Nächtlicher Besuch...
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Nächtlicher Besuch...
Ja, Mendel ist unberechenbar. Wenn man einen Hund wählt, der auf diese Art Arbeit selektiert wurde... es ist einfach immer im Bereich des Möglichen.
Ja, leider hat es bei uns zugeschlagen. Ich hätte darauf verzichten können. ![]()
Ob er sonst gut hört ist ja - auch wenn das bös klingt und mich für euch total freut - absolut egal. Wenn er jagt, jagt er.
Absolut. Das sind wirklich zwei paar Schuhe. Wobei ja seit zwei Wochen der ganze Hund so "drüber" ist. Seit die Herbststürme angefangen haben eigentlich. Ich merke das auch sonst beim RR usw. dass er insgesamt schlechter hört zur Zeit. Daher gehe ich ja seit 2 Wochen wieder mit Schlepp zur Sicherung. Es kommt halt derzeit alles zusammen und ich war zu langsam am Samstag.
Meine Erfahrung: Viele Züchter erzählen einem das blaue vom Himmel und andere Menschen verstehen unter Jagen oft was ganz anderes. Wenn der Hund "nur mal wegläuft" ist das für viele überhaupt kein Jagen.
Da ist was dran. Die Aussage war, dass die Hunde halt schon mal einem Eichhörnchen bis zum Baum nachlaufen. Aber eben Schafe usw. kein Problem darstellen. Die sind auch null erzogen dahingehend bzw. die Leute hier sehen das locker und lassen den Hund eben mal kurz nachlaufen.
Was darf man sich denn darunter genau vorstellen?
Er bekommt einen Ball und trägt den spazieren. Er liebt das. Er wirft ihn ins Stroh, buddelt in ein und wieder aus. Wirft sich selbst hinterher. Wälzt sich, packt wieder den Ball usw. Er spielt damit ganz lange vor sich hin und geht dann weder stiften noch scannt er ständig die Umgebung nach Jagdobjekten. 2-3 mal in einer halben Stunde rufe ich ihn, lasse mir den Ball geben, lasse ihn absitzen oder ins Platz, werfe den Ball und schicke ihn dann hinterher. Gerne auch im hohen Gras, wo er ihn dann suchen muss. Das macht er total gerne. Wichtig ist halt Freigabe und ich werfe nicht einfach nur so rum, wenn er mich dazu auffordert. Das versucht er, aber bringt ihm nichts. Er ist dann viel ausgeglichener und hat viel weniger Schmarrn im Kopf.
Vielleicht gehts Theobroma so ähnlich.
Ja. Felix hat so viele tolle Seiten. Er kann mit den Kindern spielen ohne zu überdrehen, macht jeden Spaß mit, lässt sich aber auch an der Seite ablegen und wartet, wenn verlangt. Er kennt seine Regeln vor allem zu Hause und hält sie perfekt ein. Er ist stets freundlich, nimmt nichts übel, egal ob Lärm, unvorsichtige Kinderhände, Trubel usw. Er liebt das Joggen, zieht im CaniCross, macht Tricks und UO. Wäre dieser Jagerei nicht, wäre er - abgesehen von seiner derzeitigen Pubertätskrise - der perfekte Hund. Vor 6 Wochen zum Beispiel war er genauso, wie ich mir das wünsche. Super gehorsam, kein Scannen, abrufbar von Vögeln auf wenige Meter und nach losstarten, einfach toll. Und jetzt... ![]()
Daher hab ich ja schon die Hoffnung, dass wieder bessere Zeiten kommen...
Ich peil das nicht. Wofür vier Wochen Schleppleine?
Für mich. Wenn ich mir jetzt vornehme, ihn ein Jahr an der Schlepp zu lassen, verzweifle ich. Nicht er, er versteht es ja nicht. Und eben auch, weil er bis vor 2 Wochen ja wirklich super war und toll gehört hat. Sogar beim Jagdthema gab es tolle Fortschritte. Und nun ist er so gaga und beim Jagen gibt's nur Rückschritte. Ich hoffe ja einfach, dass es nur ne Phase ist und er wieder so wird wie vor ein paar Wochen. Daher jetzt der Plan 4 Wochen Flexi und 4 Wochen Schlepp. Und dann sehen wir weiter. Nehme ich mir das nicht vor, werde ich vielleicht zu früh wieder zu locker und erlaube ihm zu früh wieder Freilauf.
