Beiträge von SavoirVivre

    Frage: Welchen EInfluss haben bei euch Minustemperaturen auf den Hund im Vergleich zu Temperaturen um den Gefrierpunkt.

    Wir haben Erfahrungen bei Schnee und um die Null Grad, findet der Hund toll, man merkt nichts Negatives.

    Nun ist die Überlegung, am Wochenende wandern zu gehen, dann sollen es bis zu -10 Grad werden. Ich habe die Sorge, dass mir dann nicht auffällt, wenn der Hund es nicht mehr toll findet.

    Wie würdet ihr damit umgehen? Sein lassen?

    Kommt darauf an wo du wohnst. Ich glaube das Wetter am Wochenende wird in vielen Regionen Deutschlands unberechenbar, deswegen würde ich es sein lassen - aus Sicherheitsgründen. Wenn Du ab Haustür loswandern kannst und dafür nicht erst ins Auto steigen musst, plus die Wege/Gegend gut kennst, dann vielleicht. Aber ich denke nicht dass es eine nette Wanderung wird, eher (sehr) ungemütlich. -10C sind nicht gleich -10C. Wind? Schneefall? Eisglatte Wege?

    Wir hatten auch kurzweilig die wirklich hirnrissige Idee Wintercamping zu machen, und auszunutzen dass so weit im Norden so hoch Schnee liegt. Um sowas zu erleben müssen wir normalerweise über 350km fahren. Aber nach sorgsamen Verfolgen der Wetterdienste sind uns selbst knapp 50km Strecke zu riskant. Es ist gruselig auf den Straßen. Ganz zu schweigen von Schneeverwehungen. Aber ich orientiere mich jetzt auch an den Wettervorhersagen für Norddeutschland.


    Aber zu deiner eigentlichen Frage. Mein Boxer hat mit 0C an sich gar keine Probleme, mehr noch, er liebt die Temperatur und im Freilauf würde er sogar gerne auf einen Pullover verzichten. Aber wenn Wind und/oder Regen bzw. Schneefall dazu kommt, geht es steil abwärts mit dem Wohlbefinden. Dann friert er und braucht etwas wind-/wasser Undurchlässiges an.
    Bei Minusgraden bekommt er kompromisslos etwas an (Auswahl an Hundebekleidung ist groß) und dann passt das schon, aber wir kennen auch nur Minusgrade bis -5C. Hier werden es die Tage aber bis -15C (windböige) und ich werde ihn in einen Overall stecken oder Fleecepullover plus Mantel drüber. Keineswegs sind längere Runden eingeplant.

    Scotty16

    Ich würde die Frage hier stellen, da sind fast alle DFler deren Hunde Bekleidung tragen/benötigen

    Lucy
    7. Januar 2026 um 17:28

    Bei uns hats jetzt Minus 11 Grad. Meine Hunde bekommen 2 Schichten an und ich habe 5:D, incl der Wärmeweste, die finde ich wirklich super. Nervig ist nur, bis man startbereit zum Gassi ist mit der ganzen Anzieherei

    Oh ja, ich liebe meine beheizbaren Westen auch. Ich glaube noch nicht daran dass wir es in Hamburg auch tagsüber kälter als -5C haben werden. Erst wenn es soweit ist. Die Wetterapps sind sich auch absolut uneins und alle 3Std. bekomme ich andere Temperaturen angezeigt. Ergo, vorbereitet sein und aufs Beste hoffen.

    Wir haben Winterreifen und auch Schneeketten dabei. Trotzdem haben wir am Sonntag entschieden, früher nach Hause zu fahren. Letztes Jahr haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir nur bedingt schneetauglich sind :fear:, einfach fahren geht , anfahren und manövrieren ist eher schwierig.

    Die Straßenlage in Norddeutschland war übrigens- nun ja- abenteuerlich. Besonders die Autobahnen in Hamburg waren nicht geräumt :ka:. Wir sind über zugeeiste 4 spurige Autobahnen gefahren, fand ich nicht so toll.

    Die Kälte hat uns nichts anhaben können, die Truma lief super, nur unsere kleinen Gasflasche ist mit dem letzten Rest eingefroren, wir haben aber immer 2 dabei. Sogar der Abwassertank hat durchgehalten.

    Mein Mann muss berufsbedingt leider recht viel fahren im Umkreis von 150km um Hamburg. Interessanterweise kam er am Samstag aus Neuss nach Hause (allerdings PKW) und sagte die Autobahn (A1) nach Hamburg war gut befahrbar. Aber scheinbar hat sich das auf Sonntag geändert, wenn ihr nur einen Tag später andere Erfahrungen gemacht habt. Da sieht man wieder das sich das Strassenrisiko derzeit sehr kurzfristig ändern kann, wahrscheinlich im Stundentakt.


    Aber so oder so. Wir haben unsere Wochenendpläne gerade verworfen. Ich bin noch zu erkältet um morgen losfahren zu können. Übermorgen wäre es wohl gegangen, aber da werden uns die Wetterverhältnisse zu riskant. Lohnt sich nicht das Risiko offenen Auges einzugehen.

    Nein, nein, da wird was verwechselt. Das war Binks die in 16 Tagen bis nach Pompeji und über Südfrankreich zurück möchte.

    Das wäre mir auch zu stressig.

