Wer kennt dass nicht - der oder die eigenen Hunde sind gut erzogen (von perfekt zu reden halte ich garnichts, da es sich ja um Lebewesen handelt und Perfektion da wohl nie zu erzielen ist und auch nicht erstrebenswert ist - jedenfalls für mich nicht) und dann gibt es Tage da scheinen die Fellnasen auf einem oder auch auf beiden Ohren taub zu sein. Oder Befehle werden so zögerlich ausgeführt, dass wenn man menschliche Charaktereigenschaften dafür bennenen würde auf Sachen wie: Ignoranz, Faulheit oder Sturheit nicht verzichten könnte. Es sei denn man hat eine Hündin in der sicher eine große Portion Alterstarrsinn oder ihr Diven-Status eine Rolle spielt, doch dass ist ein völlig anderes Thema.
Und da man ja dass ein oder andere Buch zu diesem Thema im Schrank hat und sicher auch schon mal gelesen hat, versucht man der Sache so auf den Grund zu kommen, ohne die einfachste Sache in Betracht zu ziehen.
Tja, worauf will ich hinaus. Mir ging, nach dem ich am WE ein Bericht auf einem der öffentlich-rechtlichen Sender (hab aber vergessen wo) gesehen habe, ein Licht auf
. Der Beitrag handelte von einer Tiertrainerin die ihre Bordercollies für das Hüten von Schafen abrichtete. An und für sich nichts Ungewöhnliches. Wenn die Hunde abgerufen wurden, nach Beendigung ihrer Trainingseinheit dann tat Sie die mit einem lustigen Begriff. Der sich fast wie "waddeldaddel" anhörte (es war aber eine englischer Begriff, den ich mir nicht gemerkt habe) es hätte aber auch Lammkeule oder Hühnerbrust sein können (ihre Worte) - eben Alles nur nicht "Komm". Und die Erklärung dafür war so was von plausibel.
Wie oft verwenden wir, gedankenlos das Wörtchen "komm". Komm her, Komm lass sein oder, oder, oder. Und da gibt es noch so einige andere Kandidaten. Und Hund muß anschließend raten - soll ich kommen, gehen oder was will die Olle von mir? Und man muß sich über so manche Reaktionm seines Vierbeiners nicht mehr wirklich wundern.
Ich habe am nächsten Tag mal bewußt darauf geachtet wann und in welchem Maße ich diese Worte eingesetz habe und dann auch auf die Reaktion meiner Hunde geschaut. Und was soll ich sagen, es kommt recht häufig vor dass dadurch Befehle unklar werden. Also versuche ich seid diesem Tag solche Sachen zu vermeiden (was ziemlich anstrengend ist, denn Mensch ist ja ein Gewohnheitstier) und Mißverständnisse haben deutlich abgenommen. Dass dies für die Zukunft immer so bleibt, wird angestrebt doch Rückschläge gibts bekanntlich überall.
Ich finde es nur toll dass durch solch banale Sachen, größere Probleme aus der Welt geschafft werden konnten bzw. können. Und meine Sabberbacken mich wieder klar und deutlich verstehen können. So nach dem Motto: Schön dass wir darüber geredet haben! 
Kennt Ihr so was auch, oder habe nur ich ein Kommunikationsproblem?