Beiträge von SavoirVivre

    Arbeitsstress habe ich nicht, aber Haushaltsstress :ugly: es gibt immer was zu tun und das liebe schlechte Gewissen, wenn ich stattdessen einfach fahre.

    Und die Katzen, nie wieder Katzen, die sind gut versorgt und ich fühle mich trotzdem ans Haus gefesselt. So Nettigkeiten wie Familie die versorgt gehört, gibt es ja dann auch noch.

    Packen ist da echt das Harmloseste. Eher auspacken, man kommt gerade frisch aus dem Urlaub und darf erstmal einen Wasch- und Räummarathon starten.

    Ja, das teile ich . Vor Reisebeginn starte ich immer noch eine Putzaktion, damit wir nach dem Urlaub in eine saubere, ordentliche Wohnung zurückkehren. Dann bleibt "nur" noch auspacken und Wäsche :ugly:

    Wir sind routiniert. Ob 1, 2, oder 3 Wochen, die Handgriffe und Vorbereitungen sind die Gleichen. Jobtechnisch stresse ich mich schon lange nicht mehr wegen Urlaub, auch da greift die Routine zuverlässig.

    Zu Einkäufen/Lebensmittel. Wir haben wirklich nur kleine Menge an haltbaren Vorräten (2Packungen Nudeln, 2xTomatenpüree, 2xReis, Pesto rot und grün, Mehl, Gewürze, Knorr Fertigsaucen, etc.) und frische Sachen für ca. zwei Tage (Milch, Brot, Frühstückskram, Eier, etc.) dabei. Darüber hinaus kaufen wir Lebensmittel konsequent unterwegs. Ach ja, und Wasser haben wir 6x 1,5l dabei. 3,5t auf 6,40m eben :ka: .

    Als kleinen Tipp. Ich habe gerne eine Notration TK Gemüse im TK Fach. Meist Kaisergemüse. Daraus kann ich ruckzuck im Omnia, mit Nudeln und Schinken einen Auflauf zaubern. Und überhaupt decke ich mich in Supermärkten gerne an der FrischeTheke ein. Da gibt es tolle "frische Fertigprodukte" wie Gnocci, Spätzle, Blätterteig, Tortilla.. die als Bei- oder Grundlage für fast alles herhalten können. Ich habe auch den Wert von fertigen TK Produkten zu schätzen gelernt auf Campingreisen. Z.B. ist Dauerbrenner bei uns TK Quiche. Wenn wir eine Abendanfahrt haben, stelle ich mich bei Ankunft nicht noch an den Herd, sondern packe einfach eine Quiche aus, in die Pfanne, Deckel drüber und in 20min ist sie fertig.

    Ich kann hier keine Tiere einfach machen lassen. Wenn ich einen Hahn hätte, der meine Hühner kaputt-treten würde, dann würde ich das auch nicht einfach als natürlich abtun und den machen lassen bis die Hühner kahl und blutig sind.

    Einen Hund mit Hühnern zu vergleichen ist mir von der gedanklichen Transferleistung zu hoch :ka:

    Keine Ahnung wie es bei Hühnern ist, aber meinem Hund kann ich durchaus beibringen das er mehr Freiheiten hat wenn er Grenzen einhält die ich abstecke.

    Konditionierung, Erziehung, Sozialisierung.. nenn es wie du willst. Keine Ahnung ob das beim Huhn auch geht.

    Mein Hund darf alles (im Bezug auf schnüffeln, Fremdhundkontakt gibt es eh nicht) solange ich es easy abbrechen bzw. ihn weiterschicken kann. Ist im Prinzip ja auch kontinuierliches Lernverhalten.

    Aber ich „ziehe“ ihn nicht weiter wenn er nicht sofort reagiert/abbricht, sondern ich schicke ihn körpersprachlich weg. Das macht bei ihm einen großen Unterschied bezüglich der Nachhaltigkeit. Er bekommt einen freundlichen verbalen Abbruch und wenn er darauf nicht reagiert, reicht es wenn ich mich in seine Richtung wende oder sogar einen Schritt auf ihn zugehe, damit er Gas gibt.

