Beiträge von SavoirVivre

    Mein Hund reagiert auf Agnus Castus (Mönchspfeffer) allergisch. Er bekommt dann einen Nesselsucht artigen Schub und hat dann am ganzen Körper dicke Quaddeln und Ohren so dick wie ungeklopfte Schnitzel. Auch die Schleimhäute waren beim zweiten Mal (danach war klar woran es liegt) betroffen. Gott sei Dank schlug Cetirizin bei ihm gut an.

    Diese Reaktion ist als mögliche Nebenwirkung bei Menschen übrigens im Beipackzettel aufgeführt.

    Zum Thema verstecken. Netter aber effizient (bei uns), war sich ohne Ankündigung umzudrehen und - für den Hund gut sichtbar - den gegangen Weg wieder zurückzugehen. Er muss nur auf mich achten um das mitzubekommen :ka:

    Und ja, es hat bei uns definitiv dazu beigetragen das er regelmäßig nach mir schaut.

    Grundsätzlich lobe ich aber jede eigenständige Umorientierung zu mir. Auch heute noch. In anspruchsvolleren Situationen ausgiebig und mit Leckerliparty und/oder Spiel, in normalen Situationen mal verbal, mal mit Leckerli.

    angelsfire

    Wenn es „kein Pech“ ist dann heißt das im Umkehrschluss das es regelmäßig/häufig/normal ist. Wenn dies der Fall wäre, wäre es bei jedem einzelnen Hundehalter verantwortungslos keine 12.500€, mindestens jedoch 5.000€, auf dem Sparkonto zu haben oder das Tier entsprechend versichert zu haben.

    So sehe ich das halt nicht. In meiner Welt sind solche TA Kosten nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

    Im Fallsfall ist die Summe rasch erreicht, JA. Schrieb ich vor einigen Seiten ja selbst. Aber ich halte das dennoch für „Pech“.

    Allianz gäbe es noch, aber die sind überhaupt auf knapp 4000€ max. gedeckelt. Agila ist zu teuer. Und die Gebührenerhöhung fand ich jetzt echt ne Frechheit.

    Aber in Österreich gibt es ja leider nicht so viele 🥲 würde die hansemerkur perfekt finden, aber die ist eben nur in DE.

    Ah ihr seid Österreicher, da kenne ich die Allianz Tarife nicht.

    Denn ich habe einen Deutschland Tarif bei der Allianz - KV 5.000€ und OP 7.500€ pro Jahr. Da muss schon Pech haben, um dahin zu kommen.

    Beides komplett ungedeckt gibt es auch, aber die Monatsbeiträge wären dann fernab von gut und böse (für mich).

    Terri-Lis-07

    Ich glaube nicht das es auf ein Hundegewicht vs. Haltergewicht hinauslaufen wird. Das würde in Richtung Diskriminierung gehen.

    Aber eine Beschränkung hinsichtlich maximal geführte Hunde pro Person, wie es in einigen Bundesländern bereits der Fall ist, wäre nicht unrealistisch. Hier spielt nebst Hundegewicht vs. Führergewicht wahrscheinlich auch noch die Dynamik zwischen den Hunden eine Rolle.

    Also so langsam ... die Rasse ist mir persönlich total egal. Es ist einfach unfassbar, dass Hunde, weil sie ihr HH nicht unter Kontrolle hat, einen Menschen so schwer verletzten oder sogar tot beißen. Einen Menschen der einfach nur auf öffentlichem Gelände unterwegs war.

    Ich denke so geht es uns allen hier. Es IST einfach unfassbar egal aus welchem Blickwinkel. Und ich denke das es auch für die verurteilte Halterin unfassbar ist.

    Lendril

    Ich bin fast komplett bei Dir. Aber auch ohne Blick auf diese Tragödie, würde ich bei jeder Person die allein mit drei Hunden Gassi geht erstmal stutzen. Für mich ist schon die Tatsache allein mit drei Hunden Gassi zu gehen fahrlässig, und das rassenunabhängig. Zumindest wenn die drei Hunde ein bestimmtes Gesamtgewicht überschreiten, auf das ich mich aber nicht festlegen mag.

    Jetzt das große Aber.

    Allerdings tun dies viele Hundehalter, also mit drei Hunden Gassi zu gehen. So gesehen verhalten sich all diese meines Erachtens fahrlässig. Die Wahrheit ist jedoch, dass das in den allermeisten Fällen ein realistisch kalkuliertes Risiko ist. Und die Wahrscheinlichkeit das nie etwas passieren wird, sehr hoch.

    In diesem Fall sehe ich in der Tat aber auch die Rasse und das Beschädigungspotenzial dieser. Grob fahrlässig trifft es deswegen meiner Meinung nach gut. Und nein, dieses reinsteigern und nicht nachlassen bis „der Feind“ tot ist, sehe ich weder beim Pudel noch beim GR, selbst mit Gruppendynamik nicht.

    Aber das ein Mensch unprovoziert zu Tode gebissen wird.. wer würde vorab auch nur in Entferntesten damit rechnen, wenn seine Hunde bis dato im eigenen Verständnis nicht auffällig waren (insbesondere Menschen gegenüber nicht)?