Beiträge von SavoirVivre

    Ich beginne immer parallel zur AB Gabe, wenn das AB länger als 5Tage gegeben wird.

    Es heißt zwar das ist sinnlos, weil die AB die guten Bakterien direkt killen, aber schaden tut es meines Erachtens auch nicht. Ich glaube an die Vorstellung, das es genügend "Überlebende" gibt :smile:. Parallel zur AB Gabe füttere ich Symbioflor und danach Sivomixx (das ist mir zu teuer um es währen der AB Zeit zu geben).

    Ich hole das Thema mal wieder hoch.

    Weiß einer wie streng das Gesetzt bei Einheimischen, nicht bei Urlaubern, umgesetzt wird, wenn etwas passieren sollte?

    Und in welchen Fällen der Hund eingezogen und/oder eingeschläfert wurde?

    Lg
    Sacco

    Puh, ich weiß nicht ob das möglich ist. Ich denke da werden die ausführenden und entscheidenen Personen auch einen Ermessungspielraum haben.

    Ich kenne es so, das wenn man mit einer verbotenen Rasse oder dessen Mixe einreist, man idR nur gebeten aufgefordert wird das Land zügig zu verlassen. Also kein Vorfall, rein Rasseliste!

    Alles weitere entzieht sich meiner Kenntnis bzw. wäre nicht belastbar und deswegen nicht hilfreich.

    Ich denke und finde, das insbesondere beruflich Selbstschutz immer vorgehen darf/muss, ohne das es bewertet oder gar verurteilt wird.

    Natürlich kann man sagen, man sucht sich seinen Beruf aus, aber manchmal - und vielleicht auch nur temporär - erreicht man menschlich einen Punkt an dem man (Tier)leid einfach nicht mehr erträgt.

    aber muss ich dann nicht genau an dem Punkt sagen das der Beruf irgendwie nichts mehr für mich ist? Wenn ich in einem Beruf arbeite der sich mit kranken Tieren beschäftigt, also Tierleid. Das Menschen gemachte Tierleid gehört halt leider irgendwie dazu.

    Wenn ich als Reinigunsgsfachkraft arbeite und die voll gekoteten Toiletten Ränder oder die Kokain Spritzen in der Bahnhofstoilette nicht mehr ertragen kann geh ich doch auch nicht zu meinem Arbeitgeber und sage ich möchte jetzt nur noch im Bundestag Toiletten reinigen...

    Nein, warum? Nur weil man als Hundephysio (angenommen) 5Rassen ausschliesst, kann man doch trotzdem dutzende andere Rassen und deren Mixe dennoch "behandeln".

    Zumal es um Lebensunterhalt geht und das oftmals auf selbstständiger Basis.

    Und natürlich kannst Du auch als Reinungsfachkraft sagen, ich suche mir einen AG der als Kundenstamm nur Bürogebäude hat.

    Ich will sagen, das Abgrenzung als Selbstschutz richtig ist, ich aber Angriffe auf diese zutiefst persönlichen Entscheidungen ablehne - und zwar in beide Richtungen.

    Ich denke und finde, das insbesondere beruflich Selbstschutz immer vorgehen darf/muss, ohne das es bewertet oder gar verurteilt wird.

    Natürlich kann man sagen, man sucht sich seinen Beruf aus, aber manchmal - und vielleicht auch nur temporär - erreicht man menschlich einen Punkt an dem man (Tier)leid einfach nicht mehr erträgt.

    Ich finde es richtig und nachvollziehbar, dass Menschen die mit Tieren arbeiten - um mal beim Thema Hund/Tier zu bleiben - sagen, ich muss mich abgrenzen, eine Linie ziehen, um mich selbst zu schützen. Es hilft niemanden wenn diese Menschen irgendwann ausgebrannt sind und gar nicht mehr können.

    Aber natürlich gibt es da noch die andere Seite, die der Tierhalter, die Hilfe/Unterstützung suchen.

    Diese beiden Seiten können durchaus Verständnis füreinander haben (ich hoffe es ist auch so), aber nicht deso trotz sind es kontroverse Seiten die sich gegenüberstehen.

