Beiträge von SavoirVivre

    Ich bin so zufrieden mit meinem Hund :herzen1: . Mit 26Monaten ist er längst nicht mehr pubertär, ich sehe aber auch, dass er noch längst nicht fertig ist mit seiner Entwicklung. Jetzt ist die spannende Zeit zwischen Junghund und Adult.

    Er macht vom Kopf her große Sprünge und wird in vielen Dingen immer zuverlässiger.

    Dieses Wochenende hatte ich Besuch von zwei DFlerinnen, die mir schon längst liebe Real-Life-Freunde geworden sind.

    Damit wir Mädels ungestört unter uns sind, hat mein Mann sich Gustaf geschnappt und ist zusammen mit ihm und seinem besten Freund zum campen gefahren.

    First Time für Gustaf, ohne mich campen, dafür mit einem 1,94m Typen den er vorher erst zweimal kurz gesehen hat. Auf engsten Raum in unserem Camper, an einem Ort wo er noch nie war.

    Was soll ich sagen, meine Jungs sind ein tolles Team und es ist (ich werde regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht) einfach nur unkompliziert. Es wird viel gechillt, grosse Runden gedreht, im See gebadet und in Restaurants und Strandbars abgehangen. Gustaf wird überall hin mitgenommen und ist einfach nur entspannt, brav und macht alles mit - Hauptsache er ist dabei!

    In der Strandbar war er der Star. Mein Mann sagt, sie sind beide Abende wegen Gustaf mit einem Dutzend fremden Menschen ins Gespräch gekommen, und Gustaf wurde viel durchgeknuddelt, gelobt und bespielt.

    Sein bester Freund war schlichtweg baff was für ein Menschen-Magnet Gustaf ist und mit was für einer Selbstverständlichkeit er alles mitmacht. Gustaf liebt Menschen einfach und freut sich über Aufmerksamkeit und Interaktion. Als mein Mann den Eindruck hatte es reicht, hat er weitere Kontaktaufnahme dann freundlich abgewehrt und Gustaf lag stundenlang schlafend in der Strandbar, zwischen vielen fremden Menschen während Herrchen gute Gespräche geführt und viel gelacht hat :bindafür: .

    Heute haben sie ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, noch eine gemütliche 5km Runde gelaufen und brechen heute Nachmittag bummelig auf nach Hause (3std Fahrt), wo ich sie schon sehnsüchtig erwarte :herzen1:

    Mir ist einfach warm ums Herz, das mein Mann und Gustaf nur zu zweit (plus x), ohne mich, so selbstverständlich unterwegs sind als ob ich dabei wäre. Ich finde das nicht selbstverständlich.

    Das mit Hund nicht hochnehmen bezieht sich meines Erachtens eher darauf sich nicht selbst in Gefahr zu bringen - Selbstsicherung sollte immer Vorang haben.

    Oftmals haben Kühe Interesse an den Hunden, weniger an den Menschen, ob nun negatives Interesse oder Neugierde.

    Goldstandard ist mit dem Hund an kurzer Leine ruhig aber zügig, mit größtmöglichen Abstand zu den Kühen die Weidefläche zu durchqueren und zu verlassen.

    Wenn eine Kuh/mehrere Kühe aber nun starkes Interesse zeigt und man Gefahr läuft eingeholt oder eingekesselt zu werden, sollte man den Hund ableinen, weil der durchaus größere Chancen hat abzuhauen und das Interesse der Weidetiere hoffentlich "mitnimmt", so dass man sich als Mensch selbst aus der Gefährdungszone bewegen kann. Nimmt man einen kleineren Hund in einer solchen Situation auf den Arm, konzentriert sich die Aufmerksam wieder auf einen selbst/den Menschen mit Hund auf dem Arm.

    So mein Kenntnisstand den ich niemals auf den Prüfstand stellen müssen möchte.

    PS. einen Minihund würde ich von vornherein - möglichst unauffällig (in der Jacke oder so) - tragen.

    Und wieder einmal waren erwachsene Personen scheinbar nicht in der Lage ein Kind vernünftig zu beaufsichtigen - und das in einer solchen Situation. Wenn ich das schon lese.. auf einmal stand der Enkel daneben.. :wallbash: .

    Abgesehen davon das ich keinen Sinn im Konzept dieser Wolfsaudienz erkennen kann, ist mal wieder ein verletztes Kind das Resultat .

