Beiträge von Antoni

    Ich kann bei uns nicht sagen, dass es immer weniger Deutsche Schäferhunde und Dackel gibt.
    Hier laufen relativ viele Vertreter davon rum, inklusive mir die einen Rauhaardackel hat und bis vor zwei Jahren auch noch einen Deutschen Schäferhund.
    Was mich immer sehr traurig stimmt, ist die Tatsache das der Deutsche Großspitz so wenig Liebhaber hat.
    Eine absolut wundervolle Rasse und sollte es sich ergeben, wird mal einer dieser Vertreter bei mir einziehen.

    Momentan bin ich in Dänemark und hier fällt mir besonders eines auf:
    Habe gerade mal einen Schäferhund, einen Briard, einen Border Collie und einen Appenzeller Sennenhund getroffen.
    Der Rest sind alles Labrador Retriever und Golden Retriever und jeder der schon mal in Dänemark war, weiß das die Zahl der hier anzutreffenden Hunde nicht gering ist, gerade zu dieser Jahreszeit.
    Das finde ich hier schon enorm.

    Also ich finde, dass er vom Gesicht her mehr Ähnlichkeit mit einem Westgotenspitz, was auch die niederläufigkeit wie beim Corgi erklären würde, oder mit dem Norwegischen Buhund hat.
    Stammt er wirklich aus Sibirien, kann es natürlich sein, das mal ein Laika mit gemischt hat.
    Das kann ja keiner genau sagen.
    Wie gesagt, mir würde nicht als erstes der Laika einfallen wenn ich diesen Hund so sehe, auch wenn dort geschrieben wird, das er aus Sibirien kommt.

    Zitat

    Interessant wird es bei mir wenn jemand mitkommt zum Spaziergang. Man erzählt dann ja viel und schwupps, Hundi macht nur noch ihr Ding. Sie ist viel weniger aufmerksam und oft total vertieft in das was sie gerade tut.

    Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht.
    So ist es bei mir auch. :smile:
    Dann wird gesabbelt und der Hund macht das, was er sonst nicht macht.
    Rennt weiter vorraus, bleibt weiter zurück und geht auch schon mal tiefer ins Gebüsch rein.
    Hören tut er genauso gut, aber er weiß schon das meine volle Aufmerksamkeit nicht bei ihm ist.
    So ist es auch wenn ich in die Fotografie vertieft bin, dann erkundet er auch schon mal die Gegend in einem weiteren Radius.
    Er würde nicht weg laufen, da hat er mein volles Vertrauen und sobald ich pfeife oder "weiter" rufe kommt er auch sofort angelaufen.

    Ich rede auf Spaziergängen nur das nötigste, meistens halt Kommandos.
    Nur wenn richtig getobt wird, dann geht es auch mal lauter zu ;)

    Ich kann aber das Bsp. mal von der Hündin einer Bekannten erzählen.
    Die Hündin ist ein geschätzter 8 jährige Boder Collie- Schäferhund Mischling.
    Die Besitzerin hat ständig Angst das der Hund weg läuft und so wird der Hund, egal ob man auf Spaziergängen ist oder im Garten sitzt, ständig (für mich gefühlt alle zwei bis fünf Minuten) gerufen.
    Kommt sie nicht sofort wird gleich geguckt wo sie denn steckt...
    Der Hund reagiert dementsprechend mit Ignoranz oder kommt zögerlich und in meinen Augen auch nicht freudig, warum auch, es passiert ja nie etwas wenn er gerufen wird.

    Nun hatte ich die Hündin paarmal mit aufm Spaziergang.
    Ich habe es gehandhabt wie bei meinem eigenem Hund auch.
    Habe nur das nötigste gesagt, habe nicht auf sie gewartet und bin auch nicht zurück gegangen wenn sie nicht mit gekommen ist.
    Bei Richtungswechseln das selbe.
    Siehe da, ich hatte auf einmal einen ganz aufmerksamen Hund, der auf mich geachtet hat, sich nicht weiter als 20 m entfernt hat und bei jedem piep hatte ich seine volle Aufmerksamkeit.
    Ich hatte nichts großartiges mit ihr gemacht, ich hatte sie einfach nur auf einem normalem Spaziergang mit.

    Zitat

    Wie sieht das aus mit z.B. Kühen, wie viele sollte man mindestens halten, damit diese glücklich sind? Wie groß sollte ihre Wiese sein? Bzw zwei Wiesen, eine zum abtrennen, damit eine Wiese sich erholen kann, nachdem auf ihr geweidet wurde.


    LG

    Es ist vieles zu planen und zu beachten, bevor man sich richtig an die Nutztierhaltung macht.

    Was würdet ihr mit den Kühen machen, sprich welche Verwendung?
    Wollt ihr Mutterkühe mit eigener Nachzucht oder Absetzer für die eigene Mast?
    Wie viele wollt ihr?
    Sollen die Tiere in ganzjährige Außenhaltung oder in einen Winterstall?
    Dann ist ein besonderes Augenmerk auf die Fütterung zu werfen, der Futterflächenbedarf pro Kuh setzt sich aus den Nährsstofferträgen der Fläche in Abhängigkeit vom Durchschnittsgewicht der Herde und der Bewirtschaftungsintensität grob zusammen.
    Daraus muss man dann auch ableiten, womit man die Tiere im Winter füttern will, Grassilage, Heulage oder nur Heu?
    Reichen die Futtervorräte dann auch den gesamten Winter?
    Stroh zum einstreuen des Stalles wird ebenfalls benötigt, wo bekommt man dieses her?
    Will ich Kälber haben, muss ich mich ebenfalls mit Kälberaufzucht, Jungrinderaufzucht und Färsenhaltung beschäftigen.
    Soll ein Zuchtbulle mit in der Herde laufen, auf was für Vorschriften muss ich bei Bullen auf der Weide achten?
    Wo gehen die Absetzer hin?

    Dann muss man sich ebenfalls mit Grünlandbewirtschaftung auseinander setzten, denn auch eine Weide will gepflegt werden und mit den wichtigen Nährstoffen versorgt.

    Dann muss man sich reichlich mit Rinderkrankheiten auseinander setzten.
    TA-Kosten sind in keinem Fall zu unterschätzen, das geht ganz schnell, dass man da im vierstelligem Bereich liegt.
    Dann muss man sich mit den Impfungen auseinander setzten, zu den wichtigsten gehören auf jeden Fall BVD/MD, hast du auch nur ein Tier, das auf BVD positiv getestet wurde, müssen alle Tiere getestet werden und für deine Herde gelten besondere Regelungen, gerade bezüglich der Außenhaltung.
    Für mich noch wichtig ist die Rota- und Coronaviren Impfung der hochtragenden Kühe.

    Klauenpflege bei Mutterkühen spielt nicht ganz so eine wichtige Rolle, wie bei Milchkühen, darf aber trotzdem nicht vernachlässigt werden, gerade wenn die Tiere im Winter im Stall sind.
    Spezielle Fachleute gibt es dafür, in unserer Herde kommt der Klauenpfleger 4 mal im Jahr, Problemfälle mache ich zwischendurch selber.
    Dies kann man bei einem Lehrgang erlernen, am bestern bei der Landwirtschaftskammer nach fragen.

    Es gibt noch so vieles mehr, was beachtet werden muss aber das würde hier deutlich den Rahmen sprengen.
    All diese Überlegungen, kann man auch auf Schafe und Schweine übertragen.

    Hier sind wirklich schöne Bilder mit dabei :smile:

    Habe auch welche.

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    Zitat

    Sonst wichtigste Regel fuer die Welpenzeit: niemals den Kleinen ueberschaetzen und daher ueberfordern. Viiiiiel Schlafen lassen. Alles anstrengende (ueben, aufregende Situationen,...) ultrakurz halten und viel Pausen ermoeglichen.

