Beiträge von SavoirVivre

    @Regina 2405
    Mal Hand aufs Herz, habt ihr auch nur 15min. ernsthaft über die Verantwortung und Konsequenz als Hundehalter nachgedacht? Wisst ihr überhaupt wie die Spezies Hund tickt? Habt ihr euch vorher überhaupt irgendwann/irgendwie über die Rasseeigenschaften eines Aussies Gedanken gemacht?

    Ich muss sagen ich bin gerade ziemlich sprachlos vor soviel Unverantwortlichkeit bzw. Naivität. Ich hoffe gerade Du bist ein Troll.

    Ich unterscheide soweit es geht zwischen Fixkosten und variablen Kosten pro Monat.
    Wir sind wohl sogenannte Allesfütterer, da wir TroFu, Dose und Teilbarf geben. Dazu Menschenessensreste (Kartoffel, Gemüse, Nudel, Reis, etc.) und einige Zusatzzutaten die günstig sind (Hüttenkäse)

    Rechenbeispiel aus eigenen Erfahrungswerten bei einem gesunder Hund mit 35 - 40kg für den alles notwendige an Zubehör (meist doppelt und dreifach) vorhanden ist.

    Fixkosten:
    - Futter ca. 75,00€
    - OP-Versicherung 21,90€
    - Steuer 7,50€
    - TA ca. 5,00€

    Das macht an Fixkosten im Monat ca. 110,00€.

    Für die ausserordentlichen/variablen Kosten habe ich ein Polster von ca. 1.000,00€.
    Mit mehr rechne ich aufgrund der OP-Versicherung nicht, und wenn doch, würden einige Familienmitglieder einspringen.
    Spielzeug und Zubehör machen im Jahr vielleicht 50€ aus, da alles verhanden ist und nur ggfs. ersetzt werden müsste.

    Jupp, die Zucht- und Rasseziele des Boxers sind toll und es ist erstrebenswert diese aktiv zu unterstützen in dem man die Hunde entsprechend fordert und fördert.

    Da sich hier aber auch Boxermixe tummeln, u.a. aus dem ausländischen Tierschutz - wie meiner - ist das eine Basis die leider nicht immer gegeben ist. Und ich kann dir versichern, dass diese Hunde deswegen nicht weniger toll, liebenswert oder lebensfroh sind :smile: .

    Bei meinen Hunden war aufgestelltes Fell meistens Aufregung oder erhöhnte Aufmerksamkeit. Oder vereinfacht ausgedrückt und wie Dragenwog auch schon schrieb, Situationen in denen Adrenalin ausgeschüttet wird.

    FROHE WEIHNACHTEN (aus dem Büro)

    Ich finde Auslastung muss sein, auch für einen reinen Begleithund ohne speziellen Job.
    Bambi braucht auch eine kontinuierliche körperliche und geistige Auslastung, sonst passiert genau das wie hier schon beschrieben wurde. Frusttoleranz lässt nach und er fängt an sich vor Langeweile/Unausgeglichenheit eigene Jobs zu suchen, wie z.B. wachen, Ressourcen verteidgen, etc.

    Allerdings neigt man bei so temperamentvollen, arbeitswilligen Hunden wie Boxern (für DSH gilt das erfahrungsgemäss auch) wahrscheinlich schnell dazu zuviel zu machen, und die Hunde somit hausgemacht auf ein unötig hohes Auslastungsniveau zu bringen.

    Auf eine Momentaussage würde ich nicht soviel Gewicht legen. Zumal die Diskussion verfrüht ist, denn schliesslich habt ihr einen tollen Hund der euch hoffentlich noch viele Jahre begleiten wird. Ich hab nach dem Tod meiner DS-Hündin selbst gesagt, ich will keinen Hund mehr - ich schaffe das nicht mit dem Verlust klarzukommen - und zwei Monate später zog unser DSH-Rüde ein.