    -Ann- du fändest es also besser, wenn die Physio auch Qualzuchten behandelt, obwohl sie weiß, dass sie es mental nicht erträgt, tagtäglich zu sehen, wie diese Hunde sich quälen und unermessliches Leid ertragen müssen, das man nicht lindern kann?

    Du fändest es also besser, dass sich die Physio mental kaputt macht für ein Leid, das sie nicht erzeugt hat und das nicht in ihre Verantwortung fällt?

    Dass sie sich mental so kaputt macht, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben kann, überhaupt keinem Hund mehr helfen kann und ihre Existenzgrundlage verliert?

    Nur, weil jemand unbedingt nen Hund halten muss, der sich sein Leben lang tagein tagaus quält und dessen Leid man nicht lindern kann.. weil sich so mancher irgendwie dran zu ergötzen scheint, wenn er einen möglichst stark pflegebedürftigen Hund hat..

    Ja, klingt total sinnvoll, stimmt :lepra: :ironie2:

    Sorry aber muss ich jetzt mal so schreiben.

    Das ist für mein Empfinden ein ganz mieser persönlicher Angriff.

    Ann spricht niemanden hier direkt an, sondern teilt ihre Sicht auf diese Thematik. Es sind zwei Seiten einer Medaille die nunmal beide existieren.

    Ja für mein Tier, aber doch nicht für eine Population mir fremder Hunde die ich nicht kenne.

    Wobei gerade bei QZ oft die Halter noch betriebsblinder sind als man als HH eh schon ist wenns um den eigenen Hund geht...

    Wenn ich nur an den Mops bei uns im Dorf denke der bei 30Grad Gassi geschleift wird und dabei halbert kollabiert. Das ist für fie Halter halt "so". Genauso dass er Autos jagt, dabei kreischbellt und danach erstmal am Wegrand platt liegt und hechelt. Den Leuten traue ich es wirklich nicht zu zu entscheiden wann das Leid beendet werden muss...die kennen ihren Hund ja nicht anders.

    Würde einer meiner Hunde so unterwegs sein hoffe ich wirklich dass mein TA oder jemand aus meinem Unfeld da was sagt sollte ich es nicht merken...

    Bin ich vollkommen bei dir. Deswegen kann ich nur betonen das ich für eine solche Entscheidung, nebst eigener subjektiver Wahrnehmung, jemand fachkundigen bräuchte der das objektiv beurteilen kann.

    Heißt aber nunmal nichts anderes, als das du ca. 80% der Mops Population einschläfern lassen würdest oder gar mehr, wenn du das persönlich zu entscheiden hättest.

    hm.. kann man so sagen und ich verstehe deine Intention, die grundsätzlich sehr löblich ist, aber ich z.B. könnte das nicht so klar entscheiden/sagen. Das würde ich stets und immer dem Fachmenschen (z.B. TA) entscheiden lassen, ob das Leben eines Hundes - egal welcher Rasse übrigens - noch lebenswert ist, und selbst dann noch eine Zweitmeinung einholen.

    Über Leben und Tod zu entscheiden ist, finde ich, eine ziemlich große Sache.

    Wieviel Leid ein Tier ertragen muss um zu Leben, muss man aber auch entscheiden.

    Die Fragestellung besteht in beide Richtungen.

    Ja für mein Tier, aber doch nicht für eine Population mir fremder Hunde die ich nicht kenne.

    Über Leben und Tod zu entscheiden ist, finde ich, eine ziemlich große Sache.

    Es nicht zu tun, ist für das betroffene Tier die viel größere Sache.

    Heißt aber nunmal nichts anderes, als das du ca. 80% der Mops Population einschläfern lassen würdest oder gar mehr, wenn du das persönlich zu entscheiden hättest.

    Halte ich für realistisch - ich habe da ne ähnliche Haltung.

    Dann halten wir fest, wir sind da gänzlich verschieden ;)

    Ich würde nix dergleichen entscheiden wollen und können. Dafür gibt es meines Erachtens Fachleute die das besser einschätzen könne als ich.