Beiträge von Antoni

    Warum ich immer mehr gegen Zwingerhaltung bin, ich erlebe es einfach viel zu oft mit und kann, egal wie "gut" die Haltung ist, nur negatives heraussehen.

    Erste Zwingerhaltung die ich kennen lernte war die vom Schäferhund meiner Mutter.
    Der Hund hatte einen großen Zwinger ca. 7m x 3,5m und einen großen, trockenen Raum (eine Hütte war das schon nicht mehr) mit Teppichboden und für den Winter sogar eine Rotlichtlampe.
    Er bekam gutes Futter, Wasser etc. pp. alles was ein Hund, der im Haus lebt, auch bekommt.
    Morgens ging es 30 min - 1 Std, Nachmittags 1Std. - 2Std. und Abends noch mal eine kurze Pinkelrunde raus.
    Der Hund war demnach auch Zwingerrein.
    So, würde man sagen, ein relativ normales Hundeleben.
    Trotzdem war er nun die restliche Zeit im Zwinger alleine, das macht sumasumarum 21Std - 22Std am Tag ohne direkte Kontakte zu seinem Menschen.
    Der Hund war weder verträglich mit anderen Hunden (ausgenommen unserem Zweithund, der übrigens im Haus lebte) und auch fremden Menschen gegenüber musste man sehr vorsichtig sein.

    Zweite Zwingerhaltung: 11 Farmhunde, Schafe und Fleischrinder
    Die Hunde kamen Morgens vor dem Frühstück raus und wurden auf "ihre" Wiese hinter den Schuppen geschickt zum lösen.
    Danach ging es mit den Hunden, die gebraucht wurden, los zur Arbeit, die anderen kamen wieder in ihren Zwinger oder an ihre Hütte + Kette (3m)
    Der Tag war lang, Hunde meistens immer dabei und Abends kamen sie dann zurück in ihre Zwinger, jeder alleine.
    Für mich wohl noch die legitimste Art, Hunde im Zwinger oder Kette zu halten.

    Drittens: Hofhund, Kette bzw. lange Leine vor der Haustüre.
    Der Hund kam ab, wenn jemand mal Lust hatte, auf ihn aufzupassen, da er nicht hoftreu war bzw. ist.
    Heißt, wenn dies mal an Tagen nicht der Fall ist oder nur kurz Zeit, kommt der Hund eben gar nicht ab oder nur kurz.

    Viertens: Farmhunde, Milchviehbetrieb
    Der Arbeitshund kommt/kam Morgens mit zum Kühe holen, zwischen 30min - 1 Std. danach kam er zurück in den Zwinger für den Rest des Tages.
    Kein Sozialkonakt etc. ein- bzw. außgesperrt vom alltäglichem Leben.
    Seit ich hier arbeite, nehme ich ihn mit, egal was ich mache, wir kuscheln auch mal mit einander, unsere Bindung hat sich in den letzten Monaten so dermaßen entwickelt, dass ich nicht wissen möchte wie es wäre, wenn ich ihn mit nach Hause nehmen dürfte.

    Der "Haushund" kommt auch nur dann aus dem Zwinger wenn mal jemand Lust hat ihn raus zu lassen.
    Meistens Abends für 2-3 Std. läuft er dann draußen ein wenig rum, wenn drinnen vorm Fernseher gesessen wird, wirklicher Sozialkontakt herrscht demnach nicht.

    Übrigens sind die Zwinger von Farmhunden in Neuseeland und Australien von dieser Größe:
    http://www.woodworx.co.nz/new%20www/kenn…20run-1_jpg.htm
    In die Hütten passen sie nur zusammen gerollt.

    Die einzige legitime Zwingerhaltung für mich ist, wenn der Hund im Zwinger alleine bleibt, wenn seine Menschen nicht da sind, denn da sehe ich jetzt auch nicht so den großen Unterschied ob drinnen oder draußen alleine oder wenn es sich um Hunde handelt, die den ganzen Tag draußen sein dürfen evt. Arbeitshunde und dann zu zweit über Nacht in den Zwinger.
    Die Hofhunde, dich ich kennen gelernt habe und die wirklich draußen bleiben wollten, brauchen aber keinen Zwinger oder Kette!

    Bei allem anderen sollte sich Mensch doch noch mal über das höchst soziale Lebewesen Hund schlau machen.

