Das wie mit der Kindererziehung, als Chefin usw. - authentisch bleiben und gerecht. Dann kimmt es auch richtig an...
Beiträge von Theobroma
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@Maanu Ich finde Bild und Pferd kippen nach links.
Außerdem wirkt auf mich alles sehr "gedrängt". Als müsste das Pony besser den Kopf einziehen.
Und ich schaue eher auf den Apfel als aufs Pferd - ist ja auch nicht Sinn der Sache. -
Wir haben heute morgen die erste 4,5km Nur-Flexi-Runde gedreht. Wie hatte @Juliaundbalou so schön angemerkt - wir üben die Leinenführigkeit nun mal neu an der Flexi.
Freigabe, losrasen, kurz vor Ende der 8 Meter langsamer werden, vorsichtig reinwerfen, Zugtest, und Ziiiieeehen! Mist, Frauchen bleibt stehen, Vollstoff Galopp zurück, nett schauen, erneute Freigabe, neue Runde....
Wenn er dürfte, würde er mich und den Buggy die 4,5km durch die Landschaft ziehen. Der hätte nicht mal Zeit zum Schnüffeln. Ob da irgendwo ein Husky drin steckt?
Wir hatten also keinen Spaß - keiner von uns. Aber gut, Hauptsache er jagt nicht. Eichhörnchen haben wir einige gesehen und im Sitzen angestarrt. Fressen darf man die ja nicht.
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An alle mit den durchdrehenden Hundejungs: es ist Herbst! Viele Hündinnen sind gerade läufig!

Naja, hier sind fast alle kastriert... und ich wäre froh, wenn er einfach "nur" sexuell motiviert wäre. Das wäre einfacher als dieses ständige Jagen. Der steht im Wald nur noch unter Strom. Hier sind Millionen Eichhörnchen in Herbst-Sammel-Stimmung.

Heute im Wald haben wir zusammen ein Eichhörnchen beobachtet. Ich saß mit unten, hatte ihn von hinten fest umarmt und echt Angst, dass der nen Herzinfarkt bekommt. Sein Herz ist nur so gerast.
Danach durfte er die Bäume, wo das Hörnchen lang gehopst war (die Eichhörnchen hier sind völlig schmerzfrei, wenn die wissen, dass ein Hund angeleint ist und machen ihr Ding einfach weiter), abschnuppern und den Weg nachlaufen. Das hat ihm gut gefallen. Deppert war er trotzdem... -
So, hier ist einmal alles auf wieder auf Anfangslevel, sowohl was das Jagen als auch die allgemeine Aufregung draußen angeht. Dabei lief es schon so gut, und jetzt das - ich hab grad echt keinen Bock mehr. Vielleicht bestell ich ne Flexi und lass das mit dem nervigen Schleppeinentraining
und dann läuft er halt nie frei.Wie krieg ich diesen Hund bloß ruhiger? ...weiter auf der Suche nach dem Aus-Knopf...
Ich schicke Dir mal ne virtuelle Umarmung und ein "du bist nicht allein". Ich mache mich hier derzeit rar, weil Felix mich echt frustriert. Er ist unausstehlich. Am Samstag ist er mir sogar abgehauen. Wir sind gerade wieder am Anfang von allem... er hat jetzt erst mal 4 Wochen Flexi Knast, damit ich mal durchatmen kann.
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Vor allem bei Sichtung. Gerüche puschen ihn nur unterschwellig, sprich heben seinen Erregungslevel. Er bleibt dann ansprechbar, "hört" aber schlechter. So richtig "out of order" ist er nur bei Sichtung. Er ist Sichtjäger, daher eben auch hetzen, nicht stöbern und suchen.
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Wann ist er dann ausgegelichener?
Während des Spaziergangs und im Stall während ich die Box miste usw. Normalerweise zieht er dann los und sucht sich was zum Jagen. Er scannt die Bäume, Strohballen in der Scheune oder setzt die Nase zur Suche nach Ratten ein. Letzteres darf er, solange ich dabei bin. Aber er läuft halt auch einfach weg aus dem Stall und zur Scheune, was ich nicht will. Das macht er mit Ball nicht. Der ganze Hund ist dann entspannter, was man an der Körperhaltung gut erkennt. Er hört gut, ist abrufbar und orientiert sich komplett an mir.
