@Mora1979 (unsere beiden Posts auf Seite 3 waren gleichzeitig) - puh, 9-10 Std täglich empfinde ich auch als zuviel, da bleibt für den Hund ja nichts mehr und es geht ja nicht nur ums einhalten. In diesem Fall würde ich mir auf jeden Fall jemanden suchen der den Hund nach den ersten Stunden abholt. 9-10 Stunden täglich alleine sind für mich für die Psyche brutal, egal ob es der Hund gewöhnt ist oder nicht.
Beiträge von tixi6
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Wir haben den zweiten Schäfi und sie waren/sind täglich 6,5 Stunden alleine. Danach ist natürlich und immer sofort Hundequalitätszeit, mit Spiel, Spaß und arbeiten für den Hund.
Aussagen wie "Hund darf höchstens 6 Stunden alleine bleiben" sind für mich der größte Käse. Kommt immer auf den Hund und die restlichen Rahmenbedingungen an. Ein schlechtes Gewissen habe ich längst nicht mehr, denn durch meine Arbeit kann ich mir ein Auto leisten und dadurch mit meinem Hund zum fährten, longieren und Schutzdienst fahren. Nicht jeder arbeitet Zuhause, dann wären zum Beispiel die Krankenhäuser ohne Personal, da möchte ich mal die Gesichter von den Kranken sehen...
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Ganz ehrlich...? Wenn man so Schäfiverrückt ist wie Du, ich bin genauso infiziert, wird es sicher wieder irgendein Schäfi werden. Du wirst abwägen, überlegen, Dir irgendwelche Rassen versuchen vorzustellen und dann - wird es ein Schäfi.

Was ich mir für mich vorstellen könnte wäre ein Schipperke, wenn ich mal älter bin, aber immer noch mit Hund arbeiten will. Aber die sind Dir wahrscheinlich zu klein. Sehr robuste, arbeitswillige Hunde. Der Schäfi in klein. Freunde von uns haben eine Schipperkehündin, sie lebt mit 3 Schäfirüden zusammen und ist ganz klar die Chefin.
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Wie schön, daß Deine Süße ein so langes und umsorgtes Leben bei Dir führen durfte.
Wenn sie sich zurückzieht, nur noch jammert und nicht mehr frißt solltest Du ihr den letzten Liebesdienst erweisen und sie in Geborgenheit gehen lassen. Mehr kannst du jetzt nicht mehr für sie tun und es geht ja jetzt nur um sie. Ein friedlicher Abschied ist allemal besser als noch eine gewisse Zeit mit Unruhe und evtl Schmerzen. Versuch bei der Entscheidung nicht an Dich und den Abschied zu denken, sondern an die wohlverdiente Ruhe des Hundes den Du liebst.
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Fals es Dich interessiert - hier seine Geschichte
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Allergien können altersunabhängig irgendwann auftreten.
Ich kann dir nur aus Erfahrung sagen - geh lieber zu einem Facharzt und laß die wirkliche Ursache herausfinden. Rumprobieren kostet langfristig gesehen mehr Geld als der Arztbesuch und der Test und ist auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden Deines Hundes nicht zuträglich. Wir hatten damals leider keine Ahnung und haben den Facharzt zu spät aufgesucht. Leider war Blackys Gehörgang und sein Innenohr da schon nicht mehr zu retten und er mußte eine große OP über sich ergehen lassen. Ich mag mir gar nicht vorstellen was für Schmerzen der arme Kerl davor ständig erdulden mußte.
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Wir hatten bei unserem Blacky auch immer die gleichen Ohrprobleme wie Ihr. Nichts half dauerhaft. Dann haben wir bei einem Dermatologen einen Pricktest machen lassen. Raus kam eine Allergie gegen Hausstaub - und Futtermilben, Beifuß und eine Allergie auf seine körpereigenen Hefepilze. Es wurde ein Serum speziell für ihn hergestellt und wir haben ihn damit hyposensibilisiert. Ein halbes Jahr später war er zum ersten mal in seinem 4 jahrigen Leben ein gesunder und absolut beschwerdefreier Hund.