    Hunde gehören zu meinem Leben dazu und jedes Jahr ohne Hund ist ein Jahr in dem was fehlt.
    Aber ich verzichte jederzeit auf einen Hund, um des Hundes willen, wenn ich weiß ich kann ihm aus z.B. beruflichen Gründen nicht gerecht werden. Ebenso wie ich Menschen vor Hunde stelle im Sinne von, will mein Partner keinen Hund (und wir reden hier nicht von der Abgabe eines vorhandenen Hundes), würde ich diese Entcheidung nicht über seinen Kopf hinweg treffen. So funktioniert eine Beziehung für mich nicht, denn schliesslich will ich auch nicht dass er Entscheidungen die unser gemeinsames Leben betreffen über meinen Kopf hinweg trifft.

    Auch finde ich es schwierig, wenn ein Partner aus Liebe zu einem das Abenteuer Hund mitmacht, obwohl er keine Zuneigung für Hunde in sich trägt. Das macht aus ihm keinen schlechteren Menschen als mich, und daran lege ich auch nicht den Meßstab ob er der richtige Partner für mich ist. Hundehalte-Bereitschaft ist für mich kein KO-Kriterium für eine Beziehung. Mensch vor Hund.

    Absolutes No-Go und für mich ausgeschlossen ist die Abgabe eines vorhandenen Hundes, weil der Partner es verlangt. DAS wäre ein Trennungsgrund - vom Partner!

    Einfach nur unfassbar! Leider in Vereinen auch schon mehrfach gehört.. wenn Halter von Gebrauchshunden sich unterhalten und Todes(un-)fälle mit kleinen Hunden durch ihren eigenen > 35kg Huind tatsächlich achselzuckend als "doof gelaufener Unfall" abtun, für die ihr Riesenbaby natürlich rein gar nichts kann.
    Unfall hin oder her, ein Tod eines geliebten Vierbeiners ist und bleibt unter allen Umständen tragisch und herzzerreissend schmerzhaft. Wenn sowas einmal passiert, dann steht man in der PFLICHT für die Zukunft das lückenlos zu verhindern - und ja das ist IST möglich, auch wenn es eine starke körperliche Einschränkung des eigenen Hundes bedeutet.

    Ich finde viel zu viele HH begreifen ihre Verantwortung auch einfach nicht, bzw. nehmen diese nicht an. Es fängt ja schon damit an, dass ihre Lieblinge Vögel/Enten/Wild, etc. aufscheuchen dürfen mit der Begründung "er/sie erwischt ja eh keinen".

    Ich hatte eine Schäferhündin in Pflege die mehrere Kleinhunde und Katzen gerissen hat.
    Sie ging auch auf große Hunde und hatte einen ernormen Jagdtrieb.
    Ihr Verhalten war generell komisch,das geschah nicht wie bei einen anderen Hund mit fixieren,nein,sie fing an um den Hund rumzutänzeln und ging dann direkt ins Genick,ich kann das bis heute nicht sagen obs Jagdtrieb war oder sie einfach fehlgepolt war.

    Ich finde es gerade ziemlich heftig, dass diese Hündin überhaupt die Chance bekommen hat mehrere Kleinhunde und Katzen zu reissen. EInfach nur ätzend ätzend ätzend ätzend ätzend ätzend.. ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen will wenn ich sowas lese/erfahre - sorry :rotekarte: :( .

    Das passiert maximal einmal (und selbst das ist schon zuviel) und dann ist Schluss > lebenslange entsprechende Sicherung! Wie kann es sein dass sowas mehrmals passiert? Völliges Unverständnis meinerseits.

    Nicht falsch verstehen - war ja nicht Dein Hund, aber hast Du das mit diesem Wissen angezeigt? Vorausgesetzt der Hund läuft seitdem Du ihn kennst nicht bereits ausnahmslos an Leine + mit Maulkorb - IMMER!