Beiträge von SavoirVivre

    Es könnte sein, dass der Bully bei Zählungen in den USA einfach in die Bezeichnung „Hunde vom Pit Bull Typ“ reinfällt und gar nicht so auf unterschiedliche Rassezurechnungen geachtet wird, wie in Ländern, wo bestimmte Rassen reguliert werden:

    Statista.com - Americas most dangerous Dog Breeds (2018)

    "Aber das könnte doch auch alles genauso mit den bösen Yorkies passieren, oder etwa nicht?" /Sarkasmus off

    Schon erschreckend, wie sehr die Pitbulls vorne liegen. Die allein waren wohl für 2/3 der Angriffe verantwortlich.

    Total zielführend - nicht

    Ich finde solche Vergleiche unsinnig, weil es natürlich schon alleine aufgrund von Hundegröße und - gewicht ein unterschiedliches Gefährdungspotenzial/Hundegefahr gibt. Aber ich verstehe echt nicht warum mal so provokativ nochmal Öl ins Feuer gießen muss. Das hat für mich auch nichts mehr mit Sarkasmus zu tun.

    Potato

    Kann es sein das du dir etwas auf den Schlips getreten fühlst, weil du mit deinen Hunde (im Frachtraum) geflogen bist bzw. hast fliegen lassen?

    Wäre schade, weil keiner hier sagt dass das verantwortungslos, o.ä. ist. Lediglich warum man selbst es nicht machen würde. Und ja, da reicht ein „Ich habe da kein gutes Gefühl bei“ nunmal aus, egal wie viele Zahlen du hier präsentiert - also so ist es zumindest bei mir.

    Nichts für ungut, aber man kann einander doch auch einfach seine Meinung lassen ohne überzeugen zu müssen wieso weshalb warum fliegen mit Hund viel weniger gefährlich ist als mit ihm Auto zu fahren.

    Ich würde nicht auf die Idee kommen jemanden schräg anzugucken, weil diese Person seinen Hund/Hunde lange Strecken lieber im Flugzeug befördert, oder gar überzeugen wollen lieber aufs Auto auszuweichen. Das muss doch jeder für sich entscheiden und wird seine Gründe haben :smile: . Allein wenn man bedenkt, das viele Tierschutzhunde fliegend kommen. Ich finde das vollkommen in Ordnung, nur halt nicht für meinen Hund :D

    Deswegen gab es auch in den letzten Monaten so viele Meldungen das dieses oder jenes an Bauteilen verloren ging, dieses oder jenes nicht ausgefahren ist, das Flugzeuge einen Notlandung wegen etwas machen mussten, Feuer im Triebwerk usw.

    Die Temperatur vom Frachtraum und der Kabine ist unterschiedlich und auch nicht miteinander gekoppelt. Ich habe schon, ist aber einige Jahre her, öfter mal gelesen das Hunde im Frachtraum gestorben sind. Deswegen fliegen bei den Sportpferden auch immer Tierärzte direkt im Frachtraum mit.

    Lg
    Sacco

    Es stürzen auch Flugzeuge ab, das ändert nichts daran, dass fliegen das sicherste Verkehrsmittel ist. So etwas sind subjektive Ängste, die nichts mit der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit zu tun haben. Wenn man beim Fliegen zuviel Angst hat, darf man seinen Hund nie im Auto mitnehmen.

    Hä? Was ist das denn für eine merkwürdige Aussage? Man kann Angst vorm fliegen haben, wohlwissend das sie irrational ist, und trotzdem entspannt (jeweils egal ob mit oder ohne Hund) Auto fahren. Das hat oftmals etwas mit dem Gefühl der Kontrolle zu tun. Selbst am Steuer zu sitzen, gibt das Gefühl etwas beeinflussen zu können. Ebenfalls wohlwissend das die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr zu verunglücken ungleich größer ist, als im Flieger sitzend abzustürzen.

    Menschen sind doch nicht automatisch blöd nur weil sie irrationale Ängste haben.

    Ängste sind oft nicht rational oder erklärbar.

    Aber nachdem ich einen(!!!) Artikel gelesen habe wo eine Hundehalterin vom Flugzeug aus ansehen musste wie ihr Hund (in der Box) beim Verladen ne knappe Stunde in der prallen Sonne stand, keine 50m von ihr entfernt aber nicht erreichbar, und dabei gestorben ist (es war Sommer und in der Box waren es über 50°C oder gar mehr meine ich), bin ich gedanklich durch mit dem Thema. Der Hund war zudem noch ein Boxer, sowas bleibt gedanklich hängen wenn man selbst einen hat. Die Halterin hat es natürlich gemeldet, getobt, geschrien und geweint. Aber der Hund ist dennoch nicht rechtzeitig aus der Sonne geholt worden.

    Das sowas vorkommt ist vermutlich unwahrscheinlicher als im Lotto zu gewinnen. Dennoch.. mir reichte es von diesem einen Vorfall mitzubekommen.

    Bei der extremen Häufung der Fälle kann ich aber verstehen, dass man sich entschlossen hat, politisch zu handeln - auch wenn die Daten angreifbar sind. Natürlich ist so ein Ban nicht in jedermanns Sinne (das gilt vermutlich aber für so ziemlich alles).

    also lt. der einen Seite American Bully XL: Pictures, Info, Care & History – Dogster gibts xl-Bullies seit ungefähr Anfang 2000, also doch schon etwa 24 Jahre.

    Ich fände da schon interessant: Was ist passiert, daß sich ?erst jetzt? die Fälle mit xl-Bullys so gehäuft haben

    Oder es war „immer“ schon überproportional und nur die mediale Berichtserstattung hat mehr Fokus darauf gelegt.

