Beiträge von Antoni

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    Gibt es denn auch das nonplusultra Buch der Hundeerziehung?


    Nein, das gibt es nicht ;)
    Für mich gibt es viele Bücher von bestimmten Personen die ich bevorzuge (bei mir geht es aber immer um Verhalten und nicht mehr um Erziehung)
    Bücher in Punkto Erziehung würde ich von Perdita Lübbe- Scheuermann
    http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr…-alias=books-de
    Patrica B. McConnell
    http://www.amazon.de/Patricia-B.-Mc…t_athr_dp_pel_1
    Günther Bloch
    http://www.amazon.de/G%C3%BCnther-B…t_athr_dp_pel_1
    erstmal empfehlen.

    Aber jeder hat seine eigenen Ansichten von bestimmten Personen und so wirst du niemals DAS Hundebuch finden.
    Wenn man sich mehr und mehr mit den Thema "Hund" beschäftigt, wirst du irgendwann einen Schrank voll mehr oder weniger guten Hundebüchern haben und du wirst dir aus allen etwas herausziehen, positives wie auch negatives :smile:


    Zitat

    Wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet, würdet ihr euch nochmal einen Hund anschaffen?


    Niemals nie ohne Hund ;)

    [/quote]

    Im TH sitzen nicht nur verhaltensauffällige Hunde.
    Es gibt auch Todes,- Scheidungs,-Allergieopfer etc.
    Vllt. bedarf es einige Zeit der Suche um einen geeigneten Hund zu finden und man sollte auch nicht nur im heimischen TH schauen, aber genauso ist auch die Suche nach einem geeigneten Züchter nicht von heut auf morgen getan.
    Ein Welpe kommt auch nicht fertig zu euch, das ist ein kleiner Rohdiamant der erst noch geschliffen werden muss und das dauert seine Zeit, pie mal Daumen mind. 2 Jahre würde ich immer einrechnen, bis alles so läuft wie man sich das wünscht( und auch das ist keine Garantie, dass das jemals so wird oder ob man sich dann doch evt. mit dem ein oder anderen arrangieren muss, mit dem man nicht gerechnet hat).

    Möchtet ihr wirklich einen Welpen, sollte auf jeden Fall die Frage beantwortet werden, wer sich um den Hund die erste Zeit kümmert, wenn alle aus dem Haus zur Arbeit sind, auch wenn es sich nur um ein paar Stunden handelt.
    Es gibt hier haufenweise Threads mit "Mein Welpe kann nicht alleine bleiben, aber ich muss doch..." lasst es soweit gar nicht erst kommen.

    Wie gesagt, im TH sitzen Hunde, die schon ein wenig gefestigt sind und das nicht immer nur zum negativen.

    Hallo :smile:

    das hört sich doch alles schon mal gar nicht schlecht an.
    Als absolute Anfänger und wenn ihr einem TH-Hund nicht abgeneigt seit, finde ich die Idee einen älteren, sprich einen Hund der aus seiner pubertären Phase raus ist, gar nicht schlecht.

    Ein Welpe benötigt gerade in der ersten Zeit die gleiche Aufmerksamkeit wie ein Baby und das größte Problem sehe ich eigentlich darin, dass ein Welpe selbstverständlich die erste Zeit (und das kann unter Umständen Monate sein) nicht alleine bleiben kann bzw. das Training muss langsam aufgebaut werden und geht nicht von jetzt auf gleich für ein paar Stunden.
    Ansonsten hätte ich eigentlich nichts gegen einen Welpen, aus vernünftiger Zucht, einzuwenden.

    Was könntet ihr euch denn an mentaler Beschäftigung für den Hund vorstellen?
    Seit ihr er so, dass ihr mal etwas auf dem Spaziergang oder im Garten machen würdet, als Bsp. mal ein bisschen Nasenarbeit, vllt. mal Apportel werfen...
    Oder seit ihr evt. auch Vereinsport mit dem Hund nicht abgeneigt wie Agility, Obedience etc.?

    Pudel und Pinscher würden meiner Meinung nach schon recht gut passen.

    Ein paar Bücher für den Anfang:

    Ansonsten mal in die Bücherecke aus dem Forum gucken :smile:
    https://www.dogforum.de/buecher-f99.html

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    Wenn der Hund so gut ist, sollte er auch mit nem falschen Ohr in die Zucht dürfen, wenn man die Kirche im Dorf lässt oder?

    Eben, wenn der Hund ansonsten top ist und nur einen kleinen Fehler aufzeigt (hier eben das Bsp. der Ohren) bekommt er halt "nur" ein SG, vllt. noch SG1 und auf den Richter kommt es auch noch an, der nächste gibt dann eventuell auch ein V ohne Platzierung.
    Also auch ein top Hund mit kleinem "Schönheitsfehler" bekommt durchaus seine Zuchtzulassung.

    Zitat

    Wo ist denn dann bitte bei Ausstellungen/Zuchtzulassungen das wirkliche Problem, solche Hunde auch ganz normal zu bewerten?
    Ehe ich nun krampfhaft an den Ohren meiner Hunde rummachen würde, wäre mir dann doch der Weg über "Knick/Hänge/Steh-Ohren werden geduldet, ohne auf die Bewertung Einfluss zu haben", der wesentlich liebere. Warum tut "man" sich da offensichtlich so schwer, etwas lockerer mit dem Ohren-Thema umzugehen? Sind die Regeln in Stein gemeisselt und unwiderrufbar?