    Letztes Jahr bin ich in knapp 19 Tagen von Süddeutschland über Frankreich durch England bis ziemlich in den Norden von Schottland. Es war ein Erlebnis, aber doch viel Fahrerei. Vor allem, wenn man alleine unterwegs ist. Die 2-3 Tage Linksfahrerei komplett durch England haben mich zusätzlich schon gestresst. Und ich hätte definitiv lieber mehr Zeit in Schottland gehabt und bin deshalb auch auf der Rückfahrt dann fast 3 Tage durchgefahren...


    Dieses Jahr möchte ich es wieder ruhiger angehen. Wenn es mit Coco klappt, möchte ich im Mai nochmal mit ihr nach Korsika. Aber da ich am ersten und letzten Wochenende Termine habe, werden es keine ganzen drei Wochen. Ich hoffe, dass sie noch so fit bleibt, dass wir zumindest noch gemäßigte Touren machen können, aber es werden wohl auch mehr Strandtage und SUP Touren. Und das mache ich dann auch lieber im Süden, wenn ich das Leben draußen auch genießen kann und nicht mit zwei Hunden im Regen im Auto sitze😅

    Sorry Ernalie ich meine tatsächlich Binks Pläne

    Puh, 16Tage für die geplante Tour ist echt sportlich. Da seid ihr dann täglich unterwegs.. das finde ich (selbst als begeisterte Tourerin) anstrengend.

    Wir haben doch noch gar keine Tour geplant? 😄 Wie kommst du darauf? Oder war ich gar nicht gemeint?

    Doch, du. Mit Tour meine ich euren Plan die Strecke mit vielem Zwischenstops zu machen. Das wäre für mich eine Tour. Also eine Route mit mehreren, geplanten Streckenpunkten an denen man hält/eine Nacht-Tag bleibt. Das Gegenteil wäre Start - Ziel (so schnell wie möglich ankommen), am Ziel länger verbleiben und dann schnellstmöglich/zügig wieder zurück.


    Aber ich habe im Nachgang erst gelesen dass du Norditalien meinst. Das relativiert meinen Kommentar. Ich hatte euren Zielort irgendwie deutlich weiter südlicher eingeordnet.

    Wir haben auch Ganzjahresreifen. Einen der aber in Tests (u.a. ADAC) auf Schnee und Eis die Note gut bekommen hat und somit teilweise noch besser als reine Winterreifen. Sonst würden wir auch nicht fahren (Freitag wäre uns aber auch zu blöd von Wetterbedingungen)


    Übrigens glaube ich nicht, dass ihr den Heizlüfter braucht. Mein Kasten ist ja nun nicht wirklich winterfest, aber ich hab schon mit -6 Grad übernachtet und die Heizung wird quasi immer besser, je kälter es ist. Ist es nicht so kalt, heizt sie immer hoch bis mir zu heiß ist, geht dann aus und es wird wieder frisch. So hin und her. Ist es richtig kalt läuft sie eher durchgehend und es wird viel gleichmäßiger von den Temperaturen.

    Wir haben den Heizlüfter immer im Camper, als Notlösung. Für den Fall dass mit der Dieselheizung etwas ist. Über die Heizleistung der Dieselheizung an sich machen wir uns keine Sorgen 🙂, eher wenn sie ausfällt aus Gründen. Wäre dann blöd ohne eine Lösung die uns zumindest über Nacht rettet 😆. Ok nach Hause fahren wäre eine Option bei der kurzen Strecke, aber wie gesagt, der Heizlüfter ist dauerhaft im Camper.

    Wir haben dieses Wetter Zuhause |) und fahren ganz sicher nirgendwo hin. Bin froh, wenn ich es heil zur Arbeit und zurück schaffe...
    Mit dem WoMo wäre mir das Risiko bei all den "ich-bin-unverwundbar" - Idioten auch zu groß, der kracht in uns rein. Da war es viel zu teuer für und zu viel Geliebtes befindet sich darin.

    Verstehe ich, klingt vernünftig.

    Wir wohnen hier im absolut platten Land und würden gerne für 5Tage in den Harz ins Schnee. Aber das sind 350km, wir haben keine Schneeketten und keine reinen Winterreifen, da sind wir raus aufgrund der Straßen- und Streckenverhältnisse. Sobald Steigungen oder gar Bergchen ins Spiel kommen, ist es uns auch zu heikel.

    Umso glücklicher sind wir, das wir diesmal nur 50km plattes Land fahren müssen um im Schnee zu stehen. Liegen bleibenden Schnee haben wir im Norden eher selten, da mussten wir die vergangenen 5Jahre immer bis in den Harz fahren - dann aber mit PKW und Ferienwohnung.

    ich könnte k... Muss Samstag in Scharnebeck (bei Lüneburg) unterrichten und das angesagte Wetter nervt einfach nur. Weil ich erst Freitagnachmittag los kann, fahre ich mit PKW und nicht mit Womo (Ganzjahresreifen). Hab mir nen Zimmer gemietet. Nervnerv

    Wir haben auch Ganzjahresreifen. Einen der aber in Tests (u.a. ADAC) auf Schnee und Eis die Note gut bekommen hat und somit teilweise noch besser als reine Winterreifen. Sonst würden wir auch nicht fahren (Freitag wäre uns aber auch zu blöd von Wetterbedingungen)