Während andere Hunde mit Ball hoch drehen oder nur darauf fixiert sind, fährt ihn das runter. Warum auch immer. Ne gewisse Fixation hat er schon, aber er hört gut, anders als beim Jagen.Ich denke, es wäre sinnvoller den Freigang an den Erziehungsstand zu knüpfen.
Hab ich ja oben geschrieben. Nach dieser strikten Phase, ist es Zeit, alles neu zu bewerten und zu sehen, wie er sich dann verhält. Das heißt nicht, dass es dann wieder Freilauf gibt.
Was machst Du eigentilch mit ihm, damit er jagdlich arbeitet?
So ganz das richtige haben wir für uns noch nicht gefunden. Er mag alles, was mit hetzen zu tun hat, findet suchen und apportieren dagegen eher langweilig. Was er ganz gerne mag, ist Futterbeutelsuche. Sprich, ablegen, ich verstecke, komme zurück, schicke ihn suchen, warte auf ihn am Ausgangspunkt, er kommt zurück, legt mir den Futterbeutel in die Hand und bekommt was. Er mag das, weil er verfressen ist. Aber es nimmt keinen Einfluss auf seinen Jagdtrieb.
Ein paar Mal hab ich jetzt die Longierpeitsche als Reizangel missbraucht - das findet er super. Kommt ja auch dem Hetzen sehr nahe.
Am Strand Möwen aufscheuchen (auf Freigabe) liebt er auch sehr und das reduziert seinen Jagdtrieb im Alltag für 1-2 Wochen deutlich. Haben wir länger nicht mehr gemacht, vielleicht wird es mal wieder Zeit.
Zuhause gibt es noch Leckerlisuche im Haus.@Hummel Klar wird das nichts nur durch Leinenknast. Was wir bisher erarbeitet haben bzw. woran wir arbeiten:
- Radiustraining / Orientierung an mir, in der Nähe bleiben
- Auf dem Weg bleiben und "Raus da", wenn nötig
- Stopppfiff - heißt, bleib stehen, mach das nicht weiter und warte auf die nächste Ansage
Den Stopppfiff versuche ich nun mit "Balltraining" zu festigen. Ablegen, Ballwurf, Losschicken, Stopppfiff, Blick zu mir, anderer Ball als Belohnung. Ziel ist, ihn vom fliegenden Ball abrufen zu können. Das ginge jetzt noch nicht.
- Anzeigen durch Vorstehen und dann weitergehen
- Bei Wildsichtung hinsetzen und beobachten (klappt gut an der Leine und da nimmt er inzwischen nach einer Minute auch mal ein Leckerli nach einem kurzen Blick zu mir)Wir arbeiten außerdem noch an Sitz und Platz auf Entfernung.
Unser Problem ist wirklich, dass ihm Wild/Katzen komplett die Sicherungen rausknallen. Vögel nicht mehr, da bleibt er im Kopf klar und ansprechbar. Schafe ebenso. Beides eben Tiere, an denen wir bewusst trainieren konnten.
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Neben dem Alleinauftrag verkaufen geht nicht. Aber die sind befristet oder lassen sich kündigen. Da muss der Eigentümer ran.
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Weder dass es mich überrascht noch schockt...
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Ich würde es dir ja wünschen, aber ich glaube nicht, dass 8 Wochen Leine ausreichen, um aus dem jagenden Terrier einen folgsamen, wildreinen Terrier zu machen. Ich bin gespannt, wie euer weiterer Weg wird.
Ne, das glaube ich ja auch nicht. Nur glaube ich auch nicht, dass ein Jahr Leine einen nicht-jagenden Terrier aus ihm macht... Nach acht Wochen möchte ich je nachdem, wie er dann so im Allgemeinen wieder drauf ist, überhaupt wieder über Freilauf nachdenken. Wenn er weiterhin so gaga ist wie derzeit, dann nicht. Wenn er dann wieder so anständig ist, wie vor ein paar Wochen, dann ja. Und eben nur in bestimmten Gebieten und lieber mal öfter angeleint. Das wäre auch am Samstag besser gewesen, wenn ich diesem Gefühl anzuleinen eher gefolgt wäre.
Ich brauche immer Zwischenziele und trainiere nicht gerne ins Blaue hinein. Einfach auch, um regelmäßig über den aktuellen Stand, Erfolge und Rückschritte nachdenken zu müssen.