    Frage ich mich auch.
    Mir persönlich ist es völlig wumpe ob mein Hund die perfekte Ohrwinkelung hat und ein V1 erhält oder ob er nun nur wegen seiner Ohren ein SG bekommt.
    Mir sind andere Kriterien wichtiger.
    Und wenn du in Richterkreisen mit deiner Zucht bekannt bist, kannst du auch mit Fehlern ein V1 erzielen :hust:
    Trotzdem mag ich es nicht, wenn hinter her noch am Hund rum gewurschtelt wird, da es meiner Meinung nach für jeden Züchter ersichtlich sein sollte, was er in seine Zucht hinein nimmt (selbst wenn es sich nur um das Thema Ohren handelt)

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    letztens noch ne reportage über ne kuhausstellung gesehen, was da geschummelt und angeklebt wird damit die gefleckten gut aussehen, war nicht mehr lustig.

    Dank Genomanalyse sind wir zum Glück nicht mehr auf die Bewertungen von Nachkommen angewiesen, von daher dürfen die Züchterbetriebe, die Schaukühe züchten, tun und lassen was sie wollen, der normale Betrieb kann frei von Schummelein seine Anpaarungen aussuchen.

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    Ich verstehe auch nicht, warum Du Dir einen Rassehund angeschafft hast. Damit unterstützt Du doch das oberflächliche Züchten.

    Es geht doch gar nicht darum ob man sich einen Rassehund anschafft oder nicht, sondern darum sich einen Rassehund angeschafft zu haben, der dann aber nicht dem gewünschtem Rassestandart entspricht, der dann aber so manipuliert wird (in deinem Fall dem kleben), das er dem Rassestandart auf einmal entspricht.
    Mit diesem Hund wird dann auf Ausstellungen gegangen, er bekommt V Platzierungen (weil keiner die Manipulation sehen kann) er wird zuchttauglich gesprochen und vererbt so den Fehler (die nicht korrekte Ohrenstellung) weiter und auch die Nachkommen werden wieder geklebt und so geht es weiter und weiter.
    Das trägt weder zu einer guten Zucht bei, noch dazu den gewünschten Rassestandart einzuhalten und damit Welpen zu erhalten, die dann letzten Endes deinen Vorstellungen entsprechen auch ohne das an ihrem Aussehen gemogelt werden muss.

    Für mich gehört nebenbei das Ohren kleben zu oberflächlichen züchten, da es in keinster Weise die Zucht positiv verbessert.

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    wenn er keinen kontakt will dann ists ja nich schlimm, solang er nicht blöd drauf reagiert.
    nicht alle hunde können eben mit der art und weise wie bullys kommunizieren was anfangen, heisst aber nicht das sie diese nich lesen können.
    die kommunikation ist einfach bei solchen hunden (mit kurzer schnauze oder kurzem schwanz) anders, aber nicht irgendwie eingeschränkt.

    oft sind anderen bullys zu grob, vor allem wenns um spielen geht.

    Nein, pöbeln oder der gleichen ist für meinen ein Fremdwort, der geht dem ganzen aus dem Weg und zu wem er keinen Kontakt haben möchte, zu dem braucht er auch keinen Kontakt.
    Vllt. ist es wirklich die Art und Weise wie sie auf uns zu kommt (sie läuft halt immer frei und der Rückruf funktioniert nicht wirklich), dass er davon verunsichert wird.

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    wenn der andere hund neugierig ist und eben gut sozialisiert wurde (behaupte ich mal) hat der auch keine probleme mit kurzschwänzigen oder kurzschnäuzigen hunden.

    Neugierig ist er, sozialisiert ist er, dass kann ich wirklich zu 100% ausschließen.
    Auch mit Mops und Boxer (unkupiert) hat er keinerlei Probleme (wegen kurzen Schnauzen).
    Wenn wir sie mal wieder treffen, werde ich das ganze noch mal genauer beobachten, vllt. fällt mir ja noch etwas auf was ich bisher übersehen habe.

    Danke für den Erfahrungsbericht :smile:

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    da ich selbst - aber rassebedingt - einen hund mit stummelrute habe, weiss ich wies ist. und zumindestens mein hund erfährt durch ihre kurze rute keinerlei einschränkungen.

    Du hast eine Französiche Bulldogge oder?
    Ich treffe nämlich regelmäßig eine Bulldogge auf unseren Spaziergängen und der Hund selber hat natürlich keinerlei Probleme, allerdings hat meiner, so wie ich es jetzt sein Verhalten interpretiert habe, arge Probleme mit diesem zu kommunizieren.
    Er ist der Bulldogge gegenüber sehr unsicher, weiß nicht wie er richtig agieren soll und will auch keinen richtigen Kontakt zu ihr aufnehmen.
    Zwischen den beiden ist nie etwas vorgefallen und die Bulldogge ist eine ganz liebe und mein Hund liebt den Kontakt zu anderen Hunden, gerade in seiner Größe.
    Da wir aber keine anderen Hunde, weder klein noch groß mit kupierten bzw. Rasse bedingten nicht vorhandenen Ruten begegnen, habe ich keinerlei Vergleiche, wie er sich denen gegenüber verhalten würde.
    Von daher führe ich das einfach auf die nicht vorhandene Rute und die damit eingeschränkte Kommunikation zurück. :???:
    Wie sind da deine Erfahrungen?

    Ich persönlich finde VK Dobermänner und kupierte Rottweiler auch sehr ansprechend.
    Würde mir aber auf keinen Fall so einen Hund vom Züchter holen, denn nur um meinem Schönheitsideal zu entsprechen muss ein kein Tier derart leiden, aus dem Tierschutz sieht das ganze dann schon wieder anders aus.