    Zitat

    Bitte erklärt mich nicht für verrückt, aber ich habe mich heute ca. 2 km weit von Merlin im Regen auf einem Schotterweg ziehen lassen. Unser erster Cross-Skating-Versuch ist also geglückt und ich weiß heute: mein Vorhaben funktioniert und es macht jede Menge Spaß!!! Zuerst bin ich ca. einen halben Kilometer selbst gefahren mit Stöcken und mein Vater hatte Merlin hinter mir an der Flexi-Leine. Merlin ist jaulend hinter mir hergerannt und wollte doch auch so gerne mit mir rennen. Also habe ich gesagt: Okay, scheiß drauf, gib mir den Hund. Und er is losgerannt - mangels Zugleine an der 8 m Flexileine - und hat mich gezogen. Das Safety hatte er sowieso an. Anfangs hätte ich mir fast in die Hose gemacht aber ich kam voll schnell rein. Anfangs hieß es nur: Schauen, dass ich nicht umfalle. Ein wenig später war Merlin nicht mehr gaaanz so schnell und ich habe ein Gefühl für die riesen Dinger unter mir entwickelt und konnte auch mitantauchen. GENIAL!!! Also morgen drehen wir gleich die nächste Runde, dann mit der Zugleine. Ich glaube, irgendwann geht das auch durchaus, dass er am Bauchgurt befestigt ist und ich mit Stöcken fahre. Mit Stöcken ist das Gefühl gleich nochmal geiler. Aber von Hund gezogen werden auf Schotter ist schon riichtig richtig cool. Mein Vater hat mit meinem Handy auch ein kurzes Video gemacht, das ich aber erst am Montag posten kann, weil ich nicht daheim bin und das Internet hier laaaaaaaahm ist.

    Nach dem ganzen Ärger, hört sich das doch richtig super an :gut:

    Ui toll =)

    Aber das Paket war ja riesig und die Scouts erst, die sahen auf den anderen Bildern immer kleiner aus, aber nun mit Hund im vergleich :hust:

    Nun bin ich aber riesig gespannt auf einen ersten Bericht :smile:

    Das spukt Wiki zum Thema Hybrid aus und so habe ich es auch gelernt:

    Zitat

    Eine Hybride (von lat. hybrida, (h)ibrida, gelegentlich auch Hybrid (maskulin), nicht-fachsprachlich bzw. veraltet: Bastard, Mischling oder Blendling) ist in der Biologie ein Individuum, das aus einer Kreuzung zwischen Eltern verschiedener Arten oder Unterarten hervorgegangen ist. Teilweise, insbesondere in der Zucht, wird der Begriff auch für Nachkommen von Kreuzungen verschiedener Zuchtlinien oder Rassen verwendet. [1]

    Zitat

    Hybride bedeutet „etwas aus Verschiedenartigem zusammengesetzt, von zweierlei Herkunft.“ und geht etymologisch auf die griechische Hybris (schuldhafte Tat wider die Ordnung) zurück. Das lateinische Hybrida wird mit Mischling oder Bastard übersetzt. Gemeinsam ist, dass eine bestimmte Ordnung überschritten wird. Durch die Herkunft von Hybris hat Hybride unter Umständen einen negativen Beiklang.[2]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hybride

    Gerade in der Pflanzenzucht ist die Hybridzucht sehr verbereitet und so setzten Landwirte meistens auch Hybridsaatgut ein.
    Auch in der Mastschweinezucht wird vorzugsweise die Hybridzucht angewendet um den Heterosiseffekt auszunutzen.

    Also kann man auch bei der Kreuzung unterschiedlicher Hunderassen von Hybriden reden.
    Was wohl am häufigsten bei der Kreuzung zwischen Wolf und Hund geschieht = Wolfshybriden.

    In sofern kann man sich streiten ob mit Hybride nun die Kreuzung zweier Arten oder die Kreuzung zweier Rassen richtig betitelt wird.

    So, ein wenig OT aber zum eigentlichen Thema hatte ich nicht wirklich mehr etwas hinzu zufügen ;)

    Zitat

    Ich hatte noch nie so viele Probleme mit einer Internetbestellung wie bei den Nordic Scout. Zuerst fast 2 Monate Wartezeit und dann liefern die mit irgendeinem total unbekannten Versandunternehmen, die den Versand wiederum an GLS weitergegeben haben und nicht bereit waren, die Lieferadresse zu ändern - was aber nötig gewesen wäre, weil ich tagsüber im Büro bin und ursprünglich dachte, es würde mit der Post versendet werden. Nach zig e-mails (die großteils unbeantwortet blieben) sowie zahlreichen Telefonaten nach Deutschland und zur Mehrwertnummer von GLS - insgesamt 6 Euro vertelefoniert - habe ich nun erreicht, dass mein Paket zu einem GLS-Shop geliefert wird (auch das wollte man mir anfangs nicht ermöglichen). Ich bin zwar mittlerweile restlos entnervt, ABER "12.04.2012 05:20 AT 530 Unterpremstätten, Österreich 11.0 In Zustellung auf GLS-Fahrzeug" - das heißt, wenn alles gut geht, müsste mein Paket HEUTE im GLS-Shop landen und ich könnte es heute oder spätestens morgen abholen!!! Drückt mir die DAumen, dass nicht nochmal was schief geht :gott:

    Ach du meine güte :omg:

    Dann drücke ich mal die Daumen, dass nun alles gut gegangen ist und du nun endlich deine Scouts hast.
    (Bei so einem Bericht, überlegt man sich ja zweimal ob man da bestellt :fear: )

    Erste Läufigkeit und Welpen.... :roll:

    Nun gut, das ganze kann eine Mastitis (Gesäugeentzündung) sein.
    Wie sieht ihr Gesäuge aus?
    Ist es rot, geschwollen, heiß?
    Ist sieh sehr empfindlich wenn ihr sie am Gesäuge berührt, dies deutet auf Schmerzen und ebenfalls auf eine Mastitis hin.
    Eine Mastitis kann durch Bakterien entstehen, die durch kleine Wunden, unteranderem hervorgerufen durch die spitzen Zähne und Krallen der Welpen oder wenn die Umgebung nicht reinlich genug ist, ins Gesäuge dringen.
    Die Zitzenkanäle schließen sich erst nach gut einer Stunde, nach dem die Welpen getrunken haben, vollständig.
    Liegt die Hündin nun viel im Dreck etc. haben Bakterien leichten Zugriff.

    Auch ein Milchstau kann die Ursache für eine Mastitis sein.
    Häufig passiert so etwas bei Hündinnen, die viel Milch aber nicht genügend Welpen haben.
    Habt ihr schon einmal Fieber bei ihr gemessen?

    Die Idee mit den Kitten ist, nett ausgedrückt, keine Gute und lasst das bleiben.
    Mit der Hündin ab zum TA und checken lassen!!!

    Wenn ich eine Hündin habe, muss ich aufpassen.
    Mit dem Hofhundedasein ist eine Ausrede und entschuldigt rein gar nichts (und ich kenne mehr als eine intakte Hündin, die auf landwirtschaftlichen Betrieben leben, bei denen es nicht passiert)
    Ich hoffe, dass ihr euch um gute Plätze für die Welpen bemüht und diese für ihr späteres Leben gut sozialisiert und nur mit Kaufvertrag abgebt.

    Ich frage mich ernsthaft wie man einen ungeimpften, nicht entwurmten Welpen aufnehmen kann und es dann auch noch Leute gibt, die so etwas gut heißen.
    Bin ich Hatz IV Empfänger und habe nun wirklich und wahrhaftig einen Ups-Wurf, kann ich mich trotzdem um eine gute Versorgung und Sozialisierung der Welpen und eine gute Versorgung der Mutterhündin kümmern.
    Es gibt TÄ bei den kann man in Raten abzahlen kann, tut mein TA das nicht, mache ich mir die Mühe und suche einen anderen auf.
    Auch ist es ein leichtes die Welpen bis zur mind. 8. Lebenswoche noch bei der Mutter zu lassen, alles andere sind nicht nach zu voll ziehende Gründe und in diesem Fall ist eine Person die Ihre nicht entwurmten, ungeimpften Welpen für 50 Euronen verkauft, nichts weiter als ein Vermehrer.
    Nein, teuer heißt nicht immer gut und auch gibt es Schwarzüchter die mit VDH Papieren züchten, keine Frage aber trotzdem ist ein Züchter der in einem Verband, der dem VDH unterliegt, immer noch an gewisse Regeln gebunden.

    Retriever in Not hat wichtige Fragen aufgelistet, die man einem Züchter stellen sollte und die dieser auch beantworten können muss.
    http://www.retriever-in-not.de/index.php?id=10
    Fragen die ich meinem Züchter immer stellen würde.

    Wer, der für die Abnahme von Welpen aus Vermehrerhand ist, hat schon mal an die Eltern, insbesondere die Mutterhündin gedacht?

    Liebe Grüße von Antoni,
    die schon zwei mal sehr schlechte Erfahrung mit zwei Hunden aus Vermehrerstätte gemacht hat und mit ihrem VDH Hund nun mehr als zufrieden ist ;)