Beiträge von Theobroma

    Ich bin heute ein bisserl stolz auf den Zwerg und zitiere mich mal selbst aus dem AJT-Thread:

    Und heute im Stall sitzt ne Katze auf dem Strohballen. Er hat die schon vom Auto aus gesehen. Box auf - Felix im Sitz - wartet auf Freigabe und los! Auf sie mit Gebrüll. Katze macht sich groß, schaut runter und Felix prescht um den Ballen rum. Auf die Idee, hoch zu springen kam er nicht, hat nur Männchen gemacht. Bell, kreisch, hüpf. Ich hab meinen Kram genommen, bin Richtung Gassistrecke und hab gepfiffen. Erst nichts, zweiter Pfiff in eine Bellpause und jaaa! Er kam angewetzt! Abruf von einer weniger als einen Meter entfernten Katze (wenn auch "unerreichbar" für ihn) hatten wir noch nie.

    Wo steckt eigentlich @Juliaundbalou? Hab sie hier schon länger nicht gelesen. Wie geht's euch denn?

    Jep, auf Freigabe darf er in den Wald, sonst nicht. Wir brauchen das hier im oft-pfadlosen-Schottland recht häufig.

    Ich wollte kurz zwei Erfolge berichten.
    Vor ein paar Tagen war ich am Strand mit dem Hundebub. Möwen aufscheuchen. Er hat brav auf Freigabe gewartet, eine große Runde gedreht. Dabei läuft er lustigerweise immer einer Möwe nach und dabei an zig anderen vorbei, die einfach sitzen bleiben. Dann kamen zwei Reiter. Erst im Schritt - interessiert ihn nicht. Dann zurück im Galopp. Felix schaut, denkt, startet durch. Ich einen Schrei, Abbruch, RR und tatsächlich kam er zurück, obwohl er schon 30m weg war. Abruf aus einem Jagdstart hatten wir noch nie.
    Danach hat er auch immer "gefragt", ob er noch mal Möwen scheuchen darf und ich hab ihn geschickt. Richtig toll.

    Und heute im Stall sitzt ne Katze auf dem Strohballen. Er hat die schon vom Auto aus gesehen. Box auf - Felix im Sitz - wartet auf Freigabe und los! Auf sie mit Gebrüll. Katze macht sich groß, schaut runter und Felix prescht um den Ballen rum. Auf die Idee, hoch zu springen kam er nicht, hat nur Männchen gemacht. Bell, kreisch, hüpf. Ich hab meinen Kram genommen, bin Richtung Gassistrecke und hab gepfiffen. Erst nichts, zweiter Pfiff in eine Bellpause und jaaa! Er kam angewetzt! Abruf von einer weniger als einen Meter entfernten Katze (wenn auch "unerreichbar" für ihn) hatten wir noch nie.

    Was ich vorhin nicht erwähnt habe - Impulskontrolle und Frustrationstoleranz spielen hier eine wichtige Rolle.
    Felix kann auf meine Ansage hin, den Kindern beim Ball spielen zuschauen, wartet auch, wenn ich mal was werfe auf Freigabe usw. Nur ist der Reiz eines atmenden Fellobjektes so viel höher, dass man das nicht vergleichen kann. Ersatzbeschäftigungen wie Blätter jagen, Reizangel usw. sind für Felix alles nur Spiel. Wenn aber ein Fuchs durch den Garten läuft (der bleibt auf der Terrasse stehen und schaut zur Tür rein) - dann krempelt er die Ärmel hoch und dreht hohl. Nicht ansprechbar. Selbst wenn der Fuchs steht. Er will nicht zwingend hetzen, er will packen und totschütteln. Hetzen ist auch nett, aber eigentlich nur ein Ersatz für ihn.

    Das ist halt typisch Solitärjäger, wie sie hier viele mit dem Dackel erwähnen. Da kann man wirklich schlecht Ersatz anbieten. Ich bin echt froh, dass wir hier die Möwen am Strand haben, die sich vom kleinen Hund nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihn eher noch ärgern. Die sind aber auch sehr hundeerprobt dort.

    Wir fahren ebenfalls einen gemischten Ansatz.
    Grundsätzlich verboten ist jeden Form des selbständigen Jagens. Das bedeutet auch, dass der Weg nicht verlassen wird und weder Spuren verfolgt noch gestöbert wird. Auch eigenständiges Starten bei Wildsichtung unterbinde ich (naja, ich versuche es, wenn es meine Reaktionszeit zulässt). Felix hat dabei einen "Jagdmodus" bei dem er auf fast alles geht und auch aktiv sucht. Da führt zu Leinenknast, weil ich ihm dann überhaupt nicht trauen kann. Im Normalmodus geht er offline und ich scanne die Umwelt. Bei den Endgegnern Katze, Karnickel, Fuchs und Eichhörnchen wäre er weg.

