Beiträge von Antoni

    Ich hatte mich auch bei den Altdeutschen umgeguckt, als es darum ging, welcher Hund fürs Vieh einziehen soll. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust ständig darauf aufpassen zu müssen, dass der Hund, der zwar gut Kühe arbeiten kann, mir im nächsten Moment den Schrotlieferanten oder einen Vertreter schreddert.
    Ich habe so einen Hund zu Hause, unsere Omi und auch mit ihren nun fast 15 Jahren würde sie immer noch schnell mal zufassen.
    Ist zweimal passiert, einmal gar nicht so lustig. Zum Glück konnten wir das mit unserem Klauenpfleger so klären.

    Nein danke, dann lieber mein Sheltie der ordentlich Getöse macht bis einer kommt und der BC fürs Vieh, dem es schnurz ist, wer da auf den Hof marschiert.

    Ich habe hier also alle drei Varianten sitzen.
    Nach dem Sheltie soll es im übrigen ein Spitz als Hofwächter geben, ich finde die dafür einfach Grenz genial (und ja, ich kenne welche, die auf Höfen leben).

    Daß sie eine niedrige Beißhemmung und hohen Jagdtrieb haben, ist völliger Unfug.
    Wer so etwas behauptet, hat keine Ahnung von diesen Hunden.


    Und ich bin der Meinung, wer so etwas behauptet, hat keine Ahnung von diesem Schlag Hund.
    Aber ist schon genial zu behaupten, dass diese Hunde keinen hohen Jagdtrieb haben, wo man sich doch genau diese Eigenschaft bei der Arbeit am Vieh zu nutzen macht :hust:
    Lieber Threadersteller, macht euch das Leben nicht zu schwer und sucht nach einem Hund mit den passenden Rasseeigenschaften, macht alles deutlich einfacher und entspannter ;)
    Und ja, ein Tierschutzhund oder Hund aus zweiter Hand geht, ich habe allerdings 2 Jahre gebraucht, bis mein Sheltie überhaupt den Stall betreten hat, die Kleine hat aber auch eine Vorgeschichte.

    Auch hier sollte man vllt. wieder zwischen den Arbeitshunden unterscheiden und nicht alle Arbeitshunde in einen Topf schmeißen.

    Bei Koppelgebrauchshunden ist es in der Tat so, dass man erst "spät" mit dem Training am Vieh startet und diesen neumodischen Trend, die Hunde schon ziemlich früh ans Vieh zu bringen, sehe ich kritisch und in vielen Situationen auch als gefährlich an.

    Ich führe Phelan an Rindern und man sagt, dass die Hunde frühestens mit 1 1/2 an die Rinder sollten, besser erst mit 1 3/4 Jahren.
    Die Basics werden vorher an Schafen trainiert aber auch hier sollte der Hund genügend Zeit haben vorher zu reifen.
    Und es ist wirklich Wahnsinn, was diese Hunde teilweise auspacken, oft nach längeren Trainingspausen und jeder gute Trainer gibt auch mal den Rat, einfach mal eine Pause einzulegen beim jungen Hund, wenn er mit sich selbst und seiner Entwicklung gerade genug zu tun hat.

    Von Jagdhunden kenne ich es in der Tat aber auch, dass oft schon beim Züchter einfach mal ein Stück aufgetautes Wild zu den Welpen gelegt wird.
    Aber auch hier sagen die guten Trainer, dass in der Junghundezeit eine gute Grunderziehung im Vordergrund stehen sollte.
    Ich kenne es aber auch, dass teilweise schon mal spielerisch eine kleine Fährte mit Schweiß gelegt wird etc.

    Ich glaube auch, dass es vernünftige Wolfsberater gibt.
    Ich habe auch schon von anderen nur positiv über "ihre" Wolfsberater reden hören und es gibt bestimmt auch welche, die vernünftig Proben ziehen.
    Unsere zwei kann man leider in der Pfeife rauchen.

    Naja, wenn die Proberöhrchen und die Einweghandschuhe (offenes Paket) auf der Rückbank auf der Hundedecke neben dem Hund liegen, wen wundert es, dass diese Proben kein eindeutiges Ergebnis bringen ;)

    Sowas steht aber in keiner Zeitung, sind die Erfahrungen des Landwirtes hier, wo schon mehrere Schafe gerissen wurden und die WBB Färse angegriffen wurde.

    Sagt man etwas, kommen dann Drohungen, dass sie ja mal eine CC Kontrolle vorbei schicken können, die den ganzen Betrieb hoch nehmen....
    Sorry, aber die Wolfsberater habe ich mittlerweile gefressen...

    @Fanwolf

    Ich kenne die Flugstrecke und ich kenne die Flugzeit, ich bin nicht das erste Mal da unten.
    Und für einen Arbeitnehmer ist es bestimmt einfacher, mal eben drei oder vier Wochen Urlaub zu nehmen.
    Wir sind selbstständig und die Tiere, sprich Kühe, wollen auch in unserer Abwesenheit weiter gut versorgt werden.
    Das ist für 2 Wochen schon ein ganz schöner Organisationsaufwand, zusätzlich kommt in diesen 2 Wochen ein Betriebshelfer, der ebenfalls zusätzlich bezahlt werden muss.
    Dazu kommt, dass dieser Urlaub nicht dazu dient, zu Reisen und das Land kennen zu lernen, sondern um unsere Freunde zu besuchen, da es in den kommenden Jahren nicht einfacher wird sich zu sehen.
    Wir haben jetzt beide ein Kind, beide Kinder sind in einem Alter, wo sie noch umsonst fliegen.
    Aber sowohl wir, als auch unsere Freunde, wollen noch ein zweites und wenn man mal eben mit 4 Personen nach Australien fliegt (oder Deutschland, wie man will) ist man schnell ein paar tausende Euro NUR für den Flug los.
    Für uns kommt noch der entscheidende Punkt, dass Schwiegereltern noch in einem Alter sind, wo sie gut auf den Hof aufpassen können aber auch die werden nicht jünger.

    Du siehst, es gibt mehrere Gründe, warum "nur" zwei Wochen.
    Für uns lohnt es sich auf jeden Fall!

    Und nun bitte zurück zum Thema ;)

    Sind hier auch einige Studiofotografen?

    Was habt ihr da für Objektive?
    Habe gerade drei Objektive und eine Kamera verkauft und möchte mir nun was Studiotaugliches holen.
    Habe ein mobiles Hintergrundsystem, welches ich immer im Wohnzimmer aufbaue.
    Leider ist unser Wohnzimmer nicht allzu groß und wenn alles steht, habe ich nach hinten höchstens noch 2m platz.

    Da auch mein 30mm mit ausziehen musste, da nicht Vollformat tauglich, suche ich jetzt was neues.

    Vllt. habt ihr ja Tipps?