Zitat
Also würdest du sagen, ein robuster Hund ist ein Hund, der sehr alt wird?
Sprich, du beziehst Widerstandsfähigkeit einzig auf genetisch bedingte Krankheiten?
Mein robuster Hund kann mit zwei Jahren auch vor´s Auto laufen und tod sein :ironie:
Robuste, widerstandsfähige Hunde haben meiner Meinung nach eine höre Chance alt zu werden, als kränkelnde Hunde.
Beispiel: Ich halte einen HD geplagten Hund.
Lass es HD1 sein, also eine leichte HD.
Dieser Hund wird bei kälteren Temperaturen mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Probleme mit seinen Knochen haben, als ein top gesunder Hund.
Genauso hat er eine größere Gefahr irgendwann Artrose zu haben, da bei HD die Artrose Gefahr ziemlich hoch.
So mit hat er eine kürzere Lebenserwartung, da die Schmerzen unvermeidlich sind und der Hund irgendwann erlöst werden muss.
Hab ich nun einen Hund der ständig Krank ist (Erkältung, Bruch etc.), ist vllt. nicht robust, kann aber auch ein sehr gutes Alter erreichen.
Leider sind die genetischen Erbkrankheiten die Krankheiten, die zu einem schnelleren Tod oder niedrigeren Widerstandskraft führen.
Natürlich kann ich auch einen Hund mit top Genen in einen nassen, kalten Verschlag halten.
Das der Hund dann unvermeidlich Krank wird und keine Abwehrkräfte mehr hat, steht wohl außer Frage.
Auch ein Hund mit super Genen, kann ein so genannter "Montags-Hund" sein.
Das bezweifle ich überhaupt nicht.
Genauso bei falscher fütterung, Haltung etc. pp. kann ein Hund mit super genen widerstandlos sein.