Beiträge von SavoirVivre

    Sagt mal, wenn ihr mit Hund verreist und hierbei auch Hotelunterkünfte habt, was macht ihr mit eurem Hund wenn ihr ihn nicht mitnehmen könnt? Die meisten Hotels akzeptieren ja keine Hunde im Hotelrestaurant/beim Frühstück, Wellness-Bereich, etc.

    Wir haben unseren nach Möglichkeit (nicht zu warm) dann immer im Kofferraum des Autos gelassen. Da kommt er augenblicklich zur Ruhe. Im Hotelzimmer können wir ihn nicht lassen, da er Türen öffnen kann und viele Hotels ja keine abschliessbaren Türen haben, sondern diese sich mit Schlüsselkarten öffnen lassen. Zumal ich auch das Risiko nicht eingehen wollte, dass in unserer Abwesenheit das Hotelzimmer doch betreten wird vom Hotelpersonal, trotz nicht-stören Schild an der Tür und Info dass ein Hund im Zimmer ist, der fremde Menschen nicht unbedingt super findet.

    Diesen Monat gehts ja mit Bambi zum Wandern/Trekking in die Dolomiten. Unterkunft ist ein schönes, neues Appartmenthotel (= Schlüsselkarte, kein Schlüssel zum Abschliessen der Tür). Damit wir ihn trotzdem im Zimmer/Appartment lassen können, haben wir ihn jetzt an so eine (

    ) große Gitterbox gewöhnt, die wir mit einem Bettlaken abhängen, so dass er Höhlencharakter bekommt. Er liebt diese Lösung und wir sind zuversichtlich dass sie auch fernab von zuhause klappt.

    hallo,
    wollte mal fragen wie oft ihr mit euren wau waus rausgeht?

    ich habe einen zwergspitz junghund und gehe morgens/vormittags eine 15min-1stunde runde (je nachdem ob wir in den park gehen oder nur die strasse runter) und dann nachmittags ca 2-5 stunden hundeauslauf. ich wechsel oft den auslaufplstz damit er auch abwechslung hat. zwischendurch legt er sich auch neben mir hin um sich auszuruhen.

    ist das vielleicht zu viel was ich mit den kleinen mache? :ka:

    wie regelt ihr das?

    ohne es böse zu meinen, würde ich mir wünschen, dass hundehalter sich VOR der anschaffung eines hundes gedanken über seine bedürfnisse machen.

    es ist auch ganz sicher nicht förderlich für den hund ihn in einem eingezäunten hundefreilauf 2-5std. am tag weitgehend sich selbst oder mit anderen (fremd)hunden beschäftigen zu lassen. ein hund braucht keine täglich wechselnden, neuen fremdhundkontakte. ganz sicher nicht!

    ich möchte gar nicht wissen wie oft spiel gar kein spiel war, etc. meine erfahrung ist, dass viele hundehalter die eingezäunte hundefreiläufe aufsuchen leider herzlich wenig ahnung von (ihren) hunden haben. by the way - dass es keinen welpen oder gar junghundschutz gibt weisst du aber oder?

    als ich mit meinem hund (zu der zeit war es noch ein 42kg DSH Rüde) campen war, hat dieser im vorzelt auf seinem kissen geschlafen.

    ich hab so ein tunnelzelt für zwei personen und war mit meiner schwester und zwei hunden unterwegs. wir menschen im innenzelt/schlafzelt und die hunde im geschlossenen vorzelt. der reissverschluss zum schlafzelt war auf, aber sie durften nicht rein. beide hunde wurden auch über nacht mit geschirr, bodenanker und schleppleine gesichert, da ein zelt nicht ausbruchssicher ist.

    So ein Erdanker ist echt gold wert beim campen! Und eine Strandmuschel.

    Ich lege mein Bambi gerne in einer Strandmuschel ab (so eine Art Mini-PopUp-Zelt / Mini-Wurfzelt) und binde in am Erdanker an. So liegt er von drei Seiten gesichert und sichtgeschützt, und kann runterfahren. Ich kann mich frei (innerhalb seines Sichtfeldes) bewegen und er liegt da und döst.
    Alternativ nehme ich den großen Hundekäfig mit. Der ist so gross dass er aufrecht drin stehen und lang ausgestreckt liegen kann. Im Auto nimmt der nicht soviel Platz weg, da faltbar. Da kommt ne dünne Decke/Bettlaken drüber und dann ist das seine geliebte Höhle-

    der ein oder andere hat das bestimmt schon geschildert, aber ich habe es nicht mehr für jeden einzelnen von euren mehr im kopf :ops: .
    daher stelle ich die frage einfach nochmal :D . wie reagieren eure hunde auf fremden besuch? also fremde menschen in der wohnung? handwerker, bekannte, freundesfreunde, etc.

