Beiträge von SavoirVivre

    In unserem Wohnumfeld (städtisch) überall und ausnahmslos. Für Durchfall habe ich dann sogar ein kleines Tütchen mit Vogelsand dabei, für das was nicht eintütbar ist.

    Was ihr alles so mit euch rumschleppt. Wasserflasche, Vogelsand. :woozy_face:

    Ich geh immer so minimalistisch wie möglich los. Paar Leckerchen, Schlüssel, Kackabeutel, Handy, Tempos. Wenn ich mit Auto fahre, noch Geldbörse. Das war's.

    Aber, in der Tat, kann ich mich auch gar nicht dran erinnern, dass Miko schonmal ernsthaften Durchfall hatte :ka:

    tja, ich nenne es rücksichtsnahme :ka:. mir war nicht klar das dieses konzept zu :woozy_face: führt.. aber nun denn.. jeder wie er mag.

    Ich bin kein Freund von Freigänger Katzen, weil ich es schier unglaublich finde, was für verherrende Auswirkungen das allein auf die (Singvögel)Vogelpopulation hat. Dazu gibt es viele belastbare Studien, die ich jetzt nicht raussuchen mag, aber wenn Du die Suche bemühst findest Du da einiges zu. Ich finde es befremdlich das Menschen sich Katzen halten und diese dann rauslassen, wohlwissend das sie tagtäglich das Leben von anderen Lebenwesen beenden. Das meine ich nicht wertend, ich kann es nur nicht nachvollziehen. Für mich gilt, warum ist das "Wohlbefinden" eines Haustiers höher zu bewerten als das Leben von zahlreichen(!) Wildtieren?

    Und beim Hund ist es sowieso keiner Diskussion wert für mich. Ein domestiziertes Haustier, das wir Menschen zum privaten Vergnügen halten (und nichts anderes ist Hundehaltung in den allermeisten Fällen, ein Hobby) hat meines Erachtens kein anderes Lebenwesen zu töten.

    Allein das es bei Katzen als "normal" empfunden wird finde ich nicht ok.

    Schlimm und schlimmer hingegen hat für mich keinen Platz, wenn es um Instinkte und Veranlagungen von Tiergattungen geht.

    Ich sage nicht dass das bei euch das Problem ist, aber so war es bei uns.

    Mein Hund verträgt keine tierischen Proteine, bzw nur bis zu einer gewissen Toleranzschwelle. Ich habe mich lange gesträubt aber seit er konsequent Royal Canin Hypoallergenic bekommt ist alles prima.

    Wir haben Fertigfutter technisch auch nicht so viel getestet (ich teste nicht so gerne rum, weil ich das bei einem sensiblen Verdauungstrakt kontraproduktiv finde) aber ich habe viel Schonkost gekocht und gefüttert. Immer paar wenige Bestandteile die variiert haben. So sind wir auch darauf gekommen, das es ab x % Fleisch kippt.

    Wir bleiben erstmal bei RC Hypoallergenic und ich teste gerade handelsübliches vegetarisches TroFu in großzügigen Mengen als Futterbelohnung

    In unserem Wohnumfeld (städtisch) überall und ausnahmslos. Für Durchfall habe ich dann sogar ein kleines Tütchen mit Vogelsand dabei, für das was nicht eintütbar ist.

    In Wald & Feld, alles was optisch und/oder geruchstechnisch stören könnte. Allerdings sammel ich dann selten auf, sondern schubse den Kot mit einem Stock o.ä. mit Schwung tiefer ins Gebüsch rein. Und tatsächlich bin ich damit mit mir im Reinen.

    Ich sage nicht das ich die Listen fair finde. Ich finde sie nicht eimal gut. Aber es musste irgendetwas passieren, es führte kein Weg drum herum.

    Und an anderer Stelle sieht man dann ständig, dass DAS, WAS gemacht wurde, auch nicht weiter hilft. Dann geht man nämlich, wie das in D üblich ist, schön nach Schema F vor. Sprich, dann werden Hunde beschlagnahmt, die für jemanden nach Kat 1 aussehen, und Auflagen beschlossen. Bei Hunden, die nie auffällig geworden sind, die nicht beißen, die mit Kindern wunderbar harmonieren, die, wenn andere Hunde sie angiften, eher selber die Rute einklemmen und wegrennen.

    Sorry, aber für mich ist und bleibt diese Liste ein Unding, und wie man sieht, hilft sie dort, wo es WIRKLICH relevant ist, scheinbar auch nicht.

    Ja, das war blinder Aktionismus.

    nein, ich habe mit 15/16 nicht einmal darüber nachgedacht.

    Genau deshalb sind Behörden häufig nicht erfolgreich, weil diejenigen, die glaubhaft Angaben zu relevanten Details machen könnten, schweigen. Das soll kein Vorwurf an dich sein, es steht nur exemplarisch dafür, was im näheren Umfeld von verantwortungslosen HH regelmäßig passiert.

    Ich bin mal höflich und setze mich einfach auf meine Finger. Aus meinen Zeilen das zu machen.. tja, wäre ich wenigster höflich, hätte ich einen Begriff mit denen ich Dich zu betiteln wüsste

    nein, ich habe mit 15/16 nicht einmal darüber nachgedacht.

    Die großen Versicherungen haben ja auch noch die ganzen anderen Märkte und schöpfen insofern aus einem großen Geldtopf. Die machen sicherlich nicht so schnell pleite.

    Das habe ich hier schon öfter gelesen. Die Versicherungsleute in meiner Familie sagen, dass das 1. fast nicht möglich ist und 2. eine Versicherung eine Sparte, die rote Zahlen schreibt, sicherlich nicht "mitschleppen" wird.

    Also darauf würde ich nicht setzen - und es wäre unternehmerisch ja auch wirklich nicht schlau.

    Langfristig geht das natürlich nicht, aber strategisch betrachtet ist es keinesfalls ungewöhnlich wenn man sich Marktanteile sichern will. Als Konzern mit breiter Produktstreuung hat man idR einen längeren Atem. Den kleineren, spezialisierten geht schneller die Kampfkasse leer, Puste aus und wenn das passiert verteilen sich die versicherungswilligen Kunden im Normalfall um. Ergo, so kann man sein Marktanteil kontinuierlich erhöhen. Selbstverständlich muss das Produkt selbst dann trotzdem in einem definierten Zeitraum in die schwarzen Zahlen kommen.

    Man würde sich wundern, wie viele vermeintlich gesunde Unternehmen seit vielen Jahren keine schwarzen Zahlen schreiben.

    Ich habe eine Weile überlegt ob ich was schreibe. Eigentlich ist alles gesagt worden. Aber es ist mir ein Bedürfnis.. aus Gründen. Den Podcast um Volkan kenne ich, habe aber nie reingehört und werde es auch nicht tun, weil es unerträglich ist für mich.

    Ich lebe seit ich in Deutschland bin in Hamburg und habe hier seit 1994 Hunde. Bis ich 21 war, habe ich in einem sehr sozialschwachen Viertel in Hamburg gelebt, bin da aufgewachsen. In allen Belangen vergleichbar mit dem Stadtteil Wilhelmsburg, wo diese Tragödie passiert ist.

    In unserem Stadtteil gab es viele, viele Hunde die heute unter die Rasselisten 1 und 2 (und deren Mixe) fallen würden. Ich weiß von mind. 2 Pitbull-Würfen allein in unserer Strasse, wo Geschwisterhunde miteinander verpaart wurden. Ich weiß das der Großteil der Hunde nicht älter als wenige Jahre geworden sind und dann "weg" waren. Ich habe viele vernarbte Hunde gesehen und es war klar, wo sie die Narben her haben. Ich könnte noch mehr erzählen, aber bin da aber nicht willens für.

    Nur ein Beispiel. Ich war mit einer jungen Türkin befreundet und wir sind eine zeitlang regelmässig mit ihrer Rotti-Mix Hündin und meiner DSH Hündin spazieren gewesen, bis es nicht mehr harmoniert hat zwischen unseren Hunden.

    Ich weiß, das ihr Vater und ihre Brüder gefürchtet waren in der Strasse und das deren Rüde (Wurfbrüder ihrer Hündin) mehr als ein halbes Dutzend Hunde in der Nachbarschaft verletzt bis schwer verletzt hat. Ich weiß von Drohungen und Übergriffen dieser Hundehalter gegenüber Menschen aus der Nachbarschaft, deren Hunde verletzt/gebissen/zerlegt wurden. Da gab es keine Entschuldigung, kein Bedauern. Nur ein "blöd gelaufen und wenn du es jemanden erzählst besuchen wir dich zuhause".

    Jeder der es wissen wollte wusste, das der Rotti-Mix Rüde sein halbes Leben in einer Vorratskammer neben der Küche "verbracht" hat die Hündin hingegen durfte sich frei in der Wohnung bewegen. Der Rüde aber war zu gefährlich für die eigene Familie. Die Mutter hat tiefe Narben an den Unterarmen, die man nur nie gesehen hat weil immer lange Ärmel an. Aber der Rüde war zu "wertvoll" um ihn "abzugeben". Nur der Vater und der Bruder durften ihn rausholen. Woher ich das weiß, von der Schwester, mit der ich oft spazieren war und die mir oft ihr Herz ausgeschüttet hat. Ausländer unter sich. Mit mir durfte sie spazierengehen, ich war ein nettes Mädchen in den Augen der Eltern und Brüder. Sie hatte Angst, richtige Angst vor dem Rüden im eigenen Haushalt.

    Wir reden hier von einem Zeitraum von ca. 2 Jahren. Und trotz Zeugenberichte, Zeugenaussagen, Anzeigen, Meldungen an entsprechende Behörden, etc. ist nie etwas passiert. Diese Menschen wurden nicht zur Verantwortung gezogen. Warum auch. Die Verletzungen anderer Menschen gingen nicht über Löcher in Körperteilen hinaus. Es gab keine toten Hunde, nur verletzte und schwerverletzte. Verzeiht meinen Sarkasmus, aber so war es VOR Volkan in einigen wenigen Stadtteilen Hamburgs. War das bekannt? JA! Wurde das gemeldet? JA! Mehrfach! Von verschiedenen (betroffenen und beobachtenden) Personen, Ärzten und Tierärzten.

    Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen will, wenn mir hier jemand erzählen will es gab kein Behördenversagen! Oder nein, es war kein Behördenversagen, es war schlicht und ergreifend Desinteresse an vielem was in gewissen Stadtteilen passierte. Zu welcher anderen Erkenntnis sollte ich sonst kommen? Das habe ich selbst mit 16/17 Jahren begriffen.

    Unsere Straße war zweigeteilt. Die eine Hälfte wurde "beherrscht" von einer türkischen Familienclan, die andere Hälfte (wo wir wohnten) von einer Gruppe von Rockern. Die Grenze wurde eingehalten, es gab keinen Ärger zwischen diesen beiden Parteien. D.h. auch, das die Hunde des türkischen Familienclans nicht in der anderen Hälfte Gassi geführt oder durchgeführt wurden und umgekehrt. Die Hunde der Rocker (überwiegend DSH), waren ernsthaft, aber gut gesichert und Menschen gegenüber neutral bis freundlich. Meine türkische Freundin kam mich wenige Male zuhause abholen mit ihrer Hündin. Nach dem dritten Mal wurde sie von einem meiner Rocker-Nachbarn freundlich aber bestimmt angesprochen, das er sie hier mit ihrem Hund nicht noch einmal sehen will. Danach wurde ich sehr freundlich aber ernst darauf aufmerksam gemacht, das es keine gute Idee ist wenn ich meine Freundin zu mir nach Hause einlade. Das gäbe nur Ärger.. irgendwann. Danach haben wir uns immer direkt im Park getroffen.

    Ich weiß es liest sich wie in einem schlechten Film aber ich kann euch sagen, dass das Leben einiger so aussieht, auch wenn sich das viele nicht vorstellen können. Es gab Regeln.. und an die hielt man sich, wenn man trotz Widrigkeiten in Ruhe leben wollte. Und ob man es glaubt oder nicht, ich hatte da eine behütete Kindheit (soweit halt möglich, als Flüchtling) mit viel Schutz von allen Nachbarn und eine friedliche Co-Existenz mit der anderen Strassenhälfte.

    Aber um zum eigentlichen Punkt zurückzukommen. Nein, vor Volkan wurde praktisch nichts getan und das ist Fakt und wer das Gegenteil behauptet, der hat sein Wissen aus den Medien, zweiter oder dritter Hand. Ich lebte mittendrin.

    Ich sage nicht das ich die Listen fair finde. Ich finde sie nicht eimal gut. Aber es musste irgendetwas passieren, es führte kein Weg drum herum.