Beiträge von SavoirVivre

    @Shepweiler

    Ich verstehe deine Zeilen, wirklich, aber Du lässt ausser acht das es nunmal Hunderassen gibt die gelinde ausgedrückt nicht gerade auf Artgenossenverträglichkeit selektiert wurden bzw. da überhaupt irgendein Wert drauf gelegt wurde. Und das es nunmal Rassen gibt wo Ernsthaftigkeit unbedingt erwünscht und bezeichnend für die Rasse ist. Das muss nicht einmal ein Listenhund sein, das braucht man nur in die Gebrauchshunderassen-Ecke zu schielen.

    Und ja, das was Du als Vorurteil verstehst, verstehe ich eher als "im vernünftigen Rahmen präventiv mitdenken". Ich habe halt die Erfahrung gemacht, das z.B. meine Hunde mit Erreichen des Erwachsenenalters einfach keinen Fremdhundkontakt mehr gebraucht und gewollt haben. Denen hätte ich schlicht und ergreifend nix Gutes getan sondern nur Stress zugemutet, wenn ich nette Hundebegegnungen auf der Hundewiese (die ich generell panne finde) fociert hätte. Und das ich ihnen einen Kontakt mit z.B. deinem Hund dann erspare hat wenig damit zu tun das du einen Listenhund führst, sondern weil es einfach keinen Mehrwert hätte für uns.

    Das Dein Hund ein Listenhund ist, käme dann noch "erschwerend" dazu. Gleiches gälte aber für fremde Malis, Rottweiler, DSH, Kangals, Deutsch Drahthaar, etc. Ich sehe das nicht als Vorurteil gegenüber diesen Rassen, sondern vielmehr mein Wissen darüber was diese Rassen oftmals (gewünscht) mitbringen an Potenzial. Und dazu gehört nicht das sie sich über Fremdhundkontakte freuen ;)

    Und ich muss auch gestehen, das Du als Listenhundhalter Fremdhundekontakte forcierst/forcieren würdest (das leite ich daraus ab das Du es schade findest das andere Hundehalter mit ihren Hunden euch eher ausweichen), erweckt bei mir jetzt auch nicht gerade Vertrauen. Ich sage nicht das ich es richtig mache, aber ich z.b. bevorzuge feste Hundebekanntschaften, gerne vorab mit den Haltern ohne Hunde geschnackt (Hundeschule, Hundesportverein, Facebook-Stadtteilgruppen) und kenne die Halter und deren Hunde, bevor ich die Hunde zusammenkommen lasse. Flüchtige Fremdhundbegegnungen haben einfach keinen Mehrwert für mich.

    Hier ist der erste Tag seit zwei Wochen ohne Regen.

    Ich werde mir mit Gustaf heute eine späte und lange Mittagsrunde gönnen und freue mich da schon drauf.

    Undenkbar wenn ich im Büro wäre. Da blieben wochentags für die längeren Runden nur morgens im Dunkeln oder abends im Dunkeln.

    Für solche Kleinigkeiten liebe ich Homeoffice.

    Und wir haben kommenden Dienstag ja frei im Norden. Da werden wir ein langes Wochenende mit dem Camper wegfahren und den Montag mache ich einfach mobile work aus dem Camper. Da mein Mann frei hat, kann er während ich arbeite die große Runde mit Gustaf gehen.

    Also hier schalten sich Kollegen aus allen möglichen Alltagsszenarien in Calls mit rein. Nicht immer mit Bild - Gott sei Dank :lol:

    Aus dem Auto, Bahn, Bus, allgemein von unterwegs, aus dem Cafe, aus einer Ferienwohnung, Hotel, Stall, Hunderunde, vom Strand, aus dem Camper :hust:

    Einmal sass ein Kollege in eine Feenkostüm mit spitzen Elfenohren mit im Videocall. Voll konzentriert und wirklich dabei.. und wurde währenddessen von seinen beiden 4jährigen Zwillingsmädchen geschminkt weil Kita wegen Läusen oder so zu hatte xD. Bei den pinkfarbenen Lippenstift und Glitzerlidschatten musste ich dann passen und habe erstmal Kamera und Mikro ausgemacht weil ich so losprusten musste. Der Dialog der Zwilingsmädchen dabei.. ich konnte einfach nicht mehr :lachtot:

    Ein "gutes" Hundefutter ist ein Hundefutter das Dein Hund verträgt.

