Beiträge von SavoirVivre

    ich verhalte mich da ambivalent.

    Grundsätzlich rufe ich Bambi von jeder Pfütze ab (allerdings trinkt er schon von sich aus so gut wie nicht aus Pfützen, da er insgesamt ein sehr schlechter Trinker ist). Sind wir jedoch richtig wandern und er findet eine Pfütze im Wald/ländliche Umgebung interessant, darf er auch daraus trinken (Was er eh nicht tut).
    Meine größte Sorge gilt Giardien - Widerwärtige Scheisserchen! In meinem Kopf spielt sich dann der Gedanke ab, Gegende mit sehr wenig Menschen & Hunden = Gefahr von Giardien verseuchten Pfützen entsprechend gering.

    Aus fliessenden Gewässern darf er trinken.

    Meine Schwester war auch lange so ein Fall. Als sie vielleicht 3 war ist sie von einem jungen schwarzen Hund umgeworfen und im Gesicht abgeschleckt worden. Sie hat sich so dermaßen erschrocken, dass sie bis in die Unterstufenzeit niemals nah an einen Hund ran gegangen oder gar einen angefasst hätte.
    Was ich nicht verstehe: Wenn ich als Elternteil merke, mein Kind hat so dermaßen Panik vor einem Tier, warum suche ich dann nicht Hilfe? Schul- und Therapiehunde sind heutzutage keine SEltenheit mehr, und oft helfen Kinder schon ein paar positive Begegnung unter kundiger Anleitung, Ängste abzubauen.

    Hm, warum fragst Du nicht Deine eigenen Eltern warum sie mit Deiner Schwester nicht Hilfe gesucht haben? Dann hast Du die Antwort aus erster Hand.

    Ich denke Eltern denken sich oft, dass sich die Angst "verwächst" oder mit paar positiven Begegnungen relativiert wird. So wie kleine Kinder oft auch Angst vor dem Mann im Schrank haben, oder an den Weihnachtsmann glauben.

    Grundsätzlich reiche ich Urlaub ein. Gerade da ich immer Hunde hatte/habe, verplane ich meinen Jahresurlaub eigentlich nie bis auf den letzten Tag, sondern halte mir immer 1-2Tage Notfallurlaub frei. Das hat bisher immer gereicht um einen extrem ätzenden Tag zu überbrücken und etwas anderes zu organisieren. Wir können auch halbe Tage einreichen. Das reichte bisher für anderweitige Organisation.

    In einem wirklichen Notfall kann ich im Büro anrufen, das so erläutern, und einen unbezahlten Urlaubstag/-e nehmen.

    Ich habe aber Verständnis für Hundehalter die - in Notfällen - keine andere Wahl sehen als einen Tag "blau" zu machen, deren Arbeitgeber keinerlei Entgegenkommen für einen solchen Fall zeigen würden, und kurzfristiger Urlaub aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist. Ich fände es aber extrem ätzend wenn dies ausgereizt wird.

    ja wir, aber immer ausserhalb der saison wenn die strände windfrisch und weitgehend menschenleer sind. dann kann ich st. peter ording, sylt und die insel rügen empfehlen.

    wir informieren uns vorher nicht groß. einfach unterkunft buchen in der ein hund erlaubt ist & strandnahe. dann gehts los. man kann stundenlang am strand / wasserkante spazieren gehen im herbst. es ist immer die schleppleine in knallgelb dran, und es hat sich nie einer beschwert :-).

    in der hauptsaison meiden wir eigentlich die küsten, da uns zu stressig mit hund.


    Zwischen diesen beiden Gegebenheiten gibt es in meinen Augen aber himmelweite Unterschiede! Einmal Hunde, die zwar weit vorlaufen und stöbern, aber erstmal keinen angehen, anrempeln, provozieren, etc. Auf der anderen Seite Hunde, die weder hören, noch besonders verträglich sind.
    Ich finde, gerade im ersten Zitat, ist das halt sehr abhängig von einer persönlichen Einstellung. Natürlich ist man beim ersten Mal überrascht, dass da zwei Hunde scheinbar alleine spazieren gehen. Halt frei auf einer ausgewiesenen Freilauffläche. Aber für mich persönlich wäre das, mit diesen beiden Hunden, wohl erstmal kein Problem - aber das sieht halt jeder anders.
    Bei allen nachfolgenden Beispielen mit den unverträglichen Hunden (und manchmal wohl auch Haltern) hätte ich ein weitaus größeres Problem.

    Ich verstehe den Groll gegenüber Hunden, die ohne Leine, aber ohne jemanden zu belästigen, herum laufen ehrlich gesagt auch nicht.
    Die Hunde benehmen sich, belästigen niemanden, weichen offensichtlich sogar großräumig aus. Das mit Hunden zu vergleichen, die um Picknick-Decken herumspringen, Hund und Mensch belästigen, etc., ist doch völlig ungerechtfertigt.

    Mir sind da tatsächlich Hunde, die uns ausweichen und ignorieren, aber halt ohne Leine herumlaufen und der Halter weiter hinten, 1000x lieber, als Leinenpöbler und co.

    Ist ja ok - verschiedene HH/Menschen, verschiedene Sichtweisen.

    Ich bin halt der Meinung dass man seinen Hund immer so führen sollte, gerade im Freilauf, dass man ihn jederzeit im Blick hat um ggfs. eingreifen/abrufen zu können.
    Hunde sind keine Maschinen, egal wie freundlich/neutral/ignorant sie normalerweise sind, es kann immer Situationen geben in denen sie anders reagieren als man von ihnen kennt oder es erwartet.

    Ich finde es schlicht und einfach unverantwortlich und rücksichtslos.