Beiträge von SavoirVivre

    Sagt mal, an diejenigen die ihre Hunde auf Wanderungen temporär im Zug haben. Warum macht ihr das? Also was ist die Intention dahinter?

    Macht ihr das damit eure Hunde "noch ausgelasteter" sind nach einer Wanderung?

    Oder weil es eine körperliche Entlastung für euch darstellt sich ziehen zu lassen?

    usw..

    Mich würde Intention und Vorteile interessieren, weil es ist ja kein Canicross im eigentlichen Sinne :smile: .

    Ich habe Gustaf auch schon mal kurzweilig ziehen lassen auf Wanderungen. In erster Linie Höhenmeter hoch um mich selbst körperlich zu entlasten, wobei ich die Betonung aber auf kurzweilig lege.

    Ich komme nicht auf überzeugende Vorteile ihn länger und öfter im Zug zu lassen, anstatt - natürlich ohne Zug - an einer Flexileine (die ich mir per Bauchgurt umschnalle und die Hände auch freihabe). Weil, 20km-25km schaffe ich auch problemlos ohne Zugunterstützung durch ihn.

    Mir scheint der Labrador Halter ist etwas mehr als stumpfsinnig. Aber bevor ich da jetzt einen Eiertanz wegen der Hunde machen würde, würde ich den Typen mal ohne Hund zum Gespräch bitten. Keywords: gegenseitige Rücksichtsnahme, Größenunterschied, nachbarschaftliches Miteinander, etc.

    Bringt ja nichts wenn Du stets ins Meideverhalten musst und selbst das nicht rausreicht.

    Wenn ich es richtig verstanden habe ist der Labrador stets angeleint und kommt nicht bis an Deinen Hund ran, oder? Nah ran, zu nahe, aber es besteht keine Möglichkeit eines Kontakts, oder habe ich das falsch verstanden? Will damit nur sagen, es gibt dann keinerlei rechtliche Handhabe. Es bleibt nur an seiner Vernunft und das nachbarschaftliches Miteinander zu plädieren.. und das funktioniert meiner Erfahrung nach nur mit einem offenen und insbesondere freundlich indizierten Gespräch - am besten ohne Hunde oder zumindest nur einem Hund.

    Ich gehe noch weiter und behaupte das es als Hundehalter mindestens fahrlässig ist, davon auszugehen das Hunde Kinder "automatisch" als schutzbedürftig anerkennen. Das ist eine Urban Legend wie der "Welpenschutz".

    Nicht umsonst gilt der Grundsatz Hund und Kind nicht allein zu lassen, zumindest bis zu einem gewissen Alter plus unter Berücksichtigung tier-individueller Merkmale (salopp ausgedrückt, einen Malteser mit einem schlafenden Kind in der Wiege, für einen Pinkelzeitraum, allein zu lassen hat anderes Potenzial als wenn es sich um einen deutschen Jagdterrier handelt).

    Frage zum Thema Lob bzw Belohnung in der Hundeerziehung.

    Wenn ihr eine Aktion eures Hundes belohnt (jetzt ohne Gefahr in Verzug, sondern z.B. so etwas wie Rückruf oder Apport), es ist bereits gut aufgebaut und sitzt ziemlich sicher.

    Belohnt ihr dann nur die perfekte Ausführung?

    Oder differenziert ihr den Grad der Belohnung je nach Perfektion?

    (also z.B. Rückruf passiert, aber eben etwas verzögert oder nicht mit Highspeed oder erst nach wiederholtem Ruf oder es wird noch kurz weiter gebuddelt... ihr wisst schon, einfach nicht "perfekt" - gebt ihr dann keine Belohnung oder schwächt ihr die ab, z.B. für perfekt gibt's Wurst, für nicht perfekt nur ein verbales Lob)

    Ich "arbeite" da nach dem Zufallsprinzip. Die Belohnungsleckerlies für meinen Hund sind gut, geil und geiler.. und er weiß vorab nie was er bekommt (ich übrigens auch nicht weil ich blind in den gemischte Leckerlibeutel greife :lol: )

    Wenn etwas wirklich ausserordentlich hervorgehoben belohnt werden soll, bekommt er anstatt einem Leckerlie eine entsprechende Leckerliparty mit vieeeelen Leckerlies.

    Aber konkret zur Frage. Für ein schöndes ausführen eines einfachen Kommandos, ohne jeglichen Anspruch (z.B. "weiter", wenn er sich meiner Meinung nach sonst festschnüffelt) wird nix bewusst belohnt. Es kommt aber vor das mir, eher gedankenverloren, ein verbales "super" rausrutscht. Auch ein trödelig umgesetzter Abruf, womöglich noch mit Unterbrechung, wird nicht belohnt. Ein zackig umgesetzter Abruf hingegen durchaus. Ein funktionierender Abruf bei hohen Aussenreiz wird überschwenglich belohnt.

    Ich würde dem Lütten (sofern er Stress hat, ansonsten plädiere ich für „ja, ist normal, lass ihn doch“ und Teppich weg bis er stubenrein ist) bevor ihr euch bettfertig macht, eine Leckmatte mit bissl Joghurt bestreichen und ihn damit beschäftigen.

    Das kann ein wunderbares Abendritual sein, weil lecken beruhigt. So startet auch die Nachtruhe schon entspannt.

    Hat hier auch bei unruhigen TS Hunden geholfen vorm Schlafen gehen

    Ich war jetzt mal in einem Hundefachgeschäft und habe mir da ein Leuchtie live angesehen (durfte dafür in die dunkle Abstellkammer :D).

    Es ist überdimensioniert für uns. Aber ich verstehe das es sich lohnt bei jemandem der regelmäßig länger im Dunkeln mit seinem Hund draußen, und der Hund dann womöglich auch noch im Freilauf ist. Oder weil es nunmal einfach ein Leuchtie sein soll :lol:

    Ein Leuchthalsband dient hier nur dafür das andere den angeleinten Hund sehen, während der letzten - kurzen - Löserunde.

    Danke :hugging_face: bei uns ist das hier immer ein Spießrutenlauf. Bei der morgendlichen 20 Minuten Löserunde ist es nicht ungewöhnlich auch 20 Hunde zu treffen.

    Einer der Gründe, weshalb wir nicht mehr in Hamburg wohnen wollten. Hier gibt es selbst in der Saison immer noch richtig ruhige Ecken.

    Brauchen wir nicht, dafür fahren wir 2-3Tage/Woche mit dem Camper raus.

    Ich liebe unser Lebensmodell ❤️

    Ich verstehe jeden der nicht so wohnen will wie wir, aber ruhig wohnen, das wollen wir noch nicht.

    Oje.. fühl dich gedrückt.

    Ich denke solche Tage kennt jeder :dizzy_face:

    Am besten Strich drunter und fertig.

    Wir müssen extrem wegfahren um andere Hunde und Menschen zu treffen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Danke :hugging_face: bei uns ist das hier immer ein Spießrutenlauf. Bei der morgendlichen 20 Minuten Löserunde ist es nicht ungewöhnlich auch 20 Hunde zu treffen.

    Hi hi, bist du ne Nachbarin von mir?

    Wobei, bei Schlechtwetter kommen wir nicht auf 20 :ugly:

    Das liegt am extrem(!) tiefen Brustkorb eines Boxers. Gleicher Mantel an einem Hund mit „normalen“ Brustkorb und dieser wäre deutlich abgedeckter.