Beiträge von Jule+Hektor

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    @ naijra:

    ich hege keinerlei interesse an einen privatkrieg zwischen uns beiden.
    ich sage hier meine meinung, du kannst deine sagen.

    ich bin der meinung, dass der fleischfresser hund kein getreide braucht, da sein verdauungssystem nicht so aufgebaut ist, dass er dieses von selbst verwerten könnte.
    im gegenteil, ich muss das getreide erst aufschließen, wie du es so schön formulierst, ich muss es kochen, extrem fein mahlen, verbacken.

    barfen heißt doch aber frei übersetzt: ich bastle mir ein beutetier.

    daher sind zusätze wie getreide und milchprodukte erstmal nicht nötig - in einzelfällen aber durchaus sinnvoll, bei den meisten hunden aber komplett überflüssig.

    ich würde also bei einer unerfahrenen barferin wie der themenstarterin davon ausgehen, dass sie das getreide deswegen füttert, weil es ja auch sonst in jedem futter enthalten ist.
    ohne ihr jetzt zu nahe treten zu wollen. aber sie sollte sich doch ersteinmal einlesen, welche getreidesorten bei einem welpen überhaupt sinn machen, und wenn ja in welchen mengen.

    buchtipps wurden ja schon gegeben, ich wiederhole sie aber gern:
    broschüren von swanie simon zum barfen und zum barfen von welpen, dazu vielleicht noch natural dog food von susanne reinerth

    @ Drakulinchen:
    viel spaß beim lesen!!

    Zitat

    Erziehung, Eingewöhnung:
    Wenn wir beide nacheinander 4 Wochen Urlaub nehmen, wäre das eine Möglichkeit? Klar sollen nicht andere für uns erziehen, aber mit Trainer/ HuSchu gelingt es uns vielleicht auch?

    wären das dann insgesamt 8 wochen??
    sei mir nicht böse, aber wenn der hund danach direkt 6h allein bleiben müsste, wäre das schon a bisserl kurz.
    kann hier nur aus meiner erfahrung sprechen (gut, ich hatte nen welpen, da ist es selbstverständlich noch mal anders)
    aber es dauerte schon wesentlich länger, um den hund schrittweise ans allein sein zu gewöhnen, ...
    und bei nem 2-4 jahre alten hund ist nicht gesagt, dass er allein sein kann. es kann genausogut sein, dass du/ihr es ihm genauso wie einem welpen langsam beibringen müsst...
    da wäre es schon besser, wenn ihr das wie kaenguruh regeln könntet:

    Zitat

    wir sind auch beide in Vollzeit berufstätig und haben uns trotzdem für einen Hund entschieden. Für die Eingewöhnungszeit habe ich erstmal sehr lange frei, danach haben wir mindestens 2 x pro Woche Heimarbeit und eine Hundetagesstätte.

    und zu einem hund, dem das bewachen spaß macht:
    es gibt da auch wachhunde, die sehr wachsam sind, zur selbstständigkeit "gezüchtet" wurden, und daher das haus leise bewachen, indem sie wirklich nur ungewöhnliche sachen melden. alledings muss man ihnen in einer sehr langen eingewöhnungszeit auch die möglichkeit geben, zu lernen, was alles normal ist!!
    nicht jeder wachhund ist ein kläffer!! :D

    Zitat

    Keine Aufregung wegen dem Getreide, es gibt kein Gesetz das vorschreibt, dass es nicht mehr als 15% sein darf - sonst wären die Hunde schon längst ausgestorben. ;)

    wir sind uns aber einig, dass der hund ein fleischfresser ist - und daher getreide, auf grund seines verdauungssystems überhaupt nicht gut verwerten kann, es sei denn, es ist lange aufgekocht?? :hust:
    zudem sind wir uns auch darüber einig, dass in den meisten trockenfuttersorten zu viel getreide enthalten ist?? ;)
    und außerdem sind wir uns hoffentlich darüber einig, dass getreide KEIN gemüse ist?? :roll:


    ansonsten, wie oben erwähnt, schließe ich mich den tipps von hummel an

    erstens, markknochen würde ich meinem hund NIE zum "zerknuspern" geben, die sind viel zu hart, splittern, etc!!!
    überdenke die ca-versorgung!! lies dir erst mal wissen an und folge dem rat von Hummel!!! (auch bezügl. vorerst fertigfutter, das dosenfutter ist wirklich gut!!)
    außerdem nennst du mais/reis/haferflocken unter gemüse - das ist getreide!!! und davon sollten, wenn man es überhaupt geben will, max 10-15% im futter enthalten sein!!!

    lies dich in ruhe in die materie ein, buchtipps von hummel kann ich mich nur anschließen!!

    ich schubs mal, damit andere wieder aufmerksam werden.

    und meine meinung:
    wenn der hund schrittweise an das allein sein gewöhnt ist, sehe ich da kein problem, sofern er anderseitig genügend beschäftigung bekommt (auslauf, kopfarbeit)
    deine gedanken klingen gut und richtig, du suchst schon nach hundesittern, hundeschulen, etc, ... bedenkst auch die "schattenseiten" wie ta, hunde-kv, ...


    mich würde nur stutzig machen, dass du relativ selten zu hause bist, (2 wochen weg, 2 wochen da) ... in der zeit müsste sich dein mann dann allein um den hund kümmern?

    und morgens ne stunde, abends nur ne halbe stunde gassi??
    zwischendurch würde doch aber der hundesitter auch mal mit ihm rausgehen?!
    natürlich kommt es auf den bewegungsdrang der jeweiligen rasse an, aber lösen müssen sie sich alle mal.
    ich bin mit meinem etwa 3-4mal draußen, unter der woche min. 2h, am wochenende eher 3h (und meiner ist ein zwergpinscher, also wirklich mini!!)

    klar sind hunde und wölfe eigentlich schlinger.
    aber wenn hunde von klein auf an mit trocken- oder dosenfutter ernährt wurden, kann es eben sein, dass sie nicht gleich von anfang an genügend magensäure produzieren, um die neue art von nahrung und somit die großen stücke gut genug verdauen zu können. daher würgen sie sie dann wieder hoch. so war es bei meinem am anfang. also hab ichs ihm entweder kleiner geschnitten, oder ihn zum abbeißen handlicherer stücke gezwungen durch das festhalten.
    inzwischen ist er dran gewöhnt und hat keine probleme mehr.
    wenn deine das von anfang an vertragen, können sie die stücke gern schlingen.
    aber da knochen generell länger verdaut werden müssen, würde ich da das kauen schon beibringen, sonst wird es auch später mit dem kalbsbrustbein etwas schwierig, denn das dürfte zum runterschlucken doch etwas sperrig sein. :D

    außerdem hat das kauen von knochen auch noch ne zahnreinigende wirkung :gut:

    das schon kleingeschnittene fleisch kannst du noch kleiner schneiden, bei den schenkeln, weiß ich nicht, ob man die noch kleiner schneiden sollte,...
    aber du kannst sie auch festhalten und den hund so zwingen, etwas abzubeißen.
    so hab ich meinem das fressen von hühnerhälsen beigebracht.

    ansonsten ja, ich würde das fleisch in wesentlich größeren stücken lassen, sodass der hund lernt zu kauen


    mein hund schlingt nicht, der kaut auf den stücken immer rum, egal wie groß oder klein, ...
    aber ich habe schon von mehreren schlingern gehört, und labis sind ja nunmal auch eher verfressen, oder??

    ich finds klasse, wenn andere hunde ihre bälle verlieren, so findet meiner sie ...
    haben inzwischen 3 "fundbälle" zu hause - 2 tennisbälle im maisfeld und 1 wassertaugliches ball-dings, stoff mit schaumstoff gefüllt und quietschie (am strand unter algen gefunden)

    also nur weiter so!! :lol: