Beiträge von SavoirVivre

    Nein natürlich sind mir die Hinterbliebenen total egal und mich schert es einen Pups wie es den Familien geht (wer Sarkasmus findet darf ihn behalten)

    Liest du eigentlich auch was du schreibst? Meinst du du bist hier die einzige Person die sich ganzheitlich Gedanken macht? Die Mitgefühl hat und Anteil nimmt? Ich denke hier schreibt keine Person mit die nicht an die Hinterbliebenden und Familien denkt.

    Anders kann ich mir diese moralisch erhabene Frage nicht erklären, aber sie sagt einiges über dich aus.

    Ich verstehe nicht, warum sich so gegen die Tatsache gewehrt wird, dass alle 3 Hunde am Opfer waren - das hat die Halterin doch so angegeben

    Wer tut das denn? Man 'wehrt sich' gegen irgendwelche Aussagen von wegen die haetten ja nur einen MK getragen, weil man es wusste, wer 3 grosse Hunde dabei hat handelt fahrlaessig, die waren sich alle schon frueher auffaellig, usw.

    Das die alle an der Frau waren ist gesichert. Das man DNA-Spuren gefunden hat, auch. Ob die von Bissen kommen oder nicht, wissen wir nicht.

    DANKE!

    Ich lese auch aus keinem Beitrag dass das irgendjemand anzweifelt. Die Halterin selbst hat ausgesagt, das sie es gesehen hat.

    Wenn am Ende dabei herauskommt das alle drei auch zugebissen haben, dann ist es so. Aber das gilt es halt herauszufinden.

    Vorverurteilung

    Ich verstehe nicht, warum sich so gegen die Tatsache gewehrt wird, dass alle 3 Hunde am Opfer waren - das hat die Halterin doch so angegeben

    Über die individuelle Schuld der Halterin wird vor Gericht Recht gesprochen - nach Anhörung aller Gutachten und Personen

    Wo bist du denn jetzt hingerutscht? Ich bin überhaupt nicht bei dem Fall der totgebissenen Joggerin.

    Ich sprach von dem Satz „Dass die auch im Rausch nie-nicht an Menschen gehen, obwohl das bei der Zuchtauslese schon seit ewigen Zeiten niemand überprüft hat,..“

    Den entsprechenden Dialog findest du oben. Du pickst dir ernsthaft EIN WORT raus und entziehst es dem Kontext?

    Die Vorstellung einen Hund zu provozieren bis er in einen „Rauschzustand“ gerät um zu prüfen ob er dann einen Mensch.. ja was eigentlich? Beißen? Töten? Sich verteidigen? .. macht mich sprachlos. Und dann dazu Bitteschön nur bei bestimmten Hundetypen. DAS ist für mich Vorverurteilung.

    Was glaubst du denn was dafür notwendig ist? Was wäre bei Deinem Hund dafür notwendig? Ich finde allein die Vorstellung einfach entsetzlich!

    Und wenn sowas tatsächlich irgendwann gewünscht wird, dann bitte für jede Rasse. Denn unabhängig davon ob mich ein (Beispiel) Cockerspaniel töten kann oder nicht, wenn sowas schon gefordert wird, fände ich es nett wenn auch bissige, wesensschwache Cockerspaniel nicht in die Zucht gehen.

    Aber klar, das ist Whataboutism :D

    Warum ist am Fernsehturm ein hohes Geländer, an dem Gehsteig vor deiner Haustür aber nicht?

    Nicht weil das Gehen dort so viel schwieriger wäre, sondern weil es einen klitzekleinen Unterschied macht, wo man runterfällt.

    Seltsam, dass man ausrechnet im DF gern vergisst, wie sehr sich Hunderassen doch unterscheiden.

    „Für alle Hunderassen“? Ach geh weida, Whataboutism ist kein Argument.

    Seit knapp 25 Jahren schon nicht mehr.

    Ah ok, die Schiene Vorverurteilung ist eher dein Ding. Ich verstehe.

    Es gibt für zahlreiche Rassen bereits WTs, nur scheinbar keine die genehm sind. Und ja, ich fände WTs für alle Rassen gut. Du nennst es whataboutism, ich hingegen befürworte das jeder Hund der in die Zucht geht auch geprüft wird ob er vom Wesen die jeweiligen Rassespezifikationen erfüllen kann.

    Hunde machen halt das, wofür sie seit Jahrzehnten selektiert worden.

    Nur bei manchen Rassen passt das nicht ins verklärte Weltbild mancher Menschen.

    Entsprechend sind Beißkraft, Trieb und Art der Auslöser.

    Dass die auch im Rausch nie-nicht an Menschen gehen, obwohl das bei der Zuchtauslese schon seit ewigen Zeiten niemand überprüft hat,

    ist halt so ein rühriges Volksmärchen wie Welpenschutz und jeder-Welpe-hat-Folgetrieb.

    Und wie stellst Du Dir so eine „Zuchtauslese“ vor?

    Und wir schon dabei sind. Dann Bitteschön für alle Hunderassen.

    Was mich wundert, ist, das nicht nachvollziehbar ist welcher Hund gebissen hat, bei dem Größenunterschied.