    Dito, deshalb meinen vollsten :respekt:

    Es kommt meist anders als man denkt :pfeif: Aber ich verstehe dich vollkommen.
    Ich persönlich muss ja gestehen, so ein ganz "einfacher" Hund wäre nicht so meins. Zumindest in nächster Zeit nicht. Aber vorm Rentenalter dann sicher :lol:
    Hast du da schon ne bestimmte Rasse die dir so vorschwebt ? Also einfach nur mal so gefragt :smile:

    das ist (hoffentlich) noch so lange hin aber ich schwanke da von hunderasse zu hunderasse. im prinzip traue ich mir fast jede hunderasse zu, ausser echte spezialisten - dazu zähle ich auch die leistungslinien einzelner rassen. ich bin ja grundsätzlich ein grosser DSH liebhaber (trotzdem käme mir keiner aus LZ ins haus) und allgemein von gebrauchshunderassen durch alle FCI gruppen hindurch.

    aber nur mal als beispiel mit welchen rassen ich mich schon per lektüre auseinandergesetzt habe:
    - DSH (klar, als langjährige DSH halterin)
    - rhodesian ridgeback
    - boxer
    - viszla
    - boston terrier
    - dogo argentino (fällt raus da teilweise auf der liste 2)

    @Michi69 danke für deine worte :bussi:

    ich verstehe jeden halter von hunden mit menschenproblemen so gut. bei uns kamen ja noch probleme mit anderen hunden dazu.
    für uns war das schwierigste sich das notwendige dicke fell zuzulegen, für die reaktionen mit denen wir subtil und auch weniger subtil konfrontiert wurden. ganz zu schweigen davon, dass er im sommer, beim hecheln, aussieht wie ein listenhund. ich wurde während meiner 22 jahre DSH haltung ja schon oft schief angesehen, aber mit einem tobenden hund an der leine der aussieht wie ein listi, war es gefühlt doppelt so schwer.

    ich hab es mir angewöhnt, fremden hundehaltern die einen "nicht gesellschaftsfähig agierenden" hund an der leine haben aufmunternd anzulächeln. einfach weil ich weiss wie gut das in einem solchen moment tut auch ein freundliches gesicht zu sehen.

    aber ich schwöre, der nächste hund wird ein welpe von einem züchter mit sorgsamer aufzucht und einer rasse die für ihre zugänglichkeit und leichtführigkeit bekannt ist :D . beim nächsten hund will ich ALLE fehler selbst machen und nicht nur die fehler anderer ausbügeln. jetzt reicht es auch mit tierschutzhunden :roll:

    ich möchte euch allen hier gerne noch eine kelle zuversicht mehr dalassen :smile: .

    mein bambi war vor drei jahren schwer zu kontrollierender und einzuschätzender sprengstoff. 37 muskelbepackte kilo unsicherheit in kombination mit proletentum und schutztrieb. er wusste selbst nicht ob er angst hat, einfach pollig ist oder beschützen will - und das weiss er bis heute nicht so genau. aber während vor drei jahren 8 von 10 menschen einfach mal so angebellt (inkl. zähnefletschen und scheinattacken - alles an der leine natürlich) wurden, sind heute 9 von 10 menschen ok.

    er steht sich selbst im weg, denn einerseits liebt er menschen - ja er liebt sie wirklich - aber da ist dieses hirngespinst in seinem kopf das ihm sagt, dass jeder mensch ihm aber potenziell weh tun könnte und ausserdem er seinem job als schutzhund gerecht werden muss.

    unser durchbruch kam, als mir endlich klar wurde, dass ich mit ihm nicht samthandschuhen anfassen kann wie meinen letzten hund - einen DSH rüden. ruhiges souveränes auftreten allein reicht bei bambi nicht. er braucht klarere anweisungen und auch lauterere anweisungen, um sein hirngespinst beim dialog mit ihm zu unterbrechen. er kommt besser mit anweisungen als mit hilfestellung zurecht. heisst, kurz aber prägnant. ihm hilft kein (im übertragenen sinne) "hey, bell den menschen doch nicht an, das bringt dir gar nichts. setz dich stattdessen lieber hin und bekomm dafür ganz viel lob und ein superleckerlie". ihm hilft aber ein "JETZT IST SCHLUSS, setz dich auf deine vier buchstaben und HALT DIE SCHNAUZE". es ist so schwierig zu erklären, aber versteht ihr ungefähr was ich meine?

    ich gehöre wahrscheinlich zu den hundehaltern bei denen andere hundehalter sich oft gedacht haben "die braucht sich gar nicht zu wundern dass ihr hund so aggro ist, wenn sie so aggro ist". aber wisst ihr was, da pfeif ich drauf, denn inzwischen akzeptiert und ignoriert mein hund fremde menschen auf engsten raum, was vor wenigen jahren undenkbar war. ich betone er akzeptiert, nicht er erträgt - ein kleiner aber feiner unterschied. er ist halt ein hund, dem man klar vermitteln muss "das finde ICH scheisse und genau deswegen lässt du es!"