    Ich hatte zwei Scheinattacken durch Jungbullen, das war alles andere als witzig und seitdem habe ich wirklich Angst vor Kühen, wenn uns kein Zaun trennt.

    Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, aber auf Bones (überwiegend schwarz) reagieren Kühe scheinbar stärker. Mit Ali und Ebby hatte ich nie Probleme.

    Und als Nachtrag dazu:

    Schafe können auch sehr unangenehm werden. :flucht:

    Ooooh ja, mich hat mal eins umgebockt. Blödviech dohhh

    Aber ich bin jetzt echt beruhigt und versöhnt das es scheinbar regelmäßig zumindest unangenehme Begegnungen mit Kühen gibt, und es nicht zwingend speziell an uns lag. Das war eine doch ganz schön erschreckende Situation

    Zum Thema über andere wundern.

    Wir sind mal am frühen Abend auf einem WoMoSP in Süddeutschland angekommen und hatten da schon 6std. Fahrt hinter uns. Waren so froh das wir den letzten Platz ergattert haben (wir sind fast immer die, die den letzten Platz erwischen 😂). Gerade schön eingeparkt, Schiebetür auf und erstmal gestreckt. Wetter war super und richtig warm.

    Da kam ein Paar mit zwei kleinen Kindern (sagten sie) angefahren, total frustriert das sie keinen Platz mehr bekommen haben. Wir sahen wohl eindeutig nach gerade angekommen aus, weil fast alle anderen gemütlich unter der Markise saßen mit Getränk, oder waren nicht da. Jedenfalls hat das fast hysterische Paar vor uns gehalten und uns aggressiv und patzig aufgefordert den Platz für sie zu aufzugeben, weil sie zwei kleine Kinder dabei hätten, schon x Stunden gefahren sind und das der zweite Platz ist den sie anfahren. Nerven lagen eindeutig blank bei denen.

    Mein Mann lässt sich nicht gerne beleidigen und das hätte durchaus Eskalationspotenzial gehabt, hätten sich andere nicht eingemischt und dem Paar gesagt haben sie sollen weiterfahren. Dann kam noch der Platzwart oder so dazu, der zum plaudern paar Camper weiter stand, und hat das Paar dann sehr eindeutig des Platzes verwiesen.

    Keine Ahnung ob sie wirklich kleine Kinder dabei hatten, aber das sind so Situationen in denen ich mich schon wundere wie Menschen sich verhalten.

    Obwohl ich dachte, es vermeiden zu können (haha), ist mein Hundchen ähnlich spielzeuggeil wie seine Vorgängerin. Heute wollte ich das mal gezielt für den Rückruf nutzen. Superrückrufsignal => Frisbee hat er sofort begriffen und kam mit einer Wucht angebrettert, dass ich den Frisbee schon vor Ankunft bei mir wegschleudern musste, damit nicht wieder mein Knie dran glauben muss. :fear:

    Ich glaube, ich habe durch die Übung Ansehen hinzugewonnen, frei nach dem Motto: "Endlich begreift die Olle auch mal, wie toll Spielzeug ist." :D

    Normalerweise darf er ja nie hin, wenn er einen Ball, Regenschirm o.ä. "Beuteobjekte" sieht.

    Du hast nen jungen Boxer, der gehört so, weisste doch :klugscheisser:

    (wobei meiner keinen sonderlich starken Beutetrieb hat)

    PS ich würde mich übrigens total freuen wenn du hier mehr über deinen jungspund berichtest. viel zu wenig boxer im DF und erst recht junge :( :

    Wir machen es vom Umfeld abhängig, was wir ungesichert draussen stehen lassen und was wir besser einpacken oder abschliessen. Genaugenommen packt man ja auch nur aus wenn man auf einem CP oder WoMoSP steht. Da ist es dann idR "sicher" - also die Plätze die wir uns bisher so ausgesucht haben empfand ich immer als sicher - und man muss sich eher keine Sorgen machen das jemand den Camper aufbricht. Klar ist, keine Wertsachen im Sichtbereich.

    Abschliessen = wir haben ein 5m ummanteltes Kabel mit Schlaufen, das ziehen wir durch die OutdoorMöbel und schliessen sie dann mit einem Vorhängeschloss an. Das reicht idR, auch wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind. Nur der eScooter, der wird immer im Camper eingeschlossen wenn wir länger weg sind.

    Stehen wir mal frei, stellen wir maximal zwei Stühle und einen kleinen Hocker als Ablagefläche raus. Das wird aber eingepackt wenn wir uns vom Camper fortbewegen, und sei es nur für eine Stunde. Dann steht er nur da und parkt so vor sich hin.

    Ach ja, und manchmal sagen wir tatsächlich den Nachbarn Bescheid wenn wir den ganzen Tag weg sind. Insbesondere wenn wir eine anspruchsvollere Tour vorhaben. Vorausgesetzt natürlich man ist schon nett ins oberflächliche Gequatsche gekommen. Wir machen das nicht wenn vorher noch gar kein Kontakt bestand.

    Auch wenn wir abends mal was essen gegangen sind und den Hund (bzw. seine Vorgänger) nicht mitgenommen haben, haben wir den Nachbarn kurz Bescheid gesagt wenn es passte, und auch mal eine Telefonnummer hinterlassen für den Fallsfall.

    Ich habe mich wirklich bemüht, mir von den negativen Sachen das nicht vermiesen zu lassen. Freilauf? Vergiss es. Erster Versuch und er hat einfach sein Ding gemacht und null auf mich reagiert. Zweiter Versuch und er ist im fast leeren Watt abgehauen zurück ans Ufer um eine Frau mit 2 Hunden zu nerven :wuetend:

    Schlepp am Meer? Nope. Der dreht dann ab, will laufen und bollert so krass rum, dass er ins Ende rennt und sich überschlägt :( :

    Dieser bescheidene Teufelskreislauf zwischen Hund braucht Freilauf vs. Hund kann keinen Freilauf... und ja hierbei fühle ich mich wie der größte Versager schlechthin, weil die meisten Hunde in unserem Umfeld frei laufen können.

    Gustaf war beim jeweils ersten Mal mit der Weite des Strandes/Watts von Texel und Sankt Peter Ording auch völlig überfordert ohne Leine. Er konnte Entfernungen nicht abschätzen hatte ich den Eindruck, da nix da war woran er sich orientieren konnte als Maßstab. War kein entspannter Urlaub bzw. Wochenendtrip. An der Schleppleine ging es aber ganz gut ab Tag 3. Da er da in einer Phase war, wo Freilauf eh nicht ging (ca. 11Monate), blieb es dann auch bei der Schleppleine.

    Ich sag mal so, der verantwortungsbewusste Hundehalter lässt die Leine dran wenn er sich nicht sicher ist ob die Umorientierung/Rückruf klappt, egal wie alt der Hund ist :bussi:. Und aufgrund von Veranlagungen können viele Hunde lebenslang nicht von der Leine. Da finde ich es richtig gut wenn die Halter sich dessen bewusst sind und ihre Hunde anderweitig auslasten. Ich kann dir sagen, Gustaf wird hier in unserem Wohnumfeld niemals(!) offline laufen, egal wie gut er hört. Einfach weil die nächste Strasse nie weit weg ist. Hier laufen richtig viele Hunde leinenlos mit ihren Haltern mit und das sieht immer richtig gut aus, und die Hunde wirken sooo zuverlässig dabei. Aber ich stand auch schon mehr als einmal daneben, wenn zwei ach so brave, freilaufende Hunde sich ganz toll hallo sagen dürfen und mit einem Mal keifen sie sich doch an und einer (oder beide) springen vom Gehweg auf die 2m entfernte Strasse beim raufen.

    Du hast überhaupt keinen Grund dich als "Versager" zu fühlen, so ein Quatsch.

    Die Batterie wird nie zu 100% leer gefahren, weil schädlich, oder was meinst du?

    Nein, die Herstellerempfehlung lautet tatsächlich den Akku in der Regel nur auf 80% zu laden. Danach wird die Ladedauer auch merklich langsamer. Soll besser sein für den Akku - das ist aber von mir nur nachgeplappert, ich bin technisch eine Niete. Vielleicht hast du schon mal gesehen dass die Ladedauer auch immer angegeben wird auf Laden bis 80% ....

    Natürlich lade ich auch manchmal auf 100% wenn es besser passt, für den Alltag reichen mir die 80%.

    Nein da hast du Recht. Das ist so. Ab 80% wird die Ladegeschwindigkeit automatisch gedrosselt, selbst wenn Du an einem ultraschnellen Schnelllader hängst.

    Wir laden auch fast immer nur bis 80% und hin und wieder, wenn wir über Nacht an einer 11KW Säule stehen, voll.