild abrufbar ist, bzw. bei Sichtung zumindest stehen bleibt, ist nicht meinen tollen Erziehungsfähigkeiten geschuldet, sondern eher das er einen sehr moderaten Jagdtrieb hat. Klar sind Bewegungsreize geil, aber kein Vergleich zu einem Hund mit ausgeprägten Jagdtrieb.

    Und da ich immer große Hunde hatte die anderen durchaus Angst machen können durch ihre bloße Existenz, habe ich es verinnerlicht sie eng zu führen.

    Wäre Gustaf 15m vor mir gelaufen (darf er nicht am Scooter, da eh schon in schnellerer Bewegung und Dynamik), wäre er da wahrscheinlich mind. 50-100m hinterher gejagt. Aber das weiß ich und deswegen läuft er am Scooter sehr nahe bei mir.

    So sieht derzeit der Freilauf aus. Gustaf hat gerade eine anhängliche Phase in der er mir am liebsten im Rockzipfel hängt 🙄, oder das Radiustraining war zu intensiv vor dem Urlaub. Aber im Ausland mag ich ihn gern nah bei mir haben, deswegen hatte ich es vorab etwas intensiviert. Ich denke wenn ich ihn wieder längere Zeit „laufen lasse“, erweitert er auch den Radius wieder auf 15-20m. Derzeit tingelt er eher so bei 0,5m - 10m.

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    Respekt für Gustaf, das hätte hier wohl nicht so gut geklappt.

    Wir hatten gestern auch 3 sehr entspannte Rehe, meine waren alle angeleint aber sind schon alle in die Leine gesprungen. Mein kleinster hat ordentlich gejankt, aber selbst das hat die Rehe nicht gestört und sie sind einfach da geblieben. Nach einiger Zeit konnten sich die Jungs dann umorientieren.

    Was hast du für konkrete Impulskontroll-Übungen gemacht SavoirVivre? Bin diesbezüglich einfallslos. Die üblichen, die man so findet mit Futter oder auch beim Dummytraining sind kein Problem, aber so Bewegungsreize triggern Nevi doch sehr.

    Du hast auch drei die sich gegenseitig pushen.

    Schau mal, das war für mich wertvolle Lektüre zur Impulsekontrolle. Wenn ich aus dem Urlaub bin schreibe ich aber auch gerne noch paar Sätze dazu.

    https://www.amazon.de/gp/aw/d/398108…ob_b_asin_title

    SavoirVivre

    So ein reh ist auch verlockend, super dass er nicht noch extra Runden gedreht hat.

    Was kannst du zum campen in Schweden sagen (oder hast du schon irgendwo was darüber geschrieben?) Ich bin am überlegen wo ich im Sommer hin fahren mag, Schweden steht auch auf der maybe liste

    Ja schau gerne mal in meinen Thread oder in „unser Zuhause rollt“ Thread. Da berichte ich alle paar Tage aus dem Schweden Urlaub

    Schweden in der Nebensaison ist ein Traum. Ich empfehle den Mai oder ab September wieder. Dann steht man echt oft völlig alleine an einem See und auch die CP und Stellplätze sind total leer.

    Bis einschließlich erste Juni Hälfte ist bestimmt auch nett, da würde ich aber schon schauen das ich überhalb der beiden großen Seen komme. Juli und August sind für uns keine Reisemonate, nirgends. Da machen wir nur unsere Wochenendtrips.

    Wir haben auch ein Erlebnis gehabt, das mich zufrieden hat grinsen lassen - also im Anschluss 😁.

    Derzeit tingeln wir in Schweden herum mit dem Camper, und gestern standen wir mal wieder einsam und alleine in einem Wald, direkt an einem See.

    Gustaf war auch mal leinenfrei, weil halt einsam und alleine im Wald 🌳, wegtreu, von Wild abrufbar und nie weiter als paar Meter weg von uns.

    Gestern habe ich die absolute Einsamkeit genutzt und bin mit ihm gescootet, er galoppierend im Freilauf, wir ca. 18km/h schnell. Auf diesem Weg waren wir unterwegs

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    Auf einmal bricht keine 15m vor uns links ein Reh aus dem Wald, springt mit wenigen Sätzen über den Weg, und rechts wieder in den Weg rein 😳. Gustaf war bereits im Galopp, ca. 3m vor mir.. und gibt Hackengas.. bis ich gebrüllt habe (ich weiß nicht mal mehr was).

