Beiträge von SavoirVivre

    Wir werden uns auf jeden Fall vergrößern wenn wir deutlich mehr Tage unterwegs sein sollten als derzeit

    Aber dabei sind wir viel draußen unterwegs, oder machen es uns vorm Camper gemütlich.

    Da ich es immer recht interessant finde, warum sich jemand für WoMo oder WoWa entscheidet: irgendwie klingt ihr für mich total nach WoWa |) :ops:, hab ich schon öfter gedacht

    So "eh auf CPs für mehrere Tage", draußen ausbreiten... wär man da mit zusätzlichem Auto nicht freier? Oder braucht ihr groß Ausflüge dann einfach nicht (oder E-Bike?)

    Wirklich reines Interesse

    Oh Gott bloß nicht, wir meiden CP weitgehend und stehen am liebsten auf einem einsamen Wohnmobilstellplatz, am besten ohne andere Menschen, direkt an einem Wandergebiet. Deswegen sind wir auch so gerne in Skandinavien. Allein die ganzen Regeln und „einzuhaltene Zeiten“ auf CP machen mich 😵

    Stühle und ein kleiner Beistelltisch raus geht eigentlich immer auf WoMo Stellplätzen, oft sogar Markise raus. Ganz frei stehen wir selten bzw. eigentlich nur in Skandinavien - aber dann ohne Campingverhalten. Ok, mit zwei Stühlen raus in die Sonne vorm Camper geht schon, aber da wo wir so stehen sieht man oft tagelang keinen Menschen.

    Und wir sind Tourer. Meist nur 1-2 Nächte irgendwo und fahren dann weiter. Halben Tag wandern, irgendwo zum Essen einkehren und zurück am Camper draußen sitzen und den Rest des Tages lesen.

    In der Nebensaison sind wir schon auch auf zwei CP die wir tatsächlich sehr mögen, aber in der Hauptsaison verkrümeln wir uns am liebsten auf Stellplätze die anderen zu einsam, langweilig und komfortlos sind. Wir brauchen ja nix, aber eine V+E wäre nett.

    Hängt wahrscheinlich auch davon ab wohin man bevorzugt hinreist, wieviel Zeit man im Wohnmobil verbringt und ob man ganzjährig campt.

    Wir sind mit unserem 6,40m Kastenwagen sehr zufrieden und sind ca. 120-140 Tage/Jahr damit unterwegs. Aber dabei sind wir viel draußen unterwegs, oder machen es uns vorm Camper gemütlich. Der Camper selbst ist idealerweise nur Schlafstätte und Schlechtwetter Rückzugsort. Das CampingLeben findet draußen statt. Dann können wir auch problemlos wochenlang, oder noch länger, in unserem Camper unterwegs sein und er ist von der Größe perfekt.

    Bei kalt und/oder viel Regen hingegen, sind wir idR auch nur 2-4Tage am Stück unterwegs. Danach wird es schwierig die Feuchtigkeit gut aus dem Camper raus zu bekommen und/oder es ist draussen zu ungemütlich. Entsprechend viel Zeit verbringen wir dann im Camper. Und für viel Zeit im Camper ist er uns dann doch zu klein für längere Reisen.

    Fazit: Wir werden uns auf jeden Fall vergrößern wenn wir deutlich mehr Tage unterwegs sein sollten als derzeit, und, insbesondere wenn wir öfter und länger in Skandinavien sein wollen. Winterfestigkeit und genügend Innenraum, wenn viel Tageszeit im Wohnmobil verbracht wird, ist dafür Voraussetzung. Wenn wir mehrere Monate am Stück in Skandinavien unterwegs sind, wollen wir mehr InnenRaum, bessere Isolierung und überhaupt (noch) mehr Komfort haben .

