Beiträge von SavoirVivre

    Wenn man ein Kastenwagenformat nicht gewohnt ist, womöglich nie vorher damit gefahren, würde ich damit auch nicht in den Urlaub ins Ausland fahren, mit Strassenverhältnissen die ebenfalls nicht alltäglich für mich sind :ka:

    Es mag viele gute und sichere Fahrer geben, die adhoc mit längerem, breiteren, höheren Mietfahrzeug, plus enge/schmale Straßen gut zurecht kommen - ich würde es nicht machen.

    Und Rafile schrieb bereits das ihr das mit dem Bulli-Format fahrtechnisch bereits reichte.

    Ich sag mal so. 500€ - 1.000€ SB pro Schaden ist so der Standardmietvertrag.

    Ich finde, als Mieter ist eine Haustierhaftpflicht Pflicht. Oder zumindest dumm, keine zu haben.

    Aber eine Haustierhaftpflicht haftet ja glaube ich gar nicht für so Sachen wie Abnutzung der Bödenbelege und so... In welchen Fällen springt die denn überhaupt ein? Vielleicht wenn das Holzgeländer an der Treppe angeknabbert wird oder so? Ich hatte da bisher noch keinen Fall, meine aber mal gehört zu haben, dass die bei den üblichen verursachten Schäden/Abnutzungen raus sind.

    Kennt sich da jemand aus?

    Normale Abnutzung ist ok. Beispiel: ein Holzboden darf natürlich - auch von der Mietzeit abhängig - im normalen Maße abgenutzt aussehen. Schließlich lebt man in der Wohnung und zahlt mit der Miete auch ein entsprechendes „verwohnen“ der Immobilie.

    Wenn Hundehaltung erlaubt war, dann beinhaltet das auch oberflächliche Kratzer durch normales Bewegen des Hundes in der Wohnung. Für sowas braucht keine Versicherung aufzukommen, weil es eben zur normalen Abnutzung gehört. Aber ein Vermieter muss selbstverständlich keine tiefen Kratzer hinnehmen die Krallen verursacht haben. Da einigt man sich idR durch (anteiliges) Einbehalten der Kaution.

    Wenn aber dein Hund versucht sich durchs Parkett oder Tür zu graben, oder deine Katze das Treppengeländer anfrisst, dann solltest du es als sofortigen Haftpflichtschaden der Versicherung melden. Dann sollte der Schaden reguliert werden. Du kannst aber nicht 2-3Jahre damit warten bis du ausziehst, in der Annahme in der Zwischenzeit könnte ja noch etwas passieren, und du meldest das dann alles zusammen. Denn Schäden müssen sobald wie möglich nach deren Entdeckung gemeldet werden. Wenn das öfters passiert, wird deine Versicherung sicherlich entsprechend reagieren.

    Ich kenne tatsächlich private Vermieter die Erdgeschosswohnungen/Häuser nicht an Katzenhalter vermieten, aufgrund des Tierschutzaspektes. Sie wollen keine Freigänger weil diese idR Kleintiere und Vögel erlegen (und ggfs. in Nachbarsgärten schxxx).

    Ich habe dazu ja eine klare Meinung, die hier aber nicht hingehört. Das ist ein Hundeforum.

    Ich habe das Gefühl ich bin im Kindergarten gelandet.

    Ich sag mal so, sich auf einem entsprechenden Dialog einzulassen..

    Wäre schön wenn wir zum eigentlichen Thema zurückkehren könnten

    ——-

    Nachtrag

    Der Vermieter kann fragen was er will. Es kann aber jeder entscheiden was, wie und ob er darauf antwortet.

    Und wenn man auf die Wohnung angewiesen ist, und die Fragen sind persönlicher Natur UND übergriffig, kann man lügen. Nicht schön, aber auch selbst Schuld in Richtung Vermieter.

    Wem einem das alles so gegen den Senkel geht kann er sich aufregen soviel er mag. Damit verschwendet man Lebenszeit und Energie, hilft aber nicht weiter.

    Ja ist scheisse, ist aber so in Gegenden wo sich

    30 Leute um eine Wohnung bewerben. Ergo, wir drehen uns hier im Kreis und werden entsprechende Menschen nicht ändern können. Nur die eigene Haltung und Umgang damit.

    Völlig unspektakuläre Waldrunde.

    So schaut es im Freilauf grundsätzlich bei uns aus.

    Herr Hund hält sich im Radius von ca. 15m um uns/mich herum auf und schaut auch regelmäßig wo wir bleiben.

    Wegtreue ist ausbaufähig. Wenn man den Weg gut erkennt bleibt er drauf, sonst kommt es auch mal vor das er 2-3m vom Weg abweicht - so wie auf dem Video.

    Er hat im Herbst/Winter fast immer einen neon farbenen Schal um, zur besseren Sichtbarkeit. Da erkennen uns andere Menschen/Hundehalter schon von weitem und können ggfs. anleinen. Wir leinen sowieso immer an, wenn wir Fremdhunde sehen.

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    Nimm direkt mit dem Tractive Kundenservice Kontakt auf. Die sind idR echt nett und bemühen sich zu helfen. Je nach Vertrag kann der Tracker dann auch gegen Porto ausgetauscht werden.

