Beiträge von Theobroma

    Wir waren mit P&O von Hull nach Rotterdam unterwegs.

    Wir würden mit DFDS reisen.
    Vielleicht kennt die jemand?

    Aus meiner Sicht ist das auch für den Hund erheblich schonender - erst recht, wenn die Möglichkeit besteht, ihn offiziell im Auto zu lassen. Damit hätte ich gar keine Bauchschmerzen - im Auto ist doch alles prima. Da ist nicht viel los, er hat eine vertraute Umgebung, kann pennen...

    Das ist auch so ein wenig mein Gefühl. Und da würde es mir auch reichen gegen 22 Uhr zum letzten Mal nach ihm zu schauen und dann morgens wieder. Evtl. könnte ich ihm sogar ein Radio anmachen. Das übertönt andere Geräusche und er ist nicht so alleine...

    Ich würde ihn dann am Reisetag nur morgens füttern und dann erst nach Ankunft wieder. Was meint ihr?

    Ich nehme an, die Reise geht von Grossbritannien nach Deutschland?

    Jep, Schottland. Die einzige denkbare Verbindung geht ab Newcastle.

    Eingereist werden darf nur auf 'approved routes' und Tiere dürfen nur als Cargo reisen, egal wie gross oder klein sie sind. Das verursacht hohe Extrakosten, ist logistisch sehr aufwändig.

    Mh, die Lufthansa nimmt 70 Euro für die kleinste Box im klimatisierten Spezialfrachtraum. Routen ist klar - da ginge für uns Edinburgh - FRA.

    Vergesst nicht, dass der Hund mindestens 21 Tage vor der Wiedereinreise gegen Tollwut geimpft wurde und ihr euch tierärztlich bestätigen lassen müsst, dass der Hund 24 -120 Stunden vor der Einreise mit einem dafür zugelassenen Mittel gegen Bandwürmer behandelt wurde.

    Geimpft ist er schon komplett. Bei dem Wurmmittel sollte ich wohl abspeichern, welches das sein muss.

    Sedieren würde ich nicht. Je nachdem wie reisegewohnt oder resilient der Hund ist könnte Adaptil in der einen oder anderen Form eventuell hilfreich sein.

    Bachblüten würde ich auf jeden Fall geben. Dann je nach spontaner Einschätzung eben noch einen Tranquilizer oder was schwächeres.

    Wäre es nicht eine Option, die Fähre von Dover nach Calais zu nehmen? So sind wir damals nach Schottland gefahren. Die Überfahrt dauert nur ganz kurz, Ihr habt dann hat nur eine längere Autofahrt.

    Kommt nicht in Frage wegen der Kinder...

    Stehen die Autos auf dieser Fähre an Deck?

    Nein, unter Deck. Man hat nur die Wahl, den Hund im Auto zu lassen oder im Hundehotel. Sagt die Fährgesellschaft.

    Wir sind die Strecek schon mehrmals mit der Fähre gefahren und es gab nie Probleme.
    Rosa ist im Wohnmobil/Auto geblieben und wir konnten jederzeit mit einem Steward zu ihr und mit ihr aufs Hundeklo.
    Da sie entspannt Auto fährt, hat sie schlichtweg geschlafen.

    Super, danke Dir. Das beruhigt.
    Er fährt noch nicht so routiniert lange Auto (kurze Strecken klappen gut, längere sind wir bisher nicht gefahren), aber wir haben noch ein paar Monate zum Üben.
    Du meinst also Auto wäre evtl. sogar noch besser als Hundehotel? Hast du das auf der Fähre zufällig mal gesehen und kannst mir sagen, wie es dort aussieht?

    Wenn Dein Hund mit dem Auto gut klarkommt und das Alleinesein gut bewältigt - warum nicht die Fähre nehmen?

    Da er zu Hause auch alleine schläft, kennt er das. Wobei er grundsätzlich Gesellschaft mag, daher überlege ich eben, ob das Hundehotel für ihn nicht einfacher ist als das Auto.

    Wir kommen aus Schottland...

    ... der Zwerg war gestern beim TA auf der Waage zwecks Wurmkur-Kauf und wiegt jetzt 7,4kg. Nachdem er ein paar Tage auf mich eher rund wirkte, hat er nun wieder einen Schuss nach oben gemacht. Ich schätze mal, dass er jetzt mit 36cm genau im Maß ist.

    Heute morgen waren wir im Wald und bis auf zweimal Schleppleineneinsatz wegen auffliegender Vögel hat er wirklich gut gehört!
    Gerade tobt er im Garten rum. Nachdem ich die letzten Löcher im Zahn gesichert habe, kann ich das jetzt auch ganz entspannt genießen.