    Würde mich auch interessieren.

    Mich stimmt das auch zumindest nachdenklich. Hunde die Menschen töten, und das nicht im Kontext eines Unfalls.. es ist ja schon gefühlt ein gewisser Phänotyp (ich nenne es mal so in Ermangelung eines treffenderen Begriffs) Hund bei dem man solche Tragödien öfter mitbekommt.

    Aber genau das ist der Punkt. Gefühlt, subjektiv wahrgenommen… höchstwahrscheinlich beeinflusst durch mediale Berichtserstattung.

    Wir werden heute auch deutlich stärker beeinflusst durch cookie/keyword basierte Suchalgorithmen. Man liest einen Artikel über einen Hundeangriff und danach werden einem regelmäßig ähnliche Artikel vorgestellt/angeteasert, egal auf welcher Webseite man sich befindet. Auf englischen redaktionellen Seiten ist mir das besonders extrem aufgefallen. Nach einem so gearteten Artikel hätte ich mich ohne weitere aktive Suche sofort durch ein weiteres Dutzend ähnlicher Artikel lesen können. So muss ich mir das nicht mal mehr „googeln“.

    Das war vor 12-15Jahren anders. Da musste man praktisch jeden Artikel suchen, wenn er nicht gerade aktuell war.

    Ganz ehrlich, wenn der jetzt junge gesunde Hund schwer oder chronisch krank wird, ist es egal, welcher Rasse er angehört, die zu erwartenden Kosten sind die selben.

    Naja, das ist so nicht richtig, denn ob Jack Russel oder Bernhardiner macht bei vielen Medis schon erheblich was aus.

    Ich wurde mit Ebby übrigens bei der OP-Versicherung der Agila nie gekündigt. Das schlechte Gefühl während der Kündigungswellen der Agila blieb trotzdem.

    Mein Konto hat keine Ausschlüsse, ich muss nicht auf Geld warten, niemandem was nachweisen, es kündigt mich nicht und es wirft Zinsen ab.

    Wenn man solide Rücklagen hat für den Hund, und dieses bei Leerung/hoher Inanspruchnahme auch zügig wieder auffüllen kann, dann kann man sich getrost die Frage stellen oder man eine KV/OP braucht.

    Wurde mal ne Kotprobe untersucht ob da alles passt?

    sie hatte jetzt E.Coli gehabt und nach AB Gaben ist das nun überstanden

    Sorry ich habe auf den Eingangsthread geantwortet ohne weitergelesen zu haben.

    Wie andere schon schrieben. Das kann durchaus von Antibiotika kommen und bei einem sensiblen Hund (je nach Dauer und Verträglichkeit der Antibiose) Monate dauern bis das richtige Milieu im Magen/Darm wieder hergestellt ist.

    Hier hilft tatsächlich Sivomixx, aber schon mind. einen Monat.

    Wie perfekt muß ein Hundehäufchen sein oder umgekehrt, wie zeigt sich am Häufchen, daß ein Futter nicht mehr vertragen wird und gewechselt werden sollte. Bonnie ist gegen sehr viel allergisch und hat nun einige Jahre das VC Ziege sehr gut vertragen.

    Nun hat sie aber seit längerem sehr große und weiche Haufen, sie lassen sich noch sammeln, aber so wirklich passt es halt nicht.

    Ich denke, sie verträgt das Futter nicht mehr wirklich. Würdet Ihr wechseln und ein neues testen?

    Ich bin grad so ratlos :(

    Ich habe „gelernt“ dass es nicht nur eine gastrointestinale Frage ist, sondern auch viel mit Haut (als größtes Organ und zugleich Entgiftungsorgan).

    Sind Ohren, Pfoten und Haut generell ok?

    Aber unabhängig davon, weil ich gastrointestinale Anzeichen ziemlich klar finde, würde ich nach ca. 1Monat schleichender Verschlechterung wechseln. Also möglichst bevor gastrointestinal Trakt völlig aus der Balance gerät. Dementsprechend auch früher wenn es sich gastrointestinal zügig verschlechtert.

    Wird denn auch z.B. gepupst? Macht Magen/Darm Geräusche? Wird das Futter noch gerne gefressen?

    MoniHa

    Kuckuck, Überraschung! Es gibt sogar Menschen die probieren etwas aus womit sie sich vorher nicht beschäftigt haben/noch nicht getan haben, aber durch Empfehlungen, Internetwerbung, Recherche, etc. darauf gekommen sind. Und stellen fest, es gefällt und bleiben dabei. Gibt es irgendein Gesetz das besagt, wenn du Reiseform XY bisher nicht gemacht hast, bist du nicht würdig damit anzufangen weil viele andere es inzwischen tun?

    Bleiben wir mal beim wandern in der Natur. Ein Stadtmenschen Paar hat das bisher nie getan, war immer AI Urlauber in Strandresorts und haben Citytrips gemacht. Durch Gespräche im Freundeskreis erfahren sie von deren coolen Outdoor lastigen Urlaub der denen sehr gut gefallen hat. Sie recherchieren weiter im Internet/SocialMedia, und es ist wie es ist, wer suchet der findet. Sie probieren es also selbst aus, weil wenn es so vielen gefällt (Trend), ist es vielleicht auch für die was. Gesagt getan, es gefällt tatsächlich und sie bleiben dabei. Oder sie stellen fest, das ist Nix für uns und es bleibt einmalig.

    So, und was genau ist daran jetzt so verwerflich?