Beiträge von SavoirVivre

    Der Wurf aus dem mein Hund ist, wurde durchgängig als der ruhigste und gechillste Wurf beschrieben, den die Züchterin und ihre Tochter bis dato hatten. Es war der G Wurf.

    Nun ja, Stand heute, der Wurf ist seit kurzem zweijährig, hat sich heraus kristallisiert, das 5 von 8 (überlebenden, ursprünglich 9) Welpen selbst für junge Boxer äh.. sehr aktiv und reaktiv sind. Der Boxer an sich ist schon eine ziemlich durchgeknallte Rasse in den jungen Jahren, aber diese fünf präsentieren sich zuhause und auf dem Hundeplatz/Boxerklub nochmal einen Schub drüber. Allerdings hat auch ein Prozentsatz X hormonelle Probleme.

    Meiner ist.. nunja.. auch kein ruhiges Exemplar Boxer mehr. Die ersten 6Monate war er sehr(!) gechillt. Ich wollte einen ruhigen, entspannten Rüden aus der Wurfkiste. Züchterin > der ganze Wurf ist so. Meiner war zusätzlich noch der kleinste und zarteste. Tja, heute ist er grössen- und gewichtstechnisch Nr. 1 aus dem Wurf. Aber alle Rüden aus dem Wurf sind sehr schlank, null massig, hochbeinig und haben optisch kaum was vom Molosseranteil.

    Aber wir sind sehr sehr glücklich mit ihm. Für uns hätte es keine bessere Wahl geben können.

    Bei der Wunde die der größere Hund davon getragen hat, frage ich mich auch, was ausser einem Wolf kann solche Wunden verursachen?

    Es ist richtig das der Untersuchungsweg genau und protokolliert werden muss, aber mal ehrlich.. es gibt in Deutschland/in der Region keine "Fressfeinde" für einen Hund dieser Größe.

    Im Prinzip ist es ganz simple, egal ob andere es nachvollziehen können oder nicht :ka: .

    Interessent hat klare Vorstellung davon wie sein Hund aussehen soll > Farbe. Das heißt nicht, das ihm alles andere egal ist, aber es spricht rein gar nichts dagegen eine klare, optische Präferenz zu haben. Wenn es mit passenden Wesen, Geschlecht und Farbe nicht passt, wird es halt kein Welpe aus dem Wurf. Keine Seite wird zu irgendwas gezwungen.

    Mein Mann wollte auf keinen Fall einen gestromten Boxer und ich keinen weißen. Somit war klar, gelb soll er werden. Es ist ein Gelber geworden und kein Züchter fand das irgendwie „merkwürdig“.

    Für die Züchter war es interessanter, wer sind wir, was sind unsere Vorstellungen, was wollen wir mit dem Hund machen, wie wohnen/leben wir, wie viel Hundeerfahrung haben wir.

    Es wurden die richtigen, wichtigen Fragen gestellt. Nicht einmal wurde gefragt, warum wollen wir einen „gelben“ Boxer wollen.

    Umso merkwürdiger finde ich das es hier teilweise als „merkwürdig“ dargestellt wird.

    Ich hatte den großen Vorteil dass ich meiner Züchterin vertraut habe, ich kannte sie im Grunde schon Jahre über eine Freundin. Außerdem hätte sie mir viel erzählen können- es ist mir schlicht nicht möglich gewesen die auseinander zu halten, auch waren sie vom Temperament her ähnlich. Mir war nur wichtig dass ich ein Mädchen kriege, das war für mich auch nicht verhandelbar. Wäre keins gefallen hätte ich bis zum nächsten oder ü-nächsten Wurf gewartet, ich hatte es nach 12 Jahren Hundeabstinenz nicht eilig.

    Ich hab auch um eine Schlaftablette gebeten, in dem Wurf war aber keine klassische dabei. Macht aber nix, es ist OK so. Zum Thema Preis: Den habe ich vorher nicht abgefragt. Am Tag der Abholung habe ich die Summe erfahren und bezahlt, fertig. Ich handele nicht bei Tieren, die bleiben im Idealfall lange Jahre an meiner Seite, da ist der Anschaffungspreis das wenigste was finanziell aufgebracht werden muss.

    Ich hab ja auch schon als Züchterin (Maine Coon) gearbeitet, wenn da Welpeninteressenten sofort nach dem Preis fragten und/oder handeln wollten war die Sache für mich klar. Da waren dann alle Tiere vergeben, und zwar auch die der nächsten 10 Würfe. Das mag der ein oder andere doof finden und das ist auch OK, die passenden Züchter & Interessenten werden sich immer finden. Man muss nicht mit jedem kompatibel sein.

    Menschen sind halt verschieden, aber das ist auch gut so.

    Den Welpenpreis habe ich z.B. bei Gesprächen mit 14Züchtern immer in den ersten 1-2 Gesprächen abgefragt. Natürlich nicht stumpf "was kost" sondern eher so.. "In Gesprächen mit Zuchtwarten, die mir beratend auf der Suche nach einem passenden Züchter*/Verpaarung/Wurf zur Seite gestanden haben, wurde mir noch mitgegeben das die Preisempfehlung des Boxerklubs bei xxxx€ bis xxxx€ für einen VDH Boxer Welpen liegt. Passt das bei Ihnen auch?"