    Gibt es in Danemark auch so viele Mücken im Sommer wie in Schweden oder Finnland?

    Ich finde in Schweden (insbesondere) und Norwegen ist es aufgrund der vielen Binnengewässer/Seen schlimmer mit Mücken.

    Wobei man sich gut an die Küsten halten kann, wo auch meist mehr Wind ist und weniger Süßwasser. Da ist die Mückenpopulation gefühlt kleiner und die Mistviecher schaffen es nicht mal gegen eine laue Brise anzufliegen.

    Das hier ist zwar nicht der Nerv-Thread, aber da ganz aktuell..

    Wir sind wieder auf unserem Stamm-CP in Dänemark. Sehr wenig los und alles wunderbar.

    Wären da nicht drei Hundehalter Paare, die ihre Kleinhunde an der Flexileine auf dem CP Gassi führen und auch gegen fremde Vorzelte pissen lassen. Die Halter sehen seelenruhig zu (wenn sie sich nicht beobachtet fühlen).

    Bei zwei ist mir jetzt derKragen geplatzt und ich habe unfreundlich was gesagt, als die Hunde das Vorzelt unseres Nachbarn angepinkelt haben. Einer war einsichtig und der andere ungehalten. Den habe ich beim Betreiber (der das sehr genau nimmt) gemeldet. Das ist so assig. Der ungehaltene Hundehalter, dessen Hund hat gestern Abend schon gegen das Vorzelt gegenüber gepinkelt.

    Aber ansonsten 😁

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich wäge bei meinen Hunden immer ab, was in unserem gemeinsamen Leben wirklich wichtig ist, und darauf wird der Fokus gelegt. Der unkomplizierte, gemeinsame Alltag steht im Vordergrund. Alles andere darf länger dauern.

    Wichtiges Kriterium bei der Rasseauswahl, nebst persönlicher Präferenzen (groß, Kurzfell, Rüde, nicht zu ernsthaft aber trotzdem Wach- und Schutztrieb, WTP, WTW, moderater Jagdtrieb, etc.), war z.B. die Reisetauglichkeit im Camper. 120 bis zukünftig 180Tage im Jahr sind wir unterwegs. Deswegen u.a. kein DSH mehr, dafür zog der Boxer ein.

    Mein Hund ist temporär noch immer sehr aufgeregt. Erwartungshaltung ist ein Thema. Konditioniertes Runterfahren ist noch lange nicht so gefestigt wie ich es mir wünsche. Blöd, aber kein Problem in unserem Alltag. Wir können alles machen, mit und ohne Hund, was uns wichtig ist. Notfalls über Gehorsam, auch wenn ich mir deutlich mehr über konditionierte Umorientierung wünschen würde - aber wir hatten halt andere Dinge die uns beschäftigt haben.

    Ich finde es auch wichtig den Hund regelmäßig aber dosiert in Stresssituationen zu bringen, wie soll er sonst lernen mit Stress umzugehen. Ich weiß ja vorher das es anstrengend werden kann, und kann dann mit noch mehr Ruhe in die Situation reingehen, weil mental vorbereitet. Ich werde öfters gefragt wie ich nur mit dieser unruhigen Energie von ihm klarkomme. Äh, ich habe nen jungen Boxerrüden. Es wäre rassebedingt schon eine Fehlentscheidung, wenn ich mit den Eigenschaften einer Bodenlenkrakete nicht zurecht käme. Und er ist seit kurzem zweijährig. Ich merke schon wie die Zeit hilft und ihren Teil beiträgt.

    Will sagen, ich denke man sollte sich auf die wenigen Dinge konzentrieren die wirklich wichtig sind für ein harmonisches Zusammenleben. Den Rest nimmt man sich step by step vor. Wir teilen hier Einblicke aus unserem Alltag mit unsern verrückten Jungspunden, aber es ist weder Vergleich noch Wettbewerb. Es ist halt Austausch und wenn wir voneinander was mitnehmen können ist das toll.