Wer hat es denn tatsächlich schon mal gemacht, seinen Hund Wochen/Monate lang nicht gesehen?
Ich schon.
Meiner Mutter ist in dieser Zeit ganz klar seine Bezugsperson, also leiden, in dem Sinne wie wir uns das vllt. vorstellen, tut er nicht.
Ich war 5 Jahre lang, Tag ein, Tag aus mit meinem Hund zusammen, bis sich mein Leben von Heut auf Morgen um 180°C gedreht hat und in mein Leben erstmal kein Hund mehr gepasst hat.
Zum Glück war es kein Problem ihn bei meiner Mutter zu lassen.
Heißt, sie kümmert sich mehr um ihn als ich es in dieser Zeit tun konnte, wie gesagt, ich war oft mehrere Wochen nicht zu Hause und trotzdem, kam ich heim, war meine Mutter zweitrangig, egal was sie gemacht hat.
Nun komme ich erst im August wieder heim und war dann 10 Monate von meinem Hund getrennt, ich bin ehrlich gesagt gespannt wie sich das ganze Entwickelt hat, ob meine Mutter nun seine Bezugsperson geworden ist (sollte dies der Fall sein, wird er auch weiterhin zu Hause bleiben) oder ob er sich genauso verhält wie die anderen Male auch (dann hat sich nun alles so weit geregelt, dass er endlich wieder zu mir kann)
Ich denke mit treue ist auch nicht gemeint, dass sich ein Hund an niemand anderen mehr bindet.
Aber wer kann denn schon sagen, ob sich der Hund nicht wieder ihrem alten zu Hause/Person anschließen würde, wenn diese nach Jahren wieder auftaucht?
Wie geschrieben, ich werde sehen wie es bei mir ist.