    Das hat einen ganz simplen Hintergrund. Es war Corona und jeder Welpe hatte mehrere Interessenten. Es gab Züchter, die waren teilweise weit über der genannten Preisspanne. Kein Züchter ist mir irgendeine Erklärung schuldig, aber wenn ein Boxer Welpe 2.400€ kosten soll, weil die Nachfrage halt hoch ist und er/sie jeden Welpen noch vor Geburt 5x verkaufen könnte, dann bin ich schon aus Prinzip raus.

    Meine Tiere bekommen lebenslang die bestmögliche Versorgung, egal um was es geht, die ich finanziell leisten kann, und ganz sicher ist der Kaufpreis im Laufe eines Hundelebens der kleinste Faktor, aber es gibt Dinge, die muss man nicht unterstützen. Auch das höfliche (Hinter)fragen unterstützt die seriöse Rassezucht.

    Für uns war klar, wir wollen einen gelben Boxer Rüden. Ergo war vorgegeben, die Farbe und das Geschlecht.

    Die Züchterin hat dann interessiert wie das Wohnumfeld ist, was wir vorhaben mit dem Hund, und wieviel Hunderfahrung vorhanden ist. Wir haben uns - wie gefühlt fast jeder der Interessenten dieses Wurfes :ugly: - den ruhigsten und entspanntesten Rüden aus dem Wurf gewünscht.

    Die Züchterin hat aber auch gleich gesagt, das wir mitunter die größte Erfahrung als Hundehalter haben und auch bezüglich der bisher gehaltenen Rassen weiter sind, als fast alle anderen Interessenten, nur unser Wohnumfeld eine besondere Herausforderung darstellt. Da sie selbst leidenschaftliche Camper sind, war es in ihren Augen ein großes Plus, das wir einen "Reisebegleithund" suchen. Aber sie meinte ganz klar, wenn da eine Familie mit zwei jüngeren Kindern sind, die als Ersthund z.B. einen Labrador haben/hatten, geht tendenziell da der ruhigeste Welpe aus dem Wurf hin und nicht zu uns. Fand ich fair/ok.

    Ich glaube aus der Verpaarung konnten nur gelbe Welpen fallen und dann sind es auch noch 7Rüden geworden und nur 2Hündinnen.

    Aber wir hätten a) keine andere Farbe genommen b) keine Hündin und c) keinen Hoch-/Keinhoder - dies aber auch von vornherein kommuniziert.

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    Beim Eurasier Wurf aus dem Familie von mir ihren Welpen haben, gab es praktisch gar kein Mitspracherecht. Egal ob Farbe oder Geschlecht. Natürlich konnten sie Präferenzen nennen und auch Welpen "ablehnen", aber dann hätten sie auf den nächsten Wurf des Vereins warten müssen. Es ging soweit ich weiß nach Warteliste für alle Würfe aus dem Verein, und sie standen für keine bestimmten Wurf eines bestimmten Züchters auf der Warteliste.

    Mein sechsjähriger Neffe hat Gustaf vor einigen Monaten mal umarmt und sein Gesicht seitlich in Schulter/Nacken gedrückt. Ich habe in dem Moment zum Spaß gefragt ob Gustaf stinkt. Daraufhin hat mein Neffe mal intensiv an Gustaf gerochen :D und meinte dann „komisch, Gustaf riecht ja nach nix“.

    Ich finde auch das er kaum wahrnehmbaren Eigengeruch hat. Und das nur im Gesicht/Kopf/Hals. Und wenn er nass ist, riecht er etwas muffig.

    Ich hoffe die Frage ist ok 😊. Ich hatte dich immer mit einer Boxer Hündin in Verbindung, aber seit einiger Zeit lese ich immer von einem „er/Rüden“.

    Darf ich fragen was für einen Hund du jetzt hast und ob „sie“ voraus gegangen ist?

    Ja, sie ist vorausgegangen. :( :

    Der kleine Nachfolger ist natürlich auch ein Boxer. :smile:

    Das tut mir sehr leid :streichel:

    Ich freue mich jedoch für dich, dass du wieder einen Boxer an deiner Seite hast. Gibt es fooootos zu sehen? :mrgreen-dance:

    Meiner riecht höchstens nach frischer Wäsche, wenn er auf der frischgewaschenen Hundedecke gelegen oder sich in mein Bett geschmuggelt hat.

    Die Vorgängerin hat dezent nach Honig gerochen. :herzen1:

    Ich hoffe die Frage ist ok 😊. Ich hatte dich immer mit einer Boxer Hündin in Verbindung, aber seit einiger Zeit lese ich immer von einem „er/Rüden“.

    Darf ich fragen was für einen Hund du jetzt hast und ob „sie“ voraus gegangen ist?

    Stellplatz-Nachbarshunde sind nach kurzer Zeit „bekannt“ und gehören dann bekanntlicher Weise auf deren eigenes Territorium. „VorbeiLäufer“ hingegen nicht, und könnten ins eigene Territorium eindringen. So war es zumindest bei Bronz.

    Wobei andere Hunde schon recht nahe vorbei laufen müssen damit er krawallig wurde. Aber auch das bleibt manchmal halt nicht aus. Wenn sie mir aber unter die Markise latschen, werde ich auch krawallig.