Beiträge von SavoirVivre

    miamaus2013 Du hast Schäferhunde, nicht wahr?

    Passen jetzt nicht wirklich zu den auf Listen aufgeführten Phänotypen.

    Es geht um die Ausbildung und nicht um die Rasse. Es ist egal welche Rasse, es ist der Beissarm, nicht der Mensch der ihn trägt, auf den trainiert wird.

    Bestimmt gibt es Hunde die da nicht unterscheiden (können/wollen) aber die sind in fast jeder Lebenslage (anders) problematisch. Und die sind meines Erachtens auch ungeeignet für SD.

    Oder habe ich deine Frage falsch verstanden?

    Ich kann übrigens jeden verstehen, der sagt, er würde es nicht tun, auf Grund der potentiellen sozialen Ächtung, die es nach sich ziehen würde, wenn es bekannt wird, aus welchem Wurf der Welpe ist, denn die Gesellschaft ist da leider dumm und man muss da traurigerweise einfach weiter denken und es würde wohl oft nicht reichen, diesen Hund 15 Jahre lange unauffällig durchs Leben zu führen, um seine Ruhe zu haben.

    Aber die Genetik Begründung finde ich ehrlich gesagt etwas amüsant.

    Was ist daran amüsant? Genetik und Zucht beruhen doch darauf, Eigenschaften zu vererben und manchmal vererben sich auch Defekte. Ich sage ja gar nicht, dass es bei Elmo so war, aber ich für meinen Teil hätte die Sorge, dass das, was den Hund hat plötzlich umschlagen lassen, auch in der engen Verwandtschaft steckt. Was immer "das" ist. Hat doch Murmelchen auch erklärt, dass es bei den Malis Linien gibt, bei denen bestimmte Dinge gehäuft auftreten.

    Ich find es interessant zu sagen diese Welpen gehen nicht wegen der Genetik, aber ein Hund der gebissen hat (und somit gefaehrlich ist) waere ok.

    Weil es ein riesiger Unterschied ist ob ich weiß, dass ein Hund einen Menschen gebissen hat, weil vorher X, Y und Z passiert sind. BC mit Ballspiel irre gemacht, dann den Ball lustig vor die Nase gehalten und kurz vorher weggezogen. Irgendwann hat der BC gebissen. Kann ich nachvollziehen, kenne den Auslöser. Das ist für mich eine völlig andere Liga als ein Hund, der scheinbar aus dem Nichts, trotz verantwortungsvoller Haltung und Zucht, einen Menschen getötet hat.

    Nach der Logik hat jeder Tierschutzhund unbekannter Herkunft Kill-Potential, denn im Zweifel weißt du von dem gar nichts. Weder Verhalten in der Vergangenheit geschweige denn das genetische Potential

    Mein Mann und ich teilen uns zuhause ein voll ausgestattetes Büro. Unsere Schreibtische stehen sich gegenüber.

    Das klappt prima. Das Einzelbüro Prinzip kenne ich gar nicht und es wäre auch nicht meins. Wir blenden einander vollkommen aus bei der Arbeit und essen auch meist völlig unabhängig voneinander Mittag - und jeder organisiert es sich selbst. Wenn es zeitlich passt sprechen wir uns ab und lunchen gemeinsam. Wie Kollegen halt.

    Mein Mann verlässt öfters mal das Büro und setzt sich ins Wohnzimmer wenn er Personalgespräche führt. Oder wenn einer von uns beide Bildschirme braucht und Ruhe, arbeitet der andere im Wohnzimmer.

    Ich finde die Stellenanzeigen ja spannend, die mit 100% HO aus ganz Deutschland werben, aber dann doch erwarten, dass man zu regelmäßigen Teamtreffen ins sechseinhalb Stunden entfernte Hintertupfingen kommt. Ja. Wie?

    Ich kann mir aktuell auch überhaupt nicht vorstellen, jemals wieder mit echten Menschen zu arbeiten und regelmäßig das Haus für eine bestimmte Stundenanzahl zum Arbeiten verlassen zu müssen. Ich bin zwar noch nie in den Genuss der HO-Arbeit gekommen, aber hatte Home Schooling und das war ein Geschenk des Himmels.

    Die Frage nach dem „wie“ verstehe ich nicht. Mietauto, Bahn, Hotel, Flug, etc. Wenn man das weiß (und es wird ja Teil des Einstellungsgespräches sein und im Arbeitsvertrag stehen), sollte man doch in der Lage sein das zu organisieren. Und wenn man das nicht hinbekommt, dann passt es halt nicht mit dem AG.

    Bei 100% Homeoffice werden die Fahrten zum Ort X vom AG bezahlt, wenn der im Arbeitsvertrag hinterlegte Arbeitsort das Büro zuhause ist. Dann ist es somit gewisserweise eine Dienstreise.

    Unsere 100% HO Arbeitsverträge beinhalten immer den Vorbehalt das es alle x Wochen ein Teamtreffen im Office gibt. Selbst wenn der AN am anderen Ende von Deutschland sitzt.