    Sagt mal, kann das sein, dass der momentan überhaupt nicht groß haart und auch nicht getrimmt werden muss? Beim Zupfen geht nichts raus, obwohl er recht "fluffig" aussieht für seine Begriffe. Oder ist das Winterfell?

    Hallo zusammen,

    wir planen gerade Heimaturlaub und wollen im Sommer dafür für ein paar Wochen nach Deutschland reisen.
    Natürlich soll der Hund mit - nur wie am besten?
    Wir haben die Wahl zwischen dem Flieger und der Fähre.

    Beim Fliegen haben wir zwei Möglichkeiten: entweder einmal Fliegen und zusätzlich 4 Stunden Autofahren oder zweimal fliegen mit Umsteigen. Ich vermute mal, dass man den Hund beim Umsteigen nicht bekommt, sondern die Box einfach umgeladen wird, oder? Daher hab ich das erst mal ausgeschlossen.

    Alternativ könnten wir die Fähre nehmen. Dort könnte der Hund im Auto bleiben oder aber im Hundehotel mitfahren. Kabine geht leider nicht.
    Zeit auf dem Schiff ist von etwa 16 Uhr bis 9 Uhr früh. Man kann den Hund im Hundehotel besuchen. Aber viel Gassigehen oder so ist natürlich nicht möglich.
    Vor und nach der Fähre kämen noch Autofahrzeiten hinzu von einigen Stunden. Der Zeitraum der Überfahrt selber entspricht dem, was Felix hier zu Hause auch schläft (mit 2-3 Pipipausen).

    Die Fähre hätte für uns einige Vorteile (mehr Gepäck, kein Mietwagen nötig usw.). Allerdings stelle ich mir das für den Hund nicht so einfach vor.

    Hat das schon mal jemand gemacht? Wie stecken die Hunde das weg? Ist fliegen evtl. doch schonender? Oder zwar kürzer, aber härter?

    Bisher war ich immer vom Fliegen ausgegangen, aber es spricht halt doch einiges für die Fähre aus meiner Sicht, nicht unbedingt aus der des Hundes. Was meint ihr?
    Ich würde den Hund übrigens ggf. leicht sedieren. Einfach damit er mehr schläft und so die Fahrt für ihn entspannter wäre. Gilt aber für beide Reisearten.

    Wenn man einen etwas zurückhaltenderen Hund möchte, dann ist der Curly eine gute Wahl. Sie sind freundlich zu Menschen und Hunden, aber nicht so überschäumend wie die Labbis die ich kenne.
    Die Hündinnen sind ungefähr so groß wie Labradore aus der Showlinie, die Rüden größer. Das Fell würde ich eher als kurzhaarig, denn als langhaarig beschreiben.
    Ich weiß sie sind nicht jedermanns Sache, aber vielleicht eine Überlegung wert.

    Für mich klingt das durchaus interessant... wie schaut's mit dem Jagdtrieb aus und wie lastest du deinen Curly aus? Sicherlich Dummytraining, oder?

    Was ich damit sagen will ist: Ich kann ihn wunderbar händeln, aber er wird eben nie der Hund sein, der völlig entspannt und gutmütig neben mir hier trottet. Darum lege ich auf die entspannten Eigenschaften des Zweithundes so viel Wert.

    Ich glaube auch, dass die Rasse Parson Russell und diese Erwartung nicht wirklich zusammen passen. Es ist wichtig, den Hund dahingehend so zu nehmen, wie er ist und ihn eben auf dieser charakterlichen Basis zu händeln - so wie du das beschreibst.
    Die Frage ist, wie viel ein Zweithund davon übernimmt, wenn er ein grundsätzlich anderes Wesen hat und man bei konsequent erzieht und managt.

    Ich pinne mich hier mal fest... wir haben ja auch einen Parson und ich erkenne so vieles von dem wieder, was @Leuchtturm so über ihren Hugo schreibt.
    Das zum Beispiel:

    Nehmen wir ein Restaurant z.B. er liegt dann schon, weil ich es ihm sage, aber er ist eben nicht wirklich entspannt und kommt nicht wirklich zur Ruhe, döst also nicht, sondern liegt da die ganze Zeit aufmerksam.

    Wir stehen in der Erziehung ja noch deutlich mehr am Anfang, aber die Tendenz geht mit Sicherheit auch in diese Richtung.
    Das Problem ist zudem, dass diese kleinen Terrier echt Hummeln im Hintern haben und die richtige Balance zwischen Auslastung und Überlastung schwer zu finden ist. Aufgrund ihrer angezüchteten Selbständigkeit (mentale Unabhängigkeit) sind sie zudem auch immer bereit, sich selbst etwas zum Tun zu organisieren und sehr außenorientiert. Sie schalten kaum ab und sind immer irgendwie "unter Spannung".
    Und das gilt keinesfalls nur für Felix sondern für alle JRTs und PRT, die ich bis jetzt näher kennen gelernt habe. Im Haus geht das noch, aber außerhalb sind die immer voll da.

    Ich rechne fast damit, dass meine Große sich in spätestens 6 Jahren einen eigenen Hund wünscht (Felix ist ja mein Hund). Und gerade Dalmi und Pudel hab ich da durchaus im Hinterkopf. Labbi ist so gar nicht mein Fall, weil eben zu distanzlos und extrem verfressen.

    Beim Dalmi gibt's aber unter Umständen einen wichtigen Punkt: innerartliche Aggressivität. Ich kenne 4 Dalmis näher inzwischen und die sind bis auf einen alle mit Vorsicht mit anderen Hunden zu genießen. Der Eine ist ein echter Dalmi-Riese und sehr in sich ruhend (als Familienhund mit Kleinkindern im Haushalt auch gut so!).

    Nach meiner Erfahrung hat ein Dalmi aber ähnlich wie die meisten Terrier eine gewisse "mentale Unabhängigkeit". :hust: Das hab ich beim Pudel und auch beim Labbi noch nie so mitbekommen.

    Ich bin mal gespannt, wohin die Reise für dich geht... für mich soll es beim nächsten Hund definitiv einer mit weniger Jagdtrieb werden. Das würde hier vieles vereinfachen, denn abgesehen davon klappt alles wirklich gut.
    Hat Deiner starken Jagdtrieb?

    Danke für eure Besserungswünsche! Schulter, Hüfte und Ellenbogen schmerzen noch leicht, das Schienbein mit Schürfwunden und Prellungen ist auch noch etwas fies. Aber ich bin dankbar, dass keinem von uns mehr passiert ist. Genau in der Fallzone lag ein 15-20 hoher, großer Stein. Wäre ich da mit Kopf, Wirbelsäule oder anderem drauf gekracht - ich will mir nicht ausmalen, was hätte passieren können.
    Wir hatten echt Glück!

    Hundebegegnungen: da wir so nah an einem der Stadtwälder wohnen und da das Hunde-Gassigebiet hier ist, wo auch zahlreiche Hundesitter (sehr professionell mit Zulassung) unterwegs sind, haben wir massenhaft Übungsmaterial. Felix ist daher ein Profi in Fremdhundebegegnungen und kann inzwischen gut einsortieren, ob er hinläuft, ignoriert oder sogar meidet.
    Leider mag Felix inzwischen keine dunklen Labbis und vergleichbare Hunde nicht mehr. Da waren ein paar sehr unfreundliche dabei und nun sind die ihm suspekt. Gestern kam an ein großer Brauner an und wollte spielen. Felix war eindeutig unsicher. Bevor ich dazwischen gehen konnte, raste er los, der Labbi hinterher - in meinen Augen eher mit Jagdabsicht als mit Spieltrieb. Ein Pfiff und Felix kam direkt zu mir (zum Glück ist er um Welten schneller als ein Labbi |) ). Hinter mich und ich den Labbi aus der Luft gegriffen. Das war dann der Moment, wo der Besitzer den Hund doch mal gerufen hat.

    Leinenführigkeit: es gibt Fortschritte! Auf "langsam" und stehenbleiben meinerseits sortiert sich nun hinter mir ein und läuft dann in gemäßigtem Tempo neben mir für ein paar Meter. Momentan danke ich, dass er auf absehbare Zeit wieder ohne zu ziehen schräg vor mir laufen kann. Mehr will ich ja nicht von ihm. Für das neben-mir-Gehen gibt's ja Fuß-Training.

    Impulskontrolle: gestern hab ich ihn ein wenig gefordert. Er hatte im Wald einen Ball gefunden und den mitgenommen. Auf der Straße hatte er ihn fallen lassen und so lag der mitten auf der Straße (wenig Verkehr). Er fiepend in der Leine. Als "Sitz" und Schauen. Dann bin ich im Viereck um den Ball rum gelaufen. An den Ecken immer Absitzen lassen. Erst nachdem er das geschafft hat vorbei zu laufen ohne zum Ball hin in die Leine zu hüpfen hab aufgelöst und mit ihm gemeinsam den Ball geholt.