Beiträge von Antoni

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    Und SOWAS berechtigt einen dann, einen Hund zu halten? Oder was bringt einem dieser Führerschein.

    In hier in Hamburg brauchst du den Hundeführerschein um deinen Hund an gewissen Stellen ohne Leine laufen lassen zu dürfen.
    Denn in Hamburg gillt ja allgemeine Leinenpflicht für alle Hunde :hust:

    Ich mache ja zu Zeit meine Ausbildung in der Landwirtschaft und kenne den ein oder anderen Hofhund.

    Die ersten zwei sind zwei Mischlinge, Mutter und Tochter, keiner weiß was drin ist.
    Beide absolut hoftreu.
    Das musste den aber keiner beibringen, das machen sie von sich aus.
    Ihr Grundstück und das bewachen sie.
    Ab und zu kommt Nachbars Hund zum spielen vorbei aber die beiden gehen nie rüber.
    Die bleiben auf ihrem Hof.

    Die zweite ist eine Berner Sennenhündin.
    Auch die war von Anfang an Hoftreu und auch ihr musste das nicht beigebracht werden.

    Hund Nummer drei war ein Schäfermischling.
    Dem hat der Landwirt von Welpen an daran gewöhnt bis wohin er darf und wo die Grenze ist.
    Hat der Hund die Grenze übertreten hat der Landwirt ihn genommen und zurück gebracht.
    Ganz ohne Zwang und Strafe, er hat dann extra noch betont, dass das so wieso nichts brächte und der Hund das so wieso nicht verstehe. :gut:
    Der Hund lebt aber seit gut 1 1/2 Jahren nicht mehr.
    Jetzt haben sie einen Berner Sennen/Appenzeller Mischling und der bringt die Hoftreue wieder von alleine mit.

    Hund Nummer 4 war ein Jagdterrier.
    Dem konnte man patu nicht davon abhalten streunen zu gehen :hust:

    Hund Nummer 5 und 6 sind ein Schäfermischling und ein Jack Russel.
    Beide auch absolut Hoftreu und auch den beiden hat das keiner beigebracht.
    Der Hof liegt direkt an einer dich befahrenen Straße und dort gehen auch öfters Leute mit Hunden lang.
    Die beiden verlassen ihren Hof aber trotzdem nicht.

    Von daher denke ich, wenn ein Hund ein gewissen territorial Bewusstsein mit bringt, wird er seinen Hof nicht so schnell verlassen.
    Dafür benötigt es häufig kein spezielles Training.

    Ja, ich würde mir auf jeden fall einen "Kampfhund" holen und vllt. zieht sogar irgendwann einer ein.
    Vor zwei Jahren war ich im TH und hatte mich total in eine kleine Staff-Lady verliebt.
    Mein Herz sagte ja, der Verstand nein.
    Drei Hunde wären einfach zu viel gewesen.
    Vor gut drei Wochen war ich wieder im TH, wollte eigentlich nur nach einem Kumpel für mein Merri gucken, war natürlich aber auch bei den Hunden. :roll:
    Schlimmer Fehler.
    Da war ein kleiner Staff-Mischling, der ganz alleine dort saß(alle anderen Hunde waren draußen) und mich angucke.
    Als ich mich runter bückte leckte er mir sofort die Hand ab.
    Das war der erste Hund nach meinem Toni, wo ich wirklich wusste "Das ist mein Hund."
    Aber auch bei ihm musste ich letzten Endes auf meinen Verstand hören.
    Mein Leben verändert sich gerade und im Moment habe ich kaum Zeit für Toni, geschweige denn für einen neuen Hund :/

    So werde ich irgendwann, wenn ich definitiv einem Hund ein neues zu Hause geben kann ,wieder ins TH gehen und dann wird es hoffentlich wieder bei einem Kampfschmuser klick machen.

    Was andere Leute denken ist mit ziemlich egal.
    Bis vor kurzem hatte ich ja auch noch einen Schäferhund und selbst mit dem wird man schon komisch beäugt.
    Da meiner nicht ganz verträglich war, musste ich mir auch schon mal den ein oder anderen dämlichen Kommentar anhören. Was interessieren mich auch Leute die mich und meinen Hund nicht kennen, sich aber erlauben einen Meinung über uns zu haben :headbash:

    Mich auf drei Lieblingsrassen zu einigen, ist verdammt schwer.

    Daher

    1. Dackel (am liebsten Rauhaar und in schwarz-rot, wie mein Toni :D )
    2. Hütehunde (allen voran der Working Kelpie und der Australian Cattle Dog)
    3. Pudel und Lagotto Romagnolo

    No go:

    Hunde die nicht zu meinen Lebensumständen passen.