Heute morgen war ich mit Felix an der Flexi an der Stelle im Wald, wo er vorgestern abgezischt ist. Er war sofort total drüber. Wir haben uns also Zeit gelassen, viel geschaut (er setzt sich dann immer hin), Eichhörnchen beobachtet. Ziehen verboten, Umorientierung wurde belohnt. Davon gabs aber nicht viel. Mir hats geholfen zu verstehen, dass er am Samstag nach der Eichhörnchensichtung gar nicht mehr hören konnte. Der RR kommt in seinem Hirn dann nicht mehr an, wenn er so drüber ist. Das ist nicht mal ein bewusstes Überhören, sondern er kann es nicht. Das hilft beim Training nicht, aber mir zu verstehen, wie er tickt.
Ich schreibe jetzt mal die Trainerin an. Mal schauen, was sie an Erfahrung zum Thema Terrier wirklich hat.
Ich würde ihn nehmen, aber ich kann ihn mir nicht leisten Hier sind Stallmieten Vollpension bei 300€ +
Ich zahle jetzt 270 Euro pro Monat für seine Vollversorgung... wir könnten ja teilen?
Nee, im Ernst, ich fände es schon toll, wenn er wieder was täte. Er hat dort Ansprache, wird umsorgt und geputzt usw. Es geht ihm ja nicht schlecht. Aber er ist mit seinen 15 ja nicht alt und außerdem pumperlgesund. Er könnte schon noch 10 Jahre was tun...
soll er da stehen bleiben? Ansonsten Pacht oder so? Er ist doch ein ganz netter oder?
Wolltest Du ihn nicht nehmen?
Ja, er ist wirklich ein netter. Bisweilen ein wenig Arabertypisch schreckhaft, aber niemals böse. Aber man sollte schon ein wenig reiten können und ein feines Händchen haben. Mit groben, unsicheren Reitern oder Anfängern ginge es 100%ig nicht gut.
Ich will ihn eigentlich nicht mehr weggeben. Pacht könnte ich mir vorstellen, wenn ich in D wäre und es organisieren könnte. Da das nicht geht, bleibt er wohl von mir bezahlter Beisteller bei meiner Freundin. Es ist wirklich schwierig, da von hier aus was anderes zu organisieren.
Was macht eigentlich gerade dein Araberpony? Wird er wieder geritten?
Der macht nix. Steht auf der Weide rum und schaut rund aus. Ist ein bisschen schade, aber leider derzeit nicht zu ändern. Ich wüsste zumindest nicht wie.
Mein Araber und auch unser Iren-Pony im Endmaß tragen die Decken in 125cm...
Das würde ich mit den Besitzern absprechen mit den Bildern. Rechtlich ist es okay, aber besser erst reden, dann online.
FB und Visitenkarten finde ich gut. Homepage ist für mich auch ein Muss. Viele suchen auf betreut.de - vielleicht dort mal annoncieren?
Diesmal habe ich nur Sitz und Blieb gesagt. Der Labrador kommt auf Lilly zu und sie läuft auch los. Kein Kommando hilft. Sie hört dann nicht mehr. Dann gibt es Kampf.
Dieses Experiment macht mich sprachlos.
Du hast einen Hund, der "Blut sehen will" und lässt den ohne MK und ungeleint draußen herumlaufen.
Such Dir bitte einen Trainer und sichere Deinen Hund. Sowas geht gar nicht!
Auch dann nicht, wenn eine schlechte Kindheit/Erfahrung das Verhalten erklärt.
Ich verlinke euch das mal - falls sich hier jemand für Dressur interessiert. Die Einstellung dieser Frau - Olympiasiegerin Dressur 2012 und 2016 - ist einfach nur klasse!
klick
Wir haben die mit Halsteil, 10min damit geführt und das Hü ist wieder trocken
oh ja, stimmt!
Wobei ich die Power Turnout auch einfach aufs nasse Pferd schmeiße und raus damit auf die Weide. Der schwitzt da drunter super ab, weil die atmungsaktiv ist.
Aber ich hätte nie gedacht, dass so viele Freizeitpferde ja quasi echt nur rumstehen Die sind bei uns teilweise nach 10km spazieren schon platt
Mei, solange die sich sonst genug bewegen, wäre das ja erträglich. Wenn die aber sonst nur auf ner kleinen Koppel oder Paddock stehen, ist das Gift.
Dein Maß vor dem Unfall
Da bin ich 4 mal die Woche 8-10km geritten
klingt doch super. Bei guter Haltung, reicht das auch.