    Was soll ich sagen, er stand wie eine Eins, zitternd vor Aufregung, am Wegrand 🥳 und schaute hinterher 🎉🎊.

    Was macht das blöde Reh? Bleibt ca. 20m tief im Wald stehen und glotzt Gustaf an. Der wusste gar nicht wohin mit sich vor Aufregung. Ich brüllend den Scooter gewendet, und bin langsam - ihn abrufend - losgefahren.. von ihm weg. Darauf ist er dann endlich zu mir gerannt gekommen, wo ich ihn dann gefeiert habe und gleichzeitig schnell angeleint 🥵.

    Was bin ich froh das wir so viel Zeit in Impulsekontrolle investieren. Auch wenn er kein „Jäger“ ist, sind Bewegungsreize an sich durchaus interessant und ein Reh das so unmittelbar den Weg kreuzt eine riesige(!!!) Herausforderung.

    Und auch sonst bin ich zufrieden mit seiner Entwicklung als Camperhund. Er liegt mitten im Wald zuverlässig vorm Camper, und entfernt sich keine 5m von uns.

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    Und so kann ich entspannt lesen und mein Mann angeln

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    Nutzt eine von euch Komoot? Da stehen, für den Harz, Wanderungen drin die als schwer eingestuft sind und sinngemäß mit dem Hinweis" alpine Erfahrung notwendig" versehen sind.

    Wie ernst muss man so etwas nehmen? Ich trau mich da immer nicht ran.

    Bei manchen Touren für die Sächsische Schweiz steht das auch.

    Ich hätte einfach Grusel, dass ich mit den Hunden dann da stehe und irgendwas passiert oder wir nicht weiter kommen.

    Wer nutzt komoot nicht 😆

    Also komoot stuft meiner Erfahrung nach schon schwarz ein, wenn „richtige BergWanderführer“ noch locker ne Stufe drunter sind. Ich bin schwarze Komoot Touren gewandert bei denen ich mich gefragt habe wann denn der schwierige Teil kommt. Aber es waren keine „Bergtouren“.

    Shalea

    Kann da deutlich mehr zu sagen

    Es stellt sich eher die Frage ob die Tour hundegeeignet sind.

    Ich finde es ist absolut eine Frage des individuellen Leidensdrucks.

    Die Abstände zwischen den Spritzen werden beim Hund meines Wissens nach relativ schnell gesteigert, sodass es na klar anstrengend für Hund und Halter ist, ständig zum Tierarzt zu rennen. Aber (je nach Hund) dann doch nicht soo schlimm, als dass man es bei großem Leidensdruck nicht versuchen sollte.

    Antihistaminika helfen bei 1 von 3 Hunden, sind also für die meisten leider keine Hilfe. Und auch Cytopoint und Apoquel helfen nicht bei jedem Hund so, dass sie ein entspanntes Leben ermöglichen. Ich habe hier beispielsweise so einen Kandidaten.

    Laut unserem Dermatologen hilft die Desensibilisierung bei 2 von 3 Hunden deutlich (was nicht unbedingt heißt, dass die Symptome komplett verschwinden müssen). Für mich persönlich ist das eine Quote, bei der ich es durchaus versuchen werde, wenn alles andere nichts hilft.

    Ich habe mit zwei Dermatologen gesprochen bezüglich Desensibilisierung und beide sagen, es ist schon gut wenn bei einem Viertel der Hunde, die Symptome relevant sinken. Für meinen Hund war das eh kein Thema, da er inzwischen praktisch beschwerdefrei ist, seit wir Auslöser vermeiden (Unverträglichkeit gegen zuviel tierisches Eiweiss. Großzügige Leckerlimengen gehen, aber nicht als Bestandteil im Futter).

    Soviel zu Aussagen von Ärzten

    Aber ich verstehe absolut das man nichts unversucht lässt wenn der Leidensdruck sehr hoch ist. Ich wünsche euch sehr das sie bei euch anschlägt.