    Nun zu dem, was er darf: wenn sich die Gelegenheit ergibt - ich z.B. vor uns ein Karnickel sehe, er aber nicht - dann lasse ich ihn die Spur suchen. Sprich, wenn wir an die Stelle kommen, dann sage ich "such" oder "such den Hasen" und er läuft einen Teil der Spur ab. Dafür wird er belohnt. Und was er auch darf ist Vögel aufscheuchen als Hetzersatz auf Kommando "Schnapp sie dir". Dafür fahren wir regelmäßig an den Strand, wo er das mit Hingabe tut. Wichtig ist mir hier aber die Freigabe und dass er abrufbar bleibt.
    Zuhause beim Gassi ist Vögel scheuchen nicht erlaubt. Da geht er an der lockeren Schlepp auf 10m und weniger dran vorbei.

    Außerdem darf Felix den Garten katzen-frei halten und im Stall im Stroh nach Ratten und Mäusen stöbern. Bisher nicht erfolgreich, aber er liebt das.

    Wir machen auch Futterbeutel-Arbeit, aber ich glaube nicht, dass das für ihn ein Ersatz ist. Als Terrier ist er ja ein selbständiger Jäger und an Kooperation nur sehr bedingt interessiert. Zum Glück ist er recht verfressen - das hilft beim Training.

    Kann ich jetzt schon Vorbereitungen für das kommende Frühjahr treffen?

    Blumenzwiebeln verstecken und Büsche zurückschneiden würde ich schon Ende September/Anfang Oktober. Zwiebeln ist logisch, weil die dann noch anwurzeln und im Frühjahr schön blühen und die Büsche treiben einfach viel schöner aus im Frühling, wenn die im Herbst radikal gestutzt werden.

    Falls Du Beete und Rabatten hast, würde ich die noch von Unkraut befreien. Vor allem, alles, was blüht und dann Samen wirft, weil sich das Unkraut sonst exponentiell vermehrt. Wenn nötig - größere Bäume/Büsche? - noch das Laub wegmachen, weil das besser geht, wenn es frisch ist als schon ein paar Monate alt.

    Meine Zuchhini haben Mehltau... hab jetzt die kaputten Blätter weggemacht und den Rest mit Milch/Wasser Gemisch eingesprüht. Hat mir google empfohlen.

    Hat jemand Erfahrungen damit ob das reicht? Oder muss ich Chemie kaufen gehn?

    Zucchini sind doch eh so gut wie durch, oder? Oder kommt bei Dir da noch viel an Frucht? Ich würde die Blätter abschneiden und den Rest lassen. Gibt drauf während der Erntezeit wäre jetzt nicht so meins...
    Ich hab schon zwei Zucchinipflanzen raus gemacht. Der Rest folgt, sobald die Schule wieder angefangen hat und ich endlich wieder Zeit für den Garten hab.

    Ich würde doch lieber eine Hütte ins Gartenhaus stellen - der Grund ist einfach: ein kleiner Raum lässt sich durch den Hund leichter aufheizen als ein großer. Für kühlere Tage ist das wertvoll. Außerdem fühlen sich viele Hunde in einer begrenzten Hütte draußen wohler.

    Ansonsten finde ich an der Idee nichts verwerfliches. Viele Hunde sind gerne draußen und man muss ja echt nicht den Teufel an die Wand malen. So viele Hofhunde überall in D leben draußen - zumindest tagsüber - und sie werden nicht alle überfahren, vergiftet oder gehen jagen. Absicherung ist wichtig, aber bitte keine Panik.

    Andere Frage: was passiert eigentlich mit deinem Spitz dann? Willst Du die Hunde in deiner Abwesenheit trennen?

    Hatte ich das erzählt? Felix hat sich doch vor ein paar Wochen auch am Hinterbein verletzt - ebenfalls das Knie. Er quietscht beim Toben plötzlich auf, konnte das Bein nicht mehr belasten. Nach 1-2 Stunden war er wieder der Alte. Tja, war wohl die Kniescheibe, denn seitdem lahmt er immer mal wieder kurz auf dem Bein. Patellaluxation. Es wird zwar zunehmend besser, aber das werden wir wohl nie wieder ganz los. :(
    Muskelaufbau und gelenkstärkende Phytopharmaka machen ihn derzeit zumindest fast lahmfrei bzw. er hat nur noch sehr selten kurze Unklarheiten im Gang.