Beiträge von SavoirVivre

    ich hab mal gehört dass "natürlich" gammelndes fleisch gut ist für den hundemagen, während "industriell" gammelndes fleisch den hundemagen verderben kann.

    "natürlich" wäre, wenn der hund fleisch/knochen/etc. erhält, dies draussen vergräbt oder liegen lässt, und tage oder wochen später nochmal rangeht.
    "industriell" wäre abgepacktes fleisch dass ein mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat und in der verpackung schon komisch aussieht oder riecht.

    ich hab den artikel leider nicht wiedergefunden :/
    es ging aber auch in die richtung, dass das schütteln mehrere intentionen haben kann und nicht zwangsläufig beschädigungs- oder tötungsabsicht bedeutet.
    allerdings lassen die schüttelnden hunde ihre "opfer" dann auch ohne fremdeinwirkung von selbst wieder los - es sei denn es macht klack im gehirn und der modus springt um in den beutetrieb. dieser vorgang ist fliessend und deswegen ist das schütteln grundsätzlich immer gefährlich und sollte immer unterbrochen werden.

    ich suche gerne weiter. interessiert mich auch.

    aber mal logisch betrachtet.. wenn nackenschütteln immer beschädigungs- oder tötungsabsicht vorausetzen würde, würde (nicht das ich das irgendeinem hund wünsche) es aus solchen situationen heraus dann nicht viel öfter schwere verletzungen oder gar tote kleine hunde geben?
    ich mein, wenn ein 35kg hund einen 10kg schüttelt mit der absicht den zu töten, dann wäre er meines erachtens mindestens schwer verletzt oder aber eben tot.
    ich habe es aber mehrfach erlebt - eigentlich jedes mal wenn ich es leider miterleben musste - dass ein schütteln eines kleineren hundes mit max. "tackerlöchern" geendet hat. in den meisten fällen sogar damit das der lütte sich schüttelt und dann von dannen huscht.


    ich hatte selbst einen 8kg hund mit napoleon-syndrom. der wurde im freilauf zweimal von einem deutlich größeren hund gepackt (mali-stafford-mix und schäferhund-mali-mix) und geschüttelt - und beide male wurde er "ausgespuckt" und ist keifend seines weges gegangen.
    ich bin mir darüber im klaren dass er unfassbares glück hatte, aber ein mal hatte er nix und einmal blutergüsse ohne löcher. ich war beide male im anschluss bei tierarzt um verletzungen auszuschliessen.


    im nachhinein weigere ich mich auch davon auszugehen, dass diese beiden hunde ihn ernsthaft verletzen oder gar töten wollten. auch wenn in diesen beiden momenten ausgeflippt bin und wie eine tollwütige die halter der beiden hunde verbal attackiert habe - auch mit dem argument dass ihr hund meinen töten wollte :xface: .

    die frage wurde bestimmt schon gestellt - ich trau mich trotzdem nochmal ein wiederholung :ops:

    wer kann mir ein institut/unternehmen/website/privatperson empfehlen, bei dem ich für meinen stinker einen barfplan erstellen lassen kann, mit individueller beratung?
    per google finde ich da so einige, nur vielleicht gibt es hier im DF bereits konkrete erfahrungswerte mit einzelnen und daraus resultierend empfehlungen oder auch "bloss nicht da" aussagen.

    vielen lieben dank vorab!

    Dazu hätte ich noch mal 'ne Frage (sorry, dass ich deinen Beitrag so rauspicke, ist mir nur damit im Zusammenhang aufgefallen): Als Argument für Endloswürger/Stachelhalsband höre ich ganz häufig, dass der Hund ja perfekt leinenführig wäre, deswegen könne er das ja ruhig tragen.
    Aber wenn der Hund so gut an der Leine läuft, warum dann an etwas, dass ihm Schmerzen zufügen könnte; warum nicht an etwas, das garantiert "ungefährlich" ist?

    kein Problem :smile:
    Bei mir lag es an einem Mix aus Unbedarftheit, Fahrlässigkeit und Faulheit. Einfach kurz zum Halsband gegriffen und LeinenKarabiner befestigt. Wenn ich den Ring erwischt habe an dem das Halsband dann festgestellt war, fein. Wenn es der Ring war an dem die Würgefunktion griff, auch egal - da stets lockere Leine.

    Die Kettenhalsbänder mit großen länglichen Gliedern habe ich damals nicht mit Stopfunktion gefunden. Die gab es nur bei Kettenhalsbändern mit den kleinen Gliedern, die widerrum Fell abgebrochen haben.

    An einem ziehenden Hund, käme gar kein Würger in Frage :dagegen:

    Es ist im Nachhinein auch sehr verwunderlich wie unbedarft, fast schon blauäugig und fahrlässig, man seinen Hund führt wenn dieser absolut pflegeleicht, verträglich mit alles und jedem, unkompliziert und leichtführig ist.
    Bei meinem jetzigen bin ich in jeglicher Hinsicht 5x überlegter und vorausschauender. Auf viiiiiel mehr Eventualitäten eingestellt. Und nicht festgestellter Würger > Never, dafür hängt er mir viel zu oft plötzlich in der Leine (z.b. beim abrupten Stop da was gutes gerochen).

    ich finde kettenwürger mit großen kettengliedern beim DSH super. natürlich nur in den varianten a) leinenkarabiner in das end-kettenglied das nicht zuzieht oder b) mit würgefunktion wenn der hund 1a** an der leine geht und die würgefunktion somit keinen job zu erledigen hat.

    hintergrund ist recht simple, kein anderes halsband habe ich bei meinen stockhaar-schäfis als so fellschonend empfunden. durch die großen kettenglieder rutschte das fell an der halskrause gänzlich unbeschädigt einfach durch.

    leder, rundgenähte oder flach, nylon, tau, kleine kettenglieder - ein paar andere halsbänder haben wir ausprobiert, aber alle anderen haben die halsfellkrause beschädigt.

    Ja, vielleicht bin ich jetzt ein wenig spitzfindig, aber heißt dass, das dein Hund sich wehrt, ohne richtig zuzupacken?
    Also auf der einen Seite schreibst du eben: "ich glaube ich schrieb es schonmal. würde ich wissen dass mein hund richtig zupackt, würde ich aus eigenem interesse einen maulkorb drauf machen."

    und danach: "mein hund darf - nein soll - sich auch (gemeinsam mit mir) wehren, wenn ein hund ihn in beschädigender absicht angeht."

    --
    Mein Hund packt von sich aus erst einmal nicht zu, aber wenn sie sich wehren muss (weil sie es als notwendig empfindet), dann wird sie sicher zupacken und je nachdem, welcher Hund sie da angegangen ist, kann es halt auch böse enden...

    ich weiss es nicht, weil ich in 24jahren hundehaltung noch niemals eine solche situation hätte. klar gab und gibt es mal raufeien, kommentkämpfe, prolletentum - aber halt noch nie beschädigendes beissen. weder von meinem hunden ausgehend, noch wurde einer meiner hunde entsprechend angegriffen.

    würde mein hund aber in beschädigender absicht angegriffen werden - ja dann würde ich mir wünschen dass er sich entsprechend wehrt. ich finde die vorstellung dass er sich auseinander nehmen lässt, und sein leben nicht verteidigt, unerträglich. ob er das tun würde :ka: