Ich möchte nur noch etwas zum anderen Kulturkreis und Hunden im Haus schreiben.
Mein Mann ist Moslem und mit (Hof-) Hunden aufgewachsen. Er wollte erst keinen Hund, da Hunde im Haus im Islam als unrein gelten. In Räumen wo Hunde gehalten werden, darf nicht gebetet etc. werden.
Mir sind Hunde sehr wichtig und wir haben viel und lange über diesen Konflikt gesprochen. Mir war klar, dass ich keinen Hund in der Außenhaltung haben wollte, da Hunde für mich Familienmitglieder sind.
Wir haben jetzt eine Lösung für uns gefunden. Der Hund darf unter keinen Umständen zu uns ins Schlafzimmer da dort ggf. dann auch gebetet werden kann. In allen anderen Räumen (außer Badezimmer abgesehen vom Duschen des Hundes) ist der Hund sehr gerne gesehen.
Und was soll ich sagen....mein Mann und mein Hund sind ein Herz und eine Seele und es wird stundenlang gekuschelt und gespielt. Ein volles Familienmitglied halt :)
Was ich damit sagen möchte ist, dass es vielleicht auch bei euch eine Alternative Möglichkeit gibt und man es nicht nur auf den anderen Kulturkreis schieben sollte.