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Es geht hier meiner Meinung nach nicht um den höher bewerteten Mann...

Ich möchte auch nicht mit einem Lebewesen zusammenleben welches ich auf keinen Fall will. Ganz egal aus welchen Gründen! Da müßte mein Mann auch einen Kompromiss mit mir suchen und wir würden ihn finden. Es geht ja nicht nur um "sich drum kümmern" und es ist auch nicht ähnlich einem Pony im Stall, sondern es geht um einen Hund, der mit einem auf engstem Raum zusammenlebt, mit allen Nachteilen die nun mal auch dazu gehören. Eventuell auch mit dem Verlust von viel Geld im Krankheitsfall des Hundes.
In einem gemeinsamen Leben gehen mit Druck durchgesetzte Wünsche gegen den Willen des Anderen langfristig fast immer in die Hose. Auf die ein oder andere Weise. Es ist für Erwachsene doch wohl nicht sooo schwer sich mittig zu treffen...Außerdem würde ich eine solche Vermehrung nicht unterstüten! Entweder einen Hund vom seriösen anerkannten Züchter oder aus dem Tierschutz. Ist jedenfalls meine Meinung.
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Da ich den Hund nicht kenne, kann ich Dir leider auch nicht sagen wie er sich entwickeln könnte.
Da Du aber auch um Erfahrungswerte bittest, hier nun Hondas Geschichte:
Als 1,5 Jahre alte Schäferhündin haben wir sie ängstlich und ohne gute Bindung an einen Menschen kennengelernt. Sie hatte nicht viel Gutes von Menschen erlebt und war körperlich und psychisch in einem nicht besonders guten Zustand. Aber - sie hat sich uns vom ersten Moment an überraschenderweise mit offenem Herzen zugewand. Aus diesem ängstlichen, teils panischem und sehr unruhigem Hund ist heute eine zurückhaltende Hündin geworden, die keine fremden Menschen braucht, deren Herz aber durchaus erobert werden kann. Sie strahlt vor Lebensfreude und ist eine übermütige, verspielte, alberne Nuß, Zuhause sehr verschmust und verkuschelt. Sie arbeitet extrem gerne und schaut einen dann mit leuchtenden Augen erwartungsvoll an. Es war viel Arbeit, aber es hat sich absolut gelohnt.
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Wo ist denn der Satz: manche leben nur für den Hund - abwertend? Das verstehe ich nicht Superpferd. Über Deine Formulierung: 7 Stunden Zuhause abstellen - hat sich doch auch niemand mokiert! Und MEIN Hund wird nicht abgestellt! Und Du wirst ja wohl nicht bestreiten wollen daß es einem ausgelasteten Hund in einer Familie in der er 7 Stunden alleine ist besser geht als eingeknastet den ganzen Tag im Tierheim. Sei froh daß Du solche "optimalen" Bedingungen zur Hundehaltung hast, die haben eben aber nicht mal die Hälfte aller Arbeitnehmer. Aber ich diskutiere dies mit Dir jetzt nicht weiter...!
ich würde an Eurer Stelle das Gespräch im Tierheim oder in einer Tierschutzorga suchen und Eure Möglichkeiten offen besprechen. Wir haben auf diesem Weg damals unseren 1,5 jährigen Blacky bekommen, obwohl mein Mann voll und ich 6 Std tgl arbeite und wir haben es nie bereut (außer mal in der anstrengenden Anfangszeit) und ich glaube Blacky hatte ein erfülltes Leben bei uns, obwohl er ein Schäferhund war und wir jetzt schon den zweiten haben. Ist natürlich teilweise auch stressig, das muß Euch bewußt sein. Das erste am Tag - Hund muß raus, das Erste nach der Arbeit - Hund muß raus und braucht jetzt auch Qualitätszeit. Auch den Gedanken: was mache ich wenn mein Hund plötzlich richtig krank ist sollte man durchspielen und schauen, daß man einen Plan entwickeln kann.