Beiträge von Theobroma

    Ich habe das viele Jahre gemacht, allerdings als Selbstversorger. D.h. ich musste mich um ALLES kümmern.
    Das ging nicht gut und heute weiß ich, daß es alles auf Kosten meiner Gesundheit, meiner Beziehung und generell meines Lebens ging.
    Da wurde gebuckelt von früh bis spät, für nichts war mehr Zeit.

    Alleine als Selbstversorger ist übel... kann mir gut vorstellen, dass dich das platt gemacht hat.

    Hier in GB läuft das übrigens praktisch. Ich bin offiziell Selbstversorger, zahle aber 3 Pfund pro Tag, wenn ich nicht komme. Zumindest im Winter - im Sommer sind die ja 20 Stunden auf Weide. Dafür wird dann alles gemacht wie Box und Futter. Find ich super so!

    Kann @Theobroma bitte kurz was zu den Schinkenknochen sagen ? Finde deinen Beitrag nicht mehr.

    ah, am Tablet gesehen und dann vergessen... :ops:
    Hier gibt's keine Schinkenknochen mehr. Er hat sich völlig überfressen, auch größere Stücke geschluckt und sogar gebrochen. Felix ist halt routiniert im Knochen knacken. Meine früheren Hunde haben die nur abgenagt. Es gibt so viele bessere Dinge, dass ich die Schinkenknochen nicht mehr kaufen würde.

    Wenn Du ihn geben willst, bleib dabei und nimm ihn rechtzeitig wieder weg. Felix hatte ihn leider verbuddelt...

    Leider muss ich mich den anderen da anschließen. Ich - ja nun bekannt als Organisationstalent mit Hund, Pferd, Haus und 3 Kindern sowie nun wieder TZ-Stelle - finde VZ-Arbeit und Pferd oder Hund schon genug. Vor allem - und das sehe ich hier als Hauptproblem - bei diesen Arbeitszeiten.
    Es kann klappen, wenn man einen Hund hat, der kaum bespaßt werden möchte und im Stall wirklich mitläuft. Meine letzte Hündin war so. Einfach dabei sein war für sie genug. Und man sollte ein Pferd haben, was gut damit leben kann, nur 3-4 mal pro Woche bewegt zu werden.

    Wären die Arbeitszeiten flexibel, sähe die Welt schon anders aus. Da könnte man einfach besser planen und verschachteln. Hab ich selber durch mit Pferd und VZ-Stelle. Ich hab halt oft von 6-14 Uhr gearbeitet, dann das Pferd versorgt und hatte abends noch viel Zeit. Andere Tage dafür dann 10 Stunden Büro und jemand anderes hat mein Pferd mit versorgt. Zu der Zeit war ich hundelos, hätte das aber hinbekommen.

    Ich nehme übrigens den Hund immer mit zum Stall. Dann ist zuerst kurz der Hund dran (wir fahren meist früh direkt von zu Hause, sprich ohne Morgenrunde). Wir gehen dann 15-20 Minuten zum Erleichtern und Rennen. Dann hole ich das Pferd von der Koppel. Auf dem Weg dahin darf Felix über die unbesetzten Weiden toben. Zurück am Hof kommt er ins Auto und ich hab Zeit fürs Pferd. Wenn alles erledigt ist, darf Felix wieder mit - Pferd raus bringen. Danach geht's heim und nachmittags gehen wir noch ne kleinere Runde Gassi. Jeden zweiten Tag macht er das mit, wenn an den anderen Tagen mehr Action und Gassi gemacht wird.

    Alles in allem - überleg dir das gut. Es kommt sehr auf die Umstände an - Typ von Pferd und Hund, Nähe zum Stall usw.
    Kannst Du Dir denn im Stall evtl. die Versorgung mit anderen teilen? Sprich, du machst 2-3 Pferde an deinem Tag, und dafür jemand anderes dein Pferd (also Box und Futter) an einem anderen? Plane freie Tage ein, sonst wirst Du damit nicht glücklich.

    Geht gar nicht....

    Mindestens 2 Weibchen auf 1 Männchen bei Chichliden, aonst wird das Weibchen irgendwann zu Tode gehetzt.

    Minimum 60cm Kantenlänge, dann 2 Männchen und 4 Weibchen, wenn man erleben will, wie sie agieren.

    Hast Du Dario dario oder andere explizite Zerge mal gehalten? Oder Ramis? In einem gut bepflanzten Becken hetzt das Männchen das Weibchen nicht zu Tode. Ich habe viele Apisto-Arten und andere ZBB gehalten und bin schnell von 1/2 auf 1/1 oder - bei viel Platz- Gruppenhaltung umgestiegen.

    Auch bei denen finde ich nur Becken AB 50cm....also auch nicht Miniminiklein :ka:

    50x25x25 abzüglich Sand und Rand... wie viele Liter sind das wohl? Kaum 30l... entscheidend ist die Aufteilung und eine Strömungsseite.

    Klar ist die Größe nicht der einzige Faktor. Aber Wasserwerte etc sollen immer möglichst stimmen. Und wenn diese in einem großen Becken stimmen ist das 1000mal besser als in so einem Miniding?

