Beiträge von SavoirVivre

    Was war denn, das außergewöhnliche an der Situation?

    Wie stark 1 Hund dieser Größe, bzw 3 davon an der Leine ziehen kann, das merkt man doch vorher?

    Und dass 1-3 davon unverträglich sind und in solchen Momenten nicht mehr im Gehorsam stehen, wird sie auch nicht zum ersten Mal erlebt haben.

    So! Und spätestens ab dann hab ich kein Verständnis mehr dafür mit zwei Hunden dieser Art rumzuziehen - geschweige denn 3.

    Und wenn man das nicht einsieht, ist man mit der Haltung von mehr als einem Hund überfordert.

    Ich finde es richtig, das die Hundehalterin einen fairen Prozess bekommt, wo aber auch hoffentlich nichts beschönt wird.

    Ich persönlich finde es auch nicht nachvollziehbar wie man mit drei Hunden dieses Kalibers losziehen kann, aber tatsächlich mehr wegen der Dynamik die sich nunmal entwickeln kann und nicht weil der einzelne Hund nicht zuverlässig im Gehorsam steht. Aber am Ende halte ich es dennoch nicht für abwegig oder gar gelogen, das die Hundehalterin diese Situation einfach immens fehleingeschätzt hat. Das ist für mich nochmal etwas anderes als grobe Fahrlässigkeit.

    Denn, es wird ja nicht das erste Mal sein das sie mit drei Hunden unterwegs war und dabei andere Menschen passiert haben, egal ob Fußgänger, Hundehalter mit Hund, Radfahrer, Jogger, etc. Ganz offensichtlich war es die (vielen?) Male davor kein Problem.

    Mal realistisch betrachtet, wer geht denn davon aus oder geht wissentlich das Risiko ein, das die eigenen Hunde ohne Provokation einen Menschen totbeißen? Insbesondere wenn man die eigenen Hunde zu keinem Zeitpunkt "so" eingeschätzt hätte?

    Es ist immer einfach zu "urteilen" auch wenn der Ausgang dieser immensen Fehleinschätzung tragisch war :verzweifelt: .

    Ich muss aber auch zugeben, das ich voreingenommen bin gegenüber Listenhunden. Ja, es ist vorurteilsbehaftet, aber better safe than sorry. Heißt, ich weiche großräumig mit Hund aus, wenn ich einen Listenhund im Freilauf sehe (weil es in Hamburg auch einfach verboten ist und allein das der Hund frei läuft etwas über den Hundeführer aussagt - im negativen Sinne). Ist Leine und MK dran, bin ich entspannt, weil auch das sagt etwas über den Hundeführer aus - im positiven Sinne.

    In diesem individuellen Fall, in diesem Fall, finde ich die sofortige Einziehung des Hundes richtig. Das warum haben ja einige andere hier sehr schlüssig dargelegt. Es geht um die nicht vorhande Verantwortung des Hundeführers. Das muss nicht einmal der Hundehalter sein, aber bis eben Detailfragen geklärt sind, geht es auch um "Gefahrenabwehr". Das der Hund, so unkontrolliert geführt, eine Gefahr (zumindest für Wild) darstellt sollte unbestritten sein.

    Jetzt aber mal den Blick nur auf den Hund gerichtet.

    Wenn dieser Hund als gefährlich eingestuft wird, sind dann nicht schätzungsweise 25% aller Hunde (die körperlich dazu in der Lage sind) in genau diesem Sinne gefährlich, weil sie würden wenn sie könnten? Mir ist klar dass das abstrakt ist, aber uns allen ist doch auch klar das so einige unserer DF-Schätzelein exakt das gleiche tun würden, wären sie an Stelle dieses Hundes bzw. hätten sie die Möglichkeit.

    Nehmen wir an ihr seid ohne Hund im Urlaub und euer Hund läuft der erprobten und eigentlich sehr zuverlässigen Urlaubsbetreuung weg - Gründe erstmal egal. Euer Hund reisst dabei ein Reh. Ist euer Hund in euren Augen dann ein gefährlicher Hund der die entsprechende Einstufung mit den daraus resultierenden Konsequenzen verdient hat? Obwohl, wenn umsichtig und vorausschauend geführt von euch, so gut wie ausgeschlossen ist das er irgendeinem Lebewesen ein Leid zufügt?

    Ich tendiere dazu das sich das nicht richtig anfühlt. Wie gesagt, schätzungszweise jeder vierte Hund, der körperlich dazu in der Lage ist, würde wenn er könnte (die Beute kann ebenso ein Huhn, Eichhörnchen sein - halt nach Hundegröße). Es obliegt uns Hundeführern (also nicht nur Hundehaltern, sondern jeder Mensch der einen Hund "führt" ob es nun der eigene ist oder nicht) dies zu verhindern.

    Und ja, mir ist durchaus klar das die eigene subjektive Wahrnehmung und Einschätzung nicht zählt, weil es dafür niedergeschriebene Gesetze gibt die einen Rahmen vorgeben. Dennoch geht es mir gerade aber um die subjektive Wahrnehmung.

    Darf ich fragen warum da so eine Abneigung gegen hast? Zumindest klingt es so heraus. Im Rahmen deines Berufes kann es bestimmt auch mal nervig/nachteilig sein, wenn Stammtischparolen diesbezüglich hervorgeholt werden, aber darüber hinaus macht ein Vergleich doch oft Sinn bzw. ist nachvollziehbar.

    Es gibt nunmal viele Parallele und viel hündisches Verhalten lässt sich besser verstehen und auch lenken, wenn man weiß wo es herkommt und welche Gründe es hatte.

    Gustaf findet die letzte Runde (zwischen 22-23uhr) auch unnötig, aber da lasse ich ihm keine Wahl, denn wir haben unseren Rythmus der durch Arbeitstätigkeit & Co. ein ganzes Stückweit vorgegeben ist. Sprich morgens, mittags, abends - und würde er auf die letzte Runde verzichten, wäre sein letzter Lösegang gegen 15uhr. Theoretisch könnten wir die letzte Runde 1-2Std. früher gehen, aber auch wir haben unseren Alltagstrott an den sich der Hund gerne anpassen darf. Also nö, die 800m um den Block ist durchaus zumutbar, egal ob um 21Uhr oder 23Uhr.

    Zur Information: Am 07.03. - 10.03. ist Strongdog in Luhmühlen. Da ist der Wohnmobilstellplatz gesperrt für "externe"

    Wir wussten das allerdings mehrmals nicht, das Veranstaltungen (idR Reittuniere) stattfanden, und waren trotzdem da. Es war noch Platz und wir konnten stehenbleiben (kontrolliert auch keiner) aber es war ein wahnsinniges Gewursel und man ist mittendrin. Ergo, im Zweifel Du, deine Hunde, und 100 andere |)

    Ja, ich weiß. Überlege auch schon, woanders zu stehen. Hin muss ich ja nunmal in jedem Fall.

    Es gibt paar Kilometer weiter einen ebenfalls netten Wohnmobilstellplatz, allerdings ohne Sanitärhaus. Aber mit V+E.

    Der "Wohnmobilstellplatz am Waldbad" in Amelinghausen. Ist sehr nett mit direkten Zugang ins WanderGelände.

    Terrorfussel

    Das ist mir durchaus klar. Die Kreuzotter ist einer der am meisten verbreitesten Giftschlangen Europas. Es wäre ziemlich blöd davon auszugehen das die Fauna anderswo Kreuzotter-frei ist. Zumal ich in Norddeutschland lebe und wir hier alles andere als Kreuzotter-frei sind. Aber meines Wissen tritt die Kreuzotter Population in DK durchaus geballter auf, als man es anderswo her kennt (mal verglichen mit z.B. Schweden, da hab ich es zumindest noch nicht erlebt das man als Hundehalter auf Campingplätzen vor Kreuzottern gewarnt wird).

    Ok damit ist "Urlaub" in DK für uns tatsächlich gestrichen. Wir wollten eigentlich Ende März zum Vejers Strand (und dachte das wäre noch kühl genug). Aber ich habe einen neugierigen 35kg Hund, der immer nahe gucken gehen muss wenn er was interessantes sieht (auch an der Flexileine, und an der 2m Leine ist das kein Urlaub für uns). Das Kaliber bekommen wir nicht eben zum Auto getragen wenn er gebissen wird, und nach einem Biss noch paar Kilometer Bewegung bis Hund im Auto ist, ist mir viel zu riskant. Da kann sich das Gift ja schön im Kreislauf verteilen.

    Angst ist nicht das richtige Wort. Die Kreuzotter gehören da nunmal hin und wir dringen in ihren Lebensraum ein, aber mir ist ein Urlaub es nicht wert dieses erhöhte Risiko einzugehen.

    Wir sind eh mehrmals jährlich die Wochenenden in Fynshav und das ist ok mit kurzer Leine für diese kurze Zeit.

    Moin, wie sind denn eure Erfahrungen mit Dänemark und Kreuzottern?

    Schon welche gesehen/Nahbegegnungen gehabt? Bisse mitbekommen oder selbst erleben müssen?

    In einer FB-DK-Gruppe ging gerade die "Warnung" herum das die Kreuzottern dieses Jahr deutlich früher wieder wach geworden sind als die Vorjahre. Sie sind bereits wieder unterunterwegs und es wird aufgrund des milden Wetters mit einer hohen Population gerechnet. Wohl in ganz DK bis auf einige wenige Flecken (Inseln glaube ich)