Beiträge von SavoirVivre

    Bonadea

    Aus dem Artikel habe ich tatsächlich auch die Info her. Würde Prednisolon aber wahrscheinlich auch trotzdem geben wenn der Hund mehr Symptome zeigt als „nur“ Schmerzen

    Ich fand aber folgende Aussagen beruhigen:

    - normales gehen ist möglich (nie bekäme ich 35kg zur nächsten, befahrbaren Straße getragen)

    - fast alle Hunde überleben bei einer Vorstellung beim TA innerhalb von 8 - 12Std.

    So die Haftpflichtversicherung unseres Hundes beinhaltet auch Bergungskosten.

    Auszug:

    Mitversichert sind Aufwendungen für Leistungen, die Sie für die Bergung Ihres Tieres erbringen, wenn Ihr Tier in eine Notlage geraten ist

    und sich daraus nicht aus eigener Kraft befreien kann.

    Beispiel: Ihr Tier verläuft sich und kann sich an einem Steilhang nicht mehr sicher fortbewegen. Ein Bergungsunternehmen rettet Ihr Tier.

    Folgende Kosten sind zusätzlich versichert, soweit Sie Ihnen in Rechnung gestellt werden:

    • Kosten für Feuerwehr, Polizei, technisches Hilfswerk

    • Kosten für eine eventuelle Nottötung und Beseitigung des Tieres

    Immerhin

    Für sowas wäre es hilfreich, Kortison mit dabei zu haben.

    Am Besten als Injektion, oder zumindest Prednisolon als Tbl. - damit kann man im Notfall viel Zeit gewinnen und einen anaphylaktischen Schock verhindern. Außerdem wirkt es schmerzlindernd und entzündungshemmend. Wäre für mich fast schon ein "must have" in der Reiseapotheke, wenn man irgendwo ist, wo Rettung grundsätzlich über 1h Gehzeit entfernt ist.

    Oh überlesen

    Prednisolon habe ich tatsächlich fast immer dabei, da selbst Allergikerin. Gedanke dahinter ist halt allergische Reaktion auf Stiche/Bisse bei Mensch und Hund. Ich würde die Tablette in einem Plastiktütchen zerstampfen und auf die Zunge geben (vielleicht mit paar Tropfen Wasser angeflüssigt).

    Aber ich habe gerade vor kurzem gelesen, das es eine Neue schwedische Studie gibt die besagt das Cortison nicht wirklich hilft bei Kreuzotterbissen. Nur, was hilft denn dann als Notfallgabe um Zeit zu gewinnen? Weißt Du da vielleicht mehr?

    Meine Sorge zu bestimmen Zeiten und Gegenden sind übrigens Kreuzotterbisse.

    Hat da jemand Tipps wie man die Überlebenschancen seines Hundes erhöhen kann wenn der Hund sich bewegen muss um zu Hilfe zu gelangen?

    Vitamin K1? Cortison? Notfallspritze (was eigentlich?) vom TA mitgeben lassen (machen TÄ das? Gibt es sowas?)? Ich meine das in einer Dänemark FB Gruppe gelesen zu heben, weil DK zu bestimmten Zeiten als ausgewiesenes Kreuzotter „Risikogebiet“ gilt. Aber es kann sein das die das geschrieben hat TFA oder TA war.

    Ich mag mich nicht „überversichern“. Ich kann nicht jede Eventualität des Lebens abdecken. Ebenso kann ich morgen von einem betrunkenen Autofahrer überfahren werden.

    Ich hatte und habe immer ü35kg Hunde. Keine Chance Gustaf auch nur 100m weit zu tragen und dennoch sind wir europaweit reisetechnisch mit Hund unterwegs. Es wäre unaussprechlich schlimm für uns unseren geliebten Hund aufgrund eines Unfalls zu verlieren, aber es wäre halt genau das - ein Unfall. Manche Dinge im Leben passieren ohne das man sich davor schützen kann, ohne dabei die Verhältnismäßigkeit zu leben zu verlieren.

    Im Fallsfall versuche ich alles was möglich ist, was immer das sein mag :ka: .

    PS

    aber es könnte sein das ich meinen Versicherungsmakler gefragt habe ob „Bergungskosten“ europaweit versicherungstechnisch abgedeckt sind, oder werden könnten durch einen Zusatz ;)