    Das finde ich sehr wichtig!!! da viele immer gesagt bekommen, dass der Welpe in der ersten Zeit so viel wie möglich kennen lernen sollte.
    Das ist auch richtig, nur die meisten übertreiben es dann und machen zu viel aufeinmal.
    Also immer nur kurze Trainingssequenzen und nicht gleich samstags Vormittags in die Stadt, überfüllte Fußgängerzone, Bus und Bahnfahren etc.
    Lieber dann mal einen Sonntag wählen und dann eine Sache am Tag...also z.B. für eine viertel Stunde (wenn überhaupt) Fußgängerzone, dann mal eine Station mit dem Bus oder Bahn fahren.
    So sollte man mit allen Dingen, die der Welpe neu lernen soll/muss vorgehen und das ganze erst mit zunehmendem Alter steigern.
    Und Wichtig!!! Ein Baby muss viel schlafen um neues auch verarbeiten zu können.

    Mit dem Halsband würde ich es genauso handhaben wie Kiwi_Maja, das ganze zu Hause abmachen und nur beim Spaziergang um oder wenn es gerade Futter gibt oder gespielt wird.
    Einfach das er das Halsband immer mit etwas positivem verbindet und am besten braucht man das Halsband sowieso nur noch wenn er auch mal an der Leine gehen muss. :lol:
    Meiner läuft im Freilauf immer nackisch ;)

    Stubenreinheit, immer dann raus wenn er gerade gefressen, gespielt oder geschlafen hat oder wenn er schon suchend durch die Wohnung läuft.

    Eine gute Hundschule kann ich euch nun nicht empfehlen, aber eine zu besuchen schon.
    Am besten ihr sucht euch mal welche raus und geht erst mal ohne Hund hin um zu gucken, wie dort eine Trainigsstunde aufgebaut ist und ob euch das auch zusagt.

    Ignorieren wäre in dem Moment wo man nach Hause kommt und der Hund sich freut, wirklich fatal.
    Das längere Ignoriere, wie es ja häufig praktiziert wird, kommt einer sozialen Isolation gleich und ist für den Hund eine härtere Strafe als eine Maßregelung (was nicht gleich von Körperlichem Einsatz sein muss)
    Richtig ist dieses ruhige "Hallo", in Form von einem kleinen Streichler und gut ist.
    Dann kann man seiner normalen Aktivität nach gehen und der Hund kann runter fahren.

    Kurzes Ignorieren kann aber helfen.
    Wie du z.B. beschrieben hast, macht dein Hund schon Theater wenn du nur mal jemandem die Leine in die Hand drückst.
    Das würde ich ignorieren und als völlig normal hinstellen, kurz danach die Leine wieder nehmen und gut ist.
    Genauso wenn dein Hund dir ins Haus folgt, selbst wenn der beste Kumpel da ist.

    Macht der Hund zu viel "Theater" und folgt dir permanent, ist es auch einfach hilfreich, ihn mal auf seinen Platz zu verweisen und dort hat er dann auch mal zu bleiben und du bewegst dich im Haus hin und her.
    Nach kurzer Zeit das ganze wieder auflösen.

    Für mich hört sich das nämlich auch nicht nach "guter Bindung" an, sonder schlicht und ergreifend nach kontrollieren.
    Ignorieren ist in solchen Fällen auch kein Heilmittel, sonder der Hund muss auch mal gemaßregelt werden.
    Verweisen auf seinen Platz und nach kurzer Zeit wieder auflösen und dann sollte man sich auch wieder normal verhalten.

    Zitat

    Hat er dir das alles gesagt??? :lol: (Ist nicht nicht ganz ernst gemeint, aber bei soviel überzeugter Interpretation konnte ich niht anders...)

    Ja, so könnte man es ausdrücken.
    Denn anhand seiner Körpersprache und Mimik kann ich meinen Hund sehr gut lesen.

    Wenn ich mir dann Jacke und Schuhe anziehe, Schlüssel und Tasche nehme und er sich dann auf sein Kissen und den Teppich im Wohnzimmer legt, kommen von mir nur zwei Sätze in Frage:
    Entweder es kommt, er solle schön artig sein und ich bin bald zurück oder (und der ist ihm wesentlich lieber) willst du mit.
    Wenn er dann in diesem Moment zur Treppe läuft und sich super dolle freut, dass er mit darf, zusammen mit seinem "Rudel" etwas unternehmen, ja dann würde ich einfach mal behaupten er hat mir "gesagt"/gezeigt das er sich freut mit kommen zu dürfen.
    Und da interpretiere ich dann auch nichts hinein ;)