    Ich kenne eigentlich kein Unternehmen dass das anders händelt vertraglich. Gibt es bestimmt. Wenn man den Anspruch hat seine Kollegen und Vorgesetzten möglichst niemals zu sehen muss man halt entsprechend intensiv suchen.

    Ich finde die Sippenhaft auch absolut unnötig. Ich denke die Welpen werden (ausserhalb von Österreich) schon Abnehmer finden.

    Würdet ihr die nehmen?

    (Mal angenommen, das ist eure Rasse, ihr hattet schon welche, die Verpaarung sagt(e) euch zu, ihr habt euch nach bestem DF-Standard für die Zucht entschieden und ein Welpe ist für euch reserviert)

    Oder würdet ihr zucken?

    Ich kann es für mich selbst echt nicht beantworten. Ich tendiere dahin das rational als wirklichen Einzelfall zu sehen, für den es nie eine Erklärung (auch keine genetische) geben wird. Aber ich weiß nicht, ob ich da nicht immer eine Restunsicherheit hätte. (Eben WEIL der Hund, der getötet hat, vorher NICHT auffällig wurde).

    Ich wurde nicht gefragt, aber nein würde ich wohl nicht.

    Ich finde diese Sippenhaft nicht richtig und ich glaube nicht an deren Richtigkeit, aber ich denke das es derzeit fast unmöglich ist einem vom Alter passenden Welpe dieser Rasse ein Zuhause zu geben, ohne dass eine hasserfüllte Hexenjagd eröffnet wird. Ungeachtet dessen ob es ein Welpe aus dem Wurf ist oder nicht.

    Aber andere Sichtweise auf Sippenhaft..

    Murmelchen hat es paar Seiten zuvor sehr eindringlich beschrieben. Würde der Bruder ihres Rüden… und ihr Rüde deswegen in Sippenhaft genommen werden.. nein, einfach nein!

    Will sagen, angenommen ich hätte einen VollBruder von Elmo, der toll ist und unauffällig, wäre es eine andere Ausgangslage und ich würde mit allen was ich habe um und für diesen Hund kämpfen.

    Ich muss aber gestehen wie unendlich dankbar ich bin nicht in dieser Situation zu sein. In der Theorie darüber zu sprechen ist immer einfach.

    SavoirVivre

    Siehst du das bei Qualzucht-Rassen auch so?

    Nein weil es da um nachweisliches, belegbares TierLeid durch menschlichen Egoismus geht.

    Mir stellt sich aber gerade die Frage warum du den QZ Aspekt hier platzierst. Meinst du dieses Thema ist nicht schon emotional genug? Noch bissl mehr Öl ins Feuer gießen? Nebenschauplatz eröffnen?

    Ich finde die Frage hier unpassend. Wir können froh sein das es dafür unterschiedliche Threads gibt.

    Ich glaube keiner hat was gegen deine Meinung. Allerdings bestehen deine Beiträge (heute und hier) fast ausschließlich aus Angriffen.

    Du könntest zB akzeptieren dass es unterschiedliche Ansichten gibt und sachlich diskutieren. Nur mal ne Idee. 🤓

    Entschuldigung jetzt muss ich doch lachen und das ist nicht mal böse gemeint. Denn ich finde meinen Beitrag zu dem Thema „Rassen aussterben lassen“ gemäßigt. Wenn ich auf die Idee kommen würde jemanden anzugreifen, würde das ganz anders aussehen, das kannst du mir glauben.

    Das Du gerne weichere Formulierungen hättest als ich sie wähle, zeigt lediglich wie unterschiedlich wir sind und uns ausdrücken.

    Auch die Kontroversen Beiträge anderer kann ich lesen nach meinem Gutdünken darauf reagieren ohne das ich die Person dahinter weniger wertschätze. Sich in einem Thema nicht einig zu sein kommt vor in einem Forum und beim nächsten kann sich durchaus wieder eins sein.

    und nein, ich fühle mich nicht bemüssigt auf einzelne Befindlichkeiten einzugehen.

    Du kannst dich darüber empören so viel darüber du willst. Ich finde den Wunsch Rassen aussterben zu lassen, weil es die eigene Vorstellung wozu, warum, wieso, etc. übersteigt überaus bestürzend.

    Passt dir nicht? Nicht mein Bier. Ändern werde ich meine Ansicht über diesen Wunsch sicher nicht weil du dich angesprochen oder auf den Schlips getreten fühlst.

    Aber ja, ganz schön schlimm MEINE Meinung dazu.

    Wir reden hier von einer Hunderasse, die ihre Liebhaber hat, aber genauso gut ihre Kritiker. Wie bei Mops und Co. auch. Auf diese Hunderasse angewiesen, im Sinne von "Hund für Job X" dürfte niemand sein. Wieso sollte man also nicht darüber diskutieren dürfen, ob es sinnvoll ist die Zucht einer bestimmten Rasse einzustellen? Bei Nutztieren gängige Praxis.

    Natürlich, ebenso legitim wie zu sagen das ich es bestürzend finde zu wollen das Rassen aussterben zu lassen, nicht wahr?