Beiträge von Theobroma

    Ich würde mir niemals einen Zweithund primär für meinen Hund kaufen, sondern immer in erster Linie für mich.

    Das ist schon klar. Zum Ersthund passen muss er aber in jedem Fall. Hier könnte es sich für mich und Felix gut ergänzen.

    Könntest du mit ein paar der anderen HH einen privaten 'Spieltreff' irgendwo im Garten organisieren?

    Hab ich versucht, war nicht machbar bisher. Manchmal geht Felix deshalb ins Dog Play Centre. Da sind dann mehr Hunde und Platz zum Spielen. Ist leider nicht ganz billig für einen ganzen Tag.

    Boston Terrier ist mir zu flachnasig.

    würde ich warten, bis er 6, 7, 8 Jahre ist

    Spätestens dann wird eh meine Große mit dem Wunsch nach einem eigenen Hund vor uns stehen. Mal schauen, wohin ich sie dann leite mit meinen Vorschlägen. :hust:

    Ich bin heute recht zufrieden mit dem Terrierbub. Früh im Stall war er vernünftig und hat gut gehört. Dann waren wir nachmittags in einem Park, wo wir erst zum zweiten Mal waren. Sowas ist ja immer aufregend für ihn. Er war auch recht aufgeregt und erst blieb er länger an der Leine. Warten am Spielplatz (angebunden in Sichtweite zu uns) war klasse. Dann gingen wir weiter und es kamen ein Cockerrüde und eine Labbi-Hündin nah an uns ran. Der Rüde war recht aufdringlich bei der Hündin, diese wollte eher spielen. Also hab ich Felix losgemacht. Er lief hin, hat den Rüden ignoriert und die Hündin auch sehr interessiert angeschnüffelt. Ich hab ihn dann verbal verwarnt und er hat sie gelassen und nur noch zum Spielen aufgefordert. Die Cockerhalterin hat ihren nervigen Rüden eingesammelt (den hatte Felix komplett ignoriert). Und die beiden haben schön gespielt für ein paar Minuten. Leider wurde die Labbi-Hündin schnell müde und ein Labradoodle kam näher. Den fand Felix sehr interessant und ist mit ihm abgedampft. Da er ja momentan öfter mal taub ist, dachte ich schon, ich müsste gleich durch den halben Park stapfen und meinen Hund einsammeln. Naja, Versuch ist es wert - Pfiff - und er kam! Sofort und schnell! Ich war ehrlich überrascht.
    Im Freilauf kam außerdem noch ein Westi-Rüde zu ihm. Recht steif, auf Krawall aus. Felix hat super deeskaliert und kam dann zu mir auf Ruf. Super gemacht!

    Und er hat heute zum ersten Mal nach dem Markieren gescharrt! Das gab es noch nie. Ich hoffe mal, seine Murmeln haben sich wieder etwas sortiert und er ist back to normal.

    Kein Hund dieser Welt kriegt allein durch Zergeln eine traumatische Patellaluxation. Not possible

    Sag das doch einfach meinem Hund. Wer weiß, was er da angestellt hat... Wie gesagt, der Vorfall war so heftig, dass ich erst dachte, er hätte sich was gebrochen. Das war nicht nur "ein bisschen Zergeln", sondern ein wildes Spiel und er ist ausgerutscht und wo gegen geknallt.

    Ich weiß nicht, was so schlimm an der Tatsache ist/wäre, dass er tatsächlich schon vorher Probleme an der Patella hatte

    Nichts. Nur wenn hier TA und Physio unabhängig voneinander gesagt haben, dass alles in Ordnung ist und sich das mit meinem Gefühl deckt (ich sehe den Hund schließlich ständig), dann glaube ich das.

    Und damit ist das Thema für mich in diesem Thread auch beendet.

    Zum Jagen: meine beiden Hündinnen (DSH/Terrier-Mix und Staff-Mix) hätte auch zusammen gejagt, weil die Terrier-Mix Hündin das durchaus spannend fand. Die Staffi ist hinterher, aber auf den kleinsten Pfiff sofort zu mir zurück. Die konnte ich auch leicht abrechen. Die hatte selber kein großes Interesse und war auch mit Jagd-Begleitung gut steuerbar. Mit der hab ich aber auch nie was bewusst trainiert. Die war einfach so toll. :D

    Von daher wird doch nicht jeder Hund zum Jäger, weil ein anderer jagt... aber gut, Problem erkannt. Das würde eine potentielle Zweithund-Suche noch schwieriger machen und die Baustelle Jagd bei Felix um so wichtiger.

    Tatsächlich habe ich daran gedacht, dass ein Mops o.ä zu euch passen würde, wenn du einen kurzhaarigen robusten freundlichen kleinen Hund ohne Jagdambition und mit gemäßigtem Clownscharakter für die Kinder haben willst, der mit Felix gut zurecht kommt und trotzdem nicht zwangsläufig mitmacht

    Ganz plattnasig käme mir nicht ins Haus. Was man hier öfter mal sieht, sind Mops-Mixe. Da könnte man mit einem Individuum evtl. Glück haben. Was die Bichons und Co. angeht, hast Du schon recht - die drehen leichter mal hoch und die Optik wäre für mich ein sehr großer Kompromiss.

    Zu deinem Problem mit den fehlenden Spielkumpels: scheitert das echt nur an der Kastrationsfrage oder ist bei euch die Hundedichte allgemein nicht so hoch?