    Hab nur den normalen Premium Tarif und nicht noch das Tractive Care. War mir dann doch zu teuer. Ich lade den Tracker jetzt nochmal auf 100% und schaue wie es morgen Abend aussieht. Wieviel verliert der bei euch so im Schnitt mit W-Lan Zone und kleineren Gassirunden?

    Der Telefonsupport von Tractive hilft dir beim zurücksetzen/reset des Trackers und sie können per Fernwartung auch etwas mehr machen. Unser Tractive ist jetzt gute 1,5jahre alt, funktioniert einwandfrei und hat eine gute Akkulaufzeit. Aber wir hatten mal eine Phase wo der Akku rasend schnell leer war (3-4 Tage) und das Tracking fehlerhaft funktioniert hat (große Streckenlücken, langer Zeitraum bis überhaupt gefunden, etc.) .

    Ein Anruf, gemeinsame Fehleranalyse, reset + Fernsupport und schwupps funktionierte der Tracker wieder einwandfrei. Ich habe trotzdem (vorsichtshalber) ein neues Tractive kostenlos zugesendet bekommen, obwohl ich kein Care-Paket hatte, weil der vorliegende Tracker keine 12Monate alt war.

    Ich hatte schon „Vorstellungsgespräche“ für eine Wohnung :lol:.

    Einmal waren mein Ex-Partner und ich vom potentiellen Vermieter und dessen Frau zum Dinner eingeladen, in einem eher hochpreisigen Restaurant, um uns besser kennenzulernen. Das haben die mit drei Paaren gemacht, die in der engeren Wahl als zukünftige Mieter waren. Es war ein richtig, richtig netter Abend und wir haben die Wohnung bekommen. Ein toller Vermieter. Und bei Problemen bei NK Abrechnungen, hatte er zur Auflösung wieder zum Dinner eingeladen (uns plus oberen Nachbarn, da auch seine Mieter).

    Ja, sowas gibt es und natürlich kann jeder selbst entscheiden ob er das mitmacht. Wir fanden es außergewöhnlich aber waren dem gar nicht negativ gegenüber eingestellt, weil die Einladung sehr nett formuliert war.

    Doch, darf er/sie. Rechtlich eh.

    Moralisch würde ich persönlich sagen: er/sie darf mich gerne nach Belegen zur Zahlungsfähigkeit fragen. Was er/sie nicht fragen darf, ist wie ich das Geld verdiene, denn ob ich meine Miete durch Prostitution oder als Fachärztin reinbringe, geht niemanden was an.

    Ähnlich auch bei der Hundesache: mAn darf man gerne nachfragen, ob der Mieter/die Mieterin gewährleisten kann, dass der Hund die Bude nicht auseinander nimmt und die Nachbarn nicht belästigt. Wie man das hinkriegt, geht eine*n Vermieter*in hingegen nichts an. Völlig unabhängig davon, was die geerbt haben oder nicht.

    Wie gesagt, ist natürlich rechtlich nicht durchsetzbar, das weiß ich selber. Praktisch ist es wie immer: wenn man relativ privilegiert ist, kann man sich solcher Übergriffigkeiten erwehren (indem man sich ne andere Wohnung sucht). Wenn man aufgrund weniger Privilegien schlechte Chancen am Wohnungsmarkt hat, muss man es entweder mit sich machen lassen, oder lügen.

    Finde ich alles richtig was Du schreibst. Nur eine weitere Option wurde ausser Acht gelassen, nämlich das es den potenziellen Mieter gar nicht stört offenzulegen was er beruflich macht und wie er sicherstellt, das der Hund bei Abwesenheit seiner Menschen die Nachbarn nicht belästigt.

    Als wir unsere Vermieter um die Hundehalteerlaubnis gebeten haben, habe ich komplett offen gelegt wie wir uns da organisieren. Ich habe nicht einem Moment gedacht, dass es den Vermieter nichts angeht :ka:

    Wir sind übrigens die einzigen Mieter die einen Hund halten dürfen. Ich weiß von vier anderen Mietparteien die gefragt haben, und bei denen es abgelehnt wurde. Klar hätten sie einen Anwalt einschalten können, haben es aber nicht. Und bei Neuvermietung werden Hundehalter von vornherein rigoros aussortiert. Und das schreibe ich vollkommen wertfrei. Ich weiß aber auch, das die Vermieter zuvor schon mehrfach Probleme mit Hundehalter hatten.

    Ich finde so detailierte Fragen und Annahmen auch nicht super, aber ich verstehe Dich.

    Es ist nunmal so das man als privater Vermieter auch ein hohes Risiko hat, und das Bedürfnis sich da möglichst umfänglich abzusichern ist völlig verständlich. Der Weg dies zu tun ist gänzlich unterschiedlich und muss nicht allen gefallen. Du musst mit der Entscheidung für einen bestimmten Mieter leben.

    Aber dein Beispiel wäre für mich jetzt auch kein "Negativ" Beispiel. Wie gesagt, ich verstehe deine Fragen und Bedenken, aber theoretisch könnte das auch völlig problemlos ablaufen und eine Tagesbetreuung organisiert werden vom Mieter (was er dem Vermieter ja nicht offenlegen muss)