Beiträge von SavoirVivre

    Ich bin auch weg vom Einzelhandel weil der Mehrwert, die Beratung, fast nicht mehr existent war. Und das was an Beratung aufgeboten wurde, war oft lückenhaft und diente dem Abverkauf.

    Fühle ich mich gut beraten, kaufe ich da auch, auch wenn es 15% mehr kostet als online. Das ist nur fair. Keine oder schlechte Beratung, da recherchiere ich lieber selbst und kaufe das Produkt im Anschluss so günstig wie möglich online.

    Man darf bei aller konstruktiver Kritik aber auch nicht aus den Augen verlieren, das viele angestellte TÄ mit Fixgehalt sich schlichtweg den Arsch aufreissen für Ihre Patienten und an mehr Diagnostik nicht mehr verdienen, sondern nur mehr zeitlichen Aufwand haben (sofern sie nicht am Umsatz beteiligt sind).

    Das nur am Rande damit nicht der Eindruck entsteht das ich das nicht sehr zu schätzen weiß.

    Gustaf ist manchmal bei einer jungen Tierärztin in Behandlung die mich telefonisch beraten hat als er im Urlaub einen Nesselsuchtschub hatte, und mich nach unserem Telefonat innerhalb von 24Std. weitere 2x angerufen hat, um zu fragen ob alles wieder ok ist. Einmal weit nach Feierabend weil er den Schub abends hatte. Ich fand das so so toll !!!

    Missverständlich ausgedrückt von mir. Gemeint ist, woher möchtest du wissen wie eine solche Person tickt wenn du selbst eben nicht so bist.

    Aber ich verstehe schon was du meinst mit der Erklärung da drunter 🙂

    Klar kann man alles im Nachhinein erfragen, aber in meinen Augen wäre das unnötig wenn der behandelnde Arzt einfach erklärt was er da macht, warum und was das ist was er z.B. spritzt.

    Das ist aber bei Menschen die so sind

    aber es gibt viele(!) die beim TA nervös, unruhig, verängstigt, konfus, oder komplett auf ihr Tier konzentrieren sind und einfachste Dinge schlichtweg vergessen (zu fragen) oder erst im Anschluss realisieren das sie das eigentlich gar nicht wollten.

    eher sinnlos. Also mal abgesehen davon, dass das hier tatsaechlich passiert, bringt es doch nix etwas zu erklaeren wenn die andere Person aktuell gar nicht in der Lage ist das wirklich zu begreifen.

    Ich bin z.B. sicher nicht aengstlich o.ae. Aber auch mir fallen manche Fragen erst danach ein. Fragen, auf die die TA oft gar nicht kommen. Weil sie weder meine Hunde, noch unsere Umgebung oder mich kennen. Ich mach mir deswegen dann eine Liste mit Fragen und die geh ich dann mit dem zustaendigen TA durch.

    Woher willst du das wissen wenn du keine solche Person bist?

    Ne, gehe ich nicht mit. Aber darum geht es hier auch nicht.

    Es gibt GsD genügend TÄ die empathisch sind und genau erklären was sie tun und warum. Ich hoffe sehr diese fühlen sich nicht angesprochen. Aber es gibt noch immer viele TÄ die vergessen den Halter.

    Aber ich würde mir oft mehr Erklärungen wünschen warum dies und jenes gemacht wird.

    Dann muss man halt einfach nachfragen.

    Ich verstehe immer nicht, wieso so viele Leute da einfach ein Problem damit haben, nach dem Grund und Sinn zu fragen, wenn sich ihnen etwas nicht erschließt.

    Sonst sind die meisten ja auch nicht auf den Mund gefallen und können danach in den sozialen Medien groß und breit schimpfen wie die Spatzen. Aber beim TA eine Zusatzfrage zu stellen, wenn man etwas nicht versteht, ist so oft offensichtlich zu viel verlangt.

    Ich geb hier wirklich viel Geld für Diagnostik aus, oftmals in Bereichen, wo ander schon längst mit dem Kopf schütteln wieso ich mir das alles "aufschwatzen" lasse. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Hier wird nichts gemacht, dessen Sinn ich nicht erkenne.

    Aber ich würde mir oft mehr Erklärungen wünschen warum dies und jenes gemacht wird.

    Das ist aber immer auch ne Sache der Tierbesitzer. An meinem Hund macht keiner was, was mir nicht erklärt wurde, was mir nicht sinnvoll erscheint und womit ich nicht einverstanden bin.

    nein, das sehe ich überhaupt nicht so. Und ich betone das weil ich diese Haltung einfach nicht richtig finde.

    Man kann hier nicht von sich auf andere schließen. Das wäre zu einfach.

    Ihr und ich, wir mögen zu denen gehören die nachhaken, Fragen beantwortet haben möchten, aber es gibt viele(!) die beim TA nervös, unruhig, verängstigt, konfus, oder komplett auf ihr Tier konzentrieren sind und einfachste Dinge schlichtweg vergessen (zu fragen) oder erst im Anschluss realisieren das sie das eigentlich gar nicht wollten.

    Klar kann man alles im Nachhinein erfragen, aber in meinen Augen wäre das unnötig wenn der behandelnde Arzt einfach erklärt was er da macht, warum und was das ist was er z.B. spritzt. Und nein, es hilft einem Tierhalter unsicher ist nicht zu sagen „hättest ja sagen/fragen können..“ nur weil man es selbst getan hätte.

    Ich gehe nicht davon aus das TÄ einem etwas aufschwatzen wollen! Das wäre eine negative Grundhaltung gegenüber TÄ die ich einfach nicht habe. Ich sage aber ganz klar, ein wenig mehr Erklärung während einer Behandlung wäre oftmals wünschenswert. Schade das es dann heißt „dann frag halt..“

    Ich bin dankbar für die Möglichkeiten die es heute gibt und lieber lasse ich im Zweifel an Diagnostik mehr machen als zu wenig.

    Aber ich würde mir oft mehr Erklärungen wünschen warum dies und jenes gemacht wird.

    „Gute“ Tierärzte nehmen sich diese Zeit. Ich spreche nicht von Notfällen sondern regulären Behandlungszeiten. Wobei ich sagen muss, unsere Tierärzte nehmen sich diese Zeit und geben mir auch nicht das Gefühl das meine Fragen lästig sind.

    Ein Wurfbruder übergibt sich seit einer Woche. Seine Halterin ist etwas übervorsichtig und war 3x mit ihm in der Tierklinik. Es wurde recht viel gemacht und am Ende hat’s ca. 1.600€ gekostet. Diagnose Speiseröhre entzündet deswegen der sofortige Würgereiz wenn er Futter geschluckt hat.

    Ich will nicht klugscheissen aber ich meinte zu ihr ich würde um eine Endoskopie bitten. Wurde zweimal abgelehnt, erstmal Röntgen, Ultraschall, Blutbild.. und am letzten Tag dann doch Endoskopie - und da haben sie es diagnostiziert. Ich finde es schade wenn die (nicht abwegigen) Wünsche der Halter nicht berücksichtigt werden.

    Ein Wurfbruder übergibt sich seit einer Woche. Seine Halterin ist etwas übervorsichtig und war 3x mit ihm in der Tierklinik. Es wurde recht viel gemacht und am Ende hat’s ca. 1.600€ gekostet. Diagnose Speiseröhre entzündet deswegen der sofortige Würgereiz wenn er Futter geschluckt hat.

    Ich will nicht klugscheissen aber ich meinte zu ihr ich würde um eine Endoskopie bitten. Wurde zweimal abgelehnt, erstmal Röntgen, Ultraschall, Blutbild.. und am letzten Tag dann doch Endoskopie - und da haben sie es diagnostiziert. Ich finde es schade wenn die (nicht abwegigen) Wünsche der Halter nicht berücksichtigt werden.

    Ich wäre schon froh, wenn meiner überhaupt ansprechbar wäre, wenn er Hunde sieht. Wie wird das erst werden, wenn ihm läufige Hündinnen begegnen. :see_no_evil_monkey:

    Sorry ich muss gerade kichern. Ich kenne inzwischen eine Menge junger Boxer Rüden und irgendwie sind sie alle gleich 😂

    Es wird besser. So mit drei bleibt das Gehirn auf Empfang auch bei hoher Ablenkung habe ich mir sagen lassen. Bei Gustaf wird es gefühlt wöchentlich besser.