    Fazit:
    Ich mag viele Rassen und Mixe, lege mir aber nur dann einen speziellen Hund zu, wenn er zu mir und meinen Gegebenheiten passt.

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    Aha, und woher kommt jetzt aufeinmal die Erkenntnis?

    lg
    sabine

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    der hund von einem arbeitskollegen meines mannes hat die nachbarshündin aus versehen gedeckt . er wohnt auf dem land und die mutter die ich nicht kenne wohnt auf einem bauernhof.

    Ihr Mann wird wohl seinen Arbeitskollegen gefragt habe, was in seinem Hund und der Hündin, die sein Rüde gedeckt hat, alles drin steckt ;)

    Dann wird er wohl die Färbung vom Aussi erhalten haben.
    Ein Ü-Ei pur. :smile:

    Ich habe mir neulich eine Top 5 von den Hunderassen gemacht, die ich gerne noch mal hätte.
    Sonst könnte ich mich wohl gar nicht entscheiden.

    Working Kelpie
    Australian Cattle Dog
    Pudel
    Lagotto Romagnolo
    Saluki

    Obwohl ich mir nie einen Hund holen würde, der nicht in mein Lebensumfeld passen würde.

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    Das finde ich sehr beruhigend, dass auch noch dein gut erzogener Hund was vom Straßenrand aufnehmen würde, wenn du nicht aufpasst...


    Ohhhhhh ja, Toni ist so was von verfressen.
    Irgendwas negatives muss ein Hund ja haben :lol:


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    Noch eine Frage zu dem Kommando "Bleib hier" : du hast geschrieben, dass du ihn bei einer gewissen Entfernung gestoppt hast. Hast du das durch die Schleppleine gemacht oder wiederrum mit einem verbalen Kommando ?



    Wie gesagt, wir waren, als das Kommando eher zufällig entstand, schon so gut wir fertig mit richtigem Training, also ohne Schleppe.
    Es gab immer wieder Situationen, z.B. wenn uns andere Leute begegnet sind, da sollte er bei mir bleiben aber er musste nicht unbedingt "Fuss" gehen.
    Da habe ich dann immer einfach automatisch "Nein, bleib hier" gesagt.
    Irgendwann habe ich dann gemerkt das er auf das "Bleib hier", in meiner unmittelbaren Nähe bleibt.
    So ist das Kommando entstanden.

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    alle 3-4 monate? :schockiert:


    ich dachte so an einmal pro woche... :???:
    na auf alle fälle gehn wir morgen oder übermorgen das erstemal hin. mein welpi nehm ich auch mit, die is da (noch) wesentlich suveräner. neugierig gucken ja, aber sonst nix. das bringt im allgemeinen ein bissl ruhe rein und die dame beruhigt sich schneller.
    ich werde berichten. :gut:

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    Nein, ich bin immer so alle drei bis vier Monate dort.


    Toni ist jetzt 5 und kommt nur noch aus Spaß mit und um mal einen etwas anderen Spaziergang zu erleben.

    Zitat

    Als Toni noch im Training war, alle zwei bis drei Monate.


    Du darfst nicht vergessen, dass ein Training eines Hundes gute 2 Jahren dauern kann.
    Alle zwei bis drei Monate, manchmal waren wir auch öfters dort, das bringt schon etwas.
    Aber der Wildparkbesuch ist nur eine Ergänzung zum Jagdtraining.
    Das richtige Jagdtraining findet immer noch in Wald und Flur statt.
    Denn da passiert es das plötzlich ein Reh oder ein Hase aus dem Gebüsch springt.
    Ein Hund kann auch sehr gut irgendwann zwischen Wildpark und Wald unterscheiden.
    Toni guckt im Wildpark Rehe, Hasen, Wildschweine nicht mit dem Ar*** an.
    Draußen in Wald und Flur interressieren sie ihn schon.
    Also, Wildpark ist kein Ersatz für tägliches training in Wald und Flur, es ist ledeglich eine Ergänzung um solche Begegnungen auch mal gezielt zu trainieren.

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    1. wenn die Schleppleine "auf Spannung steht", weil der Zwerg sich hingesetzt hat und gespannt darauf wartet, wann Frauchen denn nun endlich abruft , um ein Leckerchen zu kassieren. Dann würde ich mir ja ein Eigentor schießen, wenn ich tatsächlich rufe. Was soll ich dann machen ? Abwarten, bis er von alleine kommt und dann belohnen, bzw. nicht belohnen oder an der Leine langsam ranziehen und dann belohnen oder nicht belohnen ?


