Als kleinen Hund würde es wohl wieder ein Rauhaarteckel werden. Ich sehe mich zwar viel um, aber der Teckel ist einfach ein Hund der passt. Er hat seinen eigenen Kopf und einen eigenen Charakter, er hört sehr gut wenn es für ihn logisch ist, ansonsten hinterfragt er erstmal, kein Hund mit großem "will to please"
Wenn es ein großer Hund wird, kommt einer aus der Gruppe "Hüte- und Treibhunde" Das liegt schon an meinem Beruf, da ich dort mit Rindern zu tun habe und ich hoffe in naher Zukunft auch mit Schafen. Absoluter Favorit ist da der Working Kelpie. Ein Arbeitshund durch und durch, mit gutem "will to please" aber er schaltet bei der Arbeit auch seinen Kopf ein. Außerdem kommt er an Rindern und Schafen gleichermaßen gut zurecht. Asonsten hat es mir auch noch besonders der Lapinporokoira angetan. Tolle Hunde mit einem faszinierendem Charakter.
Mit dem Hund eines Bekannten, mit dem ich ab und zu gehe, nehme ich auch das Fahrrad. Sie ist ein Border-Collie/Schäferhundmischling und sie findet das mit Fahrrad um einiges besser als zu Fuß, da man das gleiche Tempo wie sie hat. Ab und zu ein kleiner Sprint, ebenfalls ohne Leine, ist auch bei uns dabei, ansonsten habe ich die Geschwindigkeit drauf, dass sie in einem gleichmäßigem Trap läuft. Jenes kann ein gut trainierter Hund auch über längeren Zeitraum gut durchhalten.
Wenn dein Hund damit körperlich gut ausgelastet ist und dabei nicht zu doll hochpuscht, ist das völlig okay. Um einen Hund mal müde zu bekommen, ist geistige Auslastung aber ebenfalls wichtig. Beides muss in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Finde jetzt auch, dass es mehr danach aussieht als wenn ein Schäferhund mit gemischt hätte. Labarador würde ich jetzt aber auch nicht ausschließen, genauso wenig wie Border Collie. Wie groß und schwer ist sie denn jetzt und hast du vllt. noch mal ein Standbild, am besten von der Seite?
Sollte es sich wirklich um einen Wolfshundmischling in der F1 Generation handeln, wird es mit Sicherheit große Probleme geben. Es kommt immer wieder vor, dass sich Hund und Wolf kreuzen, besonders in Regionen in denen sich Hund und Wolf unkontrolliert begegnen können. Meistens sind es Verpaarungen zwischen läufigen, einsamen Wölfinen und Hunderüden, wie in der Muskauer Heide im Jahre 2003 geschehen. Zwei dieser Wolfshundmischlinge wurden gefangen, die anderen beiden sind spurlos verschwunden. War dies jedoch ein gerade abgewanderter Jungwolf, der noch keine Partnerin oder neues Rudel gefundet hatte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er von einer läufigen Hündin angelockt wurde, nicht ungewöhnlich.
Es ist einfach so, dass solche Verbindungen zwischen Wilden und Domestizierten zufolge hat, dass diese Mischlinge meistens unberechenbar und viel aggressiver sind als reine Hunde oder reine Wölfe. Meistens haben diese Tiere den Instinkt eines Wolfes, jedoch nicht das wölfische Feingefühl. Diese Verhaltensweisen treten meistens erst richtig mit der Geschlechtreife, sprich mit 2-3 Jahren, auf. Durch die viel engere Bindung an ihre Menschen und die Scheu vor Fremden, macht es meistens unmöglich diese Tiere an andere, verantwortungsbewusste Menschen weiter zu vermitteln. So bleibt meistens nur als letzter Ausweg die Einschläferung.
Natürlich kann man einen Wolfshundmischling erziehen, genauso kann man auch Wölfen Kunststücke beibringen, denn er begreift schnell, dass er sich durch ein richtig ausgeführtes Kommando eine Belohnung sichern kann. Siehe Filme wie: Blood and Chocolate Der letzte Trapper Kim und die Wölfe oder Der Junge und der Wolf Alles Filme in denen echte Wölfe und keine Tschechisch Slowakischen Wolfshunde oder Sarloos Wolfshunde mit gespielt haben. Siehe auch diesen kurzen Werbefilm: [youtube]
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[/youtube] Trotzdem trifft ER die Entscheidung diesen Befehl auszuführen oder nicht, letzten Endes nach seinem Instinkt. Man wird einem trainierten Wolf nicht zumuten können auf einen Schafsherde aufzupassen oder wie bei einem Schutzhund erst einen Eingriff auf Befehl auszuführen! Ein Wolf oder Wolfshundmischling wird niemals frei von Ängsten und Fluchttendenzen sein, wie der Hund, diese sind in Natur lebensnotwendig. Auch Stubenrein bekommt man diese Tiere nicht, denn das Revier zu markieren ist normal. Ihre Neugierde kann dem Besitzer schnell ärger bereiten, da alles mit den Zähnen untersucht werden muss. Ich selbst kenne drei Wölfe, die ohne Probleme an der Leine spazieren gehen und auch auf ihre Namen hören und auf zuruf zurück kommen, wenn sie es denn wollen!
Wer sich noch mehr für Wolfshundmischlinge interessiert, kann sich mal mit Jos de Bruin in Verbindung setzten! Dieser führt hier in Deutschland eine Wolfsauffangstation und hat schon mehrere Wolfshundmischlinge gehabt. Ich zitiere ihn mal:
Zitat
Für eine sachgerechte Aufklärung bezüglich Hybridenhaltung und bei Problemen mit Hybriden sind wir Tag und Nacht erreichbar. Ich bin es meinem damaligen Wolfshybriden einfach schuldig, die Menschen darüber aufzuklären, dass es gar nicht so einfach ist, mit solchen Tieren klar zu kommen. Wenn man nicht ganz genau weiß, was man sich da antut, sollte man sich solche Tiere nicht anschaffen. Zur Haltung von Hybriden benötigt man eine spezielle Genehmigung und Sie brauchen ein sicheres Gehege. Hybriden sind als Haustier nicht geeignet! Hybriden sollte man nicht mit so genannten Spencer-Dogs aus Amerika vergleichen. Das sind meistens Wolfsmischlinge, die schon über mehrere Generationen gezüchtet wurden und laut Gesetz dann nach der 5. Generation (F5) als Hund eingestuft werden.
Richtige Wolf-Hybriden sind sicherlich wunderbare Tiere, aber eignen sich – wie bereits erwähnt – nicht als Haustier und enden oft in einem Tierheim, wo man diese Tiere meistens einschläfern muss, weil sie da total panisch werden. Als Welpe schafft man es noch, mit diesen Tieren klar zu kommen, aber wenn sie erwachsen werden, gibt es in der Regel Dominanz- und andere Probleme. Und selbst der kleinste Anteil an Wolf in diesen Hunden bringt es mit sich, dass sie nicht in kleinen Räumen (wie z.B. den Zwingern in Tierheimen) leben können - sie benötigen eine große Fluchtdistanz.
Mein Rat: kaufen Sie nie solche Tiere. Man muss diesen Tieren viel bieten können und sie sind schwierig an neue Menschen zu gewöhnen.
Also mein damaliger Schäferhund hatte im Wald und unübersichtlichen Gebieten absoluten Leinenzwang. Hatte den einfachen Grund, dass er auf andere Hunde los ging. Das da mal einer so um die Ecke kommt etc. war einfach zu gefährlich. Mit viel Training haben wir es dann hin bekommen, das er ohne Mucks an anderen Hunden im Abstand von 2m vorbei gehen konnte, aber mehr war nicht drin. Nach 5 Jahren festgefahrenem Verhalten, bekommt man das nicht mehr so einfach weg. Auf übersichtlichen Feldern und Wiesen, durfte er dann offline laufen, denn sein Gehorsam war sehr gut. Von Wild lies er sich problemlos abrufen, nur andere Hunde waren für ihn ein rotes Tuch.
Mein Toni läuft seit Welpenbein an zu 99% offline. Er hatte als Welpe vllt. mal ne Leine an, wenn wir in der Stadt oder so waren, aber sonst nie. Das hat sich jetzt nach 6 1/2 Jahren auch nicht geändert
Ich denke aber das man einem Hund, der nur an der Leine gehen kann, gerecht werden kann. Gibt es bei dir in der Nähe nicht eine eigenzäunte Wiese vllt. auch sprotplatz? Da könnte dein Hund dann mal ohne Leine laufen und du könntest auch mal ein paar "Spielchen" machen, indem du dich mal versteckst und guckst was dein Hund macht. Oder du rennst vor ihm weg, daran kannst du sehen ob er dir hinter her kommt oder es im pups egal ist.
Woher habt ihr denn eueren Hund und wie alt ist er?
Toni darf buddeln und mich stört es auch nicht wenn er dabei mal eine Maus fängt. Richtig buddeln tut er zu Hause auf der eigenen Wiese, da darf er sich immer richtig austoben, wenn ich draußen zu tun habe. Auf Sparziergängen wird nicht gebuddelt. Nicht weil ich es unterbinde, sondern weil er da nur von Loch zu Loch springt und seine Nase über all rein steckt. Bleibe ich stehen, fängt er auch schon mal an zu buddeln. Natürlich nicht auf bewirtschafteten Grünlandflächen, habe nämlich selbst keine Lust auf Dreck im Futterstock unserer Kühe und nehme deswegen natürlich auch Rücksicht auf das Grünland anderer Landwirte.
Bei einem Mischling kann man vieles vermuten, aber einen Kelpie sehe ich dadrin auch nicht. Da er aus Frankreich kommt, könnte Beauceron ja mit gemischt haben http://www.cfh-lgwest.de/images/01-Beauceron/Beauceron-0.jpg Im übrigen auch ein Schäferhund Mal so von der Fellfarbe könnte auch ein Lapinporokoira drinnen sein http://www.dogbreedpicture.net/data/media/346…orokoira-rx.jpg Was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte, da diese Rasse sehr selten ist und auserhalb von Lappland kaum vertreten.
Beim treiben von Vieh muss man auch unterscheiden, ob der Hund nun instinktiv treibt, oder ob er aus Jux und Dollerei dem Vieh nach setzt. So etwas sollte dann schon ein Profi beurteilen.
Warum nicht? Er hat alles zur Verfügung um es zu sein.
Weil sich richtige Aggressivität, bei die der Hund sofort auf andere Hunde los geht, über längeren Zeitraum aufbauen muss. Nicht normale aggression, die ein Welpe schon im Spiel mit Geschwistern zeigt.
Angstaggression ist schon wieder was anderes, die ich in diesem Fall vermute, die kann mit 16 Wochen allemal vorhanden sein.
Wo hast du ihn denn her?, wie wurde er da gehalten bzw. wie viel fremden Hundekontakt hatte er ab der 6. Woche? In welchen Situationen zeigt er dieses Verhalten? Bei allen fremden Hunden? Vllt. nur bei welchen die stürmisch, zu neugirig sind? Du hat geschrieben, dass er bei einigen nur schnuppert? Was waren das für Situationen?