    Das hat das Gericht erklärt, weshalb es aus seiner Sicht unerheblich war, Zitat aus mv-justiz.de:

    Nach der Entscheidung des Landgerichts muss dagegen der Hundehalter für das Verhalten seines Schäferhundmischlings und die insoweit verursachten Folgen gerade stehen. Denn hätte sich dieser nicht auf die Hundehalterin und deren Kleinhund gestürzt, wäre nichts passiert. Dabei war es für das Landgericht auch unerheblich, ob nun letztlich der Schäferhund oder der kleine Terrier seinerseits zugebissen hatte. Denn auch ein solches schreckhaftes Verhalten eines kleineren, sich eines Angriffs ausgesetzten Tieres sei dem Veranlasser als tiertypisches Verhalten zuzurechnen. Sinn und Zweck der Tierhalterhaftung sei der Schutz und die Einstandspflicht vor und für die tendenzielle Unbezähmbarkeit der tierischen Natur als typisches dem Tier innewohnenden Risiko.

    Ob ein durch die gegnerische Partei vor Prozessbeginn erstelltes Gutachten eine genaue Zuordnung oder eben im Zweifel auch nicht eindeutige Zuordnung durch den DSH Mix hätte feststellen lassen können (GA sind kostspielig und immer in Vorkasse zu entrichten) und es dadurch zu einer anderen Wertung gekommen wäre, weiß ich nicht.

    Ich schrieb doch das ich die Herleitung und Entscheidung des Urteils nachvollziehen kann.

    Im Artikel steht aber auch „Unklar sei geblieben, welcher Hund zugebissen habe.

    Es ist aber ein Unterschied ob es unerheblich ist welcher Hund zugebissen hat, oder nicht nachvollziehbar (meines Erachtens ist der Wundkanals durch einen Zahn eines weit größeren Hundes ein anderer als der eines deutlich kleineren Hundes).

    Das es für das Urteil keine Rolle spielt finde ich in diesem Falle absolut richtig.

    All das wurde hier doch schon durchgekaut...kurz nach dem Vorfall.

    Finde nur ich es unfassbar anstrengend wenn man das jetzt wieder durchnimmt?


    Zurueck zum Thema (bzw. zu Folgen nach einem Biss):

    Interessantes Urteil, wie ich finde https://www.spiegel.de/panorama/justi…45-6c968e158401

    Hm.. nachvollziehbar. 70:30 finde ich in diesem Falle schlüssig, auch die Erklärung warum.

    Die gebissene Frau tut mir leid. Da hat ein Biss doch weitreichende Auswirkung auf ihr Leben gehabt.

    Was mich wundert, ist, das nicht nachvollziehbar ist welcher Hund gebissen hat, bei dem Größenunterschied.

    Und bei dem Hund des Angeklagten hätte meines Erachtens ein MK draufgehört. Ein Hund der sich aktiv losreißt um einen anderen in nicht freundlicher Absicht zu begegnen, sollte MK tragen.

    Es ist geradezu absurd was hier einige daraus drehen weil zwei MK bei dem Vorfall „dabei“ waren.

    Grundsätzlich! Ein MK ist kein Stigmata für bissig/gefährlich, sondern eine Auszeichnung für Umsichtigkeit und Verantwortungsvollsbewusstsein.

    Ich weiß von vielen Labradoren und Golden Retrievern, die ausnehmend freundlich sind, die draußen aber fast ausnahmslos MK tragen, zum eigenen Schutz, weil sie Staubsauger sind.

    Puh, also bei uns ist eWs gerade auch schwierig. Frühling halt 🙄

    Nachdem sich Eros jetzt ein paar Dinger draußen geleistet hat, die gar nicht gehe , fahren wir jetzt auch mal wieder eine strengere Schiene. Nach einem deftigen Anschiss gestern, ist er heute sogar brav an zwei pöbelnden Kleinhunden vorbeigelaufen, ohne zu Mucken.

    Überhaupt ist gerade viel Kurzleine angesagt.

    Am meisten nervt mich gerade sehr dieses (hin und wieder) Gefiepe. Ich glaube, mit nem Collie würde ich die Wände hochgehen 😅🫣

    Ich hatte mich ja bereits aus dem Thread verabschiedet, da Gustaf im Mai schon drei wird.

    Aber nachdem ich jetzt ca. 8 Wochen krankheitsbedingt fast vollständig ausgefallen bin, mein wirklich grossartiger Mann Gustaf fast komplett übernommen hat hinsichtlich Gassi/Auslauf/Outdoor, und ich erst seit einer guten Woche selbst wieder mit ihm gehe, schneien wir nochmal temporär hier rein :lol: . Mein Hund hat nämlich bissl was an Grundregeln vergessen und ja, auch wir merken den Frühling :headbash: .

    Was für Einfälle hat Eros derzeit so? Fängt er das pöbeln, zurückpöbeln, grummeln bei Fremdhunden an?

    Keine Ahnung obs am Wetter liegt oder daran das er jetzt tatsächlich erwachsen wird, aber mein Blümchen scheint langsam zu differenzieren zwischen "willst du mein Freund sein" und "nö, dich frag ich erst gar nicht".