    Ich würde gar nicht belohnen.
    Auch nicht wenn er kommt.
    Ganz einfach, er bekommt ein Leckerle wenn du rufst und er brav kommt, ohne das er sich vorher hin gesetzt hat.
    Setzt er sich hin und wartet würde ich ihn einfach sanft weiter ziehen, ohne ein Kommentar.
    Vllt. gerade mal ein komm.
    Das "Komm" Kommando ist bei uns einfach nur das Kommando für weiter.
    Dafür gibt es kein Leckerle, noch nicht mal ein Lob.


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    2. in den letzten Tagen ging es nicht um Fährten, sondern er wurde von allen möglichen "Leckereien" am Feldrand abgelenkt.
    Wenn es zu gut riecht oder die Distanz zwischen uns zu groß ist, dann flitzt er los und reagiert nicht ehr. Soll ich ihn dann an der Schleppleine ranziehen oder wie bringe ich ihm bei, dass er dann auch zu hören hat ?


    Ich würde dann auf die Schleppe treten und demonstrativ in die andere Richtung gehen.
    Hundi muss dann hinter her und dann würde ich ihn noch mal rufen.
    Du weißt ja dann das da etwas liegt.
    Gibt es nicht etwas was er gerne mag?
    Vllt. Gauda?
    Dann ist dein Leckerle in dem Moment interessanter, denn das bekommt er wenn er brav kommt.
    Das andere wird für ihn unerreichbar bleiben.
    Trotzdem muss ich auch heute noch wie ein Fuchs aufpassen, das er nichts vom Wegrand aufschnappt.

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    Ich meine, wenn er immer rangezogen wird findet er die Schleppleine doch schnell doof und wartet auf die erste Gelegenheit, wenn er irgendwann keine Leine mehr dran hat, oder sehe ich das falsch ?

    Ich habe die Schleppe irgendwann, als ich der Meinung war der Gehorsam sitzt, einfach weg gelassen und es hat geklappt.
    Eine Frau aus meiner HuSchu hat die Schleppe immer kürzer werden lassen.
    Von 10 Metern, auf 5 Metern, dann nur noch 2 Meter und irgendwann hing nur noch ein Stück am Hund runter was nicht ein mal mehr den Boden berührt hat.
    Also so ne Art Attrappe.
    Das hat prima geklappt und nach einiger Zeit benötigte sie nicht mal mehr die Attrappe.
    Zusätzlich würde ich irgendwann die Schleppe einfach nur noch schleifen lassen und den Hund sich auch ruhig weiter als 10 Metern entfernen lassen.
    Du kannst aber eben zur Not immer noch schnell mal auf die Schleppe treten.

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    Antoni: wie bringe ich denn das Kommando "Bleib hier" in deinem Sinne bei ?


    Das Kommando "Bleib hier" haben wir erst spät und eher durch Zufall trainiert.
    Toni ist bis dato sonst strickt "Fuss" gegangen.
    Das war so das ich ihn einfach gestoppt habe wenn er sich weiter als ca. 2 Meter entfernt hat und dabei immer "Bleib hier" gesagt hatte.
    Irgendwann ist bei Toni eben das "Bleib hier" ein Kommando geworden.

    Hyazinth:

    Ich würde dem Hund für jegliches Desinteresse an den Gehegen und den fremden Tieren eine super Belohnung geben.
    Dabei ist erstmal nicht wichtig das sie auf dich achtet, sonder das sie die anderen Tiere ignoriert-super Belohnung.
    Dabei musst du dich wahrscheinlich etwas von den Gehegen entfernen.
    Sobald sich auch nur den Blick für 1. Sek. von den Tieren abwendet-super Belohnung.
    Bloß nie auf die Tiere aufmerksam machen, so wie andere Besitzer die davor stehen und immer zu ihrem Hund "Ja schau mal Bello, was ist denn das Bello" sagen.
    Das soll irgendwann für sie etwas ganz normales und uninteressantes werden.
    Irgendwann kann man das ganze steigern in dem man auch mal dicht an das Gehege ran geht, den Hund davor ablegt und sich selber entfernt etc.
    Aber alles zu seiner Zeit.
    ;)
    Wie oft solltest du in den Wildpark.
    So oft wie möglich :D
    Nein, ich bin immer so alle drei bis vier Monate dort.
    Als Toni noch im Training war, alle zwei bis drei Monate.