Ich sehe das auch so.
Border neigen in vielerlei Hinsicht zu neurotischem Verhalten.
Vor allem sehe ich es an meinem Umfeld, wo viele mich fragen, warum ich jetzt gerade Phelan ausbremse, weil sie gar nicht merken, wie er sich in Sachen rein steigert.
Und ich bin ehrlich, wenn ich einen stinkt normalen Alltag hätte, dann würde hier kein Border leben.
Gibt wahrlich entspanntere Rassen, wo man nicht ständig aufpassen muss, dass sich Fehlverhalten bildet.
Vor allem reichen beim Border teilweise Sekunden.
So hat mein Freund mal mit Phelan, als er so 5 Monate alt war, Sand fangen gespielt.
War ja lustig das der Border immer nach dem Sand schnappt.
2 Sekunden zu spät habe ich das Dilemma bemerkt und hatte fortan einen Border der glotzend vor unseren Füßen hing, weil da ja immer der Sand beim laufen hoch flog.
Das ganze war vllt. eine Minute lang, aber ich habe Monate gebraucht, dass wieder aus ihm raus zu bekommen (ein Glück haben wir hier viel Strand)
Phelan ist inzwischen ein ziemlich entspannter Border, der kontrolliert mit Spielzeug spielen kann, der keine Autos mehr glotzt (schön wenn der Border Welpe mit 9 Wochen damit anfängt und das einzige was man hört ist, der Hund ist nicht ausgelastet, der muss hüten
) und der abschalten kann, das war und ist aber mit Arbeit verbunden.
Und wenn diese Hunde nicht so geil am Vieh wären, dann wäre hier auch definitiv mein Islandhund eingezogen.