Eine Versicherung muß sich nicht lohnen, sie ist eine Absicherung für den Fall, daß teure Behandlungen notwendig werden, das können ja auch mal 10000+Euro sein, und das dürften die wenigsten mal eben so aus dem Ärmel schütteln können. Natürlich werden viele mehr einzahlen als sie rausbekommen, aber ich persönlich wäre froh, wenn mein Hund seine Vollversicherung nie braucht und ich knappe 1000 Euro jährlich "zum Fenster rauswerfe". Das Argument "lohnt sich nicht" kann ich nicht nachvollziehen.
DANKE!
Ich lese mich hier durch die Beiträge und wundere mich schon ein wenig.
Ich meine es nicht böse, aber es ist nunmal so, dass freiwillige Sachversicherungen nicht so kalkuliert sind das sie sich "lohnen". Im Prinzip müssen sie sich nur für die Versicherungen lohnen. Klingt böse, und ich sage nicht das ich da Applaus klatsche, ist aber so! Man ist lediglich (idealerweise) im Fallsfall abgesichert.
Ich habe mit der Allianz eine relativ teure KV+OP Versicherung und zahle monatlich ca. 110€. Wenn ich die niemals brauche, bin ich mehr als dankbar. Kurzum, ich will sie niemals brauchen müssen! Und von meinen eingezahlten Beiträgen profitieren dann alle, bei dessen Hunde größere Dinge anfallen. Meines Erachtens funktionieren so Sachversicherungen. Wenn euer Hund also mal unglücklicherweise eine Behandlung + OP von 10.000€ benötigt, ihr aber bis dato nur 1250€ eingezahlt habt mit euren Beiträgen, wird aus dem "großen Gemeinschaftstopf gegriffen". Wenn jetzt aber jeder meint wer müsse seine Beiträge wieder rausbekommen, ist auch im Gemeinschaftstopf nichts mehr drin, die Versicherung verdient nicht (genug) und die Beiträge werden erhöht. Diese Spirale ist endlos. Und ja, ich kenne Hundehalter die machen hier noch ein Blutbild, da noch ein Organschall.. weil.. die Beiträge sind ja noch nicht "aufgebraucht". So funktioniert das aber nicht.
Wer wieder "raushaben" möchte was er einzahlt, sollte vielleicht wirklich besser ein Sparkonto anlegen und ärgert sich dann weniger wenn der Hund gesund bleibt. Das ist bewusst überspitzt ausgedrückt und keinesfalls böse gemeint, aber dennoch ernst. Wen es wirklich ärgert das er die eingezahlten Beiträge nicht wieder rausbekommt, der hat das Prinzip einer Sachversicherung nicht verstanden.