    Nein, nicht für alle Fische. Für die Standard-Fische (klingt böser als es gemeint ist) ist ein großes Becken besser, klar. Neon, Guppy und Co. - gerade Anfänger empfehle ich immer "so groß wie möglich". Schon, um das Gleichgewicht besser einstellen zu können und eben dem Einsetzen von zu vielen oder zu großen Fischen vorzubeugen.
    Was glaubst Du, wie oft diese Diskussion mit L-Wels-Haltern geführt habe. "Die bewegen sich doch eh nicht" kommt da oft und dann werden normale Ancistrus in ein 60er gepfercht. Ich sag da nur "jo, geh mal nachts um 3 ins Becken schauen".
    Aber es gibt halt auch Arten, die spezielle Bedingungen brauchen und schwer zu pflegen sind. Und da sieht das eben anders aus.

    wirklich unter 30 Liter? Glaubt man wirklich die Tiere haben da Vorteile von?

    Ja, können sie. Das oben erwähnte Futterbeispiel. Setze mal 5 Hara jerdoni in 100l - die verhungern dir in kürzester Zeit. Setze sie in 30l, gut gestaltet und haue gut Lebendfutter rein und es geht ihnen gut. Die sind gute Jäger, aber das Futter sollte an ihnen vorbeischwimmen. So viel kannst Du in 100l gar nicht werfen. Falls die mal die Schwimmfreude packt, dann wollen sie Strömung. Das kann man auch im Nanobecken einrichten.

    Ein Becken mit 40x25x25 (also unter 30l) kann für einige Arten schon auf Dauer passen. Aber man braucht dann echt Ahnung und Fingerspitzengefühl in der Pflege dieser Arten.

    By the way - habt ihr ne Idee, wie viele Liter ein typisches 60x30x30 hat? Nein, es sind keine 60! Es sind rechnerisch 54l und in Wahrheit (Minus Sand, Filter und Platz zur Oberkante) max. 45l!

    Zu Bettas kann ich nichts sagen, ob die in so kleine Becken gehören oder nicht. Hatte ich nie und hab keine Ahnung von.

    "Kann man machen" hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun.

    Artgerechte Haltung muss man an viel mehr festmachen an als der Beckengröße.
    Wenn wir beim Microrasbora maculatus bleiben sind das vor allem die richtige Fütterung, die Wasserqualität und Wasserwerte, die Struktur des Beckens und der restliche Besatz. Die reine Größe des Beckens spielt dann eine untergeordnete Rolle.

    Ich kenne @AnnaAimees Becken von Bilder - es ist eine grüne Hölle mit viel Struktur durch Pflanzen, schattigen Bereichen und viel Ruhe. Das passt sicher für die Zwerge. Aber sie würden sich auch in einer kleineren Welt wohlfühlen - die meisten Fische haben kein "Ortsgedächtnis".

    Zum allgemeinen: Mini-Artbecken sind pflegeintensiv. Die Wasserwerte immer top zu haben, gut und gesund zu füttern, optimale Einrichtung, angepasste Strömung - das sind alles Punkte, die man beachten muss. Gerade Arten, die am besten ständig im Lebendfutter stehen müssen, hält man besser in kleineren Becken, weil die in Großen schlicht verhungern. Vor allem dann, wenn sie auch noch unsinnig vergesellschaftet sind. Dann lieber gut gepflegte und durchdachte 30l als 100l mit falschem Beibesatz, unpassenden Wasserwerten und Fertigfutter.

    Klar würde ich keine seltenen und schwer zu vermehrenden Garnelenarten zu Fischen setzen, die die Brut fressen. Dann doch eher die vermehrungsfreudigen Garnelen.

    Die von mir oben genannten Arten kann und sollte man unbedingt mit Lebendfutter füttern. Wer das nicht möchte, sollte von einer Anschaffung absehen. Wer Fertigprodukte füttert, sollte in ein Nano-Becken keine Fische setzen. :ka:

    Fische haben einen (gegenüber Garnelen) sehr hohen Stoffwechsel, wodurch die Wasserqualität leidet. Fische brauchen im Vergleich enorm viel Futter. Bleibt davon etwas liegen ist das der Nährboden für Bakterien auf die Garnelen empfindlich reagieren.

    Die meisten Mini-Arten, die auch in ein 30l Becken passen, sollten sowieso mit Lebendfutter gefüttert werden. Das schwimmt rum bis es gefressen wird und verschmutzt das Wasser so auch nicht. Je nach Fischart sehen manche die Garnelenbabys als Frischfutter an - aber meist gewinnen die Garnelen den Vermehrungswettstreit trotzdem.

    Fische wollen schwimmen. Und zwar mit Speed

    Nö. Viele Arten stammen aus stehenden Gewässern - die werden mit Strömung nicht glücklich und wollen auch keinen Speed. Das ist definitiv viel zu allgemein formuliert.

    Bei den Microrasbora gibt es einige Arten, die in ein solches Becken passen wie den M. brigittae. Dann zum Beispiel noch Dario dario, Epiplaty annulatus oder Hara jerdoni. Letzter mag punktuell auch Strömung. Genauso die Zwergcory-Arten wie C. hastatus. Für diese sollte das Becken eher lang sein. Wir hatten die in 100x20x15 schwimmen und die haben sich wie blöd vermehrt.
    Alle anderen oben genannten Arten hab ich auch schon gepflegt. Meist in einem Becken mit 30x20x20 oder 40x25x25 je nach Art und Anzahl der Fische.