    Ich finde es auch bemerkenswert wie viele ältere Paare wir schon kennengelernt haben, die ihr abbezahltes Immobilieneigentum verkauft haben, dafür einen z.B. 300.000€ Liner kaufen (also noch recht günstig für einen Liner), in diesen ziehen und einige Jahre reisen wollen wohin sie Lust haben. Finde ich richtig cool und das können wir uns für uns in ca. 10Jahren auch vorstellen. Wir wären dann Mitte 50, Anfang 60, und wenn alles gut läuft durch mit Arbeit.

    Die größte Angst, das der geliebte Vierbeiner vor der Zeit die einem vermeintlich vergönnt sein sollte geht.

    Und letztendlich gehen unsere felligen Familienmitglieder immer viel zu früh vor. Es ist nie genug gemeinsame Zeit.

    Ich knuffe Dich unbekannterweise und wünsche euch als Familie noch viele Momente des Lächelns und der Wärme, wenn ihr an die Elfe denkt.

    Lysaya

    Kann man lange drüber sinnieren, aber tatsächlich kann es schon reichen das ein angeleinter Hund sich vor einem von hinten angelaufen kommenden Jogger erschreckt und nach vorn gehend bellt, der Jogger einen 1m Satz zur Seite macht und vor ein Fahrrad springt, und beide unglücklich stürzen.

    Geht schneller als man meint und man steht vor Forderungen in sechsstelliger Höhe, wenn unversichert.

    Dann existiert bereits eine Versicherung die solche Schäden ggfs. abdeckt. Ganz andere Ausgangslage.

    Nee, die Privathaftpflicht deckt die von Hunden verursachten Schäden ja gerade nicht ab. Wenn aber ein Risiko im laufenden Beitragsjahr hinzukommt, dann besteht in der Regel eine Vorsorgeversicherung, auch wenn das Risiko nicht generell unter den Versicherungsschutz fällt.

    Vorsorgeversicherung – Wikipedia

    Diese Vorsorgeversicherung springt aber eben auch nur dann ein, wenn nachträglich und rückwirkend eine entsprechende Tierhalterhaftpflichtversicherung bei gleicher Versicherungsgesellschaft abgeschlossen wird. Das ist genau die von Kleenes87 beschriebene Möglichkeit.

    Oh man, wenn Worte auf die Goldwaage gelegt werden. Wie gut das wir keine Rechtsberatung sind hier.

    Die von Dir beschriebene Lösung besteht nur, wenn/weil es bereits ein Versicherungsverhältnis gibt das diese Regelung explizit zulässig - unter Einhaltung von gewissen Bedingungen.

    Mein Schwager, bei dem wir gerade sind zum Osterfest, ist seit 30Jahren unabhängiger Versicherungsmakler und sagt, das ginge seiner Meinung nach nicht ohne „zu schrauben“. Er zumindest kennt keinen Versicherer der eine Hundehaftpflichtversicherung anbietet, die man nur schnell genug abschließen muss, um einen bereits entstandenen PersonenSchaden mit evtl. Folgen zu regulieren.

    Gilt das auch für Rechtsschutzversicherungen? Also allgemein, ohne Hundebezug?
    Denn das war die eigentliche Frage von Gefühl.

    Keine Ahnung, ich kenne mich da nicht aus

    Vielleicht ist er so gestresst und/oder verunsichert, das er in der eigentlichen Situation einfriert und erst bei nächster Gelegenheit, bei Menschen die in dem Moment körperlich weniger einschüchternd auf ihn wirken, ablässt.

    Mein Schwager, bei dem wir gerade sind zum Osterfest, ist seit 30Jahren unabhängiger Versicherungsmakler und sagt, das ginge seiner Meinung nach nicht ohne „zu schrauben“. Er zumindest kennt keinen Versicherer der eine Hundehaftpflichtversicherung anbietet, die man nur schnell genug abschließen muss, um einen bereits entstandenen PersonenSchaden mit evtl. Folgen zu regulieren.

    Wie gesagt, das geht evtl. über die Vorsorgedeckung der Privathaftpflicht, wenn man den Hund noch nicht so lange hat.

    Dann existiert bereits eine Versicherung die solche Schäden ggfs. abdeckt. Ganz andere Ausgangslage.