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1. wenn die Schleppleine "auf Spannung steht", weil der Zwerg sich hingesetzt hat und gespannt darauf wartet, wann Frauchen denn nun endlich abruft , um ein Leckerchen zu kassieren. Dann würde ich mir ja ein Eigentor schießen, wenn ich tatsächlich rufe. Was soll ich dann machen ? Abwarten, bis er von alleine kommt und dann belohnen, bzw. nicht belohnen oder an der Leine langsam ranziehen und dann belohnen oder nicht belohnen ?
Ich würde gar nicht belohnen.
Auch nicht wenn er kommt.
Ganz einfach, er bekommt ein Leckerle wenn du rufst und er brav kommt, ohne das er sich vorher hin gesetzt hat.
Setzt er sich hin und wartet würde ich ihn einfach sanft weiter ziehen, ohne ein Kommentar.
Vllt. gerade mal ein komm.
Das "Komm" Kommando ist bei uns einfach nur das Kommando für weiter.
Dafür gibt es kein Leckerle, noch nicht mal ein Lob.
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2. in den letzten Tagen ging es nicht um Fährten, sondern er wurde von allen möglichen "Leckereien" am Feldrand abgelenkt.
Wenn es zu gut riecht oder die Distanz zwischen uns zu groß ist, dann flitzt er los und reagiert nicht ehr. Soll ich ihn dann an der Schleppleine ranziehen oder wie bringe ich ihm bei, dass er dann auch zu hören hat ?
Ich würde dann auf die Schleppe treten und demonstrativ in die andere Richtung gehen.
Hundi muss dann hinter her und dann würde ich ihn noch mal rufen.
Du weißt ja dann das da etwas liegt.
Gibt es nicht etwas was er gerne mag?
Vllt. Gauda?
Dann ist dein Leckerle in dem Moment interessanter, denn das bekommt er wenn er brav kommt.
Das andere wird für ihn unerreichbar bleiben.
Trotzdem muss ich auch heute noch wie ein Fuchs aufpassen, das er nichts vom Wegrand aufschnappt.
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Ich meine, wenn er immer rangezogen wird findet er die Schleppleine doch schnell doof und wartet auf die erste Gelegenheit, wenn er irgendwann keine Leine mehr dran hat, oder sehe ich das falsch ?
Ich habe die Schleppe irgendwann, als ich der Meinung war der Gehorsam sitzt, einfach weg gelassen und es hat geklappt.
Eine Frau aus meiner HuSchu hat die Schleppe immer kürzer werden lassen.
Von 10 Metern, auf 5 Metern, dann nur noch 2 Meter und irgendwann hing nur noch ein Stück am Hund runter was nicht ein mal mehr den Boden berührt hat.
Also so ne Art Attrappe.
Das hat prima geklappt und nach einiger Zeit benötigte sie nicht mal mehr die Attrappe.
Zusätzlich würde ich irgendwann die Schleppe einfach nur noch schleifen lassen und den Hund sich auch ruhig weiter als 10 Metern entfernen lassen.
Du kannst aber eben zur Not immer noch schnell mal auf die Schleppe treten.
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Antoni: wie bringe ich denn das Kommando "Bleib hier" in deinem Sinne bei ?
Das Kommando "Bleib hier" haben wir erst spät und eher durch Zufall trainiert.
Toni ist bis dato sonst strickt "Fuss" gegangen.
Das war so das ich ihn einfach gestoppt habe wenn er sich weiter als ca. 2 Meter entfernt hat und dabei immer "Bleib hier" gesagt hatte.
Irgendwann ist bei Toni eben das "Bleib hier" ein Kommando geworden.
Hyazinth:
Ich würde dem Hund für jegliches Desinteresse an den Gehegen und den fremden Tieren eine super Belohnung geben.
Dabei ist erstmal nicht wichtig das sie auf dich achtet, sonder das sie die anderen Tiere ignoriert-super Belohnung.
Dabei musst du dich wahrscheinlich etwas von den Gehegen entfernen.
Sobald sich auch nur den Blick für 1. Sek. von den Tieren abwendet-super Belohnung.
Bloß nie auf die Tiere aufmerksam machen, so wie andere Besitzer die davor stehen und immer zu ihrem Hund "Ja schau mal Bello, was ist denn das Bello" sagen.
Das soll irgendwann für sie etwas ganz normales und uninteressantes werden.
Irgendwann kann man das ganze steigern in dem man auch mal dicht an das Gehege ran geht, den Hund davor ablegt und sich selber entfernt etc.
Aber alles zu seiner Zeit.
Wie oft solltest du in den Wildpark.
So oft wie möglich
Nein, ich bin immer so alle drei bis vier Monate dort.
Als Toni noch im Training war, alle zwei bis drei Monate.