    Klar sollte es inhaltlich kein Mist sein, aber das von Dir hier verlinkte Futter ist meines Erachtens kein Mist, sondern solides Mittelmaß mit dem man seinen gesunden, adulten Hund meines Erachtens guten Gewissens füttern kann.

    Für Welpen/Junghunde wäre ich kritischer und würde da tatsächlich auch auf entsprechendes Welpen/Juniorfutter gehen.

    Aus der Hundefütterung ist teilweise eine Religion gemacht worden. Meiner Meinung nach unnötig, aber wer mag :ka: . Besser so als das es einem egal ist was im Hund landet.

    Um mal eine Empfehlung auszusprechen mit denen wirklich viele Hundehalter hier gute Erfahrungen gemacht haben, in einem anständigen Preis-Leistungsverhältnis ist das Produktportfolio von Josera.

    Ansonsten, komm doch gerne in den Thread RE: Der Trockenfutter-Thread Teil 2

    Das gibt es sehr sehr viel Austausch rund ums Trockenfutter.

    Erklärt zu bekommen und zu verstehen, warum man den Hund (oder jedes andere Tier) nicht streicheln darf, schon eher.

    Hier ging es ja um die Frage, wie Kinder Empathie entwickeln können, und es wurde verneint, dass Kinder diese Empathie durch ein Streicheln-Dürfen/Umgehen-Dürfen mit Hunden, auch fremden, entwickeln können.

    Ich frage mich bei der Im Zitat aufgeführten Vorgehensweise, welche Empathie Kinder entwickeln gegenüber Hunden, wenn sie drei Mal Hundehalter fragen, ob sie deren Hund streicheln dürfen, und drei Mal die Antwort bekommen: "Nein, das ist gefährlich!" ...

    Die fragen doch kein viertes Mal einen weiteren Hundehalter, sondern haben nach den Absagen vorher abgespeichert: "Hunde sind gefährlich!"

    .............

    Hä? Wer schreibt denn dass dies die Erklärung für ein Kind ist, bei der Verneinung auf die Frage ob der Hund gestreichelt werden darf.

    Meine DSHündin hätte einem kleinen Kind im Zweifel - will sagen, das Restrisiko bestand - ins Gesicht geschnappt (da auf Augenhöhe) oder halt die Hand die sich in ihre Richtung bewegt. Die fand fremde Menschen allgemein unnötig und hat da für Kinder keine Ausnahmen gemacht. Aber dann sage ich einem Kind das fragt doch nicht "Ne, du darfst meinen Hund nicht streicheln weil sie Dich sonst beißt" oder ähnliches.

    Keine Ahnung warum das bei Dir anders ist, aber ein wenig mehr Fingerspitzengefühl traue ich anderen Menschen im Dialog mit Kindern schon zu.

    Und ich würde mir viel mehr aktive Prävention von Hundehaltern wünschen, wenn es um den Kontakt mit Kindern geht. Denn sehr schnell wird aus einem Hund der sich hündisch korrekt verhält ein gefährlicher Hund gemacht, wenn nein Kind involviert ist und Eltern + Hundehalter sich falsch entschieden haben.

    Mir wäre das Rohprotein mit 33% viel zu hoch

    Auch das Calzium:Phosphor Verhältnis und Menge, sofern ein Welpe/Junghund einzieht, gefällt mir nicht.

    Ansonsten, hätte ich einen Hund der alles verträgt und soviel Protein braucht, als Adult, würde ich das Futter füttern und schauen ob er es verträgt. Ich finde es von der Deklaration nicht schlechter als viele bekannte Futtersorten mit "guten" Ruf im mittleren Preissegment (MERA, Bosch, etc.). Mir gefällt bei der Deklaration, das diese schön kurz ist. Bei Hundefutter ist weniger mehr - für mich!

    Ich empfinde kinder als schützenswerte kleine Mitglieder der Gesellschaft - und wenn ich ihnen die Gelegenheit bieten kann, an meinem sauberen kinderlieben Hund, das fremdartige Wesen Hund kennenzulernen, dann tue ich das

    Es freut sich der Hund, die Kinder, die Eltern und ich auch

    Wo sollen die Kinder den Umgang mit Hunden denn lernen - wenn nicht im Kontakt zu Hunden?

    Ja gerne, bei/mit geeigneten Hunden bzw. Hunden deren Halter sie als geeignet einschätzen (und damit hoffentlich richtig liegen - nicht auf dich gemünzt :smile: )

    Sehe ich bei meinem Hund nicht, und deswegen vermeide ich fremde Kinder an meinem Hund. Ich finde das sehr verantwortungsbewusst von jedem Hundehalter, der sagt, ich sehe da bei meinem Hund ein Restrisiko das ich nicht nicht eingehen möchte.

    Ich bin da vollkommen bei euch.

    Fremde Kinder haben an meinem Hund nix zu suchen, punkt. Es reicht das er ganz wunderbar mit meinen Neffen ist, in einem engmaschig moderierten Rahmen.

    Du liebe Güte, das tut mir sehr leid was euch passiert ist. Ich hoffe sehr das Dein Hund und Du diesen Übergriff abschütteln könnt, auch wenn es vielleicht seine Zeit brauchen wird.

    Im Grunde kannst Du nur abwarten. Leider.

    Ich habe mal einen massiven sexuellen Übergriff in der Bahn angezeigt. Alles per Videokamera aufgenommen. Mehr als aussagen und abwarten konnte ich nicht. Leider wurde der Täter nie gefasst und ich bekam gefühlt Jahre später ein Schreiben dass das Ganze jetzt eingestellt wurde. Ich weiß nicht einmal genau was aus behördlicher/juristischer Sicht genau gemacht wurde.

    Bei euch besteht zumindest die Chance das der Typ gefasst wird weil er scheinbar bekannt zu sein scheint. Spätestens dann würde ich einen Anwalt einschalten. Evtl. würde ich mich jetzt schon bei einem Anwalt beraten lassen. Es geht ja nur um ein Erstgepräch und einer Handlungsempfehlung (die durchaus lauten kann einfach zu warten).

    Und Du könntest in den sozialen Medien eine Zeugensuche starten, aber es auch so klar umrissen formulieren - nämlich das Du nach Zeugen suchst die den Übergriff bezeugen können, ohne groß auf den Täter einzugehen. Aber auch dies würde ich vorab mit einem Anwalt besprechen.

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    Und auch wenn man so einen Übergriff kein zweites Mal erleben sollte, wäre mein Rat das nächste Mal selbst den Platz zu wechseln. Man kann mit solchen Menschen nicht vernünftig reden. Wenn man selbst den Platz wechselt, sofern möglich, ist man erstmal unauffindbar wenn ein solcher Mensch den gleichen Weg wieder zurückkommen sollte. Versteh das bitte nicht als Vorwurf, aber ich habe für mich entschieden das ich, wann immer möglich, deeskalierend und auch ausweichend reagiere wenn "so ein Mensch" den Konflikt mit mir sucht, schon allein um meinen Hund zu schützen, von mir selbst ganz zu schweigen.

    Also hat Elmo nicht den erwünschten Hirntumor

    Na, das wird ja was geben

    Schade das er keinen hat. So blöd es klingt, es hätte eine Basis für Erklärungen seines Verhaltens ergeben.

    Ich bin der Meinung das ich zumindest nicht grün hinter den Ohren bin, was das Einschätzen des Gefahrpotenzials eines Hundes angeht.. aber diese Tragödie lässt mich immernoch fassungslos zurück. Ja, es wäre "gut" gewesen, wenn Elmo so krank gewesen wäre, das es sein Verhalten negativ beeinflusst hat.