    Die Hundedichte ist eher noch größer als in D (wenn ich das Wohngebiet hier mit dem meiner Eltern in D vergleiche - ungefähr die 10fache Anzahl). Hier lebt in jedem zweiten Haus ein Hund. ABER viele davon gehen NIE Gassi. Oder sind absolut unverträglich, weil nie sozialisiert. Auf unserer Hauptgassistrecke im Wald treffen wir viele Hunde, nur kann ich Felix da kaum ableinen, weil er eben jagt. Und viele Hundebesitzer gehen auch nicht mit uns (wenn man sich zufällig trifft, wechseln die die Richtung), weil Felix unkastriert ist. Bis auf die Viszla-Hündin und einen Labbi-Junghund wars das so ziemlich momentan. Und die dürfen in den Wald laufen, was meinen AJT-Regeln widerspricht. :verzweifelt:

    Irgendwie fühl ich mich jetzt veräppelt..es gab ja einige DIskussionen rund um das Gangbild deines Hundes..und eine Patellaluxation hattest du und der Tierarzt ja absolut ausgeschlossen und einzig und allein die Schleppleine sollte daran Schuld sein.

    Und jetzt doch Patellaluxation?

    So, jetzt noch mal ausführlich vom Laptop.

    Wir hatten das ja im Februar mal diskutiert, im April hat die Physiotherapeutin drauf geschaut und der TA. Alles bestens. Im Juni in etwa hat er beim Zergeln im Garten plötzlich geschrien und gejammert, konnte das linke Hinterbein nicht mehr belasten. Ich hab dann abgetastet - dachte erst, es wäre gebrochen, weil er so gelitten hat - und die Mobilität getestet. Ging alles und er konnte es auch wieder normal bewegen. Er ging aber noch ein paar Stunden lahm. In den Tagen danach ging er bei einem doofen Schritt immer wieder kurz lahm, daher Schonprogramm usw. Nach einigen Wochen mit pflanzlichen Medis, Schonung, Training (keine Stopps mehr, wenig Spiel) war er lahmfrei, zeigte aber gelegentlich noch dieses Hoppeln. Bis er vor etwa 6 Wochen von einem nassen Felsen abgerutscht ist, wieder aufgeschrien hat und zum Glück schneller wieder fit war. Seitdem folgt uns das Problem und laut TA wird das auch so bleiben. Die Bänder sind seit dem Unfall etwas zu weit und deshalb rutscht die Kniescheibe hin und wieder raus und er hoppelt. Er zeigt dann aber keine Schmerzsymptome mehr und laut TA tut ihm das auch nicht mehr weh, weil die Bänder eben überdehnt sind. Das Hoppeln alleine ist auch unproblematisch, aber bei starker Belastung geht er auch lahm (da hat er Schmerzen, das sehe ich bei ihm).

    Glaub mir, mir wäre es lieber, wenn das nie passiert wäre. Denn so muss ich immer aufpassen, dass ich ihn nicht überlaste, er nicht doof irgendwo runter springt usw. Körperlich auslasten ohne das Bein zu überlasten ist manchmal ein verdammter Balanceakt.

    Keiner glaubt, dass du ein schlechter Hundehalter bist, Theobroma. (Ganz im Gegenteil hab ich erst vor kurzem Sachen gelesen wie - ich weiß den Wortlaut nicht mehr - "Man sieht wie gut es dem Felix bei dir geht.")

    :bussi: Du, alles gut. Ich hab zu lange mit Tieren zu tun, um mir da für mich ernsthaft einen Kopf zu machen. Ich bin zwar manchmal sehr pragmatisch und den TA sehen wir eigentlich nur zum Impfen, aber ich denke doch, dass ich genug Erfahrung hab, um sowas selber zu sehen. Böse Menschen sagen ja, dass ich Flöhe husten höre.
    Ich wollte nur erklären, warum das Thema so heikel ist...

    @Rotbunte dann hast du ganz unbewusst mit deinem Vergleich das Thema angeheizt. :D

    Bedenke bitte, dass "ohne Jagdtrieb" nicht automatisch heißt, dass ein Zweithund sich nicht vom Ersthund anstecken lässt.... Alleine an Wild kontrollierbar, aber mit Felix zusammen eben nicht mehr.

    Und das hieße dann uU 2xSchlepp/Flexi plus Kinderwagen...
    =)

    Du meinst auch dann, wenn Felix angeleint ist, geht der andere Jagen? :???: Das wäre ein k.o. Kriterium für einen Zweithund generell. Ich hätte schon gedacht, dass ein Hund mit kaum Jagdtrieb nicht Jagen geht, wenn der Jagdhund angeleint ist. Zweimal kurze Leine ist okay, aber zweimal Schlepp/Flexi auf Dauer nicht. Wobei natürlich das Buggy-Thema auch irgendwann Geschichte sein wird. Heute und morgen zieht ja hier eh kein Zweithund ein...

    Hütehunde

    Echt, wieso? Mal ab davon, dass mir keiner in passender Größe einfiele... aber warum? Ich weiß schon, dass das Hüten eine Jagdsequenz ist, aber ich wäre davon ausgegangen, dass das ganz anders zu bearbeiten ist als ein Solitärjäger.
    Wenn ich meine "keinen Jagdtrieb", meine ich vor allem, keinen Solitärjäger mehr. Ein schwacher Jagdtrieb, aber die Bereitschaft, mit mir zu